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19_AH_2018_TSV Lobstädt  – FC Grimma 1:3 (1:0)

Fast alle aus dem aktuell zur Verfügung stehenden Altherrenkader machten für Freitag zum Heimspiel gegen Grimma den Daumen bereits unter der Woche in der Whats Ap Gruppe hoch. Das roch nach Rotation und hätte beinahe zum Mannschaftsfoto gereicht. Letzteres kam nicht zustande aber rotiert wurde mächtig. Die ausgeruhten Spieler standen in der Anfangsformation und ersetzten logischerweise die welche in der Vorwoche durchspielen mussten. Mit Bestbesetzung schickten die Verantwortlichen ihre Anfangsformation gegen den FC Grimma ins Rennen. So wie es sich für eine Spitzenmannschaft gehört. Den Kredit den die Startelf hatte konnte sie im spielerischen Bereich mühelos zurückzahlen. Es war von Beginn an ein sehr laufintensives und technisch gut anzusehendes Altherrenspiel. Agierend fungierte im ersten Abschnitt eindeutig der Gastgeber und verdammte Grimma ausschließlich zur Reaktion. Der Ballbesitz und die Anzahl der Tormöglichkeiten sprachen für sich. Lobstädt war klar die bessere Mannschaft. Folgerichtig ging die Heimelf durch einen Kopfballtreffer von Forberg in Front. Der ist zwar auch nicht unbedingt dafür bekannt, dass er immer die Augen aufhält wenn so ein weit geschlagenes Flankengeschoss sich seinem Kopf nähert aber in diesem Fall machte es wahrscheinlich oder er knöpfte sprichwörtlich blind (steht in diesem Fall für selbstverständlich) zur 1:0 Führung nach etwa einem Drittel des ersten Abschnitts. Alles lief am Schnürchen. So schien es zumindest. Die Gegenwehr von Grimma ließ lange auf sich warten bzw. zeigte sich vornehmlich in Defensivaktionen. Lobstädt hatte eine Fülle von 1000 prozentigen Chancen wie das selten der Fall in einer Partie ist. Hinterher in der Kabine ging es eine gewisse Zeit um das Thema Blindenfußball. Ob aber akustische Signale wie Pfostenklopfer oder Ballklingeln die Lösungen auf dem nicht ideal ausgeleuchteten, staubwolkenverhüllten Platz gewesen wären um das Tor aus nächster Nähe zu treffen bleibt dahingestellt. Fakt ist, dass sich der TSV Lobstädt im zweiten Abschnitt die Butter komplett vom Brot nehmen ließ. Die Heimmannschaft hatte zwar nach wie vor sehr gute Gelegenheiten lieferte sich aber durch das Auslassen derer an das Messer einer wahrscheinlich unterschätzten Gegnerschaft aus Grimma die ihre Chancen einfach und unspektakulär reinmachte. Das Endergebnis lautete 1:3 nach Pausenführung.

Tor: Forberg

Ein Wochenende zum vergessen

Am 20.10.2018 stand für die 1. Männer und 1. Damen jeweils ein Auswärtsspiel gegen den jeweiligen Tabellenführer an. Und leider konnte keine Mannschaft auch nur einen Satz auf Ihrem Konto verbuchen. Leider verspielten die Männer, fast mit der kompletten Mannschaft angereist, immer wieder zum Satzende hin eine Satzführung.

Bei den Damen standen die Vorzeichen leider anders. Hatte man schon vor der Saison versucht den Spieltag, in den Ferien, zu verlegen (hier sollte der Bezirksausschuss überlegen ob es wirklich sinnvoll ist),konnte man dieses aus verschiedenen Gründen nicht (die leider nicht an uns lagen). So war es leider nun abzusehen, dass wir ohne eine Aussenangreiferin und damit ohne eingespielten Annahmeriegel zum Tabellenführer mussten. Und genau dieses sollte uns am heutigen Tag zum Verhängnis werden. Sobald wir die Annahme vernünftig zum Zuspieler bringen konnten, wurden auch immer wieder die Ersatzaussen und Lea, auf der Diagonale, eingesetzt. Leider machten uns die starken Aufschläge zu schaffen und brachen uns das Genick. Und so mussten wir unnötig das erste 0:3 in dieser Saison hinnehmen.

Fazit: Auf Grund des fehlen der Aussen und unserer 1. Libera mussten wir umstellen. Elli, Julie und Jessi versuchten es so gut wie möglich auf Aussen zu lösen. Im Angriff machten Sie es recht gut, in der Annahme fehlte es leider immer wieder in der Absprache. Dadurch konnten wir nur bedingt unser Spiel aufziehen. Trotz einiges negatives kann man auch einiges positives dem Spieltag abgewinnen. Mit Jessi, die vom TSV Großkorbetha zu uns gewechselt ist, haben wir eine neue Spielerin die wir, wie Ana, Universal einsetzen können. Gerade im K2 konnte Julie Ihre Stärke zeigen, dass K1 wird Sie auch noch unter Kontrolle bekommen. Lena zeigte gerade mit ihren Pässen auf Aussen, dass sie Celin im Zuspiel entlassen kann und machte ein gutes Saisondebüt, wie auch Lisa, die diese Saison das erste Mal in der Startsieben stand und diese Wahl mit ihrer Blockstärke unter Beweis stellte. Nun heißt es den Mund abwischen und auf den November vorbereiten. Noch stehen wir bei 5 Punkten, dass soll sich jedoch so schnell wie möglich ändern.

Es spielten: Voigt (C), Albrecht, Bräunlich, Grabowsky, Grosser V., Jaeger, Karpf, Lellesch, Ludwig, Radke, Baer (L)

17_AH_2018_Eulaer SV -TSV Lobstädt  0:2 Tore: T. Flack (2) / 18_AH_2018_TSV Lobstädt  – ZFC Meuselwitz 2:1 (1:0)

Erstmals von Beginn an unter Flutlicht empfingen die Alten Herren des TSV Lobstädt am Freitagabend die Kicker des ZFC Meuselwitz auf eigenem Gelände. Während die Gäste mit ausreichend vielen Akteuren anreisten waren die Hausherren äußerst knapp bestückt. Gerade einmal elf Spieler standen zu Verfügung. Davon musste einer noch beim Chef betteln um später auf Nachtschicht kommen zu dürfen. Dass Leikauff dem gesamten Match beiwohnen konnte lag an der um zehn Minuten nach vorn verlegten Anstoßzeit und einer minimierten Halbzeitpause die sich auf einen Schluck Selterszufuhr und den Seitenwechsel beschränkte. Gewechselt wurde eh nicht also konnte man Zeit gutmachen. Erstmals in dieser Saison agierte Kuhn als Referee. Er war stets bemüht es beiden Vertretungen Recht zu machen und hatte dabei keine Disziplinschwierigkeiten. Wenn er einmal nicht weiter wusste halfen ihm beide Parteien und sagten ihm freundlich aber bestimmt was zu tun war. So entschied der Meuselwitzer  Libero nach dem er Hinz beim vermeindlichen 2:0 der Gäste im Abseits wähnte auf Abstoß und keiner hatte etwas dagegen. Für Holland wurde einen Tag später bei einer absolut identischen Situation auf Tor entschieden. Nach einem Lobstädter Foul im eigenen Strafraum als es Elfer für die Gäste hätte geben müssen verlegte der Schiedsrichter das Foul von etwa 5 Meter innerhalb nach draußen vor den Sechzehner was ihm auch keiner übel nahm. Zu viele Striche wegen einer Kleinfeldabkreidung. Das sah sogar Meuselwitz ein. Kuhn musste ja durcheinander kommen als er sich wie bei der Linienhasche immer weiter vom Tatort entfernte. Das Spiel selbst war ebenfalls recht ordentlich anzuschauen. Lobstädt stand sehr diszipliniert und ließ kaum etwas zu. Neulibero Müller ersetzte Dietel auf der Position und leitete und lenkte sehr souverän. Seine Vorderleute hörten auf ihn und Meuselwitz hatte es schwer eigene Möglichkeiten zu erspielen. Er selbst leitete den ersten Treffer mit einem hohen Ball in die Spitze ein den T. Flack zum 1:0 verwertete. Die einzigen Vorwürfe die dem TSV an diesem Abend zu machen waren sind die der schlechte Chancenverwertung im ersten Abschnitt und das Aufdrängen lassen des Gästespiels im zweiten Durchgang. Bis zum 2:0 dauerte es ewig. T. Flack musste im Strafraum erst regelwidrig zu Boden gebracht werden bevor Jeschky den Hüter des ZFC verladen konnte. Einige setzten seinen „Kullerball“ als er den Hüter verlud gleich mit den „Gurkeneingaben“ von Ecken und Flankenläufen was man so nicht im Raum stehen lassen sollte. Der Elfer war sicher verwandelt. Ganz chancenlos war Meuselwitz nicht. Vor allem in der Spielanlage konnte man einen Plan vom Fußball erkennen. Immer wieder bediente der Gegner den gedeckten Mann und erzielte Gefahr wenn auch nicht viele Chancen. Eine der wenigen nutze er zum Anschlusstreffer nach Ballverlust des TSV im Vorwärtsgang als sich die Fehlerkette bis zum Schlussglied fortsetzte. Das tat aber der Leistung der gesamten Mannschaft keinen Abbruch. Lobstädt gewann gegen Meuselwitz verdient in einem fairen, gut geleiteten und ordentlichen Altherrenspiel.

Tore: T. Flack, Jeschky

16_AH_2018_TSV Lobstädt – SG Schwarz Gelb Prößdorf 2:0 (1:0)

Bedrohlich und schwarz rückte da etwas von Westen aus Richtung Lucka heran. Mit Sturmspitzen die wirklich angsteinflößend waren und eine Menge Staub aufwirbelten. Die allen Lobstädtern Respekt einflößten und manch einen beten ließen, dass diese Freitagsbegegnung unbeschadet über die Bühne geht. Wir sprechen hier aber nicht von der SG Schwarz Gelb Prößdorf. Die kam zwar auch aus Richtung Lucka und hat die Farbe schwarz in ihrem Vereinsnamen, trat aber eher windstill und harmlos in Erscheinung. Ganz im Gegensatz zum Wetter welchem die Beschreibung im ersten Teil des Textes gewidmet ist. Betrachtet man die einzige Möglichkeit der Gäste, die durch kräftige Mithilfe der Lobstädter Abwehr zustande kam und kläglich vergeben wurde, dann könnte man auf die Idee kommen, dass sogar das Wetter eine größere Siegchance gehabt hätte an diesem Tag. Eine Fähigkeit kann man den Gästen jedoch nicht absprechen. Sie waren Meister im Einlullen des Gegners. Elf Hypnotiseure verrichteten ihr Handwerk gewissenhaft und schafften es beinahe den TSV Lobstädt einzuschläfern. Obwohl der Gastgeber auf den meisten Positionen besser besetzt war gelang es der Heimelf nicht einen größeren Vorsprung herauszuarbeiten. Nach dem Führungstreffer in der Anfangsphase dauerte es sage und schreibe bis zur Schlussminute ehe die Kirsche wieder in den Maschen landete. Zwar war der Sieg auch mit dem mageren 1:0 nie wirklich in Gefahr aber vor allem den Zuschauern machte es dieses Mal wenig Spaß zuzuschauen. Eine Unmenge an Ballbesitz und viele leichte Ballgewinne führten zu einer unbewussten Überheblichkeit. Irgendwann wird es schon passieren dachte sich wahrscheinlich jeder. Alles nur eine Frage der Zeit. Gut, dass die beiden Treffer etwas für diesen Freitagskick entschädigten. Beim ersten Tor flankte Brandt von rechts aus dem Lauf und T. Flack köpfte mustergültig ein. Beim zweiten flankte Leikauff per Ecke, Hinz brachte die Kugel per Kopf Richtung Tor und T. Flack schädelte erneut ein. Die drei Protagonisten bekräftigten hinterher die „Gewolltheit“ dieser Aktion. Nicht alle nahmen sie ihnen ab. Das machte jedoch nichts weil der Treffer zählte, dazu noch schön anzusehen war und ein Highlight bedeutete an einem nicht gerade von Highlights überschütteten Fußballabend in Lobstädt. Spiel unabhängig gab es an diesem Abend aber doch noch etwas Spektakuläres zu bestaunen. Alle wurden Zeugen wie sich innerhalb weniger Minuten der Sommer verabschiedete und Platz machte für den Herbst. Vielleicht war das ja die Ursache für die vorgezogene Winterstarre bei den TSV Kickern hervorgerufen durch den abrupten Temperatursturz.

Tore: T. Flack (2)

15_AH_2018_ Blau-Weiß-Deutzen – TSV Lobstädt 1:5 (0:2)

Am Freitag ging es für die Lobstädter Alten Herren nach Deutzen an den Sportplatz am Blauen Haus. Eine Sportstätte die schon große Partien gesehen hat zwischen den beiden Vereinen. Ganz so groß sollte es dieses Mal nicht werden. Die Heimelf konnte an diesem Abend ihr durchaus vorhandenes Potential nicht abrufen. Lobstädt hatte während der gesamten Party meistens die Oberhand und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer nicht irritieren. Der Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung und hätte beim Nutzen aller Chancen höher ausfallen müssen. Aber wo sitzen schon alle Treffer wenn es viele Einschussmöglichkeiten gibt. Mit 5 Toren ist Deutzen gut bedient und der TSV hat keinen Grund Höhe zu bekommen. Alles ist damit im Rahmen geblieben und das ist gut so. Schon nach wenigen Minuten hatte der Gast eine riesige Doppelchance durch T. Flack. Der erste Ball ging frei vor dem Hüter stehend an die Latte der Nachschuss drüber. Dann dauerte es einige Chancen lang und ein paar Foulspiele von Deutzen bis dem Schiedsrichter nicht anderes übrig blieb nach Foul an M. Flack auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Krauspe sicher. Noch vor der Pause gelang den Gästen durch T. Flack der zweite Treffer. Zwischendurch landete die Kugel auf beiden Seiten immer mal wieder an der Latte. Das Visier war scheinbar ein klein wenig verstellt. Nach dem Wechsel kam Deutzen durch eine wunderschöne Einzelleistung zum Anschlusstreffer konnte aber den Schwung nicht mitnehmen weil T. Flack postwendend den alten Abstand wieder herstellte. Ebenfalls mit einem wunderschönen Tor. Da stimmte das Visier wieder und das Leder fand seinen Weg von der Strafraumgrenze in die einzige nicht abgedeckte Stelle im Deutzener Gehäuse. Bruder Michael machte es dem jungen Flack wenig später nach und guckte die Hintermannschaft der Blau-Weißen ein weiteres Mal aus. Tor Nummer 5 wollte der Schiedsrichter erst wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht geben. Libero Hergesell gab aber fair zu das Abseits selbst aufgehoben zu haben und der Treffer zählte. Hinz hatte bei dieser Aktion die Kugel nach einem Pass von Liedtke kurz zuvor bereits über die Linie geschoben. Eingeleitet wurde dieser Angriff über Krauspe auf der linken Bahn. Damit endete die Partie zwischen den einstigen Rivalen eher ruhig und unspektakulär. Nicht einmal das Blaue Haus ließ weißen Rauch aufsteigen. Wegen Personalnot gab es nur Bockwurst und der Rosterstand blieb unangezündet.

Tore: Krauspe, T. Flack (2), M. Flack, Hinz

Durchwachsender Saisonstart

Am 15.9. fand der durchwachsene Saisonstart unserer 1. Männer (Fanta Sechs) in der Bezirksklasse mit einem Heimspiel statt. Mit dem VV DJK Colditz stand uns als erstes Team der Aussteiger aus der Kreisliga Leipzig Land gegenüber. Ohne viele Probleme konnten die Jungs um Trainer Dirk Junghans, in nicht einmal 60 Minuten, mit 3:0 nach Hause geschickt werden. Durch starke Aufschläge und eine gute Annahme ließen wir Colditz selten eine Chance.

Im 2ten Spiel des Tages warteten die Männer des SV Reudnitz auf uns. Dieses musstet wir leider durch zu viele Aufschlagfehler und Probleme in der Feldabwehr mit 0:3 abgeben. Mit mehr Konzentration in einigen Momenten, wäre auch der ein oder andere Punkt gegen Reudnitz drin gewesen.

Weiter geht es am 22.9. mit einem Auswärtsspiel bei den Männern des VV Grimma.

Es spielten: Ralf Mitzscherling ©, Meik Gramlow (L), Florian Grosser, Marco Günther, Torsten Koch, Steve Morenz, Timo Müller und Mathias Schulz (T)

Ein Schritt zurück…

kann manchmal behilflich sein, um 2 Schritte vor zu machen.
Am Samstag stand unser 1. Auswärtsspiel an. Nachdem wir zuerst das Schiedsgericht hatten, wurde schnell klar, dass uns wieder ein Gegner wie Delitzsch erwartet. Relativ flink in der Feldabwehr, stark im Aufschlag und mit gutem Auge im Angriff.
Und der 1. Satz startete wie gewünscht. Nachdem Leipzig der Aufschlag abgenommen wurde, konnten wir über druckvolle Aufschläge gerade in Dankeballsituationen glänzen, bis zum 4:0. Ab hier gab es dann einen Einbruch, gerade in der Annahme aber auch im Angriff. Gerade über die Mitte konnten wir keinen druckvollen Angriff durchbringen, dieses zog sich fast durch das komplette Spiel. Und so mussten wir den Satz auch abgeben.

Der 2. Satz vermochte nur wenig Besserung sodass Leipzig Nord zu diesen Zeitpunkt verdient 2:0 führt.

Im 3. Satz besannen sich die Mädels endlich, zeigten ihr druckvolles Spiel und das ausnutzen von Dankebällen. Ohne Probleme konnte der 3. Satz eingesackt werden. Im 4. Satz konnten wir uns zur Satzmitte wieder mit guten Aufschlägen eine 15:10 Führung erarbeiten, die leider nicht zum Schluss hielt, sodass wir noch bangen mussten, aber wir schafften es mit 27:25 noch über die Ziellinie.
Nun war es wieder genau wie gegen Delitzsch, klar 2:0 zurückgelegen 2:2 heran gekämpft und dann…?
Gab es diesmal ein Krimi. Lange lag Leipzig Nord vorne, bis Ana uns bis zum 14:13 führte, aber leider viel der letzte Punkt auf der falschen Seite, sodass wir leider wieder nur mit 1 Punkt Heim gefahren sind.

Fazit: In dieser Liga kann scheinbar fast Jeder Jeden schlagen. Wir müssen es schaffen unser erlerntes umzusetzen und unseren Kader auch zu nutzen. Dazu gehört es das mindestens für jede Position ein Ersatzspieler dabei ist. Weil dieses diesmal mit eines der Probleme war, was und mindestens einen Punkt gekostet hat. Am Samstag hatten wir nicht die gewünschte Durchschlagskraft auf der Mitte und nicht immer die richtige Antwort in der Annahme, aber das werden wir hoffentlich schnellstens abstellen.

Es spielten: Nadja (C), Nancy,  Ana, Lisa, Nessa, Madlen, Celin, Sabrina, Maxi, Julie (L) und Julia (L)

14_AH_2018_ TSV Lobstädt – SV Regis Breitingen 0:0 (0:0)

Erst sollte es Geithain werden in der Länderspielwoche, dann kam die Absage aber sofort die Zusage von Regis. Damit avancierte Mannschaftsleiter Voigt zum Gewinner der Woche und sammelte mehr Pluspunkte mit seiner taktischen Aufstellung als Didier Deschamps und der Bundestrainer. Wie im großen Fußball gab es keinen Sieger und auch das Endresultat war die gleiche Nullnummer. Die „kleinen“ Spieler gaben ebenfalls alles von dem was sie konnten, die Defensive stand bei ihnen auch sehr sicher. Alles genau so wie bei den Großen. Nur über die Nationalhymne brauchte man nicht zu diskutieren. Ob sie einer mitsang oder nicht spielte überhaupt keine Rolle. Es war ja schließlich kein Vergleich auf internationaler Ebene. Die Kunstrasen gewohnten Regis Breitinger waren personell sehr jung aufgestellt. Dem gegenüber standen etwa 500 Jahre Erfahrung. Die Achtung vor dem Gegner war auf beiden Seiten sehr groß. Manchmal ging das so weit, dass die Spieler bei Foulspiel selber aufhörten zu kicken und Schiedsrichter Mosolygo zum Pfiff beinahe zu nötigen. Das musste nun wirklich nicht sein. Spielerisch war das Ganze für ein Altherrenspiel ganz gut anzuschauen. Wie bereits erwähnt hatten es die Angreifer beider Mannschaften sehr schwer. Die Viererkette von Regis hielt stand. Das mit Libero betriebene Lobstädter Verteidigungssystem funktionierte ebenfalls. Richtig viele Torgelegenheiten gab es nicht. Im ersten Abschnitt hielt der Regiser Torwart einmal gut und auf der anderen Seite schoss der Stürmer allein vor dem Hüter am Kasten vorbei. Nach dem Wechsel passierte auch nicht viel mehr Zwingendes in den Strafräumen. Dazwischen sah es auf beiden Seiten aber trotzdem recht ordentlich aus. Einen Beitrag dafür leisteten die eingewechselten Spieler. Am Ende blieb es torlos wie im Länderspiel aber während die Nationalkicker von nun an gleichzeitig ins Bett müssen genossen die Kontrahenten die angenehme Sommernacht ohne einen Zapfenstreich befürchten zu müssen. Mit dem Schatten an der Wand tanzte aber keiner.

Tore: keiner

 

13_AH_2018_ FSV Kitzscher – TSV Lobstädt 3:7 (1:4)

Die zweite Runde des Jahres will nicht so richtig Fahrt aufnehmen bei den Alten Herren. Genau wie zu Beginn der Saison gibt es Spielabsagen, Partien werden verlegt oder in Kleinfeldturniere,- bzw. Spiele umgewandelt. Pleitegeier Leutemangel lässt grüßen. Genau so geschehen in Kitzscher. Unter der Woche hatte der einheimische FSV bereits angezeigt, dass es eng wird mit dem Spielermaterial. Lobstädt nahm trotzdem an und war bereit einen Kleinfeldkick auf dem farbenverlorenen Untergrund zu zelebrieren. Letztendlich standen sich die meiste Zeit acht Kitzschereaner und acht Lobstädter Akteure im weiten schwachgrünen Rund gegenüber und einigten sich auf ein Match im verkürzten Großfeld. Das heißt. Ein mobiles Großfeldtor wird einem fest installierten auf der einen Strafraumgrenze gegenübergestellt und los geht es. Das fühlt sich komisch an. Eine Hälfte mit normalen Linien. Die andere ohne. Hinterher waren alle zufrieden es so gemacht zu haben. Auf die Idee normales Großfeld zu spielen kam keiner. Die acht Meter Verkürzung auf jeder Seite war es den Spielern wert. Lobstädt geriet frühzeitig in Rückstand. Der Hüter der Gäste war sichtlich verdutzt als die Kugel nach einem Fernschuss im Winkel landete. Da aber der TSV Lobstädt keine 20 Millionen hinblättern muss, sondern bereits über einen Rudi in den eigenen Reihen verfügt, ging es ziemlich flott mit Ausgleich und Führung. Mit einem Doppelpack trug sich Pelzer erstmals in die Lobstädter AH Torjägerstatistik ein. Dann lag J. Pfau bei seinem Kopfball schräg in der Luft und köpfte das 1:3 was man so von diesem Spieler noch niemals zuvor gesehen hatte. Ansatzlos und nicht zu verteidigen sorgte die Außenmauke von T. Flack wenig später für den Halbzeitstand von 1:4. Nach dem Wechsel kam die Heimmannschaft noch einmal heran. Forberg schien seinem Hüter eine Aufgabe stellen zu wollen und ließ den direkten Gegenspieler ungehindert passieren. J. Pfau regulierte jedoch schnell wieder auf den den alten Abstand und baute den Vorsprung mit seinem nunmehr erzielten Dreierpack aus. Da machte es auch nichts, dass der eigene Hüter wieder mit einem Schuss in den Winkel überwunden wurde. Außerdem setzte T. Flack mit seinem zweiten Treffer dann bald den Schlusspunkt unter diese torreiche Begegnung auf dem verkürzten Großfeld. Lobstädt gewann verdient und hatte mit JP7 seine Lichtgestalt. Um sich seine Initialen in die Haarpracht rasieren zu lassen fehlte ihm allerdings die Dichte des Untergrundes wie dem Rasen das Grün. Neuseeland ist traditionell für die Tattoos der Maori (Ureinwohner des Landes) bekannt. Falls er vorhat dahin einen Ausflug zu machen kann er sie sich ja in die Kopfhaut stechen lassen.

Tore: Pelzer (2), T. Flack (2), J. Pfau (3)

 

 

5. Sportabzeichen-Sportfest mit Völkerball und Beachvolleyball

 

Am 8. September findet wieder unser traditionelles Sportfest auf dem Gelände der Victoria-Sporthalle statt.

Alle sind herzlich eingeladen sich sportlich aktiv zu beteiligen oder die anderen mit anzufeuern.

Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt.

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

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