U12 Unsere Kleinen wachsen
Unsere Kleinen wachsen
Heute lud der SV LOK Engelsdorf zur letzten Runde der Bezirksmeisterschaft u12 weiblich ein.
Diesem Ruf folgten Zoe ©, Vanessa und „Neuling“ Jolina. Nachdem die erste Runde als Schiedsgericht beendet war, traten die Mädels gegen den SV LOK Engelsdorf IV an. Zoe und Vanessa starteten mit einem Satzgewinn. Den 2 Satz durfte schon Jolina an den Ball und gleich der erste Aufschlag landete im gegnerischen Feld. Als Team mit Vanessa holten Sie den Sieg.
Hoch motiviert ging es als nächstes gegen die LE Volley`s II. Dieses Spiel verlangte schon mehr ab von den Kids. Mit 23:25 verloren Sie den ersten Satz, doch aufgeben gibt es nicht. Dies zeigten Zoe und Vanessa, sodass es diesmal 25:23 für uns ausging. Da 2 Gewinnsätze den Sieger der Partie ausmachten, hieß es ab in den Tiebreak. Dieser startete mit einem Hin und Her, doch wir verloren.
Okay das war ärgerlich, doch nach einer Stärkung und einigen Worten der Trainerin ging es in das letzte Spiel des Tages sowie dieser Meisterschaft. Der Gegner war nun SV LOK Engelsdorf III. Jolina und Zoe begannen das Spiel und bei einem Punktestand von 16:19 für den Gegner, wechselte die Trainerin Jolina gegen Vanessa aus, um Stabilität in die Aufschläge zu bringen. Leider mussten wir den Satz trotzdem abgeben. Der Zweite begann wie der Erste endete. Es ging Hin und Her, gute Annahmen sowie Abspiele waren zusehen und dies bestätigte der Satzgewinn. Wieder stand der 3 Satz als Entscheidung an. Halten diesmal die „kleinen“ Nerven? Nachdem erneuten Auslosen ging es direkt weiter. Diesmal wollten sich die Mädels den Sieg nicht nehmen lassen. Also noch einmal Konzentration und Bewegung standen auf dem Plan. Gute Aufschläge, Aufmerksamkeit am Netz und Laufen machten diese Partie aus. Die Nerven hielten und nach einem spannenden Satz stand es nun 17:15 für uns.
Fazit: Seit September 2017 standen die Mädels in Ihrer ersten Saison auf dem Volleyballfeld. Von Turnier zu Turnier steigerten sich die Kids und wurden „Größer“. Am Ende steht ein 11 Platz von 15 Mannschaften zu buche. Dies ist eine gute Leistung und motiviert alle für die neue Saison anzugreifen und weiter nach vorn sich zuspielen.
Bester Turniervize aller Zeiten
Erstmals dabei, hinteließ der TSV Lobstädt in Naunhof beim Altherrenturnier schon einmal einen Endruck der sich gewaschen hatte. Nach dem besten vierten Platz aller Zeiten gab es diesmal den besten zweiten Platz aller Zeiten. Keine Niederlage. Ein Remis und sonst alles gewonnen. Dabei waren im Teilnehmerfeld keine Pfiffis. Tresenwald, Hohnstädt, Großsteinberg. Alle nicht ganz blind. Dazu ein Montagsclub der Stadt bei dem u.a ein Holm Beier aufdribbelte und ein erstes Kollektiv, dass in der Hallenserie ungeschlagen war. Das blieb zwar auch so aber einen zweiten mit der gleichen Punkteausbeute gab es in den Turnieren des Winters für den Gastgeber noch nicht. Lobstädt verspielte den Turniergewinn mit einem Sieg weil dieser gegen Tresenwald zu knapp ausfiel. Am ende nahmen die beiden Naunhofer Vertretungen den TSV als zweiten in die Mitte. Großsteinberg, Hohnstedt und Tresenwald platzierten sich dahinter.
Lobstädt – Hohnstädt 4:1
Lobstädt begann hoch konzentriert und mit einem großen Drang auf Ballbesitz. Durch die Personalie Krauspe im Tor gelang das Konzept mit dem zusätzlichen Feldspieler frühzeitig. Die schnelle Führung gelang Flack. Danach genügte Hohnstädt eine kleine Unachtsamkeit um zu zeigen welche Qualität der Lobstädter Gegner hatte. Flanke und Kopfballtor. Eichelkraut rückte das Ergebnis aber zeitnah wieder gerade. Das war die Basis zum Sieg. Die Führung baute Jeschky aus und Krauspe erzielte den Endstand.
Lobstädt – Großsteinberg 6:2
Das Spiel begann gefühlt mit 1:1. Licht erzielte die Führung und nach dem Ausgleich hatte der Sekundenzeiger noch keine ganze Runde gedreht. Der TSV hatte aber alles unter Kontrolle. Durch Flack, Krauspe, Eichelkraut und Licht zog man schnell davon. Dem 5:2 folgte ein weiterer Großsteinberger Treffer ehe Jeschky den Sack zumachte.
Lobstädt – Naunhof 0:0
Beide Teams machten ein großes Spiel. Bis auf die Tore war alles dabei was das Herz begehrt. Der TSV ließ hinten nichts zu. Alle Akteure gingen an ihre kämpferischen Grenzen.
Lobstädt – Tresenwald 4:3
Schwerer als gedacht ging es gegen Tresenwald. Trotz 2:0 Führung erzielt von Licht und Krauspe ließ machte der TSV den Gegner stark. In der Folge fehlte die Zielstrebigkeit beim Abschluss. Scheinbar fehlte auch etwas die Kraft hervorgerufen durch wenige Wechsel. Der Anschluss war die Quittung. Das 3:1 brachte genau so wenig Sicherheit wie das spätere 4:2. Die beiden Tore erzielte Jeschky. Immer wieder kam Tresenwald bis auf ein Tor heran.
Lobstädt – Montagsclub Naunhof 2:1
Anders als in den anderen Begegnungen musste der TSV einem Rückstand hinterher laufen. Der MC ging in Führung. Krauspe musste sich den Treffer ankreiden aber machte seinen Fehler bald wieder durch eine Glanzparade gut. Flack glich aus und Jeschky konnte sogar noch den Siegtreffer erzielen gegen einen starken Gegner. Silber war damit bereits save.
Hattrick für die Alten Herren
Dreimal am Start gewannen die Alten Herren des TSV den Titel und machten in Netzschkau Nägel mit Köpfen und damit einen Hattrick perfekt. 2016 noch unter dem Namen Bad Lobstädt angetreten siegte man bereits zum zweiten Mal und unter dem eigentlichen Rufnamen. Nichts desto trotz hatten alle Anwesenden mehrfach wiederholt das Nachsehen und der TSV schleppte nunmehr den dritten goldenen Cup von der Platte neben der größten mit Ziegeln gebauten und 98 verzierenden Bögen zählenden Gölzschtalbrücke davon. Gera als ehemalige Bezirksstadt hatte dabei ebenfalls einen Dreier. Nämlich als Gewinner der Sibermedaille. Eines hatte jedoch Premiere. Die Überlegenheit und Dominanz der Blau-Weißen war niemals so offensichtlich wie an diesem 3.3.2018. 85 Jahre nachdem Ernst Thälmann verhaftet wurde und elf weitere Jahre eingekerkert war. Drei Spiele hintereinander klar gewonnen. Vor dem letzen Match gegen den Gastgeber bereits als Champion feststehend und nicht einmal arrogant genug um das Ding zu verkaufen präsentierte sich ein großartiger TSV Lobstädt. Trotz eines 4:0 beim Auftakt gegen Auma gab es hinterher Klartext und obwohl die Veränderungen besprochen wurden konnte oder wollte sie nicht jeder nachvollziehen. Coschütz und Lichtentanne bekamen die Wucht jedoch mit 0:5 und 0:3 zu spüren. Jetzt wollte man plötzlich nicht nur den Pott holen sondern wenn möglich noch zu mit null Gegentoren aus dem Turnier gehen. Arroganz gab es aber nicht im Vokabular. Volle Konzentration galt dem VfL Gera der nach 2:0 Führung mit 2:1 besiegt wurde. Die ü50ger wurden wenn überhaupt erst nach einer gewissen Sicherheit in punkto Vorsprung (2:0) gebracht. Trotzdem war es knapp aber die 36 Minuten Pause vor dem letzten Spiel gegen Netzschkau spielten keine negative Rolle obwohl der Alkohol bereits freigegeben war. Die letzte Partie bestritt der TSV praktisch wie im Rausch. Alles gelang. Nichts ging schief. Netschke konnte machen was es will und trieb Voigt damit nur zum Tor des Jahrhunderts voran. Einen Pokal gab es dafür nicht. Auch nicht für T. Flack im Tor der Paraden selbst in aussichtsloser Situation zeigte und allen glaubhaft versicherte, dass er das Turnier mit null Gegentreffern beenden will. Zum Schluss wurde sein Bruder mit 4 Toren Torschützenkönig. Michael Flack hätte beim vierten Tor rüber legen können. Da wär Grabner es geworden. Aber egal. Beim TSV traf jeder. Allein das ist Ausdruck der absoluten Qualität auf die Dortmund und RB im Moment gerade schmerzlich verzichten muss. Selbst Fubel (1965)und Hinz (1966) hatten im letzten Spiel noch die Chance King of Goal zu werden was allein schon für die Frühform der Gäste spricht. Für die Freiluftsaison können sich alle warm anziehen. Sowohl die Gegner als auch die Jungen aus den eigenen Rei.
Eigenes AH Turnier in Regis Breitingen
Die Alten Herren luden am 10. Februar zum Budenzauber nach Regis Breitingen ein. Sechs Mannschaften folgten der Einladung und zwei stellte der Gastgeber. Selbst kurzfristigte Absagen einiger Teams hielten die Organisatoren davon ab eine wunderbare Sache auf das Parkett zu bringen. Alles verlief reibungslos. So gesund wie alle die Halle betraten so verließen sie auch alle wieder. Mit Geithain und Schönau II standen die besten Teams im Finale. Die Alemannen waren der zwar etwas überraschend aber völlig verdient die Sieger. Reinsdorf und Netzschkau hatten den weitesten Weg aber bereuten die Teilnahme nicht. Genau so wenig wie die einheimische Mannschaft aus Regis Breitingen und der aus der Region kommende SV 1900 Flößberg. Thomas Kruggel, Rene Grübel und Lars Richter waren die Schiedsrichter im Turnier. Kleinere Unstimmigkeiten konnten sie mit all ihrer Erfahrung regeln. Alle drei machten einen guten Job. Das Wettkampfbüro arbeitete fehlerfrei. Hinterher gab es viel Lob und wenig Kritik für diese gelungene Veranstaltung.


Trainingslager AH 2018
Auswertung Trainingslager 2018
Mit der Zielvorgabe das Haus Oelsnitz im KieZ Waldpark Grünheide voll zu machen brachen die Alten Herren des TSV Lobstädt am Donnerstag (25.1.) auf, um sich fit für die bevorstehende lange Saison zu trainieren. Um es vor weg zu nehmen. Das Haus wurde nicht ganz gefüllt aber die Trainingslagerbeteiligung stieg im Vergleich zum Vorjahr um einiges. Dem entsprechend erfolgreich konnte das umfangreiche Programm abgespult werden auch wenn für die geplanten Out Door Veranstaltungen nicht immer die allergünstigste Wetterlage zur Verfügung stand. Beirren ließ sich davon niemand und bis auf wenige absolvierten die meisten die Pflichtveranstaltungen. Immerhin ging es innerhalb dieses Wochenendes dreimal in die Halle zum Fußballtraining. Schon kurz nach der Ankunft am Donnerstag standen die Kicker zum Auftakt auf der Platte. Schon da kristallisierte sich heraus, dass es eine enge Team Teamwertung wie im letzten Jahr wohl nicht geben wird. Zu eindeutig bestimmten die „Nichtbayern“ das Geschehen und setzten die Erfolgsserie auch in den Folgeveranstaltungen fort. Das anschließende Bowling gewannen sie ebenfalls. Am nächsten Tag ging es früh wieder in die Halle und danach zum Skifahren auf den Hang nach Schöneck. Unglaublich aber wahr. Es lag Schnee und wer wollte konnte auch fahren. Manche vertrieben sich die Zeit auch mit Wellness im Hotel oder anderweitig. Die Spieler hatten ihre Freiheiten und nutzten diese. Vollzählig ging es im Anschluss ins Quartier. Verletzt hatte sich niemand. Am nächsten Morgen war wiederum Fußball angesagt. Dort konnten nicht mehr alle die volle Leistung abrufen. Das Programm zeigte Wirkung. Nicht jeder Krampf konnte mehr herausgelaufen werden. So mancher Muskel war bis in die Fingerspitzen verhärtet. Die anschließende Wanderung die ersatzweise für den Skilanglauf aufgenommen wurde nahmen trotzdem alle in Angriff die nicht von Krämpfen geschüttelt waren. Nach der Stärkung in der Frischhütte ging es plötzlich allen wieder gut und es konnte wie geplant bei Hansi gebowlt werden. Tischtennis und Darts bildeten den Tagesausklang nachdem man traditionell noch den Spielplatz am Raumfahrtmuseum besuchte. Am Abschlussabend wurde nochmals ausgewertet und viel gelacht, so dass auch der Bauchmuskel noch sein Training abbekam. Der Dank gilt allen Beteiligten für die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Dem einsatzleitenden Notarzt beim Hubschraubereinsatz musste man zum Glück nicht danken. So weit kam es nämlich nicht. Für eine lückenlose Organisation zeigte sich neben vielen Helfern einmal mehr Ralla verantwortlich. Es fehlte weder an Fahrzeugen, noch an der Bereitschaft Taxi zu fahren und vor allem nicht an gutem und reichlichem Essen. Auch wenn nicht alle immer etwas Festes in sich hinein bekamen. Für nächstes Jahr ist bereits vorbestellt auch wenn es um eine Woche verschoben ist. Das Trainingslager erfährt da seine 20. Wiederholung. Ein Grund mehr für Zögerer dem Spektakel beizuwohnen.

Spielerisch gutes Wochenende mit wenig Ertrag
Am Wochenende waren unsere Damen in der Bezirksklasse und unsere U14 in der Sächsichen Jugendliga im Einsatz.
Am Samstag machten die Damen den Anfang. Mit den gestandenen Damen von Lok Engelsdorf wartete der Tabellen 2 auf uns.
Im ersten Satz kamen die Damen um Kapitänin Nancy Müller durch bescheidene Annahmearbeit und dadurch verursachten ungenauen Zuspiel schnell mit 25:13 unter die Räder. Im zweiten Satz wurde am System gefeilt um mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen und so der Annahme mehr Stabilität zu geben. Dieses fruchtete auch von Beginn an. Mit Druckvollen Aufschlägen legte Kati schnell mit 6:0 vor und bis zum 11:5 führten die Mädels auch verdient, nun schlichen sich aber immer mehr leichte Fehler ein, sodass die erfahrenen Damen von Engelsdorf zum Satzende an uns vorbei ziehen konnten und sich den 2. Satz mit 25:20 sicherten. Auch im 3. Satz legten die Devils wieder los, mit starken Angriffen von Elli und druckvollen Aufschlägen von Anita gingen die Damen 14:6 in Führung. Mit der Erfahrung aus dem 2. Satz wurde diesmal konzentriert weiter gespeiet und der Satz mit 25:17 für uns eingetütet. Der 4. Satz ging mit einen Kopf an Kopf rennen los. Tolle Angriffe über die Aussen wurden immer wieder stark von Engelsdorf abgewehrt. Ein kleines Tief zur Satzmitte, zum 15:9, stellte uns vor einer großen Aufgabe. Doch mit druckvollen Aufschlägen von Elli und Nancy konnten wir uns auf 20:21 heranarbeiten. Leider spielten nun die Engesldorfer ihre ganze Erfahrung aus und wir mussten den Satz mit 21:25 und 3:1 an Engelsdorf abgeben.
Fazit: Die Devils präsentierten sich stark verbessert. Nach schwachen Start bekam man die Feldabewehr immer mehr in den Griff so dass man selber immer wieder gefährliche Aktionen vortragen konnte. Zum Schluss machten Kleinigkeiten den Unterschied. Man kann gegen den Tabellenzweiten (nun Tabellenersten) verlieren, die Sache ist immer wie. Aus dieser Niederlage kann man für den Rest der Saison mithalten, denn wenn man alles abruft kann man mit allen mithalten.
Am Sonntag führte unser Weg zu unseren Freunden aus Freiberg.
Mit nur 6 Spielerinnen ging es an den Start. Da unsere Kapitänin Vanessa fehlte, übernahm Heidi ihr Amt und führte das Team aufs Feld. Nachdem die Bezirksmeisterschaften abgeschlossen waren, hieß es nun allen die mit sind Spielzeiten zugeben und dieses haben sie richtig gut genutzt. Alle 6 Mädels bekamen viel Spielzeit und zeigten sich in allen Elementen verbessert. Über starke Aufschläge kamen sie immer gut ins Spiel. Wenn sie mutig waren, konnten sie sich auch immer wieder im Angriff durchsetzen. Und so konnten wir 2 von 3 Spiele gewinnen. Besonders hervorzuheben ist an diesem Tag Heidi, die in der Saison schon einen großen Sprung gemacht hat, aber dieses Mal nochmal einen drauf setzen konnte. Nach diesem Spieltag freuen wir uns aufs Finalturnier wo es zum Vorletzten mal aufs U14 Feld geht, bevor die Mädels auf das Großfeld wechseln.
U14 erkrampft sich Bronze
Am Sonntag, 14.01.2018, fand die Finalrunde der Bezirksmeisterschaften U14 in der Saison 2017/2018 statt.
Im Finalturnier traten die Mädels aus Lobstädt/Rackwitz gegen die Mädels des SV Lok Engelsdorf, L.E. Volleys und VV Grimma an.
Gegen den SV Lok Engelsdorf fingen die Mädels gut an, konnten auch das Spiel anfangs offen gestalten. Doch nach und nach schlich sich das Problem der letzten Spieltage ein. Aus nicht vorhandener Bewegung in der Annahme, konnte auch kein Angriffsspiel aufgebaut werden und so gewannen die Mädels des SV Lok Engelsdorf 2:0.
Im Spiel gegen die L.E. Volleys wurde es trotz mehrerer Wechsel nicht besser. Die Annahme stand nicht und die starken Aufschläge zeigten Ihre Wirkung und so wurde auch das 2. Spiel verloren.
Nachdem nun klar war das Engelsdorf (siegte auch gegen Grimma) und die Volleys um den Meistertitel spielten, hieß es für uns gegen Grimma Bronze oder Blech.
Und es ging weiter wie die Sätze zuvor. Durch zu wenig Bewegung wurde es den Grimmaern einfacher gemacht. Obwohl der Größenvorteil klar auf unserer Seite war, zeigten die kleinen quirligen Grimmaer wie man in der Feldabwehr arbeiten muss. Und so verloren die Devils den 1. Satz. Nach der Satzpause und ein paar klaren Worten fingen die Mädels endlich an Ihr Können zu zeigen. Mit starken Aufschlägen, einer Feldabwehr die gut auf die langen Angriffe reagierte. Konnten wir endlich den Gegner unter Druck setzen und den ersten Satz des Tages klar für uns entscheiden. Damit ging es in den Entscheidungssatz um die Medaille. Man merkte alle Mädels auf dem Feld wollten diese. Kein Ball wurde verloren gegeben. Aber es konnte sich auch kein Team mit mehr als 2 Punkte absetzen. Beim Stand von 13:13 war die Spannung kaum noch auszuhalten. Dank eines Aufschlagfehlers ging es beim nächsten Aufschlag um viel. An die Linie trat unsere Kapitänin Vanessa. Seit Anfang der Saison konnte Sie sich immer weiter steigern und zeigte auch in diesem Moment warum gerade Sie die Spielführerin ist. Mit viel Druck im Aufschlag setzte Sie den Grimmaer 4er unter Druck und erzwang somit eine schlechte Annahme die gerade noch so übers Netz gespielt wurde wo Jördis leichtes Spiel hatte den Ball ins gegnerische Feld unter zubekommen. Und nun standen wir da. Hatten die Mädels Ihre 3. Medaille im 3. Jahr gewonnen. Freude war auf der Trainerbank zu hören. Auf dem Feld war sie noch verhalten, sah man doch gleich die Tränen der Mädels aus Grimma. Statt eines großen Freudentanzes gingen die Mädels zu den Grimmaern Mädels um zu trösten.
Fazit: Auch wenn wir uns spielerisch weiterentwickelt haben, haben wir gerade in der Annahme einen Rückschritt gemacht. Hätten die Mädels genauso wie in den beiden letzten Sätzen gespielt, wäre gegen Engelsdorf an einem guten Tag auch was drin gewesen. Nichts destotrotz ist dieses Team mit den Platzierungen Vizemeister U12 (2016), 3. Platz U13 (2017) und 3. Platz U14 (2018) das erfolgreichste Jugendteam, seitdem wir Jugendarbeit im Bereich Volleyball machen.
AH TSV – Bester vierter Platz aller Zeiten
Hallenturnier in Groitzsch – Lobstädt unterlag als führendes Team im letzten Spiel
Teilnehmer: Groitzsch, Bad Lausick, Pegau, Leipzig SW, Lobstädt, Lausen, Leipzig BW West
Lobstädt – Bad Lausick 1:1
Lobstädt hatte viel Ballbesitz. Die Kurstädter begannen verhalten. Bei Ballverlust ging die Post immer gefährlich ab. Zweimal klärte Flack im Tor überragend. Bei einem überhastet ausgeführten Freistoß verlor der TSV den Ball und kassierte im Konter das 0:1. Kurz vor Schluss glich Jeschky jedoch verdientermaßen aus.
Lobstädt – Pegau 3:1
Gegen Pegau hatte Lobstädt viele Chancen. Eichelkraut verwandelte frühzeitig zum 1:0 und ließ sich auch für das 2:0 nicht lange betteln. Brandt eiferte ihm nach und alle dachten, dass das munter so weiter geht. Die Möglichkeiten waren vorhanden. Doch anstelle die Führung auszubauen erzielte Pegau den Ehrentreffer mit dem zweiten Beinschuss gegen Torhüter Flack.
Lobstädt – Lausen 4:0
Die SG Lausen war der nächste Gegner des TSV. Die Partie war geprägt durch viel Ballbesitz von Lobstädt. Anfänglich fielen die Tore wie reife Früchte. Eichelkraut, Grabner, Licht und Jeschky brachten die Blau Weißen uneinholbar in Front. Danach war die Konzentration weg und die Ballverliebtheiten fuhren dem Gegner mit verbalen Ausgleisungen in die Nase. Die „arroganten Schweine“ waren beeindruckt. Weitere Tore fielen nicht. Drei hätten es Minimum sein müssen.
Lobstädt – Leipzig Süd West 2:1
Leipzig Süd West erwies sich als harter Brocken. Diszipliniert standen die groß gewachsenen Spieler hinten drin und erwarteten die Lobstädter Angriffe. Der TSV war bei seinen Angriffen nicht sehr kreativ. Es gab kaum Chancen. Auf der anderen Seite setze der Gegner Nadelstiche. Dennoch traf Forberg zum 1:0 für den TSV. Eine Nachlässigkeit in der Abwehr führte dann zum 1:1. Mit dem Schlusspfiff erlöste Eichelkraut den TSV Lobstädt. Nach Pass von Flack nahm er den Ball direkt und machte das viel umjubelte 2:1. Da dachten alle, dass Lobstädt unschlagbar ist.
Lobstädt – Groitzsch 1:1
Der erwartet schwere Gegner war Gastgeber Groitzsch. Die Schuhstädter wussten was sie wollten und dem TSV fiel erneut nicht viel ein. Immer wieder gingen Angriffe nach Ballverlust in Richtung Lobstädt Tor. Einer saß zum 0:1 aus Lobstädter Sicht. Mit viel Mühe kämpfte sich die Truppe von ML Ralla zurück ins Geschäft. Den verdienten Ausgleich erzielte Eichelkraut. Gut war das aber nicht.
Lobstädt – Leipzig BW West 3:5
Nach den zwei Remis hätte ein schnöder Sieg gereicht. Doch Lobstädt war nicht mehr gut genug. In Führungsposition schenkte man den Turniersieg her oder hatte ihn auf Grund der immer schlechter werdenden Vorstellung auch gar nicht verdient. Die jungen BW Westler waren heiß und guckten den einhellig bestimmten Favoriten aus. Sofort stand es 0:2. Grabner machte den Anschluss. Danach kam das 3:1. Licht machte dann erst das 2:4. Eichelkraut gelang das 3:5. Zu wenig wie es sich heraus stellen sollte.
Lobstädt war das gesamte Turnier in Front. Alle dachten den Sieger bereits ausgemacht zu haben. Es kam aber anders. Bad Lausick stellte mit Kleinert wieder einmal den besten Torschützen (14 Treffer oder so) und gewann als Team das Turnier. Zweiter wurde der Gastgeber und die Freizeitkicker von BW West bekamen Bronze. Die Holzmedaille, als bester vierter Platz aller Zeiten, mit nur zwei Punkten Rückstand zum Sieger wird sich der TSV an die Wand nageln können. Die stolze Brust gehörte dem schmalen Huhn. Hühnerbrust genannt. Der TSV Lobstädt hat sich den Titelgewinn im Groitzscher Turnier selber verdorben.
Platzierung:
1. Bad Lausick
2. SV Groitzsch
3. BW Leipzig’
4. TSV Lobstädt
5. SV Süd West
6. Tus Pegau
7. SG Lausen
AH – TSV Lobstädt rockt letztes Turnier 2017 in Frohburger Halle

Im Frohburger Hallenturnier der Alten Herren trafen durch das Fernbleiben von Gnandstein fünf Teams aufeinander. Die Spielzeit wurde auf 13 Minuten festgelegt. An beiden Seiten durfte die Bande benutzt werden und die Hüter konnten über die Mittellinie um selbst Tore zu erzielen.
TSV – Kössern 5:3
1:0 M. Flack, 2:1 Leikauff, 3:2 Grabner, 4:3 Melzer, 5:3 M. Flack
Am Anfang gab es ein ständiges Hin und Her. Offensiv begabt machte Lobstädt in der Defensive ungewohnte Fehler. Oft waren das Zuordnungs und Abstimmungsprobleme. Dem entsprechend lässt sich die Torfolge bis zum 3:3 erklären. Erst dann konnte sich der TSV absetzen und war im weiteren Verlauf des Auftaktmatches die bessere Mannschaft die verdient gewann.
TSV – Neukirchen 3:1
1:0 Krauspe, 2:0 Krauspe, 3:1 T. Flack
Im nächsten Spiel hatte Gegner Neukirchen die erste dicke Gelegenheit bevor Krauspe mit seinem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellte. Danach matschte der TSV mit seinen Möglichkeiten. Besonders auffällig agierte in dieser Beziehung Liedtke. Als Neukirchen den Anschluss schaffte hatte der Lobstädter eine Doppelchance durch die der Gegner fast zu einem Konter kam. T.Flack im TSV Tor passte aber auf und erzielte im Vorwärtsgang selbst das 3:1. Fortuna wurde in dieser Partie durch die das Auslassen von gefühlten 100 Großchancen im Spiel gelassen. 50 davon hatte… .
TSV – Bad Lausick 3:1
1:0 Liedtke, 2:0 T. Flack, 3:0 Krauspe
Gegen die am stärksten eingeschätzten Bad – Lausicker änderte der TSV sein System. Bevor man durch Zufall mitbekam, dass der Hüter doch über die Mitte durfte und Tore schießen kann blieb T. Flack in seiner Hütte. Jetzt war er der fünfte Feldspieler. Mit der 51. Einschussmöglichkeit unterbrach Liedtke seine Pechsträhne für einen Moment und machte das 1:0. T. Flack achtete beim 2:0 sehr auf seine arg kritisierte Schusshaltung aus Spielen in der Vergangenheit und traf zum 2:0. Sein Bruder M. Flack verpasste das 3:0 knapp. Liedtke gelang das dreimal hintereinander bevor es sich Krauspe nicht mehr länger mit ansah. Ein in der Entstehung sinnloses Gegentor führte zum Ehrentreffer für die Kurstädter. Beteiligt daran waren mehr Lobstädter.
TSV – Frohburg
1:0 Dietel, 2:1 M. Flack, 3:1 Krauspe, 4:1 M. Flack, 5:1 Leikauff, 6:1 Lietke
Im letzten Spiel reichte von einem Unentschieden bis zu einer Niederlage mit zwei Toren Differenz alles. So nahm Dietel, der die Rechnung wieder einmal aufmachte nach seinem Führungstreffer im eigenen Strafraum Hand was postwendend zum Ausgleich führte. Melzer und der Spieler mit L scheiterten beim Führungstreffer genau so wie Frohburg auch. Dann gab es nichts mehr zu rechnen. Durch zwei Treffer von M. Flack und jeweils einem von Krauspe, Leikauff und keinem geringeren als Liedtke schoss sich der TSV zum verdienten Turniersieg.
Lobstädt spielte mit: T. Flack, M. Flack, Krauspe, Grabner, Grübel, Dietel, Melzer, Leikauff, Liedtke
Ergebnisse:
TSV – Kössern 5:3
Neukirchen – Bad Lausick 2:3
Frohburg – Kössern 0:2
TSV – Neukirchen 3:1
Bad Lausick – Frohburg 2:4
Kössern – Neukirchen 3:3
TSV – Bad Lausick 3:1
Neukirchen – Frohburg 1:3
Bad Lausick – Kössern 5:3
TSV – Frohburg 6:1
Beste Torschützen des Turniers wurden Tom Krauspe (TSV) und Tino Kleinert (Bad Lausick)

Heimspiel mit Höhen und Tiefen
Am 18.11.2017 stand unser 2. Heimspiel in der Bezirksklasse auf dem Programm. Mit dem SV Bad Düben, kam das einzige Team welches noch ohne Niederlage in der Liga ist, nach Lobstädt und unser persönlicher Albtraum mit den Mädels des SV Nordstern.
Um 15:00 Uhr pfiff das Schiedsgericht das 1. Spiel gegen Bad Düben an. Von Beginn an wurde die Marschroute sehr gut umgesetzt. Druck über den Aufschlag ausüben und schnelle Bälle über die Mitte. Bis zum 19:17 lagen wir auch immer einen 1-2 Punkte in Führung. Doch dann schlichen sich kleine Fehler ein und Bad Düben konnte diese, trotz 2 Auszeiten, nutzen und den Satz für sich verbuchen. Angestachelt vom 1. Satz wurde Bad Düben wieder über starke Aufschläge und ein schnelles Spiel unter Druck gesetzt. Über die Stationen 4:1, 12:6 und 19:13 wurde der Satzausgleich geschafft. Nun hieß es den Schwung aus den 2 Sätzen mitzunehmen. Dieses gelang mit einer 10:4 Führung auch. Doch nun stand man sich wieder selber im Weg. Ein Schritt weniger hier und ein Schritt weniger da ließen die Bad Dübener wieder ran kommen. Auch wurde nicht mehr konsequent über die Mitte gespielt, was zur Folge hatte, dass Bad Düben sich den 3. Satz holte. Auch wenn wir nochmal im 4. Satz alles probieren wollten, konnten wir nicht an die Leistungen in den ersten 2,5 Sätzen anknüpfen. Und mussten Ihn leider diesmal klar an Bad Düben abgeben. Leider reichen 2,5 gute Sätze gegen Bad Düben nicht aus, um mindestens 1 Punkt in Lobstädt zu behalten. Auch wenn Bad Düben jetzt wieder sagen wird, das Sie Ersatzgeschwächt mit 3 Jugendspielerinnen angereist sind, können wir Ihnen nur Antworten, dass bei uns auch 3 Jugendspielerinnen die ganze Zeit auf dem Parkett standen ;O).
Nach 45 Minuten Pause ging es nun gegen unseren persönlichen Angstgegner. Gegen den VV Nordstern konnten wir im Kreis und im Bezirk noch nie gewinnen. Auch hier gab es wieder klare Absprachen. Mit einen Wechsel auf der Liberoposition wollten wir neue Impulse in der Annahme setzen. Der 1. Satz lief zu Beginn recht ausgeglichen. Erst zum Satzende konnten wir uns absetzen und den ersten Satz für uns verbuchen. Im 2. Satz kam es wieder zum Bruch im Spiel. Wieder wurden die Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und Nordstern holte sich den 2. Satz. Im 3. Satz konnte die Fehlerquote minimiert werden, aus einer sicheren Annahme konnte ein variables Spiel aufgezogen werden. Neben Elli konnte sich auch immer wieder Nancy im Angriff durchsetzen. Und so wurde der 3. Satz für uns eingefahren. Aber wer dachte dass der 4. Satz nun eine schnelle Geschichte war, der dachte falsch. Schnell lagen wir 16:6 hinten und nun wurde ein Großteil der Stammspieler ausgewechselt um für den Entscheidungssatz noch einmal Kräfte zu sammeln. Der 4. Satz wurde mit nur 11 Punkte an Nordstern abgegeben. Nun hieß es in den vierten 5er-Satz der Saison zugehen. Einmal gingen wir bisher als Sieger vom Platz. Aber von Beginn an besannen sich die Mädels auf Ihre Stärken, setzen den Annahmeriegel von Nordstern mit starken Aufschlägen unter Druck und konnten sich auch immer wieder im Angriff durchsetzen. Den Schluss setzte Lysann mit einen Ass, der zwar an der Netzkante hängen blieb aber auf der für uns richtigen Seite runter viel.
Fazit: Das Team zeigte ich verbessert gegenüber den letzten 2 Spielen. Mit etwas mehr Konzentration und Konsequenz war gegen Bad Düben auch mindestens 1. Punkt drin und man hätte gegen Nordstern nicht unnötig in den5. Satz gemusst. Aber man hat auch viele tolle Ansätze gesehen. Eine Elli die von Bad Düben und Nordstern nie im Griff zu bekommen war oder eine Nancy die als Kapitänin nicht nur im Angriff voran gegangen ist sondern auch in der Feldabwehr immer hellwach war.
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