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Aurich-Cup

Aurich-Cup

Seit vielen Jahren gibt es den Sven Aurich Cup und mit großer Begeisterung melden sich viele Mannschaften aus der Region zu diesem Turnier mit Magnetwirkung.

Aurich Cup 2015

Am ersten Freitag des neuen Jahres lockte das Kult-Event neun Mannschaften in die Sporthalle Regis. Der Einladung der Lobstädter Alten Herren folgten die Mannschaften von Kickers Markkleeberg, des SV Regis Breitingen, SV Flößberg, SV Borsdorf/Panitzsch, SF Neukieritzsch, Alemannia Geithain, einer Krostitzer und einer Röthaer Freundeauswahl. Nur Eiche Wachau musste kurzfristig absagen. Dadurch ergab sich folgende Staffeleinteilung:
Staffel A: Flößberg, Rötha, Neukieritzsch, Markkleeberg, Lobstädt
Staffel B: Krostitz, Borsdorf/Panitzsch, Geithain, Regis/Breitingen
In der Gruppenphase setzten sich Rötha und Lobstädt aus der A-Staffel durch und Krostitz setzte sich gemeinsam mit Regis/Breitingen durch. Die Halbfinals in den Partien Lobstädt gegen Regis und Krostitz gegen Rötha gespielt. Lobstädt`s 4:2 Sieg gegen Regis bedeutete die Finalteilnahme für den Gastgeber und aus der anderen Begegnung setzte sich Krostitz erst vom Punkt mit 3:1 gegen Rötha durch. In der offiziellen Spielzeit stand am Ende ein 2:2. Im kleinen Finale gewann Regis knapp gegen Rötha und belegte mit dem 1:0 Platz 3 und Krostitz setzte sich im Endspiel vom Punkt gegen den TSV Lobstädt durch. Dort stand es nach den zwölf Minuten 3:3. Platz 5 belegte Flößberg mit einem Sieg gegen Geithain. Die anderen Plätze wurden nicht ausgespielt.

Die Alten Herren des TSV Lobstädt zeigten im Verlauf des Turniers verschiedene Gesichter. Mit einer Aufstellung die intern von den nichtnominierten Spielern teilweise kritisch betrachtet wurde hatte man sich nach den Blamagen der Vorjahre sehr viel vorgenommen, startete ziemlich holprig in das Turnier, steigerte sich bis in das Finale, ließ sich auf der Ziellinie abfangen, versagte bei der zweiten Chance im Neunmeterschießen und war hinterher maßlos enttäuscht über das beste Abschneiden in allen bisher durchgeführten Aurich-Cup-Veranstaltungen. Im Auftaktspiel kam der TSV mit drei Zeitstrafen nicht über ein mageres 1:1 hinaus. Nervosität bestimmte das Match. Taktisch lief nichts rund und technische Fehler die zu gefährlichen Röthaer Angriffen führten bestimmten das Geschehen. Gegen Kickers Markkleeberg war es ähnlich. Umständliche Aktionen vor dem Tor, mangelnde Zielstrebigkeit und individuelle Fehler brachten auch wieder nur ein Remis (2:2). Erst gegen Flößberg platzte der Knoten. Das 5:0 und das folgende 4:1 gegen Neukieritzsch ließen auch die Kritiker verstummen. Lobstädt war im Halbfinale und schloss die Vorrunde als Gruppensieger ab. Auch im Spiel um den Einzug ins Finale konnte man mit 4:2 gegen Regis/Breitingen überzeugen. Im Endspiel traf Lobstädt dann auf Krostitz. Dort spielte man sich bis zum 3:1 beinahe in einen Rausch. Der überragende Krauspe machte als Hüter den Kontrahenten beinahe im Alleingang platt. Genau so wollte der TSV spielen. Unglaubliche Chancen zum 4 und 5 zu 1 wurden dann aber fahrlässig liegen gelassen. Die Folge war der Anschlusstreffer vom jungen Richter und der Ausgleich durch Hans Leitzke. Im Neunmeterschießen versagten dann restlos die Nerven und der schon sicher im Käfig geglaubte Vogel entschlüpfte dem Käfig noch vor dem Türschließen.

Flößberg-Rötha 1:1
Neukieritzsch-Kickers 2:0
Geithain-Regis 1:1
TSV-Rötha 1:1
Krostitz-Borsdorf 5:1
Flößberg-Neukieritzsch 3:0
TSV-Kickers 2:2
Geithain-Krostitz 4:3
Rötha-Neukieritzsch 2:1
Regis-Borsdorf 3:1
TSV-Flößberg 5:0
Kickers-Rötha 1:3
Borsdorf-Geithain 3:0
TSV-Neukieritzsch 4:1
Krostitz-Regis 2:0
Kickers-Flößberg 3:5
Lobstädt-Regis 4:2
Rötha-Krostitz 2:2 (1:3nN)

Spiel um Platz 5 und 6
Geithain-Flößberg 0:2
Spiel um Platz 3 und 4
Rötha-Regis 0:1

Finale
Lobstädt-Krostitz 3:3 (1:3)

Bester Hüter: Matthias Keil (Rötha)

Bester Spieler: Tom Krauspe (Lobstädt)

Torschützenkönig: Hans Jörg Leitzke (Krostitz)

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