Dummy

Punktetechnisch ein gelungener Saisonstart.

Gegen 13 Uhr trafen sich 11 hochmotivierten Mädels zum Auswärtsspiel gegen den TSG  Markkleeberg VI (Aufsteiger aus der Kreisliga). Nach kurzer Absprache, ging auch schon das Aufwärmprogramm los. Noch eine paar letzte taktische Worte vom Trainer, dann bat das Schiedsgericht pünktlich um 14 Uhr aufs Feld. Unsere Mädels kamen gut ins Spiel und führten schnell 6:1, sodass Markkleeberg früh zur 1. Auszeit gezwungen war. Danach kamen die Mädels von Trainer  Marco Strnad besser ins Spiel und unsere Annahme wackelte ein wenig, so dass Celin nicht mehr wie gewünscht ihre Angreifer in Szene setzen konnte. Die jungen Markkleebergerrinnen arbeiteten sich auf 11:12 ran. Auszeit LeiLo Volleys. Weiter ging es hin und her, wobei beide Mannschaften ihr Sideout konstant gehalten haben, bis zum 19:18 für uns. Nachdem wir uns danach nochmal leicht auf 21:18 absetzen konnten, ging uns zum Ende des Satzes etwas die Luft aus. Durch zu viele Angriffe die nicht im Feld landeten, machten wir es den Gegner einfach. Nach fast 30 Minuten konnten die Markkleeberginnen  den 1.Satz mit 26:24 für sich entscheiden, wobei sie einen Satzball von uns abwerten.

 

Satz 2 und 3 verliefen dafür fast ähnlich, druckvolle Aufschläge, Probleme bei den jungen Markkleebergerrinnen in der Annahme, kein konstantes Aufbauspiel, die dadurch entstandenen Dankebälle wurden gut durch unsere Mädels ausgespielt und immer wieder  gegnerischen Feld gewinnbringend untergebracht. So dass Satz 2 und 3 deutlich an uns mit 25:13 und 25:10 an uns gingen.

Satz 4 fing so an wie die Sätze 2 und 3 zu Ende gingen. Die Mädels von Markkleeberg wurden über druckvolle Aufschläge vor Probleme gestellt. Schnell stand es 10:4 für Uns. Auszeit TSG. Über die Stände 16:4 und 21:9 und den damit sicher geglaubten Sieg vor Augen, wackelte plötzlich wieder unser Annahmeriegel. Die jungen Markkleebergerrinnen  kämpften sich nun Ball für Ball, Punkt für Punkt wieder heran. Nochmal Auszeit LeiLo Volleys. Mit ein paar mahnender Worte vom Trainer, wieder die Annahme nach vorne zu bringen und im Angriff mutiger zu agieren, ging der Satz mit 25:20 an uns.

 

Fazit: Der erhoffte Saisonstart mit 3 Punkte ist gelungen wobei noch nicht alles gepasst hat. 2,5 gute Sätze, werden in der Saison nicht immer reichen. Zwar standen wir in der Annahme meist sicher, aber gerade das Mittelblockerspiel und in einigen Phasen auch das Angriffsspiel läßt noch viel Luft nach oben.  In den nächsten 3 Wochen werden wir daran arbeiten, um beim 1 Heimspieltag  am 5.10 die Punkte bei uns in der Halle zu behalten.

 

Es spielten: Nadja©, Nancy, Anika, Delia, Lisa, Nessa, Becci, Lea, Lena, Celin und Sabrina(L)

LeiLoVolleys zu Gast bei Freunden

Gestern mussten unsere Mädels gleich in 2 Hallen ans Netz.
Los ging es um 09:30 Uhr bei unseren Freunden vom VV Freiberg. In einem 5er Turnier mit Brand-Erbisdorf (Bezirksliga), TuS Dippoldiswalde (Sachsenliga), TSV Olbernhau (Bezirksliga) und dem Ausrichter VV Freiberg wurden jeweils 2 Gewinnsätze gespielt.
Im 1. Spiel hatten wir es auch gleich mit dem einzigen Landesligateam zu tun. Mit gleich 3 Wechsel im Team, zum Vergleich zur Vorwoche, ging es ans Werk. Da dieses Mal der Annahmeriegel nicht Delia/Josi, Nancy und Amely hießen, sondern Jessi, Sabrina und Amely, bedarf es viel Redebedarf in der Anfangszeit. Doch am Ende konnten wir uns steigern und mit 14 und 21 aus der Affaire ziehen.
In den weiteren 3 Spielen, konnten wir uns immer weiter in der Annahme steigern, sodass Celin die Möglichkeit hatte, immer wieder die Madlen und Nessa auf Mitte aber auch Becci auf der Diagonale einzusetzen. Lohn für diese Steigerung war der Sieg gegen den VV Freiberg (24,21) und 2 knappe Niederlage gegen Brand-Erbisdorf (21,23) und den TSV Olbernhau (23,17).
Nach der Siegerehrung ging es für die Damen erste zum Krafttanken zum allseits beliebten…… ;O).
Um 17:15 ging es mit einem kleinen Testspiel in Colditz, zum Tag der Vereine weiter. Zum Kader vom Turnier kamen noch 3 Mädels aus der 2 Mannschaften. Doch man merkte gerade den Mädels, die in Freiberg gespielt haben an, dass Ihnen die 4 Spiele in den Knochen steckten. Nach einen katastrophalen 1. Satz, der geprägt war von technischen Fehlern und viele Unstimmigkeiten bei den „Bogenlampen“, war der 2. Satz genau nach unseren Geschmack, Druck im Aufschlag, immer wieder Dankeballsituationen die wir bekamen und auch oft über den Dia oder die Aussen lösen konnten. Im 3. Satz war dann nach den Kraftakt einfach die Luft raus und man musste sich am Ende knapp geschlagen geben.
Nach diesen Kraftakt ging es nun für die Mädels zum Ausklang des Tages weiter nach Rackwitz, wo unsere Lisa ihren 20 Geburtstag feiert.

Fazit: Auch hier können wir nur wieder sagen: Es ist nicht alles Gold was glänzt. Die Entwicklung zur Vorwoche, war klar zusehen. Auch das unser Kapitän aufs Feld zurückgekehrt ist. Gerade an der Konsequenz im Angriff und dem Notzuspiel müssen wir arbeiten. Noch haben wir noch 2 Testspiele, um uns weiter auf den 1. Spieltag in 2 Wochen vorzubereiten.
Es spielte in Freiberg: Sabrina © AA, Jessi AA, Becci D, Ari D, Nessa MB, Madlen MB, Celin Z, Amely L und Elisa L
Es spielten in Colditz: Nessa © MB, Becci MB/D, Roxy MB, Ann-Cathrin D, Sabi AA, Jessi AA, Claudia AA, Celin Z, Amely L und Elisa L

Vorbereitungsturnier 2019

Am 24.8.2019 fand unser Vorbereitungsturnier in Wurzen statt. 10 Damen und 5 Herrenteams aus Sachsen, Brandenburg und Berlin fanden den Weg zu uns. Die Herren spielten jeder gegen jeden in 3 Sätzen. Zum Schluss konnte sich Freiberg klar gegen den BBV Wurzen als Zweitplatzierten durchsetzen.
Bei den Damen wurde in zwei 5er Gruppen mit jeweils 2 Gewinnsätzen gespielt. Im Halbfinale fanden sich der BBV Wurzen, FSV Biese und die die beiden Landesklasse Teams Spremberg und LO Volleys wieder. Am Ende setzten sich die LO Volleys gegen die Mädels aus Berlin durch.
Unsere Mädels starteten mit der 1. Mannschaft und der U16/2.Mannschaft. Für unsere 1. Mannschaft hieß es gleich 4 neue Mädels und eine Rückkehrerin ins Teams zu integrieren. Dieses gelang auf Grund der vielen Spiele zwar sehr gut, aber es wurde uns in allen Spielen klar aufgezeigt, dass gerade noch die Annahme und der Dankeball (Annahme) unser Problem ist. Dieses war uns aber schon, zumindest in der Annahme bewusst, da wir 2 von 3 aus unserer Stammannahme ersetzen müssen. Neben unseren „Schwachstellen“, konnten wir aber immer wieder mit Aufschlagsdruck aber auch einer guten Blockarbeit gut mithalten und uns als Team nicht nur auf dem Feld sondern auch daneben finden.
Unsere U16 war aus 4 Vereinen zusammengewürfelt. Ziel ist es dass die Mädels in dieser Saison Erfahrungen sammeln. Und genau da drunter stand auch das Turnier. Kennenlernen, System erlernen und Erfolgserlebnisse sammeln. Von Spiel zu Spiel konnte man Fortschritte sehen, welche sich im um Platz 9 mit 20 Punkten auf der Zählertafel wiederspiegelten.

Wir danken allen Teams, für den tollen Tag, die tollen Spiele und die tolle Stimmung zur Siegerehrung.

Für uns geht es nächste Woche Samstag in Freiberg und Colditz weiter, bis dahin werden wir an unsere „Problemstellen“ arbeiten, um sie so schnell wie Möglich zu einer Stärke zu machen.

Es spielten:
1. Damen: Nancy ©AA, Celin Z,Delia AA, Josi AA/D, Rebecca D, Madlen MB, Lisa MB, Nessa MB, Amelie und Julchen L
2. Damen: Nessa© MB, Leo MB, Carmen MB, Jette AA, Jojo AA, Claudi AA, Ari D, Stella und Elisa L

Willy Roßbach lebt nicht mehr

Der TSV Lobstädt 1863 e. V. trauert um Willy Roßbach. Im Alter von 83 Jahren verstarb das bis dato langjährigste Mitglied des Vereins nach schwerer Krankheit. Keiner hat den TSV stärker geprägt als dieser Mann. Seine Verdienste im Einzelnen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen und aus seiner Sicht keinen Sinn ergeben. Er war ein Macher. Keiner der Lob einheimsen wollte und sich in den Vordergrund stellte. Ein Sturkopf, der nicht immer einfach zu handeln war. Sein Durchsetzungsvermögen bescherte dem Verein viel Gutes. Natürlich war er es nicht alleine der den Sportplatz an der Glück Auf Straße baute oder das Sportlerheim. Er war aber überall dabei und es waren immer auch Alleingänge die einzelne Projekte zum Erfolg führten. Er war von Beginn an dabei als Lobstädt noch „Aktivist Großzössen“ hieß und gestaltete die Wende zum TSV aktiv mit. Dabei erlebte er alle Höhen und Tiefen und prägte Generationen. Auch wenn er manchmal als mürrisch und uneinsichtig rüber kam. Sobald es um die Sache ging, ließ er sich manchmal überzeugen. Seinen eigenen Kopf hat er dabei immer behalten und sein Gesicht verlor er nie. Geholfen hat er zu jeder Zeit und seine Präsenz war allgegenwärtig. Keiner hat mehr Stunden auf dem Sportgelände verbracht als Willy Roßbach. Jeder fragte nach ihm. Er wusste über alles Bescheid. Als Willy vor ein paar Wochen den Schlüssel von seinem Raum im Sportobjekt übergab sahen alle Anwesenden wie es um ihn stand. Einige besuchten ihn beim anschließenden Krankenhausaufenthalt. Manche konnten das nicht. Alle dachten und sprachen aber über ihn. So wie sie es jetzt nach seinem Ableben noch tun und sicherlich immer tun werden. Mit Willy Roßbach verlässt ein prägender Charakter die Gemeinschaft des TSV Lobstädt. Nicht nur die Fußballer und Kegler trauern um ihren Sportfreund sondern der ganze Verein. Einen Dank für das Geleistete würde Willy mit abgewendetem Gesicht, die Augen über die Brille gerichtet und einer abwinkenden Handbewegung mit links ablehnen. Wer ihn kannte weiß jedoch, dass dieser Dank in seinem Innersten angekommen wäre.

In stiller Anteilnahme TSV Lobstädt 1863 e. V.

11_AH_2019_TSV Lobstädt  – Röthaer SV 5:2 (3:1)

„Time to say goodbye“. Irgendwie schwang an diesem Abend die Henry Maske Melodie immer mit beim Heimspiel des TSV Lobstädt gegen den Röthaer SV. Nicht nur, dass sich die ganze Mannschaft in die Sommerpause verabschiedete. Es beendete auch Spieler Olaf Kuhn seine sportliche Laufbahn. Etwas überraschend in der Vorwoche angekündigt machte der „Gentleman“ gegen seinen Ex Verein den Röthaer SV sein letztes. In beiden Sportgemeinschaften ist Kuhn für sein faires Verhalten, Respekt vor dem Gegner, seine Hilfsbereitschaft, klare Worte und seinen unermüdlichen Einsatz bekannt. Der Gentleman (freundlicher/netter Mann) mit dem Boxerherz führte seine Farben gegen seine Ex-Farben als Teil der Anfangsformation in das Rennen und damit in seine persönliche letzte Partie. Die präsentierte sich für die Betrachter von Beginn an als „Lobstädt dominiert“.  Jedenfalls sprechen die beiden frühen Tore für sich. Das 1:0 erzielte Brandt und den zweiten Treffer Kuhn nach Elfmeter und verabschiedete sich auch noch als Torschütze. Ein Doppelschlag führte zum Pausenstand von 3:1. Erst machte Rötha den Anschlusstreffer aber postwendend küsste Krauspes Fuß den Ball zum „Goodbye“ und dieser landete freudetaumelnd im Tor. Für diesen Schützen übrigens war es auch ein Neuanfang. Es war sein erster Treffer nach dem vollendeten 50. Lebensjahr. Das 4:1 fiel nach der Pause. Brandt tunnelte dabei den Gegner und verabschiedete sich ebenfalls. Er machte Schluss mit den Einerpacks der Vergangenheit und traf mal wieder doppelt. Im Anschluss machte Rötha das zweite Tor. Das fiel sehr spät, hätte aber auf Grund der Spielweise schon eher fallen können. Überhaupt muss man sagen, dass der optische Unterschied zwischen beiden Vertretungen in diesem Altherren Fußballspiel nicht allzu deutlich zu Tage trat. Auch der Gast hatte gute Szenen und spielerisch Phasen in denen er den TSV forderte. Den letzten Treffer allerdings erzielte Liedtke für die eigenen Farben. Den Abschiedskick gab der Schütze dem Ball mit links was auch nicht so oft in der eigenen Torerzielungswelt des Spielers vorkam. Eine Augenweide war dabei die Schusshaltung die Lehrbuchcharakter hatte. Mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Mosolygo der dieses Mal nur durch sein strahlend gelbes Oberteil im Vordergrund stand und alles andere weitgehend unter Kontrolle hatte sagten nicht sofort alle goodbye. Die Tafel wurde Stück für Stück erweitert. Aber irgendwann war dann Schluss wie es für diesen Text auch zutrifft. Es war „Time to say goodbye“. Nur gut, dass goodbye auf Wiedersehn heißt.

Tore: Brandt (2), Kuhn, Krauspe, Liedtke

3. Eiselt – Cup – Rötha

Der Einladung des Röthaer SV zum Eiselt – Cup folgte der TSV Lobstädt bereits zum 3. Mal. Nach dem Auftaktsieg im ersten Jahr und dem nicht ganz so erfolgreichen Abschneiden im letzten sollte es heuer wieder besser laufen. Es galt sich im Modus Team gegen Team durchzusetzen und sich mit den Vertretungen von Mölbis, Schkeuditz, dem Gastgeber aus Rötha so wie den Vertretungen von Bunte Raupe und der Sparkasse zu messen. Bereits der Auftakt gegen Schkeuditz gelang. Am Ende stand ein knappes aber verdientes 1:0 zu Buche was durch Winkler erzielt wurde. Danach Trafen T. Flack, Licht und Brandt gegen die Sparkassenvertretung und landeten einen deutlichen Sieg. Nicht ganz so leicht ging es erwartungsgemäß gegen den Gastgeber. Dort musste man sich torlos mit einem Punkt begnügen.  Dafür traf der TSV gegen Mölbis wieder. Viermal schlug doe Torfabrik zu. Dreimal T. Flack und einmal Grabner waren die Schützen beim 4:1. Im letzten Spiel gegen Bunte Raupe sollte dann ein 0:0 reichen welches mundgerecht produziert wurde. Torlos zum Turniersieg und keine Diskussion. Der Erfolg wurde von der Gegnerschaft neidlos anerkannt. Bis zur Siegesfeier dauerte hinterher nicht lange. Noch in Rötha wurde der Pott begossen. Mit Kesselgulasch, Bier und diversen anderen Flüssigkeiten. Wer hierbei denkt, dass Lobstädt den Titel beim EC fest einplant und die Feier schon vorher ansetzt liegt falsch. Gastgeber der Veranstaltung Olaf Kuhn nutzte die Gelegenheit des Auftritts seiner Mannschaftskameraden in seiner Heimatstadt um hinterher einer Tradition zur Folge einmal pro Jahr einzuladen weil er da wohnt. Der Kessel wäre auch bei einem Misserfolg geleert worden und die Laune hätte sich auch schnell wieder gebessert weil auch dann für das leibliche Wohl perfekt gesorgt gewesen wäre. Aber warum den Konjunktiv (Möglichkeitsform) verwenden. Den zweiten Eiselt Cup im dritten Anlauf gab es ja wirklich.

10_AH_2019_TSV Lobstädt  – TuS Pegau 3:1 (0:1)

08_AH_2019_ Teutonia Netzschkau – TSV Lobstädt  2:7
Tore: 2x T. Flack, 5x M. Flack

09_AH_2019_ HFC Colditz – TSV Lobstädt  1:2 (nach Spielabbruch Halbzeit)
Tor: T. Flack

Turnier in Frohburg: Platz 3

Sommernachtsfußball? Das gute Pferd, das nur so hoch springt wie es muss gegen die Gäste von der großen Reitbahn in Pegau? Die anstehende Hitze der nächsten Woche? Keiner weiß es. Das Spiel der Alten Herren gegen Pegau war nicht nur schlecht anzuschauen. Es fühlte sich scheinbar auch auf dem Feld so an. Lobstädt fand gegen neun Pegauer plus Rene Grübel und David Neuhaus aus den eigenen Reihen nicht in gewohnter Form statt. Respekt an dieser Stelle den beiden genannten Spielern und dem Gegner, dass sie die Herausforderung annahmen. Und mehr noch. Die Gäste belebten die Partie und bestimmten sie phasenweise. Dem TSV hingegen gelang nicht viel. Zu wenig Bewegung bei der Ballforderung ließ Sand ins Getriebe eindringen. Eichelkraut und Krauspe kamen zwar oft sehr tief entgegen fanden dann aber wiederum keine Anspielpunkte. Was immer mal gut klappte waren die langen Pässe von Eichelkraut auf Leihkauf über links. Aber auch wenn die Eingabe kam passierte beim Abschluss nichts Zählbares. Auf der Gegenseite war Pegau plötzlich erfolgreich. Ausgerechnet Tittelbach der aus früheren Zeiten jedem noch als „Knipser“ bekannt ist setzte sich anders als damals als er die Bälle in den Lauf bekam und mit Schnelligkeit unterwegs war im Alleingang durch und tanzte dabei die gesamte Abwehr aus. Der Abschluss erfolgte überlegt und für Gollmer im Tor war dabei nichts mehr zu machen. Der Halbzeitstand von 0:1 hatte lange Bestand und machte den zweiten Abschnitt nicht bunter. Beinahe aus dem Nichts heraus entschloss sich Müller für Lobstädt vom weiten rechten Halbfeld (also fast von der Auslinie) zu flanken und setzte die Eingabe zudem ziemlich hoch an, dass man Angst um die Urlaubsflieger haben musste aber für T. Flack in der Mitte war sie perfekt. Die Verteidiger waren paralysiert durch die Sonne und blieben wie ihr Hüter wie angewurzelt stehen. Flack ging schulmäßig zum Ball und traf per Kopf mit tollem Treffer zum schmeichelhaften Ausgleich den der Gastgeber aber weiterhin leichtfertig aufs Spiel setzte. Die beiden Flack Brüder sorgten dann für die Führung. Der kleine legte quer und Michael Flack schob freistehend ein. Pegau nutzte wenig später gute Chancen und selbst einen Elfer nicht zur Ergebniskorrektur. Als das 2:1 alle schon auf der Uhr hatten wurde M. Flack in letzter Sekunde gefoult, so dass selbst Schiedsrichter Mosolygo seinem Spezie den Pfiff nicht verwehren konnte. Wie für die eigene Familienplanung übernahm der frisch gebackene Ehemann Eichelkraut die Verantwortung und versenkte die Kugel vom Punkt. Am Ende war es ein glanzloses 3:1 für den TSV Lobstädt auf eigenem Platz. Die Freude über den Sieg war nicht überschwänglich.

Tore: T. Flack, M. Flack, Eichelkraut

U12 Mädels Vizekreismeister 2018/19 mit persönlicher Auszeichnung von Mira.

Am 1. Juni fand der letzte Spieltag der Kreisjugendliga U12/U13 in Neukieritzsch statt. Für unsere 1. Mannschaft ging es um den 2. Platz, für unsere 2.Mannschaft um Platz 6. Unsere 1. Mannschaft musste im 1. Spiel gegen die Mädels des GLVC ran, die mit 2 Mädels der U14 angereist war. Wie beim letzten Spieltag gegen die Jungs vom BBV Wurzen, wussten alle 3 Mädels zu überzeugen und konnten beide Sätze klar für sich entscheiden. Zur gleichen Zeit, musste leider unsere 2.Mannschaft eine bittere und unnötige Niederlage gegen den BBV Wurzen II hinnehmen. Das letzte Spiel der Saison für unsere beiden Teams, war das Spiel gegeneinander. Aus dem Hinspiel, waren die Mädels der 1.Mannschaft gewarnt, mussten Sie schließlich eine klare 2:0 Niederlage hinnehmen. Doch der 1. Satz hatte nur einen Handschrift und die war von der 1. Mannschaft. Mit starken Aufschläge und super Stellungsspiel beherrschten Sie die Zweite. Im 2. Satz zu Beginn das gleiche Bild, doch Mitte des 2. Satzes schlichen sich immer mehr Fehler ein und die 2. Mannschaft schaffte den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz ließ dann die 1. Mannschaft nichts mehr anbrennen und sicherten sich den Sieg und den damit verbunden 2. Platz.

Fazit: Leider hat sich der Knoten im Team viel zu spät gelöst. Scheinbar taten die ersten 2 Turniere am Saisonbeginn, mit zwei 2ten Plätzen unseren Mädels nicht unbedingt gut. Das Team stagnierte und konnte im wichtigsten Turnier, dem Bezirksfinale, nicht ihr Können abrufen. Erst danach zeigten die Mädels was sie gelernt hatten und schließen die Saison mit den 2. Platz im Bezirkspokal und dem 2. Platz in der Kreisjugendliga ab. Zum Schluss gab es noch für unsere Mira die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin der Kreisligasaison 2018/19.

Wir gratulieren Mira aber auch den Mädels und den Trainern zu diesen tollen Saisonabschluss.

Versöhnlicher Saisonabschluss

SG TSV Lobstädt/PSV Leipzig – TSV Schildau (17:25,10:25;25:22;9:25)

Am 19.05.2019 ging es für unsere Mädels im Bezirkspokalhalbfinale gegen den Aufsteiger TSV Schildau nochmal ans Netz.
Als klarer Aussenseiter gingen wir ins Rennen und wollten den Gästen zeigen, dass auch wir Volleyball spielen können. Bis zum 14:16 im 1. Satz sah es auch sehr gut aus, leider zogen die Mädels von Heiko Busch an und wir konnten nicht mehr wie gewünscht mithalten. Mit dem 1. Satz konnten wir zufrieden sein.

Im 2. Satz gleiches Bild, wir konnten gut mithalten und Schildau musste auch seine Auszeit ziehen. Dieser brachte leider einen kleinen Bruch ins Spiel, was Schildau zur 2:0 Führung nutzte.

Im 3. Satz wollten wir es nochmal wissen und nutzen jede Unaufmerksamkeit des Gegners aus. Nach einer 22:15 Führung für uns, konnte sich Schildau nochmal auf 22:22 heranarbeiten. Doch wir behielten die Nerven und machten den Sack mit starken Aufschlägen zu.
Leider war im 4. Satz die Luft raus. Wir merkten, dass wir der viel schnelleren Spielart, 3 Ligen höher, Tribut zollen mussten, da dieses Mal die Bank auch nur mit einer Ersatzspielerin bestückt war.
Auch wenn wir das Halbfinale nicht gewinnen konnten, können wir stolz auf die gezeigte Leistung sein. Auch das wir Schildau einen von zwölf Satzverluste in 22 Saisonspielen zugefügt haben. Wir hoffen, dass die Mädels die auf der Platte standen, vieles für sich mitnehmen können und dieses in der neuen Saison zeigen.

Es spielten: Sabrina ©, Lena, Nadja, Lea, Madlen, Jessy, Lisa und Julie (L)

07_AH_2019_ TSV Lobstädt  – SV Regis Breitingen 4:1 (3:0)

Es war am Ende nicht das Spiel was von der Ansetzung her zu erwarten war. Lobstädt gegen Regis Breitingen gab es schon unter ganz anderen Voraussetzungen. Dafür waren die Mannschaften nicht ausgeglichen genug besetzt. Lobstädt als Gastgeber hatte einen sehr guten Kader inklusive Reservebank zur Verfügung und die Gäste überlegten noch am Vortag wegen Leutemangel abzusagen. Es spricht für die Grün Weißen, die Herausforderung trotz aller Umstände angenommen zu haben. In der Findungsphase zu Beginn der Partie ging es ein paarmal hin und her. Beide Teams bemerkten sehr schnell, dass der Platz von weitem im optisch hervorragenden Zustand seine Tücken hatte. Ballverluste durch Fehlannahmen waren dem holprigen Untergrund zuzusprechen. Zumindest zu einem großen Teil. Die allerbesten nicht genutzten Chancen nach geraumer Spielzeit sind damit nicht gemeint. Da hätte man beidseitig bereits wissen können wie der Hase läuft. Mitte des ersten Durchgangs fand Lobstädt den Weg zum Regis Breitinger Tor besser als der Gast. In einer Drangperiode des Gegners nutzte T. Flack mit einer schönen Einzelleistung den Ansatz einer Chance und vollendete sehenswert zum 1:0. Danach begann der TSV seine Überlegenheit besser auszuspielen. Ein Doppelpass zwischen Eichelkraut und Richter brachte den erstgenannten in Abschlussposition aus welcher er auch prompt das 2:0 markierte. Die wohl beste Phase im Spiel endete noch vor der Pause mit dem 3:0. Wieder war T. Flack erfolgreich nachdem auch er einen Doppelpasse dieses Mal aber mit seinem Bruder Michael gespielt hatte. Auffällig war an diesem Abend, dass die Lobstädter Spieler allesamt nicht übermäßig gereizt auftraten. Man verzieh sich Fehler, hatte auch manchmal aufmunternde Worte parat und schmunzelte über den einen oder anderen „Stock“. Die Schiedsrichterentscheidungen wurden weitgehend unkommentiert hingenommen. Von da her wirkte alles sehr harmonisch nach der Erfahrung der Vorwoche und der entsprechenden Ansprache des Trainers vor dem Spiel. In der zweiten Hälfte war der Reifen runter behaupteten einige was aber in Bezug auf das Spiel etwas übertrieben ausgedrückt war. Auf das Vorderrad eines Spielerfahrzeugs trifft diese Aussage jedoch voll und ganz zu. Vielleicht wirkte es auch so denn Lobstädt war nicht mehr voll konzentriert, ließ Regis Breitingen spielen und nutzte die Fehler der Gäste nicht konsequent aus. Einmal noch machte die Heimelf nach dem Wechsel ernst als M. Flack das 4:0 erzielte. Danach passierte nicht mehr viel. Regis Breitingen wurde auch zu Chancen eingeladen schlug jedoch nur einmal mit dem Ehrentreffer zu. Zur vollständigen Rehabilitierung für das Naunhof Spiel reichte dieser Abend für den TSV sicher nicht. Es war aber ein Anfang. Bleibt abzuwarten ob dieser Trend anhält oder schon beim nächsten Gegenwind alles wieder umgepustet wird.

Tore: T. Flack (2), Eichelkraut, M. Flack

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