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AH_2017_17_TSV Tröglitz – Rehmsdorf – TSV Lobstädt / Dreierturnier

Am Freitag spielte der TSV ein Altherrenturnier auf dem Großfeld von Tröglitz. Der Gastgeber hatte als drittes Team die Vertretung von Rehmsdorf geladen um das Vereinsfest der Fußballer einzuläuten. Die Idee ist grundsätzlich als positiv zu bewerten. Aus Lobstädter Sicht war das Unterfangen aufgrund der verheerenden Ergebnisse gegen Tröglitz in der Vergangenheit sogar eine drucknehmende Lösung. Zumal man „nur“ mit einer „Rumpfelf“ antreten konnte. Rumpfelf bedeutete in dem Fall sogar, dass es keine Rumpfzwölf oder dreizehn war. Auch die schlechten und alten mussten also wegen Urlaub, Kegelabend und schwerer Finger OP der verhinderten Kollegen durchspielen. Als das Eröffnungsspiel von Tröglitz gegen Rehmsdorf 45 Minuten dauerte wurde einigen schon ganz schwummrig. Der nahende Sonnenuntergang verkürzte jedoch die Spielzeit der beiden Lobstädter Begegnungen rapide. Am Ende standen moderade 2×35 Minuten zu Buche. Das konnten auch die alten und kranken abspulen. Nachdem Tröglitz das erste Spiel gegen den Ortsnachbarn Rehmsdorf mit 2:0 gewann zog Lobstädt nach und besiegte die Blau Gelben sogar mit 3:0. Mit geringerer Spielzeit wohl gemerkt und zahllosen Abseitsentscheidungen gegen sich bei denen Tore gestrichen wurden die manchmal auch regulär waren. Unweigerlich fiel in diesem Zusammenhang der Name Thomas Piotrowski. Aber nur wegen der Ochsigkeit des geprüften Referees der seit 30 Jahren Punktspiele schadensfrei überstand. Das 1:0 machte T. Flack. Das zweite Tor erzielte der ML persönlich (Voigt) und Licht versenkte die Kugel nach Foulelfmeter sicher. Auch in dieser Szene kündigte sich noch schlimmeres an. Flack blieb nach dem klaren Foul gerade noch auf den Beinen und bekam den Ball auch über die Linie. Der Schiri entschied sich gegen den Vorteil und verhängte Elfmeter. Egal weil er drin war. Dann kam Spiel Nr. 2. Tröglitz war wesentlich besser. Aber Lobstädt spielte sehr gut hatte eigentlich keine Not und produzierte trotzdem den Führungstreffer des Gastgebers durch kleinere Nachlässigkeiten. Postwendend konnte Hinz jedoch nach sehr schönem Zusammenspiel mit Licht und Eichelkraut ausgleichen. Danach lag scheinbar alles in den Händen des Schiedsrichters. Seine Elfmeterentscheidung für Tröglitz brachte sogar besonnene Spieler wie Voigt und Bischoff in Rage. Der eine bekam tatsächlich bei einem Altherrenfußballspiel die rote Karte gezeigt und wurde des Feldes verwiesen. Der andere ging von selber und forderte andere Spieler auf ihm zu folgen. Tröglitz verhinderte Schlimmeres und kullerte den Elfer in Richtung Krause Tor ohne die Absicht zu haben ein Tor zu erzielen und der Schiri wurde überzeugt Voigt trotz roter Karte weiterspielen zu lassen. So ging es zumindest erst einmal weiter. Dann gab es wieder einen aus der Luft gegriffenen Elfmeter für Tröglitz. Die Gastgeber konnten einem schon Leid tun. Hätten sie den Penalty wieder nicht ernst genommen wäre der Schiedsrichter wahrscheinlich ins Festzelt gegangen. So mussten sie knipsen und taten es auch sicher. Beinahe postwendend kam der dritte Strafstoß. Diesmal auf der anderen Seite. Hinz kam im Strafraum zu Fall als er den Ball nicht gleich hergeben wollte aber umzingelt von Gegnern auch nicht so richtig wusste wohin damit. Der Schlag auf den Fuß entging dem Elfmeter geschulten Schiedsrichter natürlich nicht. Licht vergab aber bei aufkommender Dunkelheit die Chance zum Ausgleich und damit den Turniersieg. Zu guter Letzt erkannte ihm der Schiedsrichter ein weiteres Lobstädter Tor ab. Warum das wird für immer sein Geheimnis bleiben. Unter diesen Umständen reichte es wieder nicht gegen den TSV Tröglitz der sich als guter und sehr fairer Gastgeber präsentierte und es verstand die aufgebrachten Gäste zu beschwichtigen und den hauseigenen Pfeifer nicht zu vergraulen. Das war der eigentliche Gewinner dieses Abends. Für die Zukunft werden nur noch Spiele in Lobstädt gegeneinander stattfinden. Darauf einigten sich beide Vertretungen am Ende. Wer Schiedsrichter sein wird wurde noch offen gelassen.

Tore: T. Flack, Voigt, Licht, Hinz

4. Sportfest in Lobstädt

Am 9. September findet ab 10 Uhr wieder unser traditionelles Sportfest statt, bei dem neben dem Ablegen des Deutschen Sportabzeichens auch das Volleyball-Abzeichen, das DFB-Paule Fußball Schnupperabzeichen sowie das Flizzy-Abzeichen für unsere Kleinsten abgelegt werden kann. Also für jeden ist was dabei.

Es sind alle Interessierten eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Alle wichtigen Informationen findet ihr hier  4. Sportfest TSV Lobstädt

 

AH_2017_16_FSV Kitzscher – TSV Lobstädt 0:0 (0:0)

Beim Fußball gibt es immer etwas Neues. Etwas nie da gewesenes einzigartiges. Etwas was keiner der Beteiligten bis dahin jemals erlebt hat und wo von man sich in vielen Jahren noch erzählt in den Generationen die folgen. Das Altherrenspiel des FSV Kitzscher gegen den TSV Lobstädt endete 0:0. Das ist nicht nur in der Statistik beider Mannschaften ein Novum. Das gab es in der gesamten Zeit seit Existenz der Lobstädter Altenfraktion noch nie. Bis eben zu jenem „Schwarzen Freitag“ im August 2017. Wobei das mit den Farben manchmal schwierig zu verstehen ist. Schließlich hat ja an diesem Freitag gar keiner ins Schwarze getroffen. Alles kein Drama. Jahrhunderte wird man das Geschehene nicht verbalisieren auch wenn es immer mal unter dem Mantel des Schweigens hervor luken wird. Dann aber mit einem Lachen was am Freitag so manchem noch aus dem Gesicht gefallen ist. Das Geschehen in Worte zu fassen fällt nicht unbedingt leicht. Jeder der Fußball spielt kann sich zumindest vorstellen, was da unten auf dem Platz so ungefähr abgelaufen sein muss. Lobstädt kam und stellte fest, dass Kitzscher nicht gut besetzt war was die Offensive betraf. Laut Erfahrungswerten bestand eine berechtigte Hoffnung auf ein zu null in der eigenen Defensive. Angst war während der Erwärmung also nicht zu erkennen bei Libero Dietel und Torhüter Geißler. Das Mittelfeld schob sich nach drüben schauend den Ball locker hin und her und sah sich keiner größeren Herausforderung ausgesetzt. Die Goalgetter liefen nebeneinander  oder standen, sprachen aber viel miteinander. Talk – Talk zwischen Flack – Flack. Aufgeschnappte Gesprächsfragmente wie „Riegel öffnen“ und „3er Diagonale nehmen“ ließen Schlüsse zu, dass die Flack Brüder ein Konzept besprachen mit welchen Mitteln sie die Abwehr des Gastgebers aushebeln wollten. Dann ging es endlich los. Vom Anpfiff weg bestätigte sich der erste Eindruck von der suboptimalen Besetzung des FSV. Nach vorn ging so gut wie nichts bei den Einheimischen und hinten stand man sofort unter Dauerbelagerung. Ein Lobstädter Tor lag immer in der Luft. Ohne Schwierigkeiten konnte der Ball vom TSV immer wieder in die Abschlusszonen gebracht werden. Sei es mit Zusammenspiel oder durch Einzelaktionen. Gefährlich wurde es permanent aber ein Tor fiel nicht. Zwei Dinge waren dafür verantwortlich. Die eigene Verfressenheit und eine hoffnungslos verlorene aber leidenschaftlich kämpfende Kitzscheraner Hintermannschaft die im weiteren Spielverlauf von allen weiteren Mannschaftteilen unterstützt wurde. Bis zur Pause hatte der FSV oft Glück. Manchmal fehlte für die Gäste nur ein kleines  Stück oder der Hüter hielt gut. Im weiteren Verlauf steigerte sich Kitzscher in einen wahren Verteidigungsrausch. Nach vorn konnten ebenfalls Nadelstiche gesetzt werden und in zwei drei Aktionen war es sogar möglich auf eigenem Platz in Führung zu gehen. Der überlegene TSV rieb sich mit zunehmender Spielzeit immer mehr auf. Auf Zuruf von Außen, mal mit dem Ball nach vorn zu laufen kam als Antwort vom angesprochenen Spieler: „Ich habe Beine wie Pudding.“ Kämpfer und Konditionswunder wie der Spieler nun einmal ist tat er es trotzdem und so eröffnete sich dem Betrachter von außen immer wieder diese alles erklärende Ansicht. Da rechts im Gewühle traf Grübel als größte Lobstädter Chance im zweiten Abschnitt irgendwann einmal die Latte per Kopf. Die Blamage war den Gästen gewiss. Sie hatten bei der Erwärmung den Kopf vergessen. Respekt für Kitzschers Leistung mit 10 Mann in der gesamten zweiten Hälfte.


Diese Aufnahme entstand während des Spiels.  Einer hinten. Der Rest vorne.

AH_2017_15_FC Grimma – TSV Lobstädt 8:3 (4:1)

Wenn das mal keine Statistik ist. Mit sage und schreibe 15:12 endeten die beiden 2017er Partien gegen den FC Grimma, der dieses Jahr erstmals Gegner des TSV Lobstädt war. Nach der legendären Begegnung im April, die mit 9:7 an Grimma ging, kam Gastgeber Lobstädt wieder in Schusslaune und fegte den Kontrahenten letztendlich deutlich vom Platz. Sieben Auswärtstreffer und acht daheim erzielte Tore brachten einen ausreichenden Vorsprung in der Gesamtbilanz, so dass die Europapokalarithmetik bei der Gewinnerfindung eher eine untergeordnete Rolle spielte. Sie hätte sowieso nur gegriffen bei einem Spielstand von 8:6 was außerhalb der Realität ist und auch da wäre Lobstädt weiter gewesen. Also was soll`s. So viele Tore waren für Grimma an diesem Abend nicht drin. Der TSV hatte aus den Fehlern vom Hinspiel gelernt und das gute beibehalten. Der Fairness halber muss man zugeben, dass Grimma nicht in der Besetzung antrat wie im Hinspiel. Urlaub oder der weite Weg aufs Dorf hatten einige Spieler von der Teilnahme abgehalten. Trotzdem trat der Gast an und spielte die Verpflichtung achtbar zu Ende. Am Anfang war der FC gut dabei. Man konnte erkennen, dass der FC über einige sehr gut ausgebildete Spieler verfügten, die zwar in die Jahre gekommen sind aber mit der Unterstützung der Fehlenden einiges hätten bewirken können. Außer dem schmerzlich vermissten Personal der Grimmaer antwortete der TSV mit einer rechtzeitig einsetzenden Aggressivität in den entscheidenden Zweikämpfen, so dass den Gästen die Luft zum atmen sehr zeitig genommen wurde. Immerhin . Der FC Frimma ging in Führung. Ein direkt verwandelter Freistoß nach dummer Entstehung führte dazu. Geißler im Tor war dabei kein Vorwurf zu machen. Auch nicht bei den beiden anderen Treffern später im Spiel. Er hielt zwar nicht zu null machte aber seine Sache sehr gut. Den Ausgleich machte M. Flack wenig später. Überlegt schloss er in die lange Ecke ab und ließ dem Hüter keine Chance. Kurz darauf er im Strafraum zu Boden. Der Straftäter meckerte das ganze Spiel über den Elfer und den Lobstädter Spieler aber der jüngere Flack markierte das 2:1 vom Punkt. Bis zur Pause erhöhten Krauspe und Licht auf ein komfortables und völlig verdientes 4:1. Nach dem Wechsel blieb Lobstädt trotz einiger Wechsel bei der Sache. Die zweite Reihe mit Jeschky, Eichelkraut und Co funktionierte ganz gut. Durch Leikhauff, Hinz, Krauspe und Grabner zog man Stück für Stück davon. Der FC Grimma wehrte sich wie es ging. Anstelle aufzugeben nutzten die Muldenstädter jede sich bietende Gelegenheit um den übermächtigen Gastgeber zu ärgern. Das gelang durch zwei Tore in der Schlussphase wo alle Lobstädter Mängel ans Tageslicht traten. Verwalten geht nicht beim TSV aber er verfällt immer wieder in diesen Modus mit dem er eigentlich nicht umgehen kann. Am Ende war alles gut und Grimma musste beim Gewittereinbruch nicht vor die Hütte gesetzt werden. Im Gegenteil. Die Gäste waren willkommen. Selbst die Kabinentür wurde aus den Angeln gehoben. Wahrscheinlich um Einlass zu gewähren. Gut, dass Willi der erste war und sie am nächsten Morgen keinem F-Jugend Knirps auf den Kopf gefallen ist.

Tore: M. Flack, T. Flack, Krauspe 2, Licht, Leikhauff, Hinz, Grabner

AH_2017_14_ZFC Meuselwitz – TSV Lobstädt 2:3 (0:3)

Einen knappen Auswärtssieg errangen die Alten Herren von Lobstädt am Freitagabend in Meuselwitz beim ZFC. Obwohl der diesjährige Sommer für keinen Rasenplatz dieser Gegend ein Stressfaktor gewesen ist musste man auf der Kunstmiez gegeneinander antreten für die der diesjährige Sommer sehr wohl ein Stressfaktor war. Sonne, Regen und im Winter auch Schnee und Eis haben dem Untergrund über die Jahre mächtig zugesetzt so dass sich die Vorfreude auf den Kick nicht bei jedem sofort einstellen wollte. Mit dem Anpfiff ließ man den Ball aber rollen und die Umgebung rückte in den Hintergrund. Lobstädt hatte von Beginn an mehr Ballbesitz. Das lag daran, dass sich der Gastgeber erst weit nach hinten orientierte und den Gästen den Platz zum Spielaufbau mehr oder weniger überließ. Kapital konnte der TSV erst einmal nicht daraus schlagen weil Meuselwitz in der engeren Abwehr gut organisiert war und im richtigen Moment eingriff. Eigene Angriffe der Hausherren waren am Anfang wenig zu sehen. Das änderte sich mit zunehmender Spielzeit aber bis zur Pause hatte der Gast keine größeren Schwierigkeiten damit. Liedtke im Mittelfeld erkannte die aufkommenden Probleme rechtzeitig und orientierte sich im Bedarfsfall nach hinten um Libero Dietel mit seiner Abwehr zu unterstützen. Grabner erkannte auch den Handlungsbedarf und arbeitete häufig zurück obwohl er im Sturm aufgestellt war. So kam es zu viel Ballbesitz ohne nennenswerte Gelegenheiten aber einem 0:3 bis zur Pause. Wie konnte das so passieren wird man sich an dieser Stelle fragen. Das allein kann wohl nur der Tollpatsch im Meuselwitzer Tor beantworten. Einmal mähte er den Meuselwitzer Edelfan Leikhauf nach einer eigenen Unsicherheit im Strafraum weg und Grabner verwandelte den fälligen Elfmeter den selbst der Heimschiedsrichter geben musste wenn er nicht gelyncht werden wollte und dann ließ er T. Flack den abgesendeten Fernschuss von Krauspe fast direkt vor die Füße prallen und es stand 0:2. Beim dritten Treffer hing er auch mit drin als T. Flack vorn draufging bis er als letzter im Bunde dem Lobstädter Angreifer zum Opfer fiel. Aber in Meuselwitz hat das alles nichts zu sagen. Hoffnungslos in Rückstand spielte der Gastgeber mit jedem Gegentor besser. Es war deutlich zu sehen, dass die Truppe eine sehr gute Spielanlage hat. Das 1:3 basierte zwar noch auf einem Lobstädter Leichtsinnsfehler in der engeren Abwehr weil alle dachte der Ball wäre im aus aber das 2:3 war ganz gut herausgespielt und Geißler hatte im Lobstädter Tor doch schon ein paar Sachen zu halten. Trotzdem muss man sagen, dass Lobstädt keine Zitterpartie hatte. Vom knappen Ergebnis abgesehen. Nach dem 1:3 gab es nochmals Mäharbeiten vom Hüter im Meuselwitzer Strafraum ohne Gras. Da scheiterte Grabner vom Punkt und zwei, drei, vier oder fünf gute Angriffe im Ansatz wurden schlecht zu Ende gespielt und diejenigen welche gut zu Ende gespielt wurden konnten nicht zum Abschluss gebracht werden. Lobstädt gewann dieses Spiel verdient. Es gab also gar keinen Grund sich Gedanken zu machen. Trotzdem trotteten am Ende alle von dannen ohne an den Kabinenschlüssel zu denken der auf der Bank vereinsamte. Wahrscheinlich dachte jeder bereits an die Pokalherausforderung seines Lieblingsbundesligavereins im DFB Pokal.

Tore: Grabner, T. Flack

AH_2017_13_TSV Lobstädt – SV Eintracht Fockendorf / Thräna 4:1 (3:1)

Die Alten Herren des TSV Lobstädt empfingen im ersten Spiel nach der Sommerpause die Eintracht aus Fockendorf / Thräna. Bestückt mit fünf Auswechslern gingen die Verantwortlichen der Heimelf kein Risiko ein und sicherten sich nach allen Richtungen ab. Sogar die Spielzeit wurde auf 2×40 Minuten hochgenommen so dass jedem Spieler genug Praxis zur Verfügung stand. Schließlich geht es darum den zweiten Teil der Saison breit aufgestellt und mit möglichst viel Qualität zu bestreiten. Die Generalprobe für das Unterfangen klappte ganz gut. Mit 4:1 wurde der Auftakt erfolgreich absolviert. Fockendorf / Thräna war nicht annähernd so gut bestückt wie der Gastgeber. Das betrifft sowohl die Bank als auch die Qualität auf dem Platz. Nach wenigen Minuten wurde dieser Unterschied jedem bewusst. Der TSV nutzte seine Vorteile anfänglich aus. Relativ zielstrebig wurden die Angriffe vorgetragen und abgeschlossen. Zweimal Pfosten und eine Gästeabwehr die sich immer in Schwierigkeiten befand waren der Beweis dafür. Mitte der ersten Halbzeit kam die verdiente Führung für Lobstädt. M. Flack traf bereits mit seiner ersten richtigen Gelegenheit. T. Flack machte wenig später nach Flanke von Melzer ein sehenswertes Kopfballtor was so nicht jeder erzielt. Mit unkonventioneller Kopfbewegung beförderte er die Kugel aus einer Art Rückenlage als Heber in das lange Eck. Eigentlich unhaltbar. Liedtke und Jeschky jubelten erst mit, dachten sich aber dann wohl, dass die Gäste besseres verdient hätten und verhalfen ihnen zum Anschlusstreffer den der wieder genesene Geißler im Tor nicht verhindern konnte aber dadurch auch nicht zu null spielte. Die Angst vor dem Gegner hielt sich danach trotzdem in Grenzen. Zu offensichtlich war die Überlegenheit. Die wirkte sich aber überhaupt nicht auf ein schönes Kombinationsspiel mit vielen Möglichkeiten und Toren aus. Bis zum Wechsel stellte T. Flack mit einer Einzelaktion den alten Abstand zwar wieder her aber ab da verabschiedete sich der Fußball. Jedenfalls der Anspruch an diesen welchen der TSV hegt. Es folgten Einzelaktionen. Die Gäste waren bereits besiegt aber irgendwie ging damit auch der Spaß flötend. Nach der Pause wurde durchgewechselt. Alle kamen zum Einsatz und keiner wurde von der Einsatzzeit her benachteiligt. Aber es gelang nicht mehr viel. Die neuen fanden keine Bande was ihnen nicht vorzuwerfen ist. Alles bedingte sich. Das einzige was größer wurde war die Unzufriedenheit. Die Zuschauer beklagten die Qualität. Im Spiel ging es ungeordnet zu. Positionen wurden nicht gehalten. Fehler passierten. Chaos ist übertrieben aber schön war es nicht. T. Flack konnte den Abend für sich noch außerhalb der externen Kritik für sich selbst abrechnen. Den Endstand von 4:1 erzielte er mit seinem dritten Tagestreffer aber auch er wird wissen, dass bei ihm als Rad im Gefüge auch nicht alles reibungslos funktionierte. Als Auftakt war alles ok. Bedenkt man, dass mindestens vier Spieler fehlten stellen sich eigentlich nur zwei Fragen. Reichen die Trikots? Und. Braucht der TSV für die Rotation in der Zukunft einen größeren Koffer um die Turnhemden zum Spielort zu bringen.

Tore: M. Flack, T. Flack (3)

AH_2017_12_TSV Lobstädt – TuS Pegau 4:1 (2:0)

Trotz verordneter Sommerpause fand am Freitag ein AH Spiel des TSV Lobstädt gegen TuS Pegau statt. Langfristig ausgemacht hielten sich beide Vertretungen an die Vereinbarung und mobilisierten alle nicht im Urlaub befindlichen Kräfte um die Partie über die Bühne zu bringen. Lobstädt stellte elf gestandene Fußballer und hätte im äußersten Notfall noch die eine oder andere Option gehabt und Pegau stockte mit der Jugendabteilung auf. Zwei Pegauer „Alte Herren“ absolvierten das erste Großfeldspiel ihres Lebens. Gemeinsam kamen sie noch nicht einmal auf das Alter der jüngsten Lobstädter Alten Herren welche mit zarten dreißig Jahren eigentlich nicht einmal spielberechtigt sind. Nichts desto trotz. Es war weder zu kalt für die Jahreszeit noch waren die Kühlwesten von Nöten. Zwei Mannschaften waren am Start. Es ging los. Pegau war sich der eigenen Unterlegenheit bewusst. Dem entsprechend organisierten die erfahrenen Fußballer im Team der Gäste das Vorgehen. Das bestand hauptsächlich aus dem klassischen Tiefstehen mit Libero der von einem furchterregenden Hüter im positiven Sinne unterstützt wurde. Das Konzept ging auf. Lobstädt tat sich schwer konsequent über die Außen zu spielen und die Angriffe zielgerichtet abzuschließen. Eher machte man sich einen Knoten in die Füße und strebte scheinbar bei der Fehlpassquote eine hohe Prozentzahl an. Umständlich hoch zehn kann man es auch nennen. Dennoch kam die Führung und sie war auch verdient. Eingeleitet mit einer Flanke von Kuhn erzielte Forberg das 1:0 mit seinem erstes Saisontor und etwas später Leikhauf ebenfalls mit dem ersten das 2:0 nach Pass von Krauspe. Aber mehr war nicht. Obwohl alles drin war spielte der TSV nicht 1863 sondern 0815. Gewollt oder nicht. Pegau machte es aber an diesem Abend auch gut und erarbeitete sich eine Menge Respekt. Nach dem Wechsel blieb alles gleich. Die Dominanz der Hausherren war vorhanden. Bis zum Strafraum des Gegners sah alles gut aus aber dann…? Da war nicht mehr viel. Ob Lobstädt nicht konnte oder wollte bleibt das große Rätsel an diesem Abend. Ein vermeindliches Abseitstor führte nach dem Wechsel durch Grabner zum 3:0 und Eichelkraut schloss technisch versiert zum 4:0 ab. Damit war das Ding gerockt. Schön, dass an so einem Abend auch noch der Ehrentreffer für Pegau gelang. Für den freuten sich sicher nicht nur die Spieler aus den eigenen Reihen.

Tore: Forberg, Leikhauf, Grabner, Eichelkraut

 

Saisonrückblick 2016/2017

Die Teams der Volksbank Devils (Damen + Jugend) blicken auf eine insgesamt eher erfolgreiche Saison zurück.

Jugend

Die Jugend stellte diese Saison eine U12-, zwei U13-, eine U14-Mannschaft sowie ein Jugendligateam.

In der U12 spielten neben Kapitän Stella die zwei Mädels Romy und Jamie-Lee, die noch nie so zusammen gespielt hatten und sich dabei ganz gut geschlagen haben. Sie belegten einen guten 11. Platz.

Die Saison der U13 begann mit einem Wechsel im Kapitänskader, zu dem nun Amy und Vanessa gehörten, nachdem der ehemalige Kapitän der Mädels überraschend bei uns aufhörte und zum Talentstützpunkt nach Leipzig wechselte
Ab Saisonmitte sollten unsere Mädels Unterstützung von Mila, die jedoch leider verletzungsbedingt ausfiel, und Jördis erhalten, die sich gut ins Team eingliedern konnte und super mit den Mädels harmonierte.
Durch viele Eigenfehler im Halbfinale der Bezirksmeisterschaften verbauten sich die Kleinen den Einzug ins Finale und somit auch die Chance auf das Ticket für die Sachsenmeisterschaft. Trotzdem gratulieren wir den Mädels zu einem tollen 3. Platz.
Weitere verbuchbare Erfolge waren der 2. Platz beim Bezirkspokal, die 2. und 3. Plätze bei den Kreismeisterschaften sowie ein 2. und 3. Platz bei der Lipsiade.

Unsere U14 bestand hauptsächlich aus U13-Spielerinnen und einer U12-Spielerin, deren Ziel es war Erfahrungen für die kommende Saison zu sammeln und sich an die Positionswechsel zu gewöhnen. Die Mädels überraschten die Trainer mit überzeugender Leistung und erreichten einen tollen 7. Platz.
In der Sachsenliga der U14 wurde von den jungen Devils erwartet, erlerntes vom Training umzusetzen. Die Mädels auf verschiedenen Positionen zu testen, um ihnen später die geeignetste zuweisen zu können und das Positionsspiel weiterhin zu festigen, was sich sehr gut realisieren ließ, da die Gegner in dieser Liga einfach auf einem höheren Niveau spielten.

Bei allen Jugendspielerinnen war eine deutliche Leistungssteigerung und eine tolle Entwicklung zu erkennen, was auf eine gute nächste Saison hoffen lässt.
Außerdem wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal von Amy verabschieden und ihr auf ihren weiteren Weg alles Gute wünschen.

Das Jugendligateam, das sowohl aus U18-Spielern als auch aus U13-Spielern bestand, konnte ebenfalls mit Stolz auf eine erfolgreiche Saison zurück blicken, in der sie zusammen den 3. Platz erreichten.
Besondere Erwähnung sollte der Jugendspielerin Christin Cebulla zu Teil kommen, da sie neben einer Spielerin des GLVC, als wertvollsten Spielerin der Liga ausgezeichnet wurde.

 

Damen

Die Damen starteten die Saison mit dem Ziel wieder in die BK II aufzusteigen und gewannen nahezu jedes Spiel. Im allerletzten Spiel mussten sich die Devils den Spielerinnen der L.E. Volleys geschlagen geben, sodass sie nicht ungeschlagen die Spitze der Tabelle anführten, das Saisonziel aber definitiv erreichen konnten.
Zum krönenden Abschluss gewannen die Damen zusammen mit einigen Jugendspielerin, die an die Damen herangeführt werden sollen, den Kreispokal.

Für die kommende Saison ist unser primäres Ziel, die Devils in der BK II halten zu können, was natürlich eine regelmäßige Trainingsbeteiligung aller Spieler voraussetzt.
Außerdem wollen wir in der U14 an den Erfolg dieser Saison anknüpfen und streben einen Platz auf dem Treppchen an, wozu die Teilnahme an der Sachsenmeisterschaft das Tüpfelchen auf dem „i“ wären.
Desweiteren werden wir versuchen in der Jugend eine neue U12 aufzubauen.

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl 2017

Wenn man dem Glauben schenken darf, dass die Teilnahme an Mitgliederversammlungen besonders hoch ist, wenn es nicht rund läuft, kann man aus der diesjährigen Teilnehmerzahl das Resümee schließen, dass es in unserem Verein ziemlich gut läuft. Knapp 40 Mitglieder haben am 29.06.2017 den Weg ins Vereinsheim gefunden, um einen Rückblick auf das vergangene Sportjahr zu halten und einen neuen Vorstand zu wählen. Aber die überschaubare Teilnehmerzahl ist natürlich auch der begonnenen Ferien- und Urlaubszeit geschuldet. Viele Mitglieder befanden sich bereits im wohlverdienten Urlaub.

Zu Beginn wurde Martin Waitschullis als Versammlungsleiter gewählt und er eröffnete die Versammlung.

Bevor die Fachwarte Rechenschaft über ihre Arbeit im vergangenen Jahr abgaben, ließ Claus Meiner das Geschäfts- und Sportjahr 2016 noch einmal Revue passieren und bedankte sich bei allen Übungsleitern, Ehrenamtlichen, Aktiven, Eltern und Sponsoren für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Dem von Cornelia Pohle erstellten Finanzbericht war zu entnehmen, dass der Verein finanziell ordentlich aufgestellt ist. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass die einstimmige Entlastung der Schatzmeisterin und des übrigen Vorstandes eine reine Formsache war. Noch-Jugendwart Kerstin Tille informierte die Anwesenden noch über die Erfolge im Nachwuchsbereich der Abteilungen Karate, Volleyball und Fußball und bedankte sich hier auch nochmal für das große Engagement der Übungsleiter und der Eltern.

In der Mitgliederversammlung wurde erneut Claus Meiner, der eigentlich in die zweite Reihe treten wollte, da sich aber kein Nachfolger fand dennoch kandidierte (was mit viel Beifall der Anwesenden begrüßt wurde), einstimmig in seiner Funktion als Vorsitzender  bestätigt. Kerstin Tille übernimmt das Amt der Stellvertreterin und Cornelia Pohle bleibt dem Verein als Schatzmeister erhalten. Als Jugendwart konnten wir Sophie Zwirner gewinnen, die, genauso wie Petra Enge als Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, einstimmig gewählt wurde. Andrea Elschner ist neue Schriftführerin und die beiden Kassenprüfer Barbara Seiffert und Kerstin Pech wurden ebenfalls einstimmig in ihrer Funktion bestätigt.

Zum Abschluss wurden folgende Jubiliare mit der Anstecknadel des TSV geehrt:

Rolf Börner – 50 Jahre Mitgliedschaft (Gold)
Frank Richter – 40 Jahre Mitgliedschaft (Gold)
Annemarie Scheibe – 30 Jahre Mitgliedschaft (Silber)
Sigrun Milbradt-Fobian – 30 Jahre Mitgliedschaft (Silber)
Joachim Voigt – 20 Jahre Mitgliedschaft (Bronze)
Brigitte Pausch (Bronze), die nach 25 Jahren Mitgliedschaft den Verein aus Altersgründen verlässt.
 

Martin Waitschullis schloss die harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung und die Anwesenden ließen den Abend noch mit einem Essen und dem einen oder anderen Plausch gemütlich ausklingen.

KT

 

 

 

1. Eric-Eiselt-Fußballcup Rötha

Es schickte sich an, ein schwarzer Freitag zu werden. Am Rande des Sommerlochs sagte Fockendorf am Spieltag ab so dass sich die Alten Herren von Lobstädt bereits in dieses gestoßen fühlten. Durch das nicht zustande gekommene Spiel gegen Rötha in der Vorwoche hätte man da also bereits mit beiden Beinen drin gestanden. Das zu verhindern oblag Olaf Kuhn, der sich den Hut aufsetzte für das Missverständnis mit Rötha. Ihm ist es zu verdanken, dass kurz entschlossen und unbürokratisch beim RSV angefragt wurde ob man am 1. Eric-Eiselt-Fußballcup teilnehmen kann. Der Gastgeber hatte nichts dagegen, ahnte jedoch nicht was für eine Truppe er sich an Land zog. Neben Gastgeber Rötha und dem TSV waren Hochkaräter wie Bunte Raupe, Sparkasse Leipzig, Pleißeaue Allstars und Frisch Auf Hainichen, welcher das Vorgängerturnier das Fußballfest der guten Taten dreimal hintereinander gewonnen hatte am Start. Gespielt wurde parallel auf zwei Plätzen im Modus „Jeder gegen Jeden“. Das Drehbuch hätte nicht besser geschrieben werden können wie es dann tatsächlich passierte. Lobstädt und Hainichen gewannen ihre Auftaktspiele mit 2:0, ließen ein 1:1 folgen und gewannen die beiden folgenden Partien mehr oder weniger souverän. So kam es im letzten Spiel zum Showdown. Lobstädt reichte ein Unentschieden weil man fünf Tore besser war als der Gegner. Es ist zwar immer eine heiße Kiste auf so ein Ergebnis zu spielen aber beim Betrachten dieses Endspiels konnte man auf die Idee kommen dass der TSV genau das wollte. Natürlich hatte Lobstädt viel Ballbesitz und auch die nötige Ruhe sowie die technischen Voraussetzungen aber die Minimalisten von TUS Hainichen um Schlitzohr Burkhard Heil waren immer in der Lage ein Spiel mit einem Geniestreich für sich zu entscheiden. Das gelang dieses Mal nicht weil sich der TSV keinen einzigen Fehler erlaubte und somit hochverdient mit einem 0:0 der erste Eiselt-Cup Gewinner wurde. Die Freude war natürlich riesig groß. Nicht nur über den Sieg sondern auch über Hinauszögerung der Sommerpause. In der ersten Euphorie wurde darüber gesprochen sich jeden Freitag regelmäßig zum Training zu treffen. Was einige Leser dieses Artikels jedoch hellhörig werden lassen wird ist das angesprochene Thema Fußballtennis. Ob dieses Turnier mit der Erwärmung in Tennisform oder die feine Klinge welche die Truppe schlug Wind in dieses Segel bläst wird sich zeigen. Bevor eine Whats Ap Gruppe mit dem Namen „Tennisbein“ aufgemacht werden kann sollte das Event erst einmal stattfinden. Bereits am kommenden Freitag wäre dafür die erste Gelegenheit. Ein Admin ist dann schnell gefunden.

Viel Freude beim Diskutieren in der „alten“ Gruppe.

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