AH Hallenturnier in Frohburg
Hallenturnier TSV Lobstädt AH beim BSV Einheit Frohburg
Teilnehmer:
BSV Einheit Frohburg
SG Gnandstein
FC Bad Lausick
Fortuna Neukirchen
SG Kössern
TSV Lobstädt
Im Modus „Jeder gegen Jeden“ ging es zwischen Weihnachten und Neujahr zum vorgezogenen Aufgalopp im Budenzauber der neuen Hallensaison. Vorgezogen weil das Frohburger Altherrenturnier noch nachträglich in den Spielplan der Winterserien aufgenommen wurde. Zahlreiche Akteure meldeten ihre Bereitschaft mitzumachen. Lobstädts Alte Herren hätten durchaus Großfeld spielen können. So viele hatten den Turnbeutel mit. Heiß begehrt war die Torhüterposition, auf der an diesem Abend aber Krauspe gesetzt war. Bereits da hatte der TSV aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Frohburg entschärfte diese Lobstädter Waffe mit einer kleinen aber feinen Regeländerung. Keiner der Hüter durfte über die Mitte. Im ersten Spiel besiegten Krauspe und Co Gastgeber Frohburg dennoch mit 4:2. Ein holpriger aber gelungener Auftakt wie nicht immer bei Hallenturnieren brachten den ersten wichtigen Dreier. Danach wurde Gnandstein durch ein Traumtor von Winkler mit 1:0 weggeputzt. Der Gnandsteiner Hüter hielt alles. Vor allem Grabner und Flack brachte er zur Verzweiflung. Bei der vorzeitigen Silvesterrakete vom Dortmunder im Team bekam er die Hände aber nicht mehr an den Ball. Aus Lobstädter Sicht war das gut. Neukirchen wurde dann klar mit 4:0 besiegt. Danach ging es gegen die SG Kössern. Ein gänzlich unbekannter Gegner. Aus den Beobachtungen die nur an diesem Abend stattfanden wurden falsche Schlüsse gezogen. Überheblichkeit war es nicht, dass es nur 2:2 ausging. Da waren sich alle einig. Die falsche Grundaufstellung war auch ein Argument. Muss es wohl auch gewesen sein, denn im letzten Spiel stand plötzlich Bischoff im Tor, Krauspe war Feldspieler und man agierte sehr viel konzentrierter. Das war aber auch nötig. Gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Bad Lausicker kam es zu einem echten Finale. Denen reichte ein Punkt wegen dem besseren Torverhältnis und Lobstädt musste gewinnen. Beim Stand von 2:1 und dem besten bis dahin bestrittenen Spiel aus allen Sichten seitens der Lobstädter war noch eine Aktion für die Kurstädter in der letzten Sekunde möglich. Diese nutzte Kleinert mit einem unglaublichen Tor nach Flanke von seinem Hüter und einer überragenden Direktabnahme. Der beste Spieler des Turniers entschied dieses Spektakel spektakulärer als man es sich träumen lassen kann. Schade für den TSV aber für den Fußballfan an sich war es eine Freude. Bad Lausick war ein würdiger Turniersieger und Lobstädt ein verdienter Zweitplatzierter.
Für den TSV Lobstädt waren am Start:
Krauspe, Dietel (1 Treffer), Liedtke, Grabner (1 Treffer), Flack (5 Treffer), Winkler (1 Treffer), Melzer (1Treffer), Bischoff, Licht (1 Treffer)
Kegelabend mit Dinner International
Am 18.12.2016 war es soweit; der Kegelabend in Verbindung mit dem Dinner International für die 1. Fußball Männermannschaft des TSV Lobstädt e.V. konnte stattfinden, damit dasJahr durch den gemeinschaftlichen Abschluss für die Mannschaft einen schönen Ausklang hat. Federführend hatten der BFD-Dienstleistende Karsten Meiner mit dem Abteilungsleiter Fußball Christian Pohle im Rahmen des BFD-Projektes vom LSB Sachsen einen Abend organisiert, damit sich die einheimischen Spieler und Asylsuchende für die nächste Spielsaison besser im Team zusammenfinden und Ihre Erfahrungen untereinander austauschen können.
Gegen 17 Uhr wurde auf der Kegelbahn Lobstädt erst in Einzelwertung und anschließend
in 2 Teams ordentlich Holz geworfen. Auch für kleinere, private Veranstaltungen ist die
Kegelbahn praktisch und buchbar. Die Fußballer waren mit Elan und sehr viel spielerischer
Freude dabei, die Pins flogen teilweise recht ordentlich.
Im Anschluss nach dem Sport wurde gemeinsam gegessen, gelacht und gesprochen, um in
Ruhe die Erfahrungen vom letzten Jahr auszutauschen und sich für die kommenden Spiele
zu wappnen. Außerdem war der Vereinsvorsitzende Claus Meiner beim Essen mit anwesend, um
sich ein Bild zu machen und den Spielern für Ihr Engagement zu danken sowie Ihnen die
Vereinsangebote noch ein bisschen näher zu bringen.
Das afghanische Essen („Gaboli“ oder auch „caboli“) wurde von den Asylsuchenden
vorbereitet und anschließend in mehreren großen Töpfen in den kleinen Gemeindesaal
gebracht und mit Warmhalteplatten auf gute Temperatur für das sich anschließende
Abendessen. Da die Asylsuchenden selber das Essen vorbereiten konnten, haben sie auch
fleißig mit angepackt, um Ihren Teil an den schönen Abend zu leisten.
Die Sieger des Kegelabends wurden durch die Vergabe von Pokalen für Ihre sportliche
Leistungen geehrt. Außerdem hat jeder eine Urkunde bekommen, damit keiner leer ausgeht.
An die sechs Besten der Einzelwertung wurden auch gesponserte T-Shirts vom LSB
Sachsen aus dem Programm „Integration durch Sport“ vergeben, anlässlich von besonderen
Veranstaltungen und guten Leistungen.
Insgesamt wurde der gesellige Kegelabend und Dinner International bei den Spielern
gut angenommen und auch von den Veranstaltern ein positives Fazit gezogen. Es ist eine
gelungene Veranstaltung gewesen, die zur besseren Verständigung sowohl zwischen den
Spielern und als auch zum Trainer und Sportvorstand des TSV beigetragen hat.
Somit konnten nicht nur die weiteren Angebote des TSV, wie z.B. das Sportartenkarussell
den Spielern nähergebracht werden, sondern auch die Erfahrungen der Einzelnen mit für die
weitere Arbeit im Team und Sportverein einfließen.
Karsten Meiner
BFD-Dienstleistender
Ergebnisse:
Teamwertung:
1.Platz: Team 2- 254 Holz: Karimi, Mussa, Hassan, Mohammad, Mojtaba, Hashem A.,
Christian Pohle
2. Platz:
Team 1-220 Holz: Hashem, Ahmadi, Omid, Hossein, Jawad, Jan, Karsten
Meiner
Einzelwertung:
1.) Jan
2.) Omid
3.) Mussa
4.) Mohammad
5.) Aklaghi
6.) Karimi
Sportliche Weihnachtsfeier für die Kids der F- und E-Jugend
Am letzten Trainingstag unserer F- und E-Jugend der SG Neukirchen/Lobstädt hieß es auch für die Eltern: „Packt Eure Sportsachen ein“. Es stand eine sportliche Weihnachtsfeier auf dem Trainingsplan, bei der unsere Kids gegen die Eltern spielen sollten. Natürlich waren alle Kinder anwesend (außer Franz, der leider mit Fieber im Bett lag) und haben reichlich Eltern mit Turnschuhen mitgebracht. Keiner wollte sich das entgehen lassen.
Zum Anfang wurden den Fußballunkundigen Eltern noch erklärt, dass bei diesem Spiel das „Runde“ in das „Eckige“ mit dem Fuß oder Kopf geschossen werden muss. Schließlich kannten einige nur aus eigener körperlicher Ertüchtigung Völkerball, bei dem ja bekannterweise die Hand die Hauptrolle spielt!
Die Kinder wurden nun in zwei Mannschaften geteilt und immer im Wechsel spielte jeweils eine Mannschaft 5 Minuten gegen das Elternteam. Hier zeigte sich, dass auch bei den Eltern gute und vor allem ehrgeizige Spieler dabei waren, die aber letztendlich nur einmal (…oder???) gewinnen konnten. Bei unseren Kids gab es sehenswerte Szenen, bei denen das „Runde“ oftmals im „Eckigen“ der Eltern landete. Es muss auch gesagt werden, die Anfeuerungen aus der Ecke der Kinder, die von Anna liebevoll betreut wurden, waren schon weltmeisterlich. Was von dem Elternfanblock nicht behauptet werden konnte! Ist aber auch verständlich, die waren schließlich von den Spielen fix und fertig und hatten keine Kraft mehr zum Anfeuern ;-).
Am Ende fanden sich alle nochmal zu einem Gruppenbild zusammen, bevor es rüber ins Vereinsheim zu den Pommes und Wienern ging, wo schon die Weihnachstafel und das Essen von fleißigen Helfern vorbereitet wurden. So fand die sportliche Weihnachtsfeier einen gemütlichen Abschluss, wie auf den Bildern zu sehen ist. Alle Kinder wurden noch mit reichlich Süßem eingedeckt.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an das Trainerteam und allen Helfern für diese gelungene Weihnachtsfeier.
Vielen lieben Dank im Namen aller Trainer an die Eltern für die weihnachtlichen Aufmerksamkeiten.
…an Danny, ein Dankeschön von Anna und mir, für die gute Zusammenarbeit und die schöne weihnachtliche Erinnerung an die erste Spielserie 2016/17 ;-).
Allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
Eure Kerstin














Neues Angebot – Sportartenkarussell für Flüchtlinge
Am 10.12.2016 hat das erste Training zum Sportangebot „Familiensportartenkarussell für Flüchtlinge“ stattgefunden. Das Angebot richtet sich vor allem an die Flüchtlingsfamilien , um u.a. auch den Frauen und Kindern aus den Asylwohnheim Lobstädt eine sportliche Betätigung abseits des Alltags im Heim zu geben. Ein Ziel ist es auch, Ihnen unser Sportangebot im Verein vorzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, es auszuprobieren.
Nach eingehender Vorbereitung und Abstimmung mit der Heimleitung, wurden die Leute per Aushang über das bevorstehende Angebot informiert. Treffpunkt war vor dem Asylwohnheim Lobstädt, wo voerst zwei Kinder vom Vereinsvorsitzenden Claus Meiner für die erste Stunde abgeholt und zur Turnhalle gebracht wurden.
Auch wenn bisher nur wenige den Weg in die Sporthalle fanden, haben sich die Übungsleiter Lysann Börner und Karsten Meiner einiges einfallen lassen, um dem sechsjährigen Abdulmoi und der siebenjährigen Zoha ein herzliches Kinderlachen in der Stunde entlocken zu können und für strahlende Augen zu sorgen.
Für die Kinder, und später sicherlich auch Erwachsenen, ist die sportliche Betätigung auf vielfältige Weise möglich. Bei diesem Projekt konnte ich auf das, was ich in Lehrgängen mit engagierten Trainern (z.B. Stefan Exxner, SC DHfK Leipzig) vermittelt bekommen habe, zurückgreifen und mal ausprobieren. Das Sportartenkarussell zur Vermittlung eines vielfältigen und allgemeinen Sportangebots ist natürlich sehr praktisch, um den Interessierten ein Einblick in das Vereinsangebot zu geben und dabei Ihre Fitness freudbetont voranzutreiben.
Eindrücke vom ersten Training wurden natürlich auch in Bildern festgehalten und wie man sehen kann, kam der Spaß dabei nicht zu kurz.
So ist es auch für später angedacht, dass in Kooperation mit den Übungsleitern der einzelnen Abteilungen, die jeweilige Sportart näher gebracht, bevor die weitere Integration in die einzelnen Gruppen angestrebt wird.
Insgesamt konnten wir für das erste Treffen, trotz zunächst überschaubarer Resonanz, ein positives Fazit ziehen.
Karsten Meiner
BuFDi mit Flüchtlingsbezug
Heute ist internationaler Tag des Ehrenamtes.
Der 5. Dezember gilt seit 1986 der Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Somit richten wir heute ein besonderes Dankeschön an: euch!
DANKE an all diejenigen, die Woche für Woche in der Turnhalle stehen, ihre Mannschaften trainieren und ihnen bei Sportveranstaltungen zur Seite stehen!
DANKE an alle, die unseren Verein ehrenamtlich unterstützen, sei es bei der Organisation von Veranstaltungen oder im Hintergrund.
Ohne Euch Ehrenamtler würde vieles nicht funktionieren!
DANKE!
AH_2016_18_ASV Wintersdorf – TSV Lobstädt 1:5 (1:2)
Kurioserweise sorgte ein „Verschreiberli“ für das Sinnbild des letzten Saisonspiels der Alten Herren des TSV Lobstädt in Wintersdorf. „Wir sind eine Treppe.“, war der Schlusssatz nach den Diskussionen über mutwilliges oder grundbedingtes Fernbleiben vom Spiel in der Altherrengruppe von WA. Nicht nur, dass diese durch die Ausfälle nur die Mindestanzahl an Stufen hatte. Nach Meinung einiger war sie sogar so morsch, dass sie den Wintersdorfer Recken nicht Stand halten würde. Dann machte das Kindergartenprinzip noch eine Stufe kurz vor dem Spiel kaputt. Geht man von einer Holztreppe aus, dann war es pures Glück einen Förster aktivieren zu können der früher einmal Baum hieß und der die Treppe für einen geringen Preiß wieder stabilisierte. Aber selbst wenn man den Waldarbeiter mit der Ressource Holz nicht erreicht hätte. An dem Tag gegen den Gegner…. Zehn Stufen wären genug gewesen was man natürlich vorher nie wissen kann. Bleibt zu hoffen, dass der Gegner, falls er den Text liest, dem Verfasser nicht noch mangelnden Respekt vorwirft und jedes Wort auf die Gold… bzw. Holzwaage legt wie natürlich die eigenen Kempen auch. Die werden schon wissen wie die Worte gemeint sind. Das Ganze ist ja aber auch nur ein Sinnbild und damit muss der fließende Übergang zum sportlichen Teil zurecht kommen. Lobstädt war von Anfang an klar besser. So klar, dass es ein Gegenspieler in seiner Hilflosigkeit am Altersunterschied beider Truppen fest machte. Seiner Meinung nach hätten noch zwei bis drei Stufen fehlen können bei der Lobstädter Treppe. Er schätzte den Gast als Zweite Männermannschaft ein bei der noch keine Stufen knarrte. Die mit den 64 Jahresringen hat er dabei übersehen. Kann passieren. Für die Nr6 ging an dem Abend eh alles zu schnell. Nach ein paar Möglichkeiten die der gute Wintersdorfer Keeper hielt gelang Kuhn nach einer schönen Kombination der Führungstreffer. Dietel lupfte in den Strafraum, Hinz ließ abtropfen mit der Brust und der Schütze schloss geradlinig ab. Der so genannte Dosenöffner blieb aber nochmal kurz stecken als ein lautes „Hab ich“ durch die Wintersdorfer Dunkelheit hallte. Geißler im Tor hatte sich aber geirrt. Er hatte ihn nicht und es stand 1:1. Der junge Förster regulierte aber auch das und es stand vor der Pause 1:2 für Lobstädt. Nach dem Wechsel musste der Gast nicht wesentlich mehr schwitzen als im ersten Abschnitt. Da tropften dem auf Lehrgang befindlichen M. Flack mehr die Perlen von der Stirn. Zwei regulär erzielte Treffer von Hinz und ein gegefaketer Liveticker in dem Hinz alle Lobstädter Tore erzielte und damit die Torjägerkanone im letzten Moment doch noch an sich riss brachten den neuen Champ an die Grenzen der Verzweiflung. Glückwunsch an dieser Stelle dem großen Flacki der Hinz nach seinen etwa 200 Toren in den letzten Jahren vom Thron stieß. Der Kummer beim Besiegten hielt sich aber in Grenzen. Das schönste der fünf Lobstädter Tore erzielte einmal mehr Krauspe. Über links außen am Gegner vorbei zirkelte er das Leder aus dem Lauf in das lange unbewachte Eck. Fußballerherz was willst du mehr. Am Ende waren viele wieder glücklich und aus der Treppe wurde wieder eine Truppe mit:
Geißler, Winkler, Kuhn, Mosolygo, Dietel, T. Pfau, Krauspe, Melzer, T. Flack, Thierfelder, Förster, Hinz,
Tore: Kuhn, Förster, Krauspe, Hinz 2
Licht und Schatten bei der B-Jugend – Berichte der letzten Pflichtspiele
Am 10.09.2016 musste unsere SG zum erwarteten schweren Auswärtsspiel nach Zschaitz. Die Jungs fanden einfach kein Mittel gegen die Abwehr der Zschaitzer. Es wurden nur lange Bälle zu den Mitspielern geschlagen und das meistens sehr ungenau. Hinzu kam, dass die Zschaitzer Abwehr an diesen Tag absolut sicher stand. So kam wie es meistens kommt: Triffst du vorn nicht das Tor, bekommst du sie hinten rein. Und so musste unsere SG mit einer „kleinen“ Packung von 0:4 die weite Heimreise antreten.
Am 25.09.2016 spielte unser SG bei der SG Großbothen / Sermuth und gewann mit 2:3. Die Partie ging nur in eine Richtung auf das Tor der SG Großbothen/Sermuth, was am Ende auch mit einen 2:3 Auswärtssieg belohnt wurde. Die Partie entschied Avram Saitovic mit den 2:3 für unsere Elf. Noch hervorzuheben ist Moritz Schwarze der an diesem Tag eine starke Leistung bot und auch das 0:1 machte.
Am 16.10 musste unser SG zu Hause zum Nachholspiel gegen die SG Dürrweitzschen antreten und gewann diesen Nachholer verdient mit 3:2. Es war ein recht ansehnliches Spiel. Die Partie war aber nicht ganz zufriedenstellend, weil einfach zu viele 100% Chancen vergeben wurden. Das Spiel hätte gut und gerne mit 8:2 gewonnen werden können. Aber drei Punkte sind drei Punkte. Zu erwähnen ist noch, dass Julian Berger zwei schöne Tore erzielt hat.
Am 22.10 fuhr unsere SG zum Auswärtsspiel nach Brandis und konnte dieses Spiel mit 0:2 gewinnen. Dami setzen sich die Jungs nun in der Spitzengruppe der Staffel fest. Das Spiel begann unter keinen guten Voraussetzungen, denn vier verletzte Spieler mussten ersetzt werden, was aber sehr gut gelang! Das 0:1 fiel bereits in der 6. Minute durch Pascal Schanze, der sich schön über halbrechts durchsetzte und überlegt einschob. So ging es auch zum Pausen-Tee. Bei Dauerregen und sehr schlechten Platzverhältnissenn erspielten sich unsere Jungs in der zweiten Hälfte sehr gute Chancen, aber leider wollte das 2:0 einfach noch nicht fallen. In der letzten Spielminute gab es an der Strafraumgrenze der Brandiser ein Foul an Lucas Dorn. Avram Saitovic schnappte sich den Ball und schob den Freistoss überlegt und clever in die Maschen. So stand es am Ende 0:2 für unsere Elf.
Der nächste Spieltag am 29.10 findet in Bad Lausick statt wo noch von der Pokalpleite eine Rechnung offen ist. Nur Zwei Tage später am 31.10. gibt es ein Nachholspiel zu Hause gegen Lok Beucha.
AH_2016_17_TSV Lobstädt – Nationalteam Reinsdorf 5:1 (1:1)
Nach dem 9:2 im Vorjahr trat das Reinsdorfer Nationalteam stark verbessert und erheblich verjüngt in Lobstädt an. Bei durchgängig strömenden Regen frönten beide Vertretungen ihrer Leidenschaft und brachten sogar einige Zuschauer dazu mit Regenschirm und Kapuze zuzuschauen. Die wurden zu Zeugen eines Spiels welches man unter diesen Umständen nicht besser spielen konnte. Lange Zeit konnte der Gast gut mithalten. Dem TSV gelang zwar die Führung durch M. Flack der mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld freigespielt wurde und den Hüter im zweiten Nachsetzen überwand aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Ballverlust bei eigenem Angriff war wieder einmal dafür verantwortlich. Sehenswert in des war der Lauf des Reinsdorfer Spielers und dessen hervorragender Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Für Geißler im Lobstädter Tor war diesmal nicht viel zu holen bei diesem satten Schuss. Der Gastgeber tat sich danach schwer Chancen zu erarbeiten. Er ließ zwar auch nicht viel zu aber sehenswert war das nicht für die tapferen Anhänger beider Vertretungen. Bis zur Pause und noch einige Zeit darüber hinaus blieb es bei diesem Spielstand und langsam drang die Nässe bei allen Beteiligten bis zur nackten Haut vor wenn sie nicht schon längst dort angekommen war. Grabner brachte dann die Heimelf in Front und auf die Siegerstraße. Bei seinem Schuss konnte der Gästehüter nicht viel machen. Es ging ihm ähnlich wie seinem Torhüterkollegen beim Ausgleichstor der Gäste. Dann gab es einen Klassiker der in dieser Saison schon mehrmals funktionierte. Angriff über links. Eingabe Krauspe. Direkter Torabschluss Hinz. Der legte wenig später im Strafraum auf den besser postierten M. Flack quer und das 4:1 war perfekt. Den Schlusspunkt setzte eine Neuverpflichtung des Jahres 2016. Leikhauf jagte die Kugel von der Strafraumgrenze ohne Pardon in die Maschen und erzielte damit seinen ersten Treffer in dieser Serie. Die Gäste aus Reinsdorf nahmen es gelassen. Eigentlich trainieren die Nationalkicker nur auf Kleinfeld oder nehmen an Turnieren teil. Dafür machten sie es aber nicht schlecht und hinterher zeigten sie einen riesigen Appetit so dass das Küchenpersonal um Antreiber Preiß deutlich mehr ins Schwitzen kam als die begossenen Pudel auf dem Platz. Das war auf keinen Fall das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Für das Hallenturnier des TSV im Januar sagten die Nationalkicker schon einmal zu.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, J. Pfau, Winkler, Melzer, Grabner, Eichelkraut, Krauspe, Flack, Hinz, Gollmer, Jeschky, Fubel, Leikhauf
AH_2016_16_TSV Lobstädt – TSV Windischleuba 5:4 (2:1)
Im vorletzten Spiel der Saison 2016 hatte Lobstädt wieder einen Namensvetter zu Gast. Mit reichlichen Vorschusslorbeeren bedacht kam der TSV Windischleuba aus Thüringen an die Glück-Auf-Straße zum freitäglichen Kick. Nach dem „HörenSagen“ handelte es sich um eine gute Truppe. Wer mit Altenburg eine Mannschaft besiegt gegen die der einheimische TSV keinen Stich gesehen hatte muss ja wohl gut sein. Immerhin. Rein äußerlich gesehen handelte es sich um einen Gegner der im Altersdurchschnitt gut aufgestellt war und genügend gleichwertige Wechsler zur Verfügung hatte genau wie die Heimelf. Auf dem Platz sah man dann sehr schnell, dass Windischleuba gut spielen kann. Den anfänglichen Respekt konnte Lobstädt jedoch alsbald beiseite legen. Dafür war der Gast an diesem Abend unterlegen auch wenn das Endergebnis für den aufmerksamen Leser etwas anderes aussagt. Zwei Gründe gab es warum sich Lobstädt von Beginn an nicht unbedingt in die Hosen machen musste. Grund eins waren die schnellen Außenverteidiger wenn man die Schnelligkeit in den Vergleich zu den gegnerischen Angreifern setzt und Grund zwei das häufig überlassene Mittelfeld in dem Richter, Grabner, Liedtke und Krauspe nahezu ungehindert machen konnten was sie wollten. Es gelang zwar nicht alles aber was klappte war dann auch von außen und innen gut anzusehen. Vergessen darf aber nicht werden, dass häufig Bälle auch schlampig gespielt wurden. Durch Grund eins gepaart mit einem überragenden Mosolygo als Vorstopper und einem sicheren Dietel als Libero brauchte man Geißler im Tor im ersten Abschnitt fast gar nicht. So wenig angriffswirksam war der Gast der Altenburg geschlagen hatte. Nun passt das ja immer noch nicht zum Endresultat. Es folgt ein Erklärungsversuch. Nach mindestens drei, vier guten bis sehr guten Tormöglichkeiten erzielte Grabner nach Eingabe von Krauspe das 1:0. Dann schenkte man dem Gast eine Ecke die eigentlich keine war und Geißler im Schenkungsrausch packte noch das 1:1 dazu. Hinterher wollten einige seiner Mannschaftskammeraden ihm auch etwas schenken. Von einem Torhüterlehrgang war die Rede. Dann erzielte Krauspe von außen die erneute Führung und mehrere gute bis sehr gute Gelegenheiten blieben liegen. Nach dem Wechsel zog die Heimelf nach Eingabe von Krauspe und Knieschuss von Hinz auf 3:1 und anschließend mit einer Rakete von Liedtke ins äußere Eck auf 4:1 davon. Messe gelesen dachten sich alle. War sie auch. Flack in Probierlaune versuchte sich im Alleingang nun immer häufiger am nächsten Treffer. Letztendlich gelang ihm dann auch das 5. Tor nach einem wunderbaren Zusammenspiel aber erst als der Gast die Schnäppchenangebote zum 4:2 und 4:3 annahm. Aber auch da war noch nicht Schluss. Mit dem Abpfiff traf Windischleuba erneut aber „nur“ zum Anschluss. Zu mehr reichte es an diesem Abend nicht gegen die Mannschaft die gegen Altenburg keinen Stich gesehen hatte.
Nachsatz: Es ist sicher übertrieben das Geschehene nach dem 4:1 mit der Auswechslung von Mossolygo zu verbinden aber bezeichnend ist, dass der ausgewechselte und vorzeitig duschen gegangene Spieler noch Stunden später einzelne Mitstreitende befragte ob es am Ende wirklich 5:4 ausgegangen ist.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, Winkler, Melzer, Grabner, Richter, Krauspe, Liedtke, Flack, Hinz, Kuhn, Gollmer, Jeschky
Tore: Grabner, Krauspe, Hinz, Liedtke, M. Flack
AH_2016_15_TSV Lobstädt – Schwarz-Gelb Prößdorf 7:0 (4:0)
Am Freitag maßen sich die Alten Herren vom TSV Lobstädt mit dem 15. Gegner in diesem Jahr. Der kam wiedermal von jenseits der Landesgrenze und war mit Prößdorf ein alter Bekannter. Die schwarz-gelben Thüringer wurden zum Kick auf den zweiten oberen Platz geführt weil man der Jahreszeit geschuldet nicht mehr auf Kunstlicht verzichten konnte und dieses nur dort vorhanden ist. Der frühe Anpfiff (18.00 Uhr) war zwar auch aus diesem Grund gewählt worden, bereitete aber den Einheimischen wesentlich mehr Probleme ihn einzuhalten als den Gästen. Die waren schon lange bereit als eine reservierte große Hose eines Lobstäder Spielers immer noch auf ihren Träger wartete. 18.13 Uhr waren Spieler und Hose auf dem Feld und es konnte ohne Erwärmung losgehen. Beide blieben von einer Zerrung verschont. Was der Hose sicher nicht all zu viel ausgemacht hätte. Das Lobstädter Spiel lief trotz der holprigen Vorbereitungsphase von Beginn an ruhig und geordnet. Viele Anspielstationen waren vorhanden und der Ball wurde über diese immer wieder konsequent laufen gelassen. Das machte es dem Gegner schier unmöglich auch nur einmal während der gesamten Spielzeit den Fuß in die Tür zu bekommen. Hinzu kam, dass der Gastgeber im Spielaufbau kaum Fehler machte. Für Prößdorf war von Anfang an dem Tag nichts zu holen. Das war schon frühzeitig offensichtlich. Folgerichtig begann das Toreschießen frühzeitig. M. Flack eröffnete das Geschehen mit einem Doppelpack. Einmal stand er nach einem Abpraller vom Hüter goldrichtig und einmal setzte er sich nach Pass von Krauspe im Eins-Eins durch. Dann ließ es Richter der lange kein Fußball mehr gespielt hatte zweimal krachen und stand dem Hattrick am nächsten. Den verhinderte der Pausenpfiff. Nach dem Wechsel erhöhte wiederum M. Flack. Seinen zweiten Doppelpack verhinderte Eichelkraut mit einem ungewollten Traumtor zum 6:0 ehe Flack noch einmal netzte und mit vier Treffern Man oft he Match wurde. Neben den Torschützen und einer tollen Gesamtleistung des Teams trat immer wieder Leikhauf mit hoher Ballsicherheit und großer Laufbereitschaft in Erscheinung. Außerdem ist zu erwähnen, dass Geißlers Weste endlich mal wieder die Farbe des Kleides seiner kürzlich geehelichten Katrin hatte. Der TSV spielte hinten mal wieder zu null was selten passierte im Verlaufe dieser Saison.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, Leikhauf, Krauspe, Richter, M. Flack, Eichelkraut, Thierfelder, Hinz, Kuhn, Jeschky
Tore: M. Flack 4, Richter 2, Eichelkraut 1
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