Dummy

02_AH_2018_SV Naunhof – TSV Lobstädt 0:1 (2:2)

Clade (Klade) ist ein Begriff aus der Biologie und bedeutet geschlossene Abstammungsgemeinschaft. Es handelt sich um eine systematische Einheit, die den letzten gemeinsamen Vorfahren und alle seine Nachfahren enthält. Also dürfte in Naunhof mit Clade der Wald gemeint sein an dem sich der Sportplatz befindet den der TSV Lobstädt beim wöchentlichen Altherrenkick dieses Mal bereiste. Die Wiese selber hat mit einer Clade wenig zu tun. Zumindest nicht die auf der man sich mit dem SV Naunhof auseinander setzen musste. Es handelte sich dabei nämlich um einen Kunstrasen. Bei dem ist bekanntlich jeder Halm gleich und wenn man überhaupt einen Vorfahren benennen kann dann müsste er Erdöl heißen. Unglücklicherweise hatte der Fangkorb ein Leck und das liegen gebliebene Gras machte es unmöglich auf dem Rasenplatz zu kicken. Schade. Aber dafür hatten beide Vertretungen keinerlei Aufstellungssorgen. Sportgruppe Altmann machte kein Fußballtennis und dadurch waren beide Reservebänke ausreichend gefüllt. Ein Wunder, dass die Trikots reichten und keiner nackt auflaufen musste. Fußballerisch standen von Beginn an zwei Mannschaften auf dem Platz die sich weitgehend neutralisierten. Naunhof hatte etwas mehr vom Spiel und verdammte den TSV zu viel Defensivarbeit. Das machte der Gast allerdings hervorragend. Mit Krause im Tor der nach monatelanger Abwesenheit nichts verlernt hatte und Libero Dietels Abwehr die mit Forberg, Bischoff und Winkler hervorragend funktionierte ließ man hinten wenig zu obwohl der Druck schon ziemlich groß war. Nach vorn gelang dem TSV im ersten Abschnitt nicht so viel aber immerhin der Führungstreffer. Richter setzte sich in einer Einzelaktion gegen Wuttke durch und bastelte die Kugel ins äußerste Eck. Nach der Pause agierte Lobstädt etwas offensiver. Viele Chancen sprangen zwar immer noch nicht heraus aber zumindest erzielte man im Vergleich zu den gegnerischen Aktionen Gleichwertigkeit. Zwischenzeitlich kassierte man dann etwas unnötig den Ausgleich aber Flack stellte wiederholt durch eine Einzelaktion den alten Abstand her. Am Ende konnte Lobstädt einen energisch vorgetragenen Angriff der Hausherren nicht verteidigen und Naunhof kam verdient zum Ausgleich mit dem auch der TSV gut leben kann. Beide Vertretungen überzeugten nicht nur durch die Quantität des Kaders sondern auch durch Qualität auf dem Platz. Vor allem im Mittelfeld und in der Abwehr überzeugten die Akteure. Im Angriff hatten es beide Vertretungen schwer sich durchzusetzen. Für den Zuschauer gab es wenig spektakuläre Szenen zu sehen. Dafür kam er in Sachen Einsatz, Technik und Taktik voll auf seine Kosten. Dieses Spiel hatte zuweilen Wettkampfcharakter.

Tore: Richter, M. Flack

01_AH_2018_SV Grimma – TSV Lobstädt 0:4 (0:1)

Nach gefühlten sechshundertsiebenunddreißig Tagen, 12 Stunden, sechsundvierzig Minuten und ein paar Sekunden ging es endlich wieder los mit der Altherrentournee 2018 für den TSV Lobstädt. Gefühlt und nach drei Spielausfällen wohl gemerkt. Eine schier unerträgliche Situation baute sich mittlerweile auf. Alle wollten sie raus um zu zeigen wie sie sich im Winter in dem nichts ging vorbereitet hatten. Training war ja nie möglich. Mal zu nass. Mal zu glatt. Mal ein Hallenturnier am Tag nach dem Training. Mal zu dunkel oder so etwas in der Art war immer. Manche trafen sich seit der Weihnachtsfeier erstmals wieder und wunderten sich über Gewichtsverluste des Einen und Zunahmen des Anderen. Über den Fitnesszustand sagte das nichts aus und der ML stellte erst einmal nach gut Dünken auf. Richter und Bischoff blieben draußen weil beide noch nicht auf dem gewünschten Stand waren. Der eine wollte noch ein paar Gramm weniger und der andere musste noch an der Kondi feilen. So liefen sie sich vorbildlich für alle anderen Runde um Runde ein. Der Weilen kämpften die anderen und spielten natürlich auch gegen keinen geringeren als den SV Grimma AH. Es lief im ersten Spiel noch nicht alles rund aber doch schon erstaunlich gut. Zumindest hatte man den Gegner weitgehend unter Kontrolle. Es wurden wenige Chancen für Grimma zugelassen und wenn dann hatte Geißler im Tor die Augen auf und vereitelte sie. Dabei bevorzugte ein zweimal die Fußabwehr und schonte somit die nagelneuen Torwarthandschuhe. Am Ende stand für ihn die Null zu Buche. Seine Vorderleute indes trugen viele Angriffe vor und erarbeiteten sich auch einige Möglichkeiten. Anfänglich hatten sie jedoch Ladehemmungen. Das änderte sich nach einer angeschnittenen Ecke von Fubel. Der Hüter schätzte das Flugobjekt falsch ein und die Kugel landete direkt vor dem einschubbereiten Hinz der sich diese Gelegenheit zur Führung nicht nehmen ließ. In der Pause wurde gewechselt. Aber nicht nur in den Mannschaften sondern auch an der Pfeife. Tobias Voigt übernahm das Ruder von seinem Grimmaer Vorgänger weil der auch mitspielen wollte. Dass er das Spiel gut weiterleitete merkte man daran, dass er trotz seiner 2 Meter Größe sehr unauffällig schiedsrichterte. Im Zweiten Abschnitt spielte der Gast mit Richter und Bischoff seine Überlegenheit noch mehr aus. Schnell erhöhte man auf 2:0. Der große bediente den kleinen Flack mit einer herrlichen Flanke. Stifti köpfte das Leder im Anschluss lehrbuchmäßig ein. Tor drei entstand durch einen Pass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von M. Flack. Der legte mustergültig für Krauspe auf der gewollt oder nicht nach allen Fußballweisheiten handelte und den Ball gegen die Laufrichtung des Hüters in die Ecke streichelte. Ganz anders machte es Licht beim 0:4. Er setzte sich energisch durch und zimmerte das Ding in die äußerste Ecke. Ein verdienter Sieg und ein gelungener Auftakt in die neue Saison waren die Reise nach Grimma wert. Einen Selbstläufer für den Rest der Saison zu erwarten wäre wohl vermessen. Mit Flößberg am nächsten Freitag wartet der nächste Gegner auf dem eigenen Sportgelände und wird keine Geschenke verteilen.

Tore: Hinz, T. Flack, Krauspe, Licht

Bester Turniervize aller Zeiten

Erstmals dabei, hinteließ der TSV Lobstädt in Naunhof beim Altherrenturnier schon einmal einen Endruck der sich gewaschen hatte. Nach dem besten vierten Platz aller Zeiten gab es diesmal den besten zweiten Platz aller Zeiten. Keine Niederlage. Ein Remis und sonst alles gewonnen. Dabei waren im Teilnehmerfeld keine Pfiffis. Tresenwald, Hohnstädt, Großsteinberg. Alle nicht ganz blind. Dazu ein Montagsclub der Stadt bei dem u.a ein Holm Beier aufdribbelte und ein erstes Kollektiv, dass in der Hallenserie ungeschlagen war. Das blieb zwar auch so aber einen zweiten mit der gleichen Punkteausbeute gab es in den Turnieren des Winters für den Gastgeber noch nicht. Lobstädt verspielte den Turniergewinn mit einem Sieg weil dieser gegen Tresenwald zu knapp ausfiel. Am ende nahmen die beiden Naunhofer Vertretungen den TSV als zweiten in die Mitte. Großsteinberg, Hohnstedt und Tresenwald platzierten sich dahinter.

Lobstädt – Hohnstädt 4:1
Lobstädt begann hoch konzentriert und mit einem großen Drang auf Ballbesitz. Durch die Personalie Krauspe im Tor gelang das Konzept mit dem zusätzlichen Feldspieler frühzeitig. Die schnelle Führung gelang Flack. Danach genügte Hohnstädt eine kleine Unachtsamkeit um zu zeigen welche Qualität der Lobstädter Gegner hatte. Flanke und Kopfballtor. Eichelkraut rückte das Ergebnis aber zeitnah wieder gerade. Das war die Basis zum Sieg. Die Führung baute Jeschky aus und Krauspe erzielte den Endstand.

Lobstädt – Großsteinberg 6:2
Das Spiel begann gefühlt mit 1:1. Licht erzielte die Führung und nach dem Ausgleich hatte der Sekundenzeiger noch keine ganze Runde gedreht. Der TSV hatte aber alles unter Kontrolle. Durch Flack, Krauspe, Eichelkraut und Licht zog man schnell davon. Dem 5:2 folgte ein weiterer Großsteinberger Treffer ehe Jeschky den Sack zumachte.

Lobstädt – Naunhof 0:0
Beide Teams machten ein großes Spiel. Bis auf die Tore war alles dabei was das Herz begehrt. Der TSV ließ hinten nichts zu. Alle Akteure gingen an ihre kämpferischen Grenzen.

Lobstädt – Tresenwald 4:3
Schwerer als gedacht ging es gegen Tresenwald. Trotz 2:0 Führung erzielt von Licht und Krauspe ließ machte der TSV den Gegner stark. In der Folge fehlte die Zielstrebigkeit beim Abschluss. Scheinbar fehlte auch etwas die Kraft hervorgerufen durch wenige Wechsel. Der Anschluss war die Quittung. Das 3:1 brachte genau so wenig Sicherheit wie das spätere 4:2. Die beiden Tore erzielte Jeschky. Immer wieder kam Tresenwald bis auf ein Tor heran.

Lobstädt – Montagsclub Naunhof 2:1
Anders als in den anderen Begegnungen musste der TSV einem Rückstand hinterher laufen. Der MC ging in Führung. Krauspe musste sich den Treffer ankreiden aber machte seinen Fehler bald wieder durch eine Glanzparade gut. Flack glich aus und Jeschky konnte sogar noch den Siegtreffer erzielen gegen einen starken Gegner. Silber war damit bereits save.

Hattrick für die Alten Herren

Dreimal am Start gewannen die Alten Herren des TSV den Titel und machten in Netzschkau Nägel mit Köpfen und damit einen Hattrick perfekt. 2016 noch unter dem Namen Bad Lobstädt angetreten siegte man bereits zum zweiten Mal  und unter dem eigentlichen Rufnamen. Nichts desto trotz hatten alle Anwesenden mehrfach wiederholt das Nachsehen und der TSV schleppte nunmehr den dritten goldenen Cup von der Platte neben der größten mit Ziegeln gebauten und 98 verzierenden  Bögen zählenden Gölzschtalbrücke davon. Gera als ehemalige Bezirksstadt hatte dabei ebenfalls einen Dreier. Nämlich als Gewinner der Sibermedaille. Eines hatte jedoch Premiere. Die Überlegenheit und Dominanz der Blau-Weißen war niemals so offensichtlich wie an diesem 3.3.2018. 85 Jahre nachdem Ernst Thälmann verhaftet wurde und elf weitere Jahre eingekerkert war. Drei Spiele hintereinander klar gewonnen. Vor dem letzen Match gegen den Gastgeber bereits als Champion feststehend und nicht einmal arrogant genug um das Ding zu verkaufen präsentierte sich ein großartiger TSV Lobstädt. Trotz eines 4:0 beim Auftakt gegen Auma gab es hinterher Klartext und obwohl die Veränderungen besprochen wurden konnte oder wollte sie nicht jeder nachvollziehen. Coschütz und Lichtentanne bekamen die Wucht jedoch mit 0:5 und 0:3 zu spüren. Jetzt wollte man plötzlich nicht nur den Pott holen sondern wenn möglich noch zu mit null Gegentoren aus dem Turnier gehen. Arroganz gab es aber nicht im Vokabular. Volle Konzentration galt dem VfL Gera der nach 2:0 Führung mit 2:1 besiegt wurde. Die ü50ger wurden wenn überhaupt erst nach einer gewissen Sicherheit in punkto Vorsprung (2:0) gebracht. Trotzdem war es knapp aber die 36 Minuten Pause vor dem letzten Spiel gegen Netzschkau spielten keine negative Rolle obwohl der Alkohol bereits freigegeben war. Die letzte Partie bestritt der TSV praktisch wie im Rausch. Alles gelang. Nichts ging schief. Netschke konnte machen was es will und trieb Voigt damit nur zum Tor des Jahrhunderts voran. Einen Pokal gab es dafür nicht. Auch nicht für T. Flack im Tor der Paraden selbst in aussichtsloser Situation zeigte und allen glaubhaft versicherte, dass er das Turnier mit null Gegentreffern beenden will. Zum Schluss wurde sein Bruder mit 4 Toren Torschützenkönig. Michael Flack hätte beim vierten Tor rüber legen können. Da wär Grabner es geworden. Aber egal. Beim TSV traf jeder. Allein das ist Ausdruck der absoluten Qualität auf die Dortmund und RB im Moment gerade schmerzlich verzichten muss. Selbst Fubel  (1965)und Hinz (1966) hatten im letzten Spiel noch die Chance King of Goal zu werden was allein schon für die Frühform der Gäste spricht. Für die Freiluftsaison können sich alle warm anziehen. Sowohl die Gegner als auch die Jungen aus den eigenen Rei.

Eigenes AH Turnier in Regis Breitingen

Die Alten Herren luden am 10. Februar zum Budenzauber nach Regis Breitingen ein. Sechs Mannschaften folgten der Einladung und zwei stellte der Gastgeber. Selbst kurzfristigte Absagen einiger Teams hielten die Organisatoren davon ab eine wunderbare Sache auf das Parkett zu bringen. Alles verlief reibungslos. So gesund wie alle die Halle betraten so verließen sie auch alle wieder. Mit Geithain und Schönau II standen die besten Teams im Finale. Die Alemannen waren der zwar etwas überraschend aber völlig verdient die Sieger. Reinsdorf und Netzschkau hatten den weitesten Weg aber bereuten die Teilnahme nicht. Genau so wenig wie die einheimische Mannschaft aus Regis Breitingen und der aus der Region kommende SV 1900 Flößberg. Thomas Kruggel, Rene Grübel und Lars Richter waren die Schiedsrichter im Turnier. Kleinere Unstimmigkeiten konnten sie mit all ihrer Erfahrung regeln. Alle drei machten einen guten Job. Das Wettkampfbüro arbeitete fehlerfrei. Hinterher gab es viel Lob und wenig Kritik für diese gelungene Veranstaltung.

Trainingslager AH 2018

Auswertung Trainingslager 2018

Mit der Zielvorgabe das Haus Oelsnitz im KieZ Waldpark Grünheide voll zu machen brachen die Alten Herren des TSV Lobstädt am Donnerstag (25.1.) auf, um sich fit für die bevorstehende lange Saison zu trainieren. Um es vor weg zu nehmen. Das Haus wurde nicht ganz gefüllt aber die Trainingslagerbeteiligung stieg im Vergleich zum Vorjahr um einiges. Dem entsprechend erfolgreich konnte das umfangreiche Programm abgespult werden auch wenn für die geplanten Out Door Veranstaltungen nicht immer die allergünstigste Wetterlage zur Verfügung stand. Beirren ließ sich davon niemand und bis auf wenige absolvierten die meisten die Pflichtveranstaltungen. Immerhin ging es innerhalb dieses Wochenendes dreimal in die Halle zum Fußballtraining. Schon kurz nach der Ankunft am Donnerstag standen die Kicker zum Auftakt auf der Platte. Schon da kristallisierte sich heraus, dass es eine enge Team Teamwertung wie im letzten Jahr wohl nicht geben wird. Zu eindeutig bestimmten die „Nichtbayern“ das Geschehen und setzten die Erfolgsserie auch in den Folgeveranstaltungen fort. Das anschließende Bowling gewannen sie ebenfalls. Am nächsten Tag ging es früh wieder in die Halle und danach zum Skifahren auf den Hang nach Schöneck. Unglaublich aber wahr. Es lag Schnee und wer wollte konnte auch fahren. Manche vertrieben sich die Zeit auch mit Wellness im Hotel oder anderweitig. Die Spieler hatten ihre Freiheiten und nutzten diese. Vollzählig ging es im Anschluss ins Quartier. Verletzt hatte sich niemand. Am nächsten Morgen war wiederum Fußball angesagt. Dort konnten nicht mehr alle die volle Leistung abrufen. Das Programm zeigte Wirkung. Nicht jeder Krampf konnte mehr herausgelaufen werden. So mancher Muskel war bis in die Fingerspitzen verhärtet. Die anschließende Wanderung die ersatzweise für den Skilanglauf aufgenommen wurde nahmen trotzdem alle in Angriff die nicht von Krämpfen geschüttelt waren. Nach der Stärkung in der Frischhütte ging es plötzlich allen wieder gut und es konnte wie geplant bei Hansi gebowlt werden. Tischtennis und Darts bildeten den Tagesausklang nachdem man traditionell noch den Spielplatz am Raumfahrtmuseum besuchte. Am Abschlussabend wurde nochmals ausgewertet und viel gelacht, so dass auch der Bauchmuskel noch sein Training abbekam. Der Dank gilt allen Beteiligten für die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Dem einsatzleitenden Notarzt beim Hubschraubereinsatz musste man zum Glück nicht danken. So weit kam es nämlich nicht. Für eine lückenlose Organisation zeigte sich neben vielen Helfern einmal mehr Ralla verantwortlich. Es fehlte weder an Fahrzeugen, noch an der Bereitschaft Taxi zu fahren und vor allem nicht an gutem und reichlichem Essen. Auch wenn nicht alle immer etwas Festes in sich hinein bekamen. Für nächstes Jahr ist bereits vorbestellt auch wenn es um eine Woche verschoben ist. Das Trainingslager erfährt da seine 20. Wiederholung. Ein Grund mehr für Zögerer dem Spektakel beizuwohnen.

AH – TSV Lobstädt rockt letztes Turnier 2017 in Frohburger Halle

Im Frohburger Hallenturnier der Alten Herren trafen durch das Fernbleiben von Gnandstein fünf Teams aufeinander. Die Spielzeit wurde auf 13 Minuten festgelegt. An beiden Seiten durfte die Bande benutzt werden und die Hüter konnten über die Mittellinie um selbst Tore zu erzielen.

TSV – Kössern 5:3
1:0 M. Flack, 2:1 Leikauff, 3:2 Grabner, 4:3 Melzer, 5:3 M. Flack
Am Anfang gab es ein ständiges Hin und Her. Offensiv begabt machte Lobstädt in der Defensive ungewohnte Fehler. Oft waren das Zuordnungs und Abstimmungsprobleme. Dem entsprechend lässt sich die Torfolge bis zum 3:3 erklären. Erst dann konnte sich der TSV absetzen und war im weiteren Verlauf des Auftaktmatches die bessere Mannschaft die verdient gewann.

TSV – Neukirchen 3:1
1:0 Krauspe, 2:0 Krauspe, 3:1 T. Flack
Im nächsten Spiel hatte Gegner Neukirchen die erste dicke Gelegenheit bevor Krauspe mit seinem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellte. Danach matschte der TSV mit seinen Möglichkeiten. Besonders auffällig agierte in dieser Beziehung Liedtke. Als Neukirchen den Anschluss schaffte hatte der Lobstädter eine Doppelchance durch die der Gegner fast zu einem Konter kam. T.Flack im TSV Tor passte aber auf und erzielte im Vorwärtsgang selbst das 3:1. Fortuna wurde in dieser Partie durch die das Auslassen von gefühlten 100 Großchancen im Spiel gelassen. 50 davon hatte… .

TSV – Bad Lausick 3:1
1:0 Liedtke, 2:0 T. Flack, 3:0 Krauspe
Gegen die am stärksten eingeschätzten Bad – Lausicker änderte der TSV sein System. Bevor man durch Zufall mitbekam, dass der Hüter doch über die Mitte durfte und Tore schießen kann blieb T. Flack in seiner Hütte. Jetzt war er der fünfte Feldspieler. Mit der 51. Einschussmöglichkeit unterbrach Liedtke seine Pechsträhne für einen Moment und machte das 1:0. T. Flack achtete beim 2:0 sehr auf seine arg kritisierte Schusshaltung aus Spielen in der Vergangenheit und traf zum 2:0. Sein Bruder M. Flack verpasste das 3:0 knapp. Liedtke gelang das dreimal hintereinander bevor es sich Krauspe nicht mehr länger mit ansah. Ein in der Entstehung sinnloses Gegentor führte zum Ehrentreffer für die Kurstädter. Beteiligt daran waren mehr Lobstädter.

TSV – Frohburg
1:0 Dietel, 2:1 M. Flack, 3:1 Krauspe, 4:1 M. Flack, 5:1 Leikauff, 6:1 Lietke
Im letzten Spiel reichte von einem Unentschieden bis zu einer Niederlage mit zwei Toren Differenz alles. So nahm Dietel, der die Rechnung wieder einmal aufmachte nach seinem Führungstreffer im eigenen Strafraum Hand was postwendend zum Ausgleich führte. Melzer und der Spieler mit L scheiterten beim Führungstreffer genau so wie Frohburg auch. Dann gab es nichts mehr zu rechnen. Durch zwei Treffer von M. Flack und jeweils einem von Krauspe, Leikauff und keinem geringeren als Liedtke schoss sich der TSV zum verdienten Turniersieg.

Lobstädt spielte mit: T. Flack, M. Flack, Krauspe, Grabner, Grübel, Dietel, Melzer, Leikauff, Liedtke

Ergebnisse:
TSV – Kössern 5:3
Neukirchen – Bad Lausick 2:3
Frohburg – Kössern 0:2
TSV – Neukirchen 3:1
Bad Lausick – Frohburg 2:4
Kössern – Neukirchen 3:3
TSV – Bad Lausick 3:1
Neukirchen – Frohburg 1:3
Bad Lausick – Kössern 5:3
TSV – Frohburg 6:1

Beste Torschützen des Turniers wurden Tom Krauspe (TSV) und Tino Kleinert (Bad Lausick)

AH_2017_24_Einheit Frohburg – TSV Lobstädt 1:2 (0:2)

Nach 24 Spielen ist Schluss mit der Altherrensaison des TSV Lobstädt für das Jahr 2017. Frohburg war der letzte Gegner in einem gedrehten Spiel was die Gastgeberschaft betrifft. Ursprünglich hatte der TSV Lobstädt das Heimrecht trat es aber aus dem gegebenen Anlass eines Besuches bei Freund und Trikotsponsor Jens Kirmse in seinem Landgasthof in Bubendorf an die Rennstädter ab. Den Bedingungen tat das keinen Abbruch. Die Licht und Platzverhältnisse in Lobstädt und Frohburg erwiesen sich als ähnlich. Eine Spielabsage wegen eventuell aufkommenden Sturmböen wie später an diesem Wochenende beispielsweise in Meuselwitz war nicht zu befürchten. Auf dem Weg von der Umkleide zum Platz am ehemaligen Kaffee Otto flog keinem der Hauptdarsteller der Hut vom Kopfe. Dort angekommen erwischte der Gast einen guten Start. Ball und Gegner wurden gekonnt laufen gelassen. Folgerichtig ging der TSV durch einen seiner besten frühzeitig in Führung. Leikhauf war mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich und belohnte sich für seine über mehrere Spiele andauernde gute Form. Danach war kein Abbruch zu erkennen. Über den immer wieder dynamisch durchstartenden T. Flack und den sehr lauf und spielfreudigen Krauspe kamen die Gäste häufig vor das Frohburger Tor. Als Flack dann mustergültig auflegte bedankte sich Grabner mit dem 0:2 und bis zur Pause wurde diese Führung souverän und offensiv verteidigt. Woran es im zweiten Abschnitt gelegen hat dass es nicht so weiter ging hat einige Gründe. Zum einen verfiel man wegen der überraschend deutlichen Führung zur Halbzeit in den Verwaltungsmodus aber zum anderen ließen bei manchen Spielern die Kräfte auch nach. T. Flack konnte das Niveau des ersten Durchgangs nicht halten. J. Pfau verletzte sich und auch die eingewechselten Jeschky und Grübel hatten verletzungsbedingt nur Kurzeinsätze. Ob das der Gegner erzwungen hatte bleibt fraglich. Fakt ist, dass die Verantwortung immer mehr in den Abwehrbereich verlagert wurde wo Geißler im Tor die Herausforderung annahm und einige Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. Nach 24 Spielen und einer immer mehr zunehmenden Dunkelheit konnte manch ein Lobstädter Passgeber nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden. Hauptsache es wurde gepasst und Geißler hatte den Dreck. Aber der Lobstädter Hüter machte es gut. Hielt den Kasten lange rein und musste nur einen Freistoß von Hientzsch passieren lassen. Der Verwaltungsmodus ging damit ungestraft in den „Gute Laune Modus“ über. Die „Mir sin Mir Mentalität“ war nach der Serie von gewonnenen Matches fast so selbstverständlich wie ein Sieg von Bayern über RB. Dem entsprechend ausgelassen wurde bei einem perfekten Gastgeber und Freund in seiner Gaststätte in Bubendorf ausgelassen gegessen, getrunken, fotografiert und gefeiert. Nochmal gegessen und getrunken und als dann nichts mehr da war oder keiner mehr was essen wollte wurden sie alle nach Hause gefahren bis sich die erschöpften Äuglein bereits auf dem Heimweg schlossen und die Schlaftrunkenen von ihren Chauffeuren sicher in Richtung heimatliches Bett transportiert wurden.

 

AH_2017_23_TSV Lobstädt – ZFC Meuselwitz 6:3 (3:1)

Gegen den Zipsendorfer Fußballclub aus Meuselwitz gab es im Altherrenbereich immer ziemlich viele Tore. Allerdings ist die Trefferdifferenz mit höchstens einem Tor in der jüngeren Vergangenheit häufig sehr gering ausgefallen. Auch Unentschieden waren immer einmal an der Tagesordnung. Fast alle Spiele hatten aber auch eine Gemeinsamkeit. Der ZFC schien während einiger Partien durch einen komfortablen Vorsprung seitens des TSV Lobstädt bereits geschlagen zu sein, kämpfte sich aber immer wieder heran und machte es dem Gegner verdammt schwer. Auch im Auftreten hatte der Gast vom Freitag nicht immer beliebt gemacht. Ruppig und unsachlich würden die meisten Lobstädter als Kurumschreibung sicherlich gelten lassen. Am letzten Freitagabend war der Eindruck nach dem Spiel aber ein ganz anderer. Um es vorweg zu nehmen. Der ZFC Meuselwitz erkannte und akzeptierte die Lobstädter Überlegenheit, moserte nicht über Licht und Platzbedingungen, und versuchte durch einen Spieler am Ende noch tröstende Worte für den bei allen drei Gegentreffern machtlosen Geißler zwischen den Pfosten zu finden. Obwohl man verlor. Das war nett gemeint aber für den Lobstädter Schlussmann dann doch etwas too much. Dem entsprechend reagierte er verbal eher etwas unentspannt in dieser Situation ohne sich im Ton zu vergreifen. Der gleiche Spieler lobte im Anschluss die hervorragende Schiedsrichterleistung von Lazlo Mosolygo und fand sicherlich bei dieser Gelegenheit Geißlers uneingeschränkte Zustimmung wieder. Neben den bereits erwähnten drei Zipsendorfer Treffern steuerte die Heimelf natürlich auch ein paar Tore bei. Sechs an der Zahl wurden dabei teilweise wunderschön herausgespielt und waren Ausdruck der absoluten Überlegenheit der Hausherren. Immer wenn es über die Außen ging hatte Lobstädt den Schlüssel zum Erfolg in der Hand. Über rechts war Fubel mit seiner herrlichen Eingabe der erste der den Schlüssel zum ersten Mal herumdrehte. Hinz konnte ungehindert zur Führung einköpfen. Diese währte dann aber nicht lange. Auf dem Weg durch die Mitte gab es einen Ballverlust der bis zum Ausgleich nicht gut verteidigt wurde und Geißler berechtigt in Rage versetzte. Für dieses Spiel hatte das jedoch keine fatalen Folgen. Schnell bekam der TSV das Geschehen wieder in den Griff. Krauspe stellte dann mit dem zweiten Tor den alten Abstand schnell wieder her und Hinz vollendete nach der nächsten herrlichen Eingabe von Leikhauf trocken zum 3:1. Dem zwischenzeitlichen 3:2 folgte das 4:2 durch Hinz. Die Vorarbeit leistete Jeschky mit einer Einzelleistung und seinem Pfastenschuss. Dann wurde Melzer durch eine weitere Traumflanke von Krauspe bedient und vollendete gekonnt zum 5:2. An diesem Tag leistete sich der TSV noch den dritten Gegentreffer ohne wie in anderen Begegnungen gegen Meuselwitz noch einmal in Gefahr zu geraten. Eichelkraut machte den Sack mit dem 6:3 endgültig zu. Als wenn die Natur es geahnt hatte. Lobstädt erzielte nicht nur wunderschön herausgespielte Tore sondern entpuppte sich regelrecht als Team der Flankengötter. Inspiriert wurden die Rainbow Warriors scheinbar von diesem Naturschauspiel ohne dass sie es vorher selber gesehen haben.

AH_2017_22_TSV Lobstädt – SV Eula 4:0 (0:0)

Der TSV Lobstädt hatte nach dem 2:3 im Hinspiel noch eine Rechnung zu begleichen. Da aber der SV Eula in Bestbesetzung antrat und bei Lobstädt einige tragende Kräfte fehlten schien das ein schwieriges Unterfangen zu werden. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Vizepräsidenten des SV Eula Uwe Jacob. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab, so dass Torchancen Mangelware waren. Die einzige vergab Fubel nach Querpass von T. Flack kläglich. Allerdings war der Stürmer auch durch einen Fuß eines Eulaer Abwehrspielers irritiert. In Hälfte 2 sollte es besser werden. Mit der Hereinnahme von J. Pfau kam mehr Bewegung in die Lobstädter Offensive. Nach einem Foul an T. Flack erzielte R. Jeschky per Freistoß wie in alten Zeiten die Lobstädter Führung. Dabei ist hervorzuheben, dass R. Jeschky einen überragenden Tag erwischte. Das 2:0 erzielte Fubel mit einem schönen Heber ins lange Eck nach Steilpass von T.Flack. Der wohl schönste Treffer mit einem herrlichen Angriff über 4 Stationen gelang Förster. Nach Pass von Flack auf Melzer kam der Ball zu J. Pfau der mit einer Bananen Flanke (hat vor dem Spiel eine gegessen) Förster bediente welcher mit dem Kopf auf 3:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte T.Flack im Nachsetzen. Eula zeigte sich als schlechter Verlierer aber gegen einen Drecksverein wie Lobstädt… (Aussage eines Eulaer Spielers) kann man schon einmal untergehen. Das ist auch andern Mannschaften schon passiert. Die hat das auch geärgert. Genau wie Lobstädt angefressen von Eula zurück kommt wenn es eine Klatsche gegeben hat. Den Begriff „Drecksverein“ braucht man indes auch nicht unmittelbar auf die Goldwaage legen. Der gehört mittlerweile zum Vokabular vieler Fußballunterhaltungen. Mal ist Schalke einer. Mal Dortmund oder die Bayern. Nicht zu vergessen der aus Sachsen ohne Tradition. Eine gute Tradition haben aber schon immer Wortgefechte zwischen Eulaer und Lobstädter Spielern. Man braucht nur an Pfau vs Rommeike zu denken oder anders herum. Die haben jedem Spiel die Würze gegeben und immer Feuer reingebracht. Dazu kam noch der Fußball den sie spielten. Das waren Highlights die man nicht missen möchte wenn man sie erlebt hat. Den Begriff „Drecksverein“ haben beide nicht verwendet. Warum auch? Das hätte weder Pfau noch Rommeike aus der Reserve gelockt. Da mussten schon andere Kaliber aufgefahren werden. Andere haben die Worte gar nicht mitgekriegt weil sie nicht für jeden bestimmt waren. Also auch nicht für den gesamten Verein.

J.Fubel und Co

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