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5. Sportabzeichen-Sportfest mit Völkerball und Beachvolleyball

 

Am 8. September findet wieder unser traditionelles Sportfest auf dem Gelände der Victoria-Sporthalle statt.

Alle sind herzlich eingeladen sich sportlich aktiv zu beteiligen oder die anderen mit anzufeuern.

Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt.

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

12_AH_2018_ Einheit Frohburg – TSV Lobstädt 2:2 (0:2)

Ein 2:2 nach der Sommerpause gegen die stark eingeschätzten Frohburger hätte der TSV im Vorfeld sicher unkommentiert unterschrieben und so stehen gelassen. Nach dem Spiel fühlte sich das Remis wie eine Niederlage an. Schuld daran waren die Gäste selber, die den berühmten Sack trotz mehrerer Gelegenheiten zum Zumachen fahrlässig offen ließen und zusätzlich Einladungen zum Tore schießen verteilten. Der TSV begann gefällig. Nach hinten fehlte zwar anfänglich die Grundordnung aber als man sich gegenseitig die zu spielenden Positionen erklärte und letztendlich einigte, sich bei Ballbesitz des Gegners bis zur Mittellinie zurückzuziehen sah das ganze für das erste Spiel nach der langen Pause recht ordentlich aus. Man muss zusätzlich bedenken, dass der Gastgeber schon mehrere Wochen in der Praxis steht und auch über einen großen Kader mit sehr ordentlichen Einzelspielern verfügt. Dafür war alles im grünen Bereich. Auch das Erarbeiten von Chancen klappte. Frühzeitig ging der TSV Lobstädt in Führung. Mit der Unbeholfenheit eines Feldspielers im Tor agierte der Frohburger Schlussmann äußerst unglücklich und aus dem Strafraumgewühle erledigte T. Flack das 0:1 mit einem Drehschusshoppelball ins lange Eck. Der war letztendlich trotz des geringen Tempos wiederum schwer zu halten. Der Fehler passierte vorher bei eine schlecht abgewehrten Eingabe. Die Gelegenheiten zum Ausbau der Führung waren auch in der Folgezeit vorhanden. Mal war es beim Abschluss knapp Abseits und mal traf der Abschließende die falschen Entscheidungen. Mal wurde abgespielt obwohl die Abschlussposition hervorragend war und mal war es genau anders herum. Krauspe war es dann vergönnt nach Vorlage von M. Flack auf 0:2 zu erhöhen. Im Strafraum zog er nach innen und schloss gewohnt überlegt ab. Nach dem Wechsel waren ein paar Unvorsichtigkeiten im Lobstäder Spiel zu erkennen. Lange bestand auch keine wirkliche Gefahr für das Gästetor. Als aber Hinz dann nach einem Angriff über links und einer Klasseflanke per Kopf am Querbalken scheiterte kassierte man fast im Gegenzug den Anschlusstreffer. Ebenfalls über links wurde der Frohburger Angriff viel zu spät verteidigt, so dass die Idee mit der Einladung nicht von der Hand zu weisen ist. Der Sorglosigkeit konnte das allerdings nichts anhaben aber gleichzeitig wollte der TSV das dritte Tor. Nachdem Hinz Krauspe im Strafraum bediente scheiterte der freistehend vor dem Hüter. Das dritte Tor war also durchaus drin. Stattdessen spielte man dem Gegner beim eigenen Aufbauspiel in die Karten und konnte die Fehlerkette bis zum Frohburger Ausgleich nicht mehr korrigieren. Am Ende hätte alles passieren können. Sieg und Niederlage lagen ganz eng nebeneinander. Das Resultat hatte jedoch bis zum Abpfiff Bestand. Im Nachgang wurden die Ursachen im fehlenden Zielwasser ausgemacht und immer wieder Vorschläge über die Gruppe verbreitet. Fotos mit Kombinationen aus Radeberger bzw. Urkrostitzer mit diversen höherprozentigen Begleitgetränken kursierten als Fotos im Netz. Aber es gab auch einen Vorschlag einer ganz anderen Art.

Tore: T. Flack, Krauspe

Besetzung Geschäftsstelle im August

Urlaubsbedingt ist die Geschäftsstelle in der Glück-Auf-Str. nicht am 07.08.18, sondern erst am 14.08.18 von 16.30. – 18.00 Uhr besetzt.

11_AH_2018_ TSV Windischleuba – TSV Lobstädt 1:7 (1:1)

Für das letzte Spiel vor der Sommerpause reiste der TSV Lobstädt in das thüringische Windischleuba. Hochsommerliche Temperaturen und ein knüppelharter Platz luden förmlich ein zum Kick am Rande der Skatstadt Altenburg. Wer nicht dabei war schonte seinen Rücken und den Kreislauf ungemein. Oder lief sich nicht die Füße wund wie manch einer der gerade die Flip Flops nach dem Türkeiurlaub gegen die Fußballschuhe getauscht hatte. Gut, dass es durch die Auflösung aller Fragezeichen und der unerwarteten Teilnahme einiger Lobstädter genug Wechselmöglichkeiten gab. So konnte auch der älteste Spieler vor der brütenden Hitze geschützt werden und dennoch zweimal gewechselt werden. Ganz im Schatten stand Mosolygo dann doch nicht. Er leitete das Spiel als Schiedsrichter. Platz und Wetter ließen am Anfang nichts Berauschendes zu. Der Ball hoppelte mehr als das er rollte. Die Pässe kamen nicht immer genau und die Spieler nicht immer entgegen. Trotzdem war eine Lobstädter Überlegenheit schon frühzeitig zu erkennen. Der TSV agierte bis zum Strafraum gut ließ aber in der Box das Feintuning vermissen. Chancen waren zwar vorhanden aber erst nach einer viertel Stunde traf Krauspe zur Gästeführung. Die versäumten einige Lobstädter in der Folgezeit auszubauen. So wurde man nach einem Abwehrfehler nach etwa 30 Minuten bestraft und kassierte den Ausgleich. Nach dem Wechsel erhöhte der TSV die Schlagzahl und bohrte die Windischleubaer Abwehr permanent an. Nach wenigen Minuten wurden die Thüringer mit einer Toreflut überrollt. T. Flack nutzte einen erzwungenen Fehler eiskalt aus was bei den Temperaturen ein Wiederspruch zu sein schien. Dann wurde Brand von Leikauff wunderbar in Szene gesetzt und erzielte das 3:1. Auch die Defensivabteilung durfte ran. Forberg machte das 4:1. M. Flack und T. Flack erzielten die nächsten beiden Treffer bevor Hinz den Sack endgültig zumachte. Am Ende stand es 1:7 für die Sachsen die sich hinterher mit Uri und Hasseröder Premium Pils runter kühlten. Zwei Kästen wurden verbraucht ehe sie die Heimreise einigermaßen temperiert antreten konnten. Ein Wunder dass keiner umfiel (wegen der Hitze nicht wegen des Bieres) und alle gesund in die wohl verdiente Sommerpause hineinschwitzten. Bleibt zu wünschen, dass man über die Zeit das Fußballspielen nicht verlernt. Das Trainingsangebot steht jeden Freitag. Ob es dazu kommt wird die Anwesenheit zeigen und nicht die gehobenen Daumen oder Ankündigungen mit Fragezeichen.

Tore: Krauspe, T. Flack (2), M. Flack, Brandt, Forberg, Hinz

10_AH_2018_ Eric-Eiselt-Cup in Rötha

Als Titelverteidiger mit dem Wanderpokal im Gepäck reiste der TSV Lobstädt zum Eiselt-Cup nach Rötha. Ohne ihn ging es am Ende des Kleinfeldturniers mit sieben Mannschaften wieder zurück denn zum Trophäenklau kam es an diesem Freitag nicht. Sportlich wäre die Mitnahme zweifellos möglich gewesen. Am Ende war es aber eine kleine Rhythmusstörung die den Ausschlag gab nicht zu gewinnen. Wahrscheinlich hatte die Knappheit des Turnierausgangs den Kleptomanen buchstäblich die Hände gebunden denn die „Bunte Raupe“ als Turniersieger machte rein vom Namen her nicht den Eindruck, humorlos wie Borna vor vierzehn Tagen zu sein, als man den Pot stahl um ihn mit einer witzig gemeinten Aktion zwei Tage später dem rechtmäßigen Gewinner wiederzugeben. Kommen wir nun zum Teilnehmerfeld. Bereits erwähnt wurde Bunte Raupe. Rötha als Gastgeber stellte zwei Mannschaften. Die Alten Herren und Vaties F.. Angeführt von einem Röthaer stellte die nicht mehr ortsansässige Sparkasse eine Vertretung. Mölbis und Schkeuditz komplettierten das Teilnehmerfeld. Die Lobstädter Alten Herren begannen mit einem klassischen Steigerungslauf. 1:0, 2:0, 3:0. Mölbis, Schkeuditz und Rötha AH hatten das Nachsehen. Im vierten Spiel hatte der Tickerschreiber Markranstädt als Gegner von Lobstädt ausgemacht. Es war aber die Spargemeinschaft und dem entsprechend sparsam ging es mit 0:0 zu Ende. Alles noch selbst in der Hand folgte das „Finale“ gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen „Raupen“. Die Regenpause war dabei zwar lustig aber keinesfalls förderlich. 0:2 ging es aus Lobstädter Sicht aus. Die bunten Raupen waren einfach etwas gefräßiger nachdem die Spieler des TSV vorerst nur ihren Durst gestillt hatten als der Regenbogen aufzog. So viel Romantik ist man halt in der ehemaligen Braunkohleregion nicht mehr gewöhnt um nahtlos an das Tagesgeschäft anzuknüpfen. Das letzte Spiel gegen die Rötha Vaties F gewann der TSV mit 2:0 und sicherte sich Platz 2 im diesjährigen Eiselt-Cup. Danach folgte der obligatorische Gang in das Rosental. Ohne Pokal aber mit ganz viel guter Laune im Gepäck. Die hielt sogar der Schafskälte stand. Bis tief in die Nacht.

09_AH_2018_ Alemannia Geithain – TSV Lobstädt 2:5 (0:2)

Ursprünglich war es als Auftakt in die Spielzeit des Jahres gedacht. Zum damaligen Zeitpunkt herrschte aber noch tiefster Winter bzw. brach er noch einmal herein und dichtes Schneetreiben verhinderte den Klassiker Alemannia Geithain gegen den TSV Lobstädt. Um so besser waren die Verhältnisse am Freitag als die Begegnung unter besten Voraussetzungen nachgeholt werden konnte. Der Frühsommer und der Auftakt zum Vereinsfest der Alemannen machten es möglich, dass die Party auf dem Hauptplatz und nicht auf dem nicht von allen geliebten Kunstrasen stattfand. Auch eine erneute Absage wegen „Leutemangel“ stand nicht zur Debatte. Alemannia Geithain hatte gut aufgefahren und ihren Kader mit jüngeren Spielern aufgehübscht. Es war also angerichtet. Lobstädt war von Beginn an um Struktur bemüht. Was das Passspiel anbetraf gelang das allerdings vorerst nicht. Einfache Abspielfehler sorgten für schnelle Gegenzüge bei denen die Abwehr unter Druck geriet. Libero Dietel bekam mit seinen Vorderleuten trotzdem immer alles geregelt und Großchancen waren für den Gastgeber somit Mangelware. Der TSV indes setzte sich immer mal über außen durch. Bei ein zwei durchaus guten Gelegenheiten fehlte nicht viel. Als Eichelkraut im Spiel war wurde es mit der Struktur besser. Der Druck auf die Geithainer Abwehr konnte dadurch erhöht werden. Als die ersten Aussagen: „Was ist denn heut mit Stifti los.“ ertönten, machte T. Flack den gefühlten dreißigsten Fehlpass, bekam den Ball vom Gegner zurück, spielte Doppelpass mit Krauspe und traf zur Führung. Bereits beim nächsten Vorstoß setzte er sich links im Laufduell durch und machte eine Eingabe die M. Flack zentral verwerten konnte. Das 2:0 zur Pause war etwas überraschend aber nicht unverdient. Nach dem Wechsel spielte der Gastgeber seine läuferische Überlegenheit besser aus. Der TSV geriet unter Druck weil sich die Passgenauigkeit nicht wesentlich verbesserte und der Gegner in der Lage war das läuferisch auszunutzen. Stück für Stück holte Geithain auf. Erst war es ein Strafstoß der zum Anschlusstreffer führte und beim Ausgleich stimmte die Zuordnung nach einem Freistoß nicht. Statt vor den beiden Treffern nach mindestens einer dicken Gelegenheit uneinholbar davonzuziehen sah man sich nun eingeholt und in akuter Gefahr das Spiel zu verlieren. Das verhinderte T. Flack der von M. Flack bedient wurde und im Duell mit dem Hüter die Oberhand behielt. Der Schock bei den Alemannen war spürbar. Diese Situation nutzte J. Pfau gnadenlos aus und markierte das 2:4 in abgezockter Manier. Ebenso eiskalt schlug Kuhn wenig später zu und erzielte sogar noch den fünften Lobstädter Treffer. Ein Ergebnis mit dem keiner so recht gerechnet hatte aber was sich Lobstädt redlich verdiente. Nicht weil man einen Man oder mehrere Men oft he Match in seinen Reihen hatte sondern weil man letztendlich doch als Mannschaft funktionierte und im entscheidenden Moment den Pass zum besser postierten Mitspieler brachte. Die Hauptperson in dieser Begegnung war eh eine andere. Geithains zwölfjährigen Schiedsrichter ist höchster Respekt zu zollen. Wie auch immer er dazu kam. Das muss man erst einmal machen. Ein Spiel für 22 Akteure zu pfeifen die alles erlebt haben und alles besser wissen. Die einsichtigen sagen, dass sie den Referee in Ruhe lassen und ihm dann das Leben schwer machen wo immer sie es können. Hochachtung.

Tore: T. Flack (2), M. Flack, J. Pfau, Kuhn alle (1)

08_AH_2018_ Kleinfeldturnier FSV Kitzscher

Beim Kleinfeldturnier in Kitzscher waren neben dem TSV der gastgebende FSV Kitzscher, der BSV Borna, der FSV Lucka, der HFC Colditz und TuS Iggi Hainichen am Start. Allen ging es darum den Wanderpokal des FSV mit sportlichen Mitteln zu holen. Trotz gnadenlos herunterprasselnder Sonne und knüppelharten Untergrund bei dem sich so manch einer nicht im Klaren war welches Schuhwerk er tragen sollte gingen die sechs Mannschaften im Modus jeder gegen jeden an den Start. Zwei Altherrenvertretungen sagten im Vorfeld ab, so dass das ursprünglich geplante Achterturnier nicht in dieser Form stattfinden konnte. Lobstädt sah sich nach Bekanntgabe des Turnierplanes und der Betrachtung der Gegnerschaft bereits sehr weit vorn. Vor dem letzten Spiel gegen Borna wäre nach eigenen Aussagen der Vorsprung schon so hoch, dass das Prestigeduell nicht der entscheidende Faktor wäre in Bezug auf den Titelgewinn. Fast hätte sich anfreunden können mit dieser Meinung denn die ersten beiden Spiele waren zwar knapp aber wurden jeweils mit 1:0 gewonnen. Die Gegner waren TuS Iggi und der HFC Colditz. Bereits da war jedoch zu erkennen, dass die Laufbereitschaft nicht durchgängig intakt war und dass die Chancenverwertung zum Himmel schrie. Alles sprach für die These den Cup zu gewinnen weil man eben Minimalergebnisse mit Minimalaufwand erzielte. Das änderte sich jedoch abrupt. Gegen den FSV Lucka wurden bereits die besten Möglichkeiten sträflich liegen gelassen und man kassierte zwei Gegentreffer. Kitzscher gewann 1:0 gegen den TSV. Der Grund war der gleiche. Turniersieg futsch und plötzlich hatte man das Prestigeduell mit Pflichtsiegbedingung wenn man wenigstens noch Platz zwei erreichen wollte. Das konnte nur schief gehen und ging es dann auch. In diesem Duell war Lobstädt allerdings von den Spielanteilen betrachtet und der Anzahl der Chancen unterlegen. Borna sicherte sich mit dem 1:0 den Pokalsieg aber nicht den Pott. Der ging wie der Name schon sagt auf Wanderschaft. Nach Borna wo er nach Turnierende hingehörte aber erst einmal mit Zwischenstopp in Lobstädt. Völlig verdutzt war der samstägliche Lobstädter Taschenöffner als er das Bild des vom Handtuch umschlungenen Wanderpokals vor seinen Augen hatte. Wie kann das denn passiert sein? Ja. Der Auftrag war schon so, dass der Pokal geholt werden sollte. Stimmt. Auf sportlichem Weg ging das an diesem Abend nicht. Da wird doch nicht einer das Fairplay außer Kraft gesetzt haben? Aber nein. Das machen Lobstädter Spieler nicht. Das haben die nur selten schonmal gemacht. Die holen sich die Pokale die sie wollen. Wahrscheinlich ist das nur ein Irrtum. Beide Mannschaften teilten sich eine Kabine. Siegestrunken hat sicherlich ein Bornaer die Tasche mit einem Lobstädter verwechselt. Anders kann es ja nicht sein. Lobstädt hätten den Pokal zwar gerne gehabt aber schmückt sich nun wirklich nicht mit fremden Federn. Höchstens zum Spaß. Borna ist der verdiente Pokalsieger des Kitzscheraner Turniers und wird die Trophäe auch erhalten. Vorerst hält aber der TSV Lobstädt die Siegerschüssel in den Händen. Passt zu diesem Ereignis eigentlich noch der Begriff „Willensleistung“. Lassen wir es mal im Raum stehen. So wie es die Lobstädter Kicker am Freitag oftmals taten.

07_AH_2018_ Teutonia Netzschkau – TSV Lobstädt 3:5 (1:1)

Der TSV Lobstädt trat am Freitag die Reise ins Vogtland an. Dort wartete wieder einmal die befreundete Teutonia aus Netzschkau zum Auftakt des alljährlichen Vereinsfestes. Unter der Woche standen die Zeichen noch schlecht, dass man elf Spieler aus den eigenen Reihen rekrutieren kann. Zu Spielbeginn nach einer Anreisezeit von einer Stunde stand der Kader allerdings. Der wurde telefonisch über die Whats App bekannt gegeben, so dass sich die bereits anwesenden Kicker umziehen konnten und sich eventuelle Zweifel über die Nichtnominierung in Schall und Rauch auflösten. Es spielten alle. Netzschkau muss von den Besetzungssorgen gehört haben denn die Akteure der Heimelf ließen es gemächlich angehen mit der Spielvorbereitung. Frei nach dem Motto „Eine Roster und ein Pilz – erst danach gilts“ machten sie einigen Lobstädtern schon vorher den Mund wässrig. Die stretchten sich und dehnten was die Muskeln hergaben aber der Gegner hatte die Ruhe weg. Ein Lobstädter, der erstmals in Netzschkau war und über die Entfernung nicht aufgeklärt wurde und einer dessen Frau bereits in Bubendorf bei ihrer eigenen Geburtstagsfeier saß wo sie auf ihren Gatten wartete ließen Anzeichen von Ungeduld erkennen. Dann ging es los. Der TSV war spielbestimmend. Ohne Gegenwehr beherrschte er das Mittelfeld und hatte hinten nichts auszustehen. Der Kreativität nach vorn waren alle Türen geöffnet. Das wurde vom Gast als Einladung angenommen und man bekam frühzeitig Chancen. Eine der ersten wurde von Hinz erfolgreich zum 0:1 abgeschlossen. Vater des Erfolgs war Krauspe mit seiner tollen Flanke von links außen die der Schütze direkt und unkonventionell mit dem Knie verarbeitete. Danach hätten die Tore im Minutentakt fallen müssen für Lobstädt. Es fehlte immer nicht viel oder wenn man es genauer betrachtet die Übersicht für den freien Mann. Nett formuliert wohl gemerkt. Gegen Ende der Halbzeit fiel jemanden noch ein, dass die Wimpel alle sind beim TSV und dass es sich gehört ein Gastgeschenk zu machen. An Stelle diesem überließ Forberg dem Gegner zwei Meter vor der eigenen Linie den Ball und es stand 1:1. Nach dem Wechsel konzentrierte sich der TSV Lobstädt erst einmal wieder auf das Wesentliche. Der Stadionsprecher war überfordert denn von da an gab er nie mehr den eigentlichen Spielstand durch. Krauspe regulierte die Nachlässigkeiten der ersten Hälfte mit zwei wunderschönen Toren die er sicherlich mit nach Bubendorf als Geschenk nahm. Leider ging es nicht ganz so fluffig weiter. Es dauerte eine ganze Weile bis zum 1:4. Das seit dem CL Finale bekannt gewordene Karius-Baktus-Syndrom war es zwar nicht. Ein Torwartfehler nach einem von der Mittellinie in den Strafraum geschmetterten Hochball schon und es stand 2:4. Am Ende erzielten beide Vertretungen noch zwei Treffer. Erst Lobstädt zum 2:5 und dann die Teutonen zum Endstand von 3:5. Damit ging dieser sehr freundschaftliche Vergleich in einen noch freundschaftlicheren Bereich über. Angesteckt von der Erwärmungsphase ließ sich ein Teil der Lobstädter Mannschaft hinterher Zeit und machte die Nacht zum Tag wie es Real Madrid neulich tat während Liverpool wahrscheinlich Zahnschmerzen hatte.

Tore: Hinz, Krauspe (2), Antoni, Ingo

neue Datenschutzverordnung

Ab 25. Mai 2018 gilt die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Aus diesem Anlass bitte wir Euch die „alten“ Anmeldeformulare nicht mehr zu verwenden.

Die Aufnahmeanträge werden im Moment überarbeitet. Nach Fertigstellung bekommt Ihr neue zugeschickt.

06_AH_2018_ TSV Lobstädt – ASV Wintersdorf 9:3 (3:1)

Am Freitag war der TSV Lobstädt bereit das Pfingstfest einzuläuten und die Blamage von Pegau gegen den ASV Wintersdorf vergessen zu machen. Eine reguläre Arbeitswoche ohne Feier und Brückentag Unterbrechung vor dem Wettkampf bildete die Basis. Elf Spieler kamen pünktlich zum Anpfiff. Einer wurde als Wechselspieler für die zweite Halbzeit noch erwartet und befand sich während des ersten Durchgangs noch auf dem Weg von der Arbeit zum Feierabendkick. Mehr Material stand der Heimelf an diesem Abend nicht zur Verfügung. Durch Verletzungen, Arbeit, Urlaub usw. wohl gemerkt. Am Rosterstand reichten die wenigen Quadratmeter indes kaum aus. So viele Nichtaktive hatten ihre Dienste für das Catering zur Verfügung gestellt. Aber mit Verlaub. Wintersdorf war nicht Pegau und die zwölf hatten ohne Himmelfahrtshandicap nicht die großen Probleme mit sich, dem Gegner und dem Schiedsrichter. Jedenfalls nicht alle weil nicht jedem ein reguläres Tor aberkannt wurde. Sei`s drum. Die Wintersdorfer verteidigten von Beginn an hoch und riefen bei jedem Durchbruch der Gastgeber „Abseits“. Es erinnerte eher an einen hilflosen Reflex als an eine Abseitsfalle. Der Anschein entstand, dass sich der Gast immer wieder Unterstützung beim Schiedsrichter erbettelte. Doch der blieb in allen Fällen ungarnhart und Wintersdorf bekam die Quittung für das starre, niemals an den Gegner angepasste Defensivsystem. Beim Führungstreffer wurde Brandt in den Raum geschickt und vor dem Hüter legte er den Ball uneigennützig quer auf Hinz der keine Mühe hatte die Kugel über die Linie zu bringen. Das zweite Tor machte Brandt selbst. Auch da wurde Abseits moniert und lauthals geschrien als der Pfiff ausblieb. Beim 3:0 legte Hinz auf für T. Flack und der machte den Auftakt zu seiner One Man Show. Diese wurde lediglich durch den Anschlusstreffer der Gäste und den Halbzeitpfiff unterbrochen. Kurz nach dem Wiederbeginn machte er mit dem 4 und dem 5:1 weiter. Der zweite Wintersdorfer Treffer unterbrach ihn noch einmal bevor er seine Farben auf 6 und später auf 7:2 weiter voran schoss. Ein lupenreiner Hattrick konnte ihm durch die Gegentore nicht gelingen aber sonst konnte er mit seiner Ausbeute recht zufrieden sein. Reich an Toren bis dahin war das aber noch nicht das Ende. Auch der ASV brachte das Streitobjekt noch einmal im Kasten der Heimelf unter und Liedtke machte im Verbund mit Jeschky den Schlusspunkt auch wenn es beim Abschluss etwas dauerte und die Eleganz der sechs Treffer vom Helden des Tages „Mr Sixpack“ unerreicht blieb.

Tore: Hinz, Brandt, T. Flack (6), Liedtke

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