Dummy

Versöhnlicher Saisonabschluss

SG TSV Lobstädt/PSV Leipzig – TSV Schildau (17:25,10:25;25:22;9:25)

Am 19.05.2019 ging es für unsere Mädels im Bezirkspokalhalbfinale gegen den Aufsteiger TSV Schildau nochmal ans Netz.
Als klarer Aussenseiter gingen wir ins Rennen und wollten den Gästen zeigen, dass auch wir Volleyball spielen können. Bis zum 14:16 im 1. Satz sah es auch sehr gut aus, leider zogen die Mädels von Heiko Busch an und wir konnten nicht mehr wie gewünscht mithalten. Mit dem 1. Satz konnten wir zufrieden sein.

Im 2. Satz gleiches Bild, wir konnten gut mithalten und Schildau musste auch seine Auszeit ziehen. Dieser brachte leider einen kleinen Bruch ins Spiel, was Schildau zur 2:0 Führung nutzte.

Im 3. Satz wollten wir es nochmal wissen und nutzen jede Unaufmerksamkeit des Gegners aus. Nach einer 22:15 Führung für uns, konnte sich Schildau nochmal auf 22:22 heranarbeiten. Doch wir behielten die Nerven und machten den Sack mit starken Aufschlägen zu.
Leider war im 4. Satz die Luft raus. Wir merkten, dass wir der viel schnelleren Spielart, 3 Ligen höher, Tribut zollen mussten, da dieses Mal die Bank auch nur mit einer Ersatzspielerin bestückt war.
Auch wenn wir das Halbfinale nicht gewinnen konnten, können wir stolz auf die gezeigte Leistung sein. Auch das wir Schildau einen von zwölf Satzverluste in 22 Saisonspielen zugefügt haben. Wir hoffen, dass die Mädels die auf der Platte standen, vieles für sich mitnehmen können und dieses in der neuen Saison zeigen.

Es spielten: Sabrina ©, Lena, Nadja, Lea, Madlen, Jessy, Lisa und Julie (L)

07_AH_2019_ TSV Lobstädt  – SV Regis Breitingen 4:1 (3:0)

Es war am Ende nicht das Spiel was von der Ansetzung her zu erwarten war. Lobstädt gegen Regis Breitingen gab es schon unter ganz anderen Voraussetzungen. Dafür waren die Mannschaften nicht ausgeglichen genug besetzt. Lobstädt als Gastgeber hatte einen sehr guten Kader inklusive Reservebank zur Verfügung und die Gäste überlegten noch am Vortag wegen Leutemangel abzusagen. Es spricht für die Grün Weißen, die Herausforderung trotz aller Umstände angenommen zu haben. In der Findungsphase zu Beginn der Partie ging es ein paarmal hin und her. Beide Teams bemerkten sehr schnell, dass der Platz von weitem im optisch hervorragenden Zustand seine Tücken hatte. Ballverluste durch Fehlannahmen waren dem holprigen Untergrund zuzusprechen. Zumindest zu einem großen Teil. Die allerbesten nicht genutzten Chancen nach geraumer Spielzeit sind damit nicht gemeint. Da hätte man beidseitig bereits wissen können wie der Hase läuft. Mitte des ersten Durchgangs fand Lobstädt den Weg zum Regis Breitinger Tor besser als der Gast. In einer Drangperiode des Gegners nutzte T. Flack mit einer schönen Einzelleistung den Ansatz einer Chance und vollendete sehenswert zum 1:0. Danach begann der TSV seine Überlegenheit besser auszuspielen. Ein Doppelpass zwischen Eichelkraut und Richter brachte den erstgenannten in Abschlussposition aus welcher er auch prompt das 2:0 markierte. Die wohl beste Phase im Spiel endete noch vor der Pause mit dem 3:0. Wieder war T. Flack erfolgreich nachdem auch er einen Doppelpasse dieses Mal aber mit seinem Bruder Michael gespielt hatte. Auffällig war an diesem Abend, dass die Lobstädter Spieler allesamt nicht übermäßig gereizt auftraten. Man verzieh sich Fehler, hatte auch manchmal aufmunternde Worte parat und schmunzelte über den einen oder anderen „Stock“. Die Schiedsrichterentscheidungen wurden weitgehend unkommentiert hingenommen. Von da her wirkte alles sehr harmonisch nach der Erfahrung der Vorwoche und der entsprechenden Ansprache des Trainers vor dem Spiel. In der zweiten Hälfte war der Reifen runter behaupteten einige was aber in Bezug auf das Spiel etwas übertrieben ausgedrückt war. Auf das Vorderrad eines Spielerfahrzeugs trifft diese Aussage jedoch voll und ganz zu. Vielleicht wirkte es auch so denn Lobstädt war nicht mehr voll konzentriert, ließ Regis Breitingen spielen und nutzte die Fehler der Gäste nicht konsequent aus. Einmal noch machte die Heimelf nach dem Wechsel ernst als M. Flack das 4:0 erzielte. Danach passierte nicht mehr viel. Regis Breitingen wurde auch zu Chancen eingeladen schlug jedoch nur einmal mit dem Ehrentreffer zu. Zur vollständigen Rehabilitierung für das Naunhof Spiel reichte dieser Abend für den TSV sicher nicht. Es war aber ein Anfang. Bleibt abzuwarten ob dieser Trend anhält oder schon beim nächsten Gegenwind alles wieder umgepustet wird.

Tore: T. Flack (2), Eichelkraut, M. Flack

06_AH_2019_SV Naunhof – TSV Lobstädt 7:2 (3:1)

05_AH_2019_TSV Lobstädt – SV Eula 59 3:2 (1:1)

Mitgliederversammlung 2019

Am 21.05.2019 findet um 18 Uhr unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Vereinsheim in der Glück-Auf-Str. 10 statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Vorstand

Teddy-Cup 2019

  1. Teddy-Cup in der Parkarena Neukieritzsch

Am 03. April fand in der Parkarena der 1. Teddy-Cup der Gemeinde Neukieritzsch statt. 50 Kinder aus den 4 Kitas der Gemeinde nahmen daran teil und wetteiferten um den Sieg und somit um den Wanderpokal. Beim Teddy-Cup handelt es sich um ein Vorschulkindersportfest, welches durch den Kreisportbund Landkreis Leipzig unterstützt wird und bei dem die Kinder in Staffelwettbewerben, wie z.B. „Ab durch den Fuchsbau“ oder „Springendes Känguru“, ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Veranstalter war der TSV 1863 Lobstädt e.V., der sich die Schüler*innen der 4. Klasse der Grundschule Neukieritzsch als Helfer ins Boot geholt hat. Es gingen immer 11 Kinder pro Mannschaft an den Start. Hierbei kam es aber nicht nur auf Schnelligkeit an, sondern auch auf Geschicklichkeit und Treffsicherheit. Die Mädchen und Jungen hatten sich schon vorher im Rahmen der Turnstunden in ihren Einrichtungen für den Teddy-Cup warm gemacht und mit Hilfe der engagierten Erzieherinnen dafür geübt. Sieger wurde am Ende die Kita „Kleine Strolche“ aus Deutzen, die den Wanderpokal entgegennehmen konnten und der nun bis nächstes Jahr in der Kita Deutzen verbleibt. Die Kinder der Kita „Krümelwäldchen“ aus Großzössen landeten auf den zweiten Platz und die Kita „Haus der Zukunft“ aus Neukieritzsch wurde Dritter. Es gab aber ohnehin nur Gewinner, denn alle Kinder bekamen eine Goldmedaille, unabhängig davon auf welchem Platz die Kita landete. Schließlich ist eben auch hier dabei sein alles.

An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an die Erzieherinnen und Eltern die mit großem Engagement die Kinder auf das Sportfest vorbereitet und eingestimmt haben, an die 4. Klasse der Grundschule Neukieritzsch, die fleißig beim Auf- und Umbau der Staffeln geholfen und mit ihren Anfeuerungsrufen für eine super Stimmung gesorgt haben, an die Gemeinde Neukieritzsch, die die Parkarena zur Verfügung gestellt hat, an die Seniorensportgruppe der SF Neukieritzsch, deren Hallenzeit genutzt werden durfte, an die ehrenamtlichen Helfer des TSV 1863 Lobstädt e.V. und nicht zuletzt an den Kreissportbund Landkreis Leipzig, der, vertreten durch Jan Rodewald, die erste Auflage des Neukieritzscher Teddy-Cup`s vollumfänglich unterstützt hat.

KT

Finale Kreismeisterschaft 2.Damen/ Staffelsieg in der Platzierungsrunde/ 7.Platz von 13

Im April standen für unsere 2.Mannschaft die letzten 2 Spieltage in der Kreisliga.

Die Mannschaft, um Kapitänin Vanessa, konnte sich im Laufe der  Saison steigern und durch Verstärkung aus der 1.Mannschaft auch super weiterentwickeln.

Am 6.4.2019 standen die Spiele gegen die VV Nordstern II und BBV Wurzen II an. Das erste Spiel gegen Nordstern, wurde in einer reinen Spielzeit von 49 Minuten, klar für uns mit 3:0 entschieden. Leider kam im Spiel nie Spannung auf und die Punkte des Gegners schenkten wir durch Unkonzentriertheit einfach zu schnell her.

Im 2. Spiel des Tages ging es gegen die Damen des BBV Wurzen. Sie sollten uns das Leben mit ihrem abgeklärten Spiel schwer machen. Doch immer zum Satzende, hatten wir die besseren Antworten parat. Sodass am Ende knapp aber verdient ein zweites 3:0 auf unser Konto stand.

 

Eine Woche später stand der Finalspieltag der Kreisliga an. In der Platzierungsrunde ging es für uns gegen die LE Volleys und dem TSV Leipzig 76. Beide Teams spielten wie wir um den Staffelsieg.

Im 1.Spiel ging es gegen die LE Volleys. Dieses war wie immer kein normales Spiel. Auf der einen Seite Pia Kapitänin bei den LE Volleys und Vanessa unsere Kapitän. Beide gewannen vor 3 Jahren noch gemeinsam den Bezirksvizemeistertitel in U12 für uns, bevor es Pia zum Talentstützpunkt verschlug.

Wer dachte, dass das Spiel eine Hürde werden würde, wurde im 1.Satz schnell eines besseren belehrt. Mit 25:9 wurden die LE Volleys abgefertigt. Auch in den Sätzen 2 und 3 konnten die Volleys nicht wirklich einen Stich sehen. Bei nur 38 Punkte gegen uns, wurde das Spiel klar 3:0 von uns gewonnen.

Das letzte Spiel der Kreisligasaison sollte es von der Ansetzung her nochmal in sich haben. Hatten wir in der Hauptrunde noch das Heimspiel 3:2 gewonnen, mussten wir das Auswärtsspiel mit 0:3 abgeben.

Doch auch im letzten Spiel wollten die Mädels nichts anbrennen lassen. Der erste Satz konnte mit 19 Punkte für uns entschieden werden und weiter ging es im zweiten Satz mit 17 und im letzten Satz mit 10 Punkte. Und so stand auch das vierte 3:0 Spiel in der Tabelle.

 

Fazit: Das Ziel des Teams war es, dass Mädels aus der U14 an Großfeld herangeführt werden können, und die Mädels Spielpraxis bekommen. Seit dem 1. Spiel der Saison konnte eine Leistungssteigerung verzeichnet werden. Nicht nur das Läufersystem konnte gefestigt werden, auch haben sich viele Mädels spielerisch und auch menschlich weiterentwickelt. Viele Mädels kamen zum Einsatz, was nicht immer einfach war, hier muss man den Trainern Petra und Karo ein großes Lob aussprechen, dass sie das so gut immer gemanagt haben. Auch sollte man hier Roxy, Nicki, Elli, Nadja und Trixy hervorheben, die die jungen Wilden an die Seite genommen haben und Ihnen die Möglichkeit gaben, sich zu entwickeln. Und natürlich unsere jungen Wilden um Kapitänin Vanessa und Jojo, die sich nicht nur den Respekt der eigenen Mitspieler verdienten, sondern auch der Gegner.

Über die Saison gesehen muss man sagen: Es ist zusammengewachsen, was zusammengehört.

 

Es spielten die Saison:

Mittelblock: Vanessa©, Paulina, Nadja, Leo, Rebecca

Aussen: Elli, Nicki, Jojo, Jana, Elli, Lysann, Anja, Stella

Dia: Ari, Roxy, Ann-Cathrin

Zuspiel: Lena, Trixy, Alessa, Heidi

Libero: Julie, Sassi, Amelie

04_AH_2019_FSV Kitzscher – TSV Lobstädt  3:4 (2:2)

Am Freitag gab es vergrößertes Kleinfeld in Kitzscher. Auf Grund von Leutemangel bat der FSV den Gast aus Lobstädt nicht den gesamten Kader mitzubringen. Am Ende waren vom TSV elf Mann am Start und beim Gastgeber zehn. Man einigte sich darauf die Kleinfeldtore auf die Sechzehnerlinien zu stellen und kickte mit der höchstmöglichen Mannschaftsstärke gegeneinander so, dass sich fast alle gleichzeitig bewegen konnten. Sehr vernünftige Lösung.  Ausgeglichen wie die Mannschaftsstärken beider Teams war auch das Kräfteverhältnis über lange Zeit der Partie. Kitzscher gelang es immer wieder Nadelstiche zu setzten und die Lobstädter Hintermannschaft zu beschäftigen. Selber hatte der Gast zwar oft die Bälle, verlor sie aber häufig sehr schnell oder kam mit dem veränderten Raumverhältnis des kleineren Spielfeldes nicht klar. Jedenfalls konnten alle Dribbelversuche durch die Zentrale leicht verteidigt werden vom FSV. Über die Flügel mit viel Zusammenspiel hatte Lobstädt anfänglich nicht oft im Programm. Völlig zu Recht ging die Heimmannschaft in Führung bevor Grabner ausgleichen konnte aber noch vor dem Wechsel lag Kitzscher erneut in Front. Der TSV tat sich sichtlich schwer konnte aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr Druck aufbauen. Das führte letztendlich zum Ausgleich durch M. Flack und später zur Führung von Pelzer der nach eigenen Aussagen schneller war als Verteidiger Lennoweid. Insider wissen, dass damit nur die Frequenz der Schritte gemeint sein kann denn offensichtlich ist, dass beide Spieler über ganz unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse verfügen. Als M. Flack sein zweites Tor schoss war das Ding für viele entschieden. Der Gastgeber kam aber mit dem 3:4 noch einmal heran. Zu mehr als zu dieser Ergebnisverbesserung reichte es dann doch nicht. Der TSV verteidigte das knappe Resultat bis zum Schluss und betrieb nebenbei noch etwas Rehabilitation für den Hornochsenauftritt vor vierzehn Tagen. Pelzer gab in einer unübersichtlichen Situation zu, dass der Ball die Linie des Kitzscheraner Tores nicht überschritten hatte und der zu Unrecht gegebene Treffer wurde vom Schiedsrichter zurückgenommen. Mit dem Tor und seinem Fairplayverhalten durchaus würdig für den Man oft he Match aber auch Krauspe ragte heraus durch sein unermüdliches Engagement sein Team voranzutreiben und positiv einzuwirken. Lobstädt hat aber insgesamt den Sieg auch als Mannschaft geschafft und verdient.

Tore: Grabner, M. Flack (2), Pelzer

03_AH_2019_TSV Lobstädt – Motor Altenburg 2:2 (0:0)

Am Freitag bestritten die Alten Herren ihr erstes Heimspiel der Saison. Die Vorfreude darauf war riesig und alle erhofften sich gegen Motor Altenburg einen gepflegten Untergrund einem Deckchen gleich auf dem das Bällchen schnurren konnte ohne großes Zutun und wo es Spaß machen sollte einfach auflaufen zu können um sich für knapp anderthalb Stunden an der frischen Luft zu bewegen bevor man nach einem großen Sieg zum geselligen Teil übergehen wollte. Ganz so perfekt war der Ablauf dann aber nicht. Für einen sommernächtlichen Wochenendkick war das Wetter überhaupt nicht geeignet. Darauf waren alle aber bereits vorbereitet durch die Wetter App. Was keiner ahnte war, dass das Spielfeld keinem Deckchen sondern eher einer Kuhweide glich. Gewalzt und gemäht wie immer hat das Schmuckkästchen von früher im letzten Sommer das schöne Gesicht verloren und sich noch nicht wieder erholt. Wahrscheinlich weil auch jetzt schon wieder der Regen fehlt. So richtig dafür kann da keiner was, sieht man mal davon ab, dass der Klimawandel hausgemacht ist. Wetter schlecht, Platz nicht gut und ein Schiedsrichter aus einer Generation die manchmal auch auf Kuhweiden kickte. Die Schuldigen waren reichlich vorhanden. Aber wofür eigentlich? Lobstädt begann holprig. Altenburg hatte auch selten Spielfluss. Bei beiden Teams waren aber gute Ansätze zu erkennen und im Verlauf der ersten Halbzeit gelangen durchaus sehenswerte Spielzüge. Lange sah es zwar nicht so aus, dass eine der beiden Truppen ein Tor schießen würde aber manchmal unterband der Schiedsrichter auch eine verheißungsvolle Situation auf beiden Seiten. Das ließ Unmut aufkommen genau so wie die Unzufriedenheit über das Zusammenspiel innerhalb der beiden Mannschaften. Es begann bereits im ersten Durchgang etwas zu köcheln. Man neutralisierte sich jedoch bis zur Pause in jeglicher Hinsicht und es blieb beim 0:0. Danach fielen endlich die sehnlichst erhofften Tore aber die konnten weder die Gemüter beruhigen noch zu einem freudvollen Fußballspiel beitragen. Zuerst erzielte T. Flack aus dem Nichts heraus die Lobstädter Führung. Dann glich Motor Altenburg durch Foulelfmeter aus. Die gleiche Entscheidung führte auf der Gegenseite zur erneuten Lobstädter Führung durch Grabner und die Gäste schafften im Schlussspurt noch das Remis als Endresultat. Mehr ist zum sportlichen Teil nicht zu sagen. Die Negativspirale mit verbalen Entgleisungen, Boxeinlagen und Schuldzuweisungen war längst im Gange und jeder befand sich in diesem Teufelskreis aus dem sich kaum einer bis zum Ende befreien konnte. Neben dem Schlusspfiff gab es trotzdem noch eine zweite positive Sache. Gleichzeitig trampelten 23 Personen für etwa anderthalb Stunde auf der Kuhweide rum und bearbeiteten den Acker was einen gewissen Walzeffekt mit Vertikutierungscharakter hatte. Das könnte zumindest dem Platz gut getan haben. Richtiges Weidevieh hätte noch für Bewässerung und Düngung gesorgt. So weit ging es bei den 23 nicht. Wie gesagt. Es handelte sich ja nicht um Tiere sondern lediglich um Hornochsen.

Tore: T. Flack, Grabner

02_AH_2019_Alemannia Geithain – TSV Lobstädt 2:4 (0:1)

Die Alten Herren des TSV Lobstädt konnten am Freitag nahtlos an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Gegen die stark besetzte Mannschaft von Alemannia Geithain konnte der zweite Sieg in Folge eingefahren werden. Spielerisch lief zwar immer noch nicht alles rund aber da die eigenen Tore immer im richtigen Moment fielen wurde der Gastgeber in seinem Bemühen aufzuholen immer wieder zurückgeworfen. Manchmal stand den Gästen dabei das Glück als Pate zur Seite. Den musste man sich allerdings erarbeiten und das ist dem TSV Lobstädt über die gesamte Spielzeit gesehen immer wieder gelungen. Bereits in der Anfangsphase ging der TSV in Führung. Flanke, Kopfball, Tor. In der Einfachheit des Fußballspiels liegt oftmals der Erfolg. Grabner brachte den Ball von außen herein und T. Flack löste sich im richtigen Moment von seinem Gegenspieler um beinahe ungehindert einzuköpfen. Danach verkomplizierte Lobstädt das eigene Spiel. Jeder versuchte seine Ideen umzusetzen ohne die am nächsten postierten Mitspieler zu finden oder manchmal sogar zu suchen. Das war dann auch von außen nicht besonders gut anzuschauen. Bis zur Pause hatte man zwar viel Ballbesitz. Kapital konnte man daraus jedoch nicht schlagen. Einzig und allein der Gegner war mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt und konnte das eigene Angriffsspiel selten wie gewünscht vortragen. Aber wer Geithain kennt weiß, dass die Mannschaft immer in der Lage ist etwas zu verändern und sich besser auf den Gegner einzustellen. Das gelang dem Gastgeber auch an diesem Abend. Immer mehr konnten sich die Alemannen befreien und erzielten Gleichwertigkeit. Genau in dieser Phase als es bei den Gelbhemden besser lief und die Blauhemden den besser postierten Mitspieler gar nicht mehr fanden flankte Eichelkraut und die Kugel fand wie durch ein Wunder den Weg in das gegnerische Tor. Dem Absender sei das Anrechnen des Treffers gegönnt auch wenn das Zuspiel nicht den eigenen Kameraden erreichte. Ähnlich kurios kam Geithain etwas später zum Anschluss. Liedtke, der schon allein von Berufswegen in Sachen Sicherheit am besten ausgebildet ist im Lobstädter Team missachtete die Grundregeln des Verteidigungsspiel und machte den Weg frei für den Geithainer Schützen. So schwanden Kuhn`s Einsatzchancen auf ein Minimum. Vehement vom mitgereisten Anhang gefordert hielt der Trainer diesen Forderungen die versteinerte Miene des unzufriedenen Übungsleiters entgegen und wechselte das gesamte zur Verfügung stehende Spielermaterial ein obwohl es teilweise bereits auf dem Feld war. Nur Kuhn durfte nicht ran. Erst als M. Flack gefoult wurde und Licht das 1:3 vom Punkt erzielte bekam er die Order sich auf den Einsatz vorzubereiten. Beim erneuten Geithainer Anschluss war er dann bereits so weit dass ihm der Coach den Einsatz nicht mehr verwehrte. Am Ende stellte Eichelkraut mit einem gewollten Schuss den alten Abstand wieder her und der Schatten des Wechselfehlers wurde vom Geithainer Flutlicht überstrahlt.

Tore: T. Flack, Eichelkraut 2, Licht

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