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Heimspiel mit Höhen und Tiefen

Am 18.11.2017 stand unser 2. Heimspiel in der Bezirksklasse auf dem Programm. Mit dem SV Bad Düben, kam das einzige Team welches noch  ohne Niederlage in der Liga ist,  nach Lobstädt und unser persönlicher Albtraum mit den Mädels des SV Nordstern.

Um 15:00 Uhr pfiff das Schiedsgericht das 1. Spiel gegen Bad Düben an. Von Beginn an wurde die Marschroute sehr gut umgesetzt. Druck über den Aufschlag ausüben und schnelle Bälle über die Mitte. Bis zum 19:17 lagen wir auch immer einen 1-2 Punkte in Führung. Doch dann schlichen sich kleine Fehler ein und Bad Düben konnte diese, trotz 2 Auszeiten, nutzen und den Satz für sich verbuchen. Angestachelt vom 1. Satz wurde Bad Düben wieder über starke Aufschläge und ein schnelles Spiel unter Druck gesetzt. Über die Stationen 4:1, 12:6 und 19:13 wurde der Satzausgleich geschafft. Nun hieß es den Schwung aus den 2 Sätzen mitzunehmen. Dieses gelang mit einer 10:4 Führung auch. Doch nun stand man sich wieder selber im Weg. Ein Schritt weniger hier und ein Schritt weniger da ließen die Bad Dübener wieder ran kommen. Auch wurde nicht mehr konsequent über die Mitte gespielt, was zur Folge hatte, dass Bad Düben sich den 3. Satz holte. Auch wenn wir nochmal im 4. Satz alles probieren wollten, konnten wir nicht an die Leistungen in den ersten 2,5 Sätzen anknüpfen. Und mussten Ihn leider diesmal klar an Bad Düben abgeben. Leider reichen 2,5 gute Sätze gegen Bad Düben nicht aus, um mindestens 1 Punkt in Lobstädt zu behalten. Auch wenn Bad Düben jetzt wieder sagen wird, das Sie Ersatzgeschwächt mit 3 Jugendspielerinnen angereist sind, können wir Ihnen nur Antworten, dass bei uns auch 3 Jugendspielerinnen die ganze Zeit auf dem Parkett standen ;O).

Nach 45 Minuten Pause ging es nun gegen unseren persönlichen Angstgegner. Gegen den VV Nordstern konnten wir im Kreis und im Bezirk noch nie gewinnen. Auch hier gab es wieder klare Absprachen. Mit einen Wechsel auf der Liberoposition wollten wir neue Impulse in der Annahme setzen. Der 1. Satz lief zu Beginn recht ausgeglichen. Erst zum Satzende konnten wir uns absetzen und den ersten Satz für uns verbuchen. Im 2. Satz kam es wieder zum Bruch im Spiel. Wieder wurden die Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und Nordstern holte sich den 2. Satz. Im 3. Satz konnte die Fehlerquote minimiert werden, aus einer sicheren Annahme konnte ein variables Spiel aufgezogen werden. Neben Elli konnte sich auch immer wieder Nancy im Angriff durchsetzen. Und so wurde der 3. Satz für uns eingefahren. Aber wer dachte dass der 4. Satz nun eine schnelle Geschichte war, der dachte falsch. Schnell lagen wir 16:6 hinten und nun wurde ein Großteil der Stammspieler ausgewechselt um für den Entscheidungssatz noch einmal Kräfte zu sammeln. Der 4. Satz wurde mit nur 11 Punkte an Nordstern abgegeben. Nun hieß es in den vierten 5er-Satz der Saison zugehen. Einmal gingen wir bisher als Sieger vom Platz. Aber von Beginn an besannen sich die Mädels auf Ihre Stärken, setzen den Annahmeriegel von Nordstern mit starken Aufschlägen unter Druck und konnten sich auch immer wieder im Angriff durchsetzen. Den Schluss setzte Lysann mit einen Ass, der zwar an der Netzkante hängen blieb aber auf der für uns richtigen Seite runter viel.

Fazit: Das Team zeigte ich verbessert gegenüber den letzten 2 Spielen. Mit etwas mehr Konzentration und Konsequenz war gegen Bad Düben auch mindestens 1. Punkt drin und man hätte gegen Nordstern nicht unnötig in den5. Satz gemusst. Aber man hat auch viele tolle Ansätze gesehen. Eine Elli die von Bad Düben und Nordstern nie im Griff zu bekommen war oder eine Nancy die als Kapitänin nicht nur im Angriff voran gegangen ist sondern auch in der Feldabwehr immer hellwach war.

AH_2017_24_Einheit Frohburg – TSV Lobstädt 1:2 (0:2)

Nach 24 Spielen ist Schluss mit der Altherrensaison des TSV Lobstädt für das Jahr 2017. Frohburg war der letzte Gegner in einem gedrehten Spiel was die Gastgeberschaft betrifft. Ursprünglich hatte der TSV Lobstädt das Heimrecht trat es aber aus dem gegebenen Anlass eines Besuches bei Freund und Trikotsponsor Jens Kirmse in seinem Landgasthof in Bubendorf an die Rennstädter ab. Den Bedingungen tat das keinen Abbruch. Die Licht und Platzverhältnisse in Lobstädt und Frohburg erwiesen sich als ähnlich. Eine Spielabsage wegen eventuell aufkommenden Sturmböen wie später an diesem Wochenende beispielsweise in Meuselwitz war nicht zu befürchten. Auf dem Weg von der Umkleide zum Platz am ehemaligen Kaffee Otto flog keinem der Hauptdarsteller der Hut vom Kopfe. Dort angekommen erwischte der Gast einen guten Start. Ball und Gegner wurden gekonnt laufen gelassen. Folgerichtig ging der TSV durch einen seiner besten frühzeitig in Führung. Leikhauf war mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich und belohnte sich für seine über mehrere Spiele andauernde gute Form. Danach war kein Abbruch zu erkennen. Über den immer wieder dynamisch durchstartenden T. Flack und den sehr lauf und spielfreudigen Krauspe kamen die Gäste häufig vor das Frohburger Tor. Als Flack dann mustergültig auflegte bedankte sich Grabner mit dem 0:2 und bis zur Pause wurde diese Führung souverän und offensiv verteidigt. Woran es im zweiten Abschnitt gelegen hat dass es nicht so weiter ging hat einige Gründe. Zum einen verfiel man wegen der überraschend deutlichen Führung zur Halbzeit in den Verwaltungsmodus aber zum anderen ließen bei manchen Spielern die Kräfte auch nach. T. Flack konnte das Niveau des ersten Durchgangs nicht halten. J. Pfau verletzte sich und auch die eingewechselten Jeschky und Grübel hatten verletzungsbedingt nur Kurzeinsätze. Ob das der Gegner erzwungen hatte bleibt fraglich. Fakt ist, dass die Verantwortung immer mehr in den Abwehrbereich verlagert wurde wo Geißler im Tor die Herausforderung annahm und einige Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. Nach 24 Spielen und einer immer mehr zunehmenden Dunkelheit konnte manch ein Lobstädter Passgeber nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden. Hauptsache es wurde gepasst und Geißler hatte den Dreck. Aber der Lobstädter Hüter machte es gut. Hielt den Kasten lange rein und musste nur einen Freistoß von Hientzsch passieren lassen. Der Verwaltungsmodus ging damit ungestraft in den „Gute Laune Modus“ über. Die „Mir sin Mir Mentalität“ war nach der Serie von gewonnenen Matches fast so selbstverständlich wie ein Sieg von Bayern über RB. Dem entsprechend ausgelassen wurde bei einem perfekten Gastgeber und Freund in seiner Gaststätte in Bubendorf ausgelassen gegessen, getrunken, fotografiert und gefeiert. Nochmal gegessen und getrunken und als dann nichts mehr da war oder keiner mehr was essen wollte wurden sie alle nach Hause gefahren bis sich die erschöpften Äuglein bereits auf dem Heimweg schlossen und die Schlaftrunkenen von ihren Chauffeuren sicher in Richtung heimatliches Bett transportiert wurden.

 

AH_2017_23_TSV Lobstädt – ZFC Meuselwitz 6:3 (3:1)

Gegen den Zipsendorfer Fußballclub aus Meuselwitz gab es im Altherrenbereich immer ziemlich viele Tore. Allerdings ist die Trefferdifferenz mit höchstens einem Tor in der jüngeren Vergangenheit häufig sehr gering ausgefallen. Auch Unentschieden waren immer einmal an der Tagesordnung. Fast alle Spiele hatten aber auch eine Gemeinsamkeit. Der ZFC schien während einiger Partien durch einen komfortablen Vorsprung seitens des TSV Lobstädt bereits geschlagen zu sein, kämpfte sich aber immer wieder heran und machte es dem Gegner verdammt schwer. Auch im Auftreten hatte der Gast vom Freitag nicht immer beliebt gemacht. Ruppig und unsachlich würden die meisten Lobstädter als Kurumschreibung sicherlich gelten lassen. Am letzten Freitagabend war der Eindruck nach dem Spiel aber ein ganz anderer. Um es vorweg zu nehmen. Der ZFC Meuselwitz erkannte und akzeptierte die Lobstädter Überlegenheit, moserte nicht über Licht und Platzbedingungen, und versuchte durch einen Spieler am Ende noch tröstende Worte für den bei allen drei Gegentreffern machtlosen Geißler zwischen den Pfosten zu finden. Obwohl man verlor. Das war nett gemeint aber für den Lobstädter Schlussmann dann doch etwas too much. Dem entsprechend reagierte er verbal eher etwas unentspannt in dieser Situation ohne sich im Ton zu vergreifen. Der gleiche Spieler lobte im Anschluss die hervorragende Schiedsrichterleistung von Lazlo Mosolygo und fand sicherlich bei dieser Gelegenheit Geißlers uneingeschränkte Zustimmung wieder. Neben den bereits erwähnten drei Zipsendorfer Treffern steuerte die Heimelf natürlich auch ein paar Tore bei. Sechs an der Zahl wurden dabei teilweise wunderschön herausgespielt und waren Ausdruck der absoluten Überlegenheit der Hausherren. Immer wenn es über die Außen ging hatte Lobstädt den Schlüssel zum Erfolg in der Hand. Über rechts war Fubel mit seiner herrlichen Eingabe der erste der den Schlüssel zum ersten Mal herumdrehte. Hinz konnte ungehindert zur Führung einköpfen. Diese währte dann aber nicht lange. Auf dem Weg durch die Mitte gab es einen Ballverlust der bis zum Ausgleich nicht gut verteidigt wurde und Geißler berechtigt in Rage versetzte. Für dieses Spiel hatte das jedoch keine fatalen Folgen. Schnell bekam der TSV das Geschehen wieder in den Griff. Krauspe stellte dann mit dem zweiten Tor den alten Abstand schnell wieder her und Hinz vollendete nach der nächsten herrlichen Eingabe von Leikhauf trocken zum 3:1. Dem zwischenzeitlichen 3:2 folgte das 4:2 durch Hinz. Die Vorarbeit leistete Jeschky mit einer Einzelleistung und seinem Pfastenschuss. Dann wurde Melzer durch eine weitere Traumflanke von Krauspe bedient und vollendete gekonnt zum 5:2. An diesem Tag leistete sich der TSV noch den dritten Gegentreffer ohne wie in anderen Begegnungen gegen Meuselwitz noch einmal in Gefahr zu geraten. Eichelkraut machte den Sack mit dem 6:3 endgültig zu. Als wenn die Natur es geahnt hatte. Lobstädt erzielte nicht nur wunderschön herausgespielte Tore sondern entpuppte sich regelrecht als Team der Flankengötter. Inspiriert wurden die Rainbow Warriors scheinbar von diesem Naturschauspiel ohne dass sie es vorher selber gesehen haben.

AH_2017_22_TSV Lobstädt – SV Eula 4:0 (0:0)

Der TSV Lobstädt hatte nach dem 2:3 im Hinspiel noch eine Rechnung zu begleichen. Da aber der SV Eula in Bestbesetzung antrat und bei Lobstädt einige tragende Kräfte fehlten schien das ein schwieriges Unterfangen zu werden. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Vizepräsidenten des SV Eula Uwe Jacob. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab, so dass Torchancen Mangelware waren. Die einzige vergab Fubel nach Querpass von T. Flack kläglich. Allerdings war der Stürmer auch durch einen Fuß eines Eulaer Abwehrspielers irritiert. In Hälfte 2 sollte es besser werden. Mit der Hereinnahme von J. Pfau kam mehr Bewegung in die Lobstädter Offensive. Nach einem Foul an T. Flack erzielte R. Jeschky per Freistoß wie in alten Zeiten die Lobstädter Führung. Dabei ist hervorzuheben, dass R. Jeschky einen überragenden Tag erwischte. Das 2:0 erzielte Fubel mit einem schönen Heber ins lange Eck nach Steilpass von T.Flack. Der wohl schönste Treffer mit einem herrlichen Angriff über 4 Stationen gelang Förster. Nach Pass von Flack auf Melzer kam der Ball zu J. Pfau der mit einer Bananen Flanke (hat vor dem Spiel eine gegessen) Förster bediente welcher mit dem Kopf auf 3:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte T.Flack im Nachsetzen. Eula zeigte sich als schlechter Verlierer aber gegen einen Drecksverein wie Lobstädt… (Aussage eines Eulaer Spielers) kann man schon einmal untergehen. Das ist auch andern Mannschaften schon passiert. Die hat das auch geärgert. Genau wie Lobstädt angefressen von Eula zurück kommt wenn es eine Klatsche gegeben hat. Den Begriff „Drecksverein“ braucht man indes auch nicht unmittelbar auf die Goldwaage legen. Der gehört mittlerweile zum Vokabular vieler Fußballunterhaltungen. Mal ist Schalke einer. Mal Dortmund oder die Bayern. Nicht zu vergessen der aus Sachsen ohne Tradition. Eine gute Tradition haben aber schon immer Wortgefechte zwischen Eulaer und Lobstädter Spielern. Man braucht nur an Pfau vs Rommeike zu denken oder anders herum. Die haben jedem Spiel die Würze gegeben und immer Feuer reingebracht. Dazu kam noch der Fußball den sie spielten. Das waren Highlights die man nicht missen möchte wenn man sie erlebt hat. Den Begriff „Drecksverein“ haben beide nicht verwendet. Warum auch? Das hätte weder Pfau noch Rommeike aus der Reserve gelockt. Da mussten schon andere Kaliber aufgefahren werden. Andere haben die Worte gar nicht mitgekriegt weil sie nicht für jeden bestimmt waren. Also auch nicht für den gesamten Verein.

J.Fubel und Co

AH_2017_21_TSV Lobstädt – Motor Altenburg 3:0 (1:0)

Der TSV Lobstädt spielte am Freitag seit langer Zeit wieder einmal unter Flutlichtbedingungen. Anders ging es nicht mehr. Auch in dieser Hinsicht ist der Sommer 2017 Geschichte. Trotz dieser Tatsache und dem offenen Geheimnisses, dass da oben niemand so richtig gerne Fußball spielt lief es aber optimal für die Hausherren. Motor Altenburg bekam das eindrucksvoll zu spüren. Lobstädt schickte einen Kader in das Prestige Duell bei dem der letzte einsatzfähige Spieler nicht einmal ein Turnhemd zur Verfügung hatte. Ein anderer übernahm den Schiedsrichter Job. Fast alle waren pünktlich. Schließlich ging es gegen Jens Wuttke und Co. Da wollten einige Lobstädter unbedingt dabei sein. Außerdem hatte man etwas gut zu machen vom Hinspiel. Dort gab es nach gutem Beginn und der Einwechslung des besagten Spielers eine herbe Niederlage. Um es vor weg zu nehmen. Wuttke verweigerte am Spielende seinen Kumpels auf Lobstädter Seite das Shake Hand. Was war geschehen? Eigentlich nicht viel. Lobstädt spielte einen überragenden Ball. Jeder im Team brachte sich ein. Manche wuchsen über sich hinaus und Geißler im Lobstädter Gehäuse hatte einen ruhigen Abend der eigentlich Sonne und 26 Grad verdient hätte. Wahrscheinlich brachte das Wuttke auf die Palme. Seine Mannschaft war zu keiner Zeit in der Lage der Heimelf und den Freunden Paroli zu bieten. Beim TSV lief die Kugel wie am Schnürchen. Ballbesitz wie Bayern unter spanischer Flagge und eine Spielkultur… . An dieser Stelle wollen wir es lieber mal nicht übertreiben. Sonst werden die Kumpels von früher nie wieder Freunde. Spaß beiseite. Die ersten und über weite Strecken der Partie auch einzigen Chancen hatte der TSV. Schon von hinten heraus ging es über einen kontrollierten Spielaufbau nach vorn. Entweder über die Zentrale oder gleich über außen. Linksverteidiger Leikhauff machte ein überragendes Spiel. Mit ihm war Lobstädt sowohl in der Abwehr als auch in Mittelfeld und Angriff immer einer mehr auf dem Feld und konnte schalten und walten nach Belieben. Nachdem die ersten Halbchancen liegen blieben wurde Krauspe von Leikhauff mustergültig auf die Reise geschickt und der Autoverkäufer der Semmel nach 17.30 Uhr ein Fahrzeug zum Nulltarif überlassen sollte behielt in dieser Situation die Nerven zum 1:0. Bis zur Pause und noch etwas länger musste der TSV Anhang dann auf den zweiten Treffer warten. Obwohl ihm vom ML bei der Ansprache der Rücken gestärkt wurde („Wir spielen in der ersten Halbzeit mit Licht“.) wollte der Regiser Trainer den fälligen Foulelfmeter nicht schießen. Das übernahm T. Flack mit der im Spiel das Visier noch nicht genau eingestellt hatte aber über das nötige Selbstvertrauen verfügte. Er traf zum 2:0. Die Überlegenheit war danach weiterhin vorhanden. Altenburg hatte nichts entgegen zu setzen. Die Folge war das 3:0 von T. Flack der dabei gehörig Unterstützung vom Gegner bekam. Der Lobstädter Sieg geht mehr als in Ordnung. Einige nicht ganz neutrale Zuschauer wollten dabei sogar das bis dahin beste Lobstädter Spiel der Saison gesehen haben. Trotz Regen und Dunkelheit. Gleichzeitig wollte man Geißler im Tor eine Regenjacke bringen. Das spricht nicht für die große Gegenwehr. Vielleicht wurde die aber auch von Lobstädter Seite gebrochen.

AH_2017_20_SG Prößdorf – TSV Lobstädt 1:3 (1:2)

Ohne 11 spiel 10 hieß es am Freitag in Prößdorf. Mit Preisskat hatte das aber nichts zu tun. Da werden nur zwei gedrückt die man nicht braucht. Es handelte sich um eine Alt Herren Fußball Begegnung zwischen der einheimischen SG Prößdorf und dem TSV Lobstädt zu der die Gäste unvollzählig erschienen. Genauer gesagt drückte der TSV mehr als 50% seiner im Kader befindlichen Spieler in den Skat. Und das ohne Konsequenzen. Weder das Skatgericht in Altenburg nahm sich der Sache an noch bestrafte die SG Prößdorf den Gast. Aber die war dazu beim besten Willen nicht in der Lage. Da hätten sich noch zwei aus dem Feld auf die Auswechselbank setzen können. Gebraucht wurden bei dem Sieg nicht viele Lobstädter. Die spielten als hätten sie mehr Personal auf dem Feld als der Gegner. Immer war einer frei der angespielt werden konnte. Meistens war das Mosolygo (ü60). Der tat dann oft so als würde er dynamisch nach vorn gehen und löste das Geschehen immer wieder geschickt nach hinten auf. Das machte Prößdorf mürbe und den Routinier zum Man oft he Match sagten viele. Das Resultat war nicht ein einziger nennenswerter Torschuss in Richtung Gollmer während der gesamten Spielzeit. Aber auch Lobstädt verweigerte die Angriffsbemühungen durch die ständigen Abbrüche. Um Tore zu schießen brauchte es jedoch nicht viel an diesem Tag. Das 0:1 erzielte Brandt mit einem Verlegenheitsschuss der unhaltbar abgefälscht wurde. In Verlegenheit geriet auf der Gegenseite der Lobstädter Hüter wenig später. Das 1:1 passierte nach einem Pressschlag mit einem Prößdorfer Angreifer. Danach vergab Liedtke in aussichtsreicher Position. Zuvor wurde sein Polizeikollege Leikauff zum sechsten Mal in dieser Saison im Strafraum zu Fall gebracht so dass er sich den Ball 11 Meter vor dem Tor in Ruhe zurecht legen durfte. Aus Metern wurden jedoch Kilometer. Das entschleunigte Geschoss erreichte den Hüter noch vor der Torlinie. Im Anschluss gab es eine Unterhaltung der beiden Staatsbediensteten in der Leikauff Liedtke gestand, dass er eigentlich den Strafstoß selber gerne schießen wollte sich aber nicht getraut hat den ranghöheren Kollegen danach zu fragen. Die Polizei ist tatsächlich noch eine Berufsgruppe mit hierarchischen Strukturen. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen. Das 1:2 fiel trotzdem. Bei Melzers Schuss hatte der Hüter der Heimelf Mitleid und gab dem Ball noch den freundlichen Schups über die Linie. Sonst wäre er wahrscheinlich auf sie herunter gefallen. Im zweiten Abschnitt gab es noch drei nennenswerte Aktionen. Ein paar Minuten vor Ende komplettierte Eichelkraut den Lobstädter Kader. Er war es auch der nach Vorarbeit von Brandt und Liedtke das 1:3 erzielte und Pfau köpfte den Ball mit mehr Geschwindigkeit an die eigene Lattenunterkante als die Schüsse von Melzer zum Tor und von Liedtke beim Elfmeter zusammen. Der Knick am Gebälk stammte aber nicht von dieser Aktion. Den hatte der Rasenmäher durch unsachgemäßen mit ihm während der Mäharbeiten verursacht.

AH_2017_19_SV Naunhof – TSV Lobstädt 1:5 (1:4)

Der TSV Lobstädt war am Freitag nach langer Zeit wieder einmal in Naunhof zu Gast. Mit im Gepäck die gute Erinnerung an das Hinspiel zu Hause als man den SV mit sage und schreibe 5:2 vom Platz fegte. An der Clade wurde aber Kunstrasen angekündigt und der ist nicht bei allen beliebt obwohl eigentlich kein Ball verspringen kann und keine Bodenwelle den Mitspieler kleiner macht als er eigentlich ist. Dass sogar Neuzugang Flo bei den Naturburschen aufdribbeln musste obwohl er bei seinem Einstieg vor ein paar Wochen beteuerte niemals mehr Kunstmiez kicken zu können spricht für die „Besetzungssorgen“ der Lobstädter Gäste. Naunhof indes erging es nicht wesentlich besser. Obwohl kunstrasenerprobt stand nur die Mindestanzahl an Stammkräften zur Verfügung. Beide Wechselbänke waren mit potentiellen Alternativen nicht üppig bestückt. Einer der Bier trinkenden inaktiven Bankdrücker auf der TSV Seite wurde in der Pause vom sehr guten Referee ermahnt weil er mit einem bis zum Rande gefüllten Plastikbecher den Rasen beschwepperte als er diesen auf kürzestem Wege passierte. Der machte an diesem Abend alles richtig. So einen wohltuenden Schiedsrichter kann man nicht alle Tage genießen. Das sollte nach den anstrengenden letzten Wochen in dieser Beziehung durchaus einmal erwähnen. Von Beginn an war zu erkennen, dass Lobstädt mehr als konkurenzfähig war. Ein wenig spielte natürlich dann auch in die Karten als Zacharias bei Lichts Eingabe unfreiwillig ins eigene Tor abwehrte und es frühzeitig 0:1 für den Gast stand. Trozdem waren die Gäste dominant und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Da machte es auch nichts, dass Neu Libero und vom Steiger zum Bullen mutierte Forberg im Verbund mit seinem Hüter einmal nicht zugriff und es bald wieder 1:1 stand. Lobstädt machte Druck. Ein Traumtor von Krauspe nach Freistoß unter die Latte und ein Lupfer von Flo der den Kunstrasen nicht mag sowie ein Foulelfmeter von Licht souverän in den Winkel gesetzt bedeutete die 1:4 Führung auf Gegners Platz bereits zur Pause. Naunhof hatte keine Chance mehr. Der zweite Abschnitt war dann geprägt von Respekt und Anerkennung gegenüber der anderen Mannschaft. Die Heimelf versuchte trotz Rückstands weiter Fußball zu spielen. Lobstädt nutzte die Überlegenheit ohne überheblich zu sein. Dem Schiedsrichter wurde es von beiden Seiten leicht gemacht. Zum Schluss setzte T. Flack noch den fünften Lobstädter Treffer darunter. Nur muss man sagen denn der Möglichkeiten gab es viele. Für nächstes Jahr verabredeten sich beide Teams nur für eine Begegnung. Mehr gibt der Terminkalender nicht her. Die Begegnung wird in Lobstadt auf der Wiese stattfinden. Dreimal ist nicht zu erwarten, dass sich der SV fünft einschenken lässt. Oder vielleicht doch?

AH_2017_18_Blau – Weiß – Deutzen – TSV Lobstädt 1:3 (1:1)

In Deutzen war Gruftitreffen. Laut Definition wird ein Grufti auch Tradgoth genannt und stammt aus der Traditional Gothic Scene. Die gründete sich bekanntlich Anfang der 80er Jahre. Da Grufti aber gleichzeitig  auch in der Jugendsprache Synonym für einen älteren etablierten Menschen ist passte die Bezeichnung zu den schwarz verkleideten Oldies beim Deutzener Kulturevent auch in Hinsicht auf das Alter der Teilnehmer. Am Rande des Spektakels trafen sich noch zwei weitere Gruppen von verkleideten, älteren, etablierten Menschen um ihre Kräfte beim Altherren Kick zwischen Blau-Weiß-Deutzen  und dem TSV Lobstädt zu messen. Weil beide Vertretungen traditionell blau weiß als Trikotfarben haben, musste der Gastgeber die Hemden wechseln und zog passend zur Umgebung und wie konnte es auch anders sein schwarz an. Beim Gang von der Umkleide durch den Kulturpark bis zum Sportplatz waren die Deutzener Spieler kaum von den Festivalgästen zu unterscheiden. Fußballschuhe und kurze Hosen sahen zwischen den anderen Kostümen zwar etwas skurril aus aber auf dem Spielfeld passte das wieder. Dort erschraken die Gäste aus einem anderen Grund. Beim Vergleich des Kaders fiel auf, dass Lobstädt wesentlich älter und etablierter war als der Gegner. Fußballerisch war die Mannschaft ebenfalls gut aufgestellt. Es sollte also ein hartes Stück Arbeit werden. Lobstädt machte es aber von Beginn an sehr gut. Das Mittelfeld wurde verstärkt und arbeitete ständig mit nach hinten. Im Konterspiel versuchte man dann über die Außen zu kommen und schnell abzuschließen. Das gelang Mitte der ersten Hälfte perfekt. Aus der Abwehr heraus wurde M. Flack lang angespielt, der setzte sich im Laufduell durch und bediente seinen Bruder. T. Flack fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel direkt in den Winkel. Von der Entstehung bis zum Abschluss war das ein absolutes Traumtor. Kurze Zeit später hätte der TSV die Führung ausbauen können wenn nicht gar müssen. Hinz köpfte den Ball nach herrlicher Flanke von Leikhauf knapp über das Tor. So kam es zwar nicht durch den direkten Gegenzug aber wenige Augenblicke später zu folgender Szene. M. Flack wurde im Angriff von den Beinen geholt. Der Pfiff blieb aus. Sommer lief mit dem Ball über den ganzen Platz in Richtung Lobstädter Tor und wurde erst kurz vor Schluss gestoppt. Schiedsrichter Wiesner meinte elfmeterwürdig und schloss sich der Leistung seines Kollegen aus der Vorwoche an meinten die Lobstädter Verteidiger. Der Ausgleich war die Folge des verhängten Foulelfmeters. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Nach dem Wechsel investierte Deutzen mehr. Der Gast verteidigte aber weiterhin geschickt. Selber konnte man einige gute Konter setzen agierte dann aber beim Abschluss mit unheimlich komplizierten Einzelaktionen oder spielte es einfach nur schlecht aus. Trotzdem gelang Grabner das verdiente 1:2 und M. Flack dann kurz vor Schluss noch das 1:3. Lobstädt gewann die Begegnung mit einer sehr guten Vorstellung auch wenn viele übersahen, dass der Gastgeber weite Strecken der zweiten Halbzeit nur zu zehnt auf dem Platz stand. Das schmälert die Leitung aber keinesfalls. Mit der einbrechenden Dunkelheit und dem Sieg für Lobstädt im Gepäck beendete Schiri Wiesner das erste der beiden Gruftitreffen und die Farbe schwarz vereinigte sich mit der Finsternis.

AH_2017_17_TSV Tröglitz – Rehmsdorf – TSV Lobstädt / Dreierturnier

Am Freitag spielte der TSV ein Altherrenturnier auf dem Großfeld von Tröglitz. Der Gastgeber hatte als drittes Team die Vertretung von Rehmsdorf geladen um das Vereinsfest der Fußballer einzuläuten. Die Idee ist grundsätzlich als positiv zu bewerten. Aus Lobstädter Sicht war das Unterfangen aufgrund der verheerenden Ergebnisse gegen Tröglitz in der Vergangenheit sogar eine drucknehmende Lösung. Zumal man „nur“ mit einer „Rumpfelf“ antreten konnte. Rumpfelf bedeutete in dem Fall sogar, dass es keine Rumpfzwölf oder dreizehn war. Auch die schlechten und alten mussten also wegen Urlaub, Kegelabend und schwerer Finger OP der verhinderten Kollegen durchspielen. Als das Eröffnungsspiel von Tröglitz gegen Rehmsdorf 45 Minuten dauerte wurde einigen schon ganz schwummrig. Der nahende Sonnenuntergang verkürzte jedoch die Spielzeit der beiden Lobstädter Begegnungen rapide. Am Ende standen moderade 2×35 Minuten zu Buche. Das konnten auch die alten und kranken abspulen. Nachdem Tröglitz das erste Spiel gegen den Ortsnachbarn Rehmsdorf mit 2:0 gewann zog Lobstädt nach und besiegte die Blau Gelben sogar mit 3:0. Mit geringerer Spielzeit wohl gemerkt und zahllosen Abseitsentscheidungen gegen sich bei denen Tore gestrichen wurden die manchmal auch regulär waren. Unweigerlich fiel in diesem Zusammenhang der Name Thomas Piotrowski. Aber nur wegen der Ochsigkeit des geprüften Referees der seit 30 Jahren Punktspiele schadensfrei überstand. Das 1:0 machte T. Flack. Das zweite Tor erzielte der ML persönlich (Voigt) und Licht versenkte die Kugel nach Foulelfmeter sicher. Auch in dieser Szene kündigte sich noch schlimmeres an. Flack blieb nach dem klaren Foul gerade noch auf den Beinen und bekam den Ball auch über die Linie. Der Schiri entschied sich gegen den Vorteil und verhängte Elfmeter. Egal weil er drin war. Dann kam Spiel Nr. 2. Tröglitz war wesentlich besser. Aber Lobstädt spielte sehr gut hatte eigentlich keine Not und produzierte trotzdem den Führungstreffer des Gastgebers durch kleinere Nachlässigkeiten. Postwendend konnte Hinz jedoch nach sehr schönem Zusammenspiel mit Licht und Eichelkraut ausgleichen. Danach lag scheinbar alles in den Händen des Schiedsrichters. Seine Elfmeterentscheidung für Tröglitz brachte sogar besonnene Spieler wie Voigt und Bischoff in Rage. Der eine bekam tatsächlich bei einem Altherrenfußballspiel die rote Karte gezeigt und wurde des Feldes verwiesen. Der andere ging von selber und forderte andere Spieler auf ihm zu folgen. Tröglitz verhinderte Schlimmeres und kullerte den Elfer in Richtung Krause Tor ohne die Absicht zu haben ein Tor zu erzielen und der Schiri wurde überzeugt Voigt trotz roter Karte weiterspielen zu lassen. So ging es zumindest erst einmal weiter. Dann gab es wieder einen aus der Luft gegriffenen Elfmeter für Tröglitz. Die Gastgeber konnten einem schon Leid tun. Hätten sie den Penalty wieder nicht ernst genommen wäre der Schiedsrichter wahrscheinlich ins Festzelt gegangen. So mussten sie knipsen und taten es auch sicher. Beinahe postwendend kam der dritte Strafstoß. Diesmal auf der anderen Seite. Hinz kam im Strafraum zu Fall als er den Ball nicht gleich hergeben wollte aber umzingelt von Gegnern auch nicht so richtig wusste wohin damit. Der Schlag auf den Fuß entging dem Elfmeter geschulten Schiedsrichter natürlich nicht. Licht vergab aber bei aufkommender Dunkelheit die Chance zum Ausgleich und damit den Turniersieg. Zu guter Letzt erkannte ihm der Schiedsrichter ein weiteres Lobstädter Tor ab. Warum das wird für immer sein Geheimnis bleiben. Unter diesen Umständen reichte es wieder nicht gegen den TSV Tröglitz der sich als guter und sehr fairer Gastgeber präsentierte und es verstand die aufgebrachten Gäste zu beschwichtigen und den hauseigenen Pfeifer nicht zu vergraulen. Das war der eigentliche Gewinner dieses Abends. Für die Zukunft werden nur noch Spiele in Lobstädt gegeneinander stattfinden. Darauf einigten sich beide Vertretungen am Ende. Wer Schiedsrichter sein wird wurde noch offen gelassen.

Tore: T. Flack, Voigt, Licht, Hinz

4. Sportfest in Lobstädt

Am 9. September findet ab 10 Uhr wieder unser traditionelles Sportfest statt, bei dem neben dem Ablegen des Deutschen Sportabzeichens auch das Volleyball-Abzeichen, das DFB-Paule Fußball Schnupperabzeichen sowie das Flizzy-Abzeichen für unsere Kleinsten abgelegt werden kann. Also für jeden ist was dabei.

Es sind alle Interessierten eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Alle wichtigen Informationen findet ihr hier  4. Sportfest TSV Lobstädt

 

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