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Kegelabend mit Dinner International

Am 18.12.2016 war es soweit; der Kegelabend in Verbindung mit dem Dinner International für die 1. Fußball Männermannschaft des TSV Lobstädt e.V. konnte stattfinden, damit dasJahr durch den gemeinschaftlichen Abschluss für die Mannschaft einen schönen Ausklang hat. Federführend hatten der BFD-Dienstleistende Karsten Meiner mit dem Abteilungsleiter Fußball Christian Pohle im Rahmen des BFD-Projektes vom LSB Sachsen einen Abend organisiert, damit sich die einheimischen Spieler und Asylsuchende für die nächste Spielsaison besser im Team zusammenfinden und Ihre Erfahrungen untereinander austauschen können.

Gegen 17 Uhr wurde auf der Kegelbahn Lobstädt erst in Einzelwertung und anschließend
in 2 Teams ordentlich Holz geworfen. Auch für kleinere, private Veranstaltungen ist die
Kegelbahn praktisch und buchbar. Die Fußballer waren mit Elan und sehr viel spielerischer
Freude dabei, die Pins flogen teilweise recht ordentlich.
Im Anschluss nach dem Sport wurde gemeinsam gegessen, gelacht und gesprochen, um in
Ruhe die Erfahrungen vom letzten Jahr auszutauschen und sich für die kommenden Spiele
zu wappnen. Außerdem war der Vereinsvorsitzende Claus Meiner beim Essen mit anwesend, um
sich ein Bild zu machen und den Spielern für Ihr Engagement zu danken sowie Ihnen die
Vereinsangebote noch ein bisschen näher zu bringen.
Das afghanische Essen („Gaboli“ oder auch „caboli“) wurde von den Asylsuchenden
vorbereitet und anschließend in mehreren großen Töpfen in den kleinen Gemeindesaal
gebracht und mit Warmhalteplatten auf gute Temperatur für das sich anschließende
Abendessen. Da die Asylsuchenden selber das Essen vorbereiten konnten, haben sie auch
fleißig mit angepackt, um Ihren Teil an den schönen Abend zu leisten.
Die Sieger des Kegelabends wurden durch die Vergabe von Pokalen für Ihre sportliche
Leistungen geehrt. Außerdem hat jeder eine Urkunde bekommen, damit keiner leer ausgeht.
An die sechs Besten der Einzelwertung wurden auch gesponserte T-Shirts vom LSB
Sachsen aus dem Programm „Integration durch Sport“ vergeben, anlässlich von besonderen
Veranstaltungen und guten Leistungen.
 
Insgesamt wurde der gesellige Kegelabend und Dinner International bei den Spielern
gut angenommen und auch von den Veranstaltern ein positives Fazit gezogen. Es ist eine
gelungene Veranstaltung gewesen, die zur besseren Verständigung sowohl zwischen den
Spielern und als auch zum Trainer und Sportvorstand des TSV beigetragen hat.
Somit konnten nicht nur die weiteren Angebote des TSV, wie z.B. das Sportartenkarussell
den Spielern nähergebracht werden, sondern auch die Erfahrungen der Einzelnen mit für die
weitere Arbeit im Team und Sportverein einfließen.
 
Karsten Meiner
BFD-Dienstleistender
 
Ergebnisse:
Teamwertung:
1.Platz: Team 2- 254 Holz: Karimi, Mussa, Hassan, Mohammad, Mojtaba, Hashem A.,
Christian Pohle
2. Platz:
Team 1-220 Holz: Hashem, Ahmadi, Omid, Hossein, Jawad, Jan, Karsten
Meiner
 
Einzelwertung:
1.) Jan
2.) Omid
3.) Mussa
4.) Mohammad
5.) Aklaghi
6.) Karimi
 

 

 

Sportliche Weihnachtsfeier für die Kids der F- und E-Jugend

Am letzten Trainingstag unserer F- und E-Jugend der SG Neukirchen/Lobstädt hieß es auch für die Eltern: „Packt Eure Sportsachen ein“. Es stand eine sportliche Weihnachtsfeier auf dem Trainingsplan, bei der unsere Kids gegen die Eltern spielen sollten. Natürlich waren alle Kinder anwesend (außer Franz, der leider mit Fieber im Bett lag) und haben reichlich Eltern mit Turnschuhen mitgebracht. Keiner wollte sich das entgehen lassen.

Zum Anfang wurden den Fußballunkundigen Eltern noch erklärt, dass bei diesem Spiel das „Runde“ in das „Eckige“ mit dem Fuß oder Kopf geschossen werden muss. Schließlich kannten einige nur aus eigener körperlicher Ertüchtigung Völkerball, bei dem ja bekannterweise die Hand die Hauptrolle spielt!

Die Kinder wurden nun in zwei Mannschaften geteilt und immer im Wechsel spielte jeweils eine Mannschaft 5 Minuten gegen das Elternteam. Hier zeigte sich, dass auch bei den Eltern gute und vor allem ehrgeizige Spieler dabei waren, die aber letztendlich nur einmal (…oder???) gewinnen konnten. Bei unseren Kids gab es sehenswerte Szenen, bei denen das „Runde“ oftmals im „Eckigen“ der Eltern landete. Es muss auch gesagt werden, die Anfeuerungen aus der Ecke der Kinder, die von Anna liebevoll betreut wurden, waren schon weltmeisterlich. Was von dem Elternfanblock nicht behauptet werden konnte! Ist aber auch verständlich, die waren schließlich von den Spielen fix und fertig und hatten keine Kraft mehr zum Anfeuern ;-).

Am Ende fanden sich alle nochmal zu einem Gruppenbild zusammen, bevor es rüber ins Vereinsheim zu den Pommes und Wienern ging, wo schon die Weihnachstafel und das Essen von fleißigen Helfern vorbereitet wurden. So fand die sportliche Weihnachtsfeier einen gemütlichen Abschluss, wie auf den Bildern zu sehen ist. Alle Kinder wurden noch mit reichlich Süßem eingedeckt.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön  an das Trainerteam und allen Helfern für diese gelungene Weihnachtsfeier.

Vielen lieben Dank im Namen aller Trainer an die Eltern für die weihnachtlichen Aufmerksamkeiten. 

…an Danny, ein Dankeschön von Anna und mir, für die gute Zusammenarbeit und die schöne weihnachtliche Erinnerung an die erste Spielserie 2016/17 ;-).

Allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Eure Kerstin

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Heute ist internationaler Tag des Ehrenamtes.

Der 5. Dezember gilt seit 1986 der Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Somit richten wir heute ein besonderes Dankeschön an: euch!

DANKE an all diejenigen, die Woche für Woche in der Turnhalle stehen, ihre Mannschaften trainieren und ihnen bei Sportveranstaltungen zur Seite stehen!
DANKE an alle, die unseren Verein ehrenamtlich unterstützen, sei es bei der Organisation von Veranstaltungen oder im Hintergrund.

Ohne Euch Ehrenamtler würde vieles nicht funktionieren!

DANKE!

AH_2016_18_ASV Wintersdorf – TSV Lobstädt 1:5 (1:2)

Kurioserweise sorgte ein „Verschreiberli“ für das Sinnbild des letzten Saisonspiels der Alten Herren des TSV Lobstädt in Wintersdorf. „Wir sind eine Treppe.“, war der Schlusssatz nach den Diskussionen über mutwilliges oder grundbedingtes Fernbleiben vom Spiel in der Altherrengruppe von WA. Nicht nur, dass diese durch die Ausfälle nur die Mindestanzahl an Stufen hatte. Nach Meinung einiger war sie sogar so morsch, dass sie den Wintersdorfer Recken nicht Stand halten würde. Dann machte das Kindergartenprinzip noch eine Stufe kurz vor dem Spiel kaputt. Geht man von einer Holztreppe aus, dann war es pures Glück einen Förster aktivieren zu können der früher einmal Baum hieß und der die Treppe für einen geringen Preiß wieder stabilisierte. Aber selbst wenn man den Waldarbeiter mit der Ressource Holz nicht erreicht hätte. An dem Tag gegen den Gegner…. Zehn Stufen wären genug gewesen was man natürlich vorher nie wissen kann. Bleibt zu hoffen, dass der Gegner, falls er den Text liest, dem Verfasser nicht noch mangelnden Respekt vorwirft und jedes Wort auf die Gold… bzw. Holzwaage legt wie natürlich die eigenen Kempen auch. Die werden schon wissen wie die Worte gemeint sind. Das Ganze ist ja aber auch nur ein Sinnbild und damit muss der fließende Übergang zum sportlichen Teil zurecht kommen. Lobstädt war von Anfang an klar besser. So klar, dass es ein Gegenspieler in seiner Hilflosigkeit am Altersunterschied beider Truppen fest machte. Seiner Meinung nach hätten noch zwei bis drei Stufen fehlen können bei der Lobstädter Treppe. Er schätzte den Gast als Zweite Männermannschaft ein bei der noch keine Stufen knarrte. Die mit den 64 Jahresringen hat er dabei übersehen. Kann passieren. Für die Nr6 ging an dem Abend eh alles zu schnell. Nach ein paar Möglichkeiten die der gute Wintersdorfer Keeper hielt gelang Kuhn nach einer schönen Kombination der Führungstreffer. Dietel lupfte in den Strafraum, Hinz ließ abtropfen mit der Brust und der Schütze schloss geradlinig ab. Der so genannte Dosenöffner blieb aber nochmal kurz stecken als ein lautes „Hab ich“ durch die Wintersdorfer Dunkelheit hallte. Geißler im Tor hatte sich aber geirrt. Er hatte ihn nicht und es stand 1:1. Der junge Förster regulierte aber auch das und es stand vor der Pause 1:2 für Lobstädt. Nach dem Wechsel musste der Gast nicht wesentlich mehr schwitzen als im ersten Abschnitt. Da tropften dem auf Lehrgang befindlichen M. Flack mehr die Perlen von der Stirn. Zwei regulär erzielte Treffer von Hinz und ein gegefaketer Liveticker in dem Hinz alle Lobstädter Tore erzielte und damit die Torjägerkanone im letzten Moment doch noch an sich riss brachten den neuen Champ an die Grenzen der Verzweiflung. Glückwunsch an dieser Stelle dem großen Flacki der Hinz nach seinen etwa 200 Toren in den letzten Jahren vom Thron stieß. Der Kummer beim Besiegten hielt sich aber in Grenzen. Das schönste der fünf Lobstädter Tore erzielte einmal mehr Krauspe. Über links außen am Gegner vorbei zirkelte er das Leder aus dem Lauf in das lange unbewachte Eck. Fußballerherz was willst du mehr. Am Ende waren viele wieder glücklich und aus der Treppe wurde wieder eine Truppe mit:

Geißler, Winkler, Kuhn, Mosolygo, Dietel, T. Pfau, Krauspe, Melzer, T. Flack, Thierfelder, Förster, Hinz,

Tore: Kuhn, Förster, Krauspe, Hinz 2

Licht und Schatten bei der B-Jugend – Berichte der letzten Pflichtspiele

Am 10.09.2016 musste unsere SG zum erwarteten schweren Auswärtsspiel nach Zschaitz. Die Jungs fanden einfach kein Mittel gegen die Abwehr der Zschaitzer. Es wurden nur lange Bälle zu den Mitspielern geschlagen und das meistens sehr ungenau. Hinzu kam, dass die Zschaitzer Abwehr an diesen Tag absolut sicher stand. So kam wie es meistens kommt: Triffst du vorn nicht das Tor, bekommst du sie hinten rein. Und so musste unsere SG mit einer „kleinen“ Packung von 0:4 die weite Heimreise antreten.

 

Am 25.09.2016 spielte unser SG bei der SG Großbothen / Sermuth und gewann mit 2:3. Die Partie ging nur in eine Richtung auf das Tor der SG Großbothen/Sermuth, was am Ende auch mit einen 2:3 Auswärtssieg belohnt wurde. Die Partie entschied Avram Saitovic mit den 2:3 für unsere Elf. Noch hervorzuheben ist Moritz Schwarze der an diesem Tag eine starke Leistung bot  und auch das 0:1 machte.

Am 16.10 musste unser SG zu Hause zum Nachholspiel gegen die SG Dürrweitzschen antreten und gewann diesen Nachholer verdient mit 3:2. Es war ein recht ansehnliches Spiel. Die Partie war aber nicht ganz zufriedenstellend, weil einfach zu viele 100% Chancen vergeben wurden. Das Spiel hätte gut und gerne mit 8:2 gewonnen werden können. Aber drei Punkte sind drei Punkte. Zu erwähnen ist noch, dass Julian Berger zwei schöne Tore erzielt hat.

Am 22.10 fuhr unsere SG zum Auswärtsspiel nach Brandis und konnte dieses Spiel mit 0:2 gewinnen. Dami setzen sich die Jungs nun in der Spitzengruppe der Staffel fest. Das Spiel begann unter keinen guten Voraussetzungen, denn vier verletzte Spieler mussten ersetzt werden,  was aber sehr gut gelang! Das 0:1 fiel bereits in der 6. Minute durch Pascal Schanze, der sich schön über halbrechts durchsetzte und überlegt einschob. So ging es auch zum Pausen-Tee. Bei Dauerregen und sehr schlechten Platzverhältnissenn erspielten sich unsere Jungs in der zweiten Hälfte sehr gute Chancen, aber leider wollte das 2:0 einfach noch nicht fallen. In der letzten Spielminute gab es an der Strafraumgrenze der Brandiser ein Foul an Lucas Dorn. Avram Saitovic schnappte sich  den Ball und schob den Freistoss überlegt und clever in die Maschen. So stand es am Ende 0:2 für unsere Elf.

Der nächste Spieltag am 29.10 findet in Bad Lausick statt wo noch von der Pokalpleite eine Rechnung offen ist. Nur Zwei Tage später am 31.10. gibt es ein Nachholspiel zu Hause gegen Lok Beucha.

AH_2016_17_TSV Lobstädt – Nationalteam Reinsdorf 5:1 (1:1)

Nach dem 9:2 im Vorjahr trat das Reinsdorfer Nationalteam stark verbessert und erheblich verjüngt in Lobstädt an. Bei durchgängig strömenden Regen frönten beide Vertretungen ihrer Leidenschaft und brachten sogar einige Zuschauer dazu mit Regenschirm und Kapuze zuzuschauen. Die wurden zu Zeugen eines Spiels welches man unter diesen Umständen nicht besser spielen konnte. Lange Zeit konnte der Gast gut mithalten. Dem TSV gelang zwar die Führung durch M. Flack der mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld freigespielt wurde und den Hüter im zweiten Nachsetzen überwand aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Ballverlust bei eigenem Angriff war wieder einmal dafür verantwortlich. Sehenswert in des war der Lauf des Reinsdorfer Spielers und dessen hervorragender Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Für Geißler im Lobstädter Tor war diesmal nicht viel zu holen bei diesem satten Schuss. Der Gastgeber tat sich danach schwer Chancen zu erarbeiten. Er ließ zwar auch nicht viel zu aber sehenswert war das nicht für die tapferen Anhänger beider Vertretungen. Bis zur Pause und noch einige Zeit darüber hinaus blieb es bei diesem Spielstand und langsam drang die Nässe bei allen Beteiligten bis zur nackten Haut vor wenn sie nicht schon längst dort angekommen war. Grabner brachte dann die Heimelf in Front und auf die Siegerstraße. Bei seinem Schuss konnte der Gästehüter nicht viel machen. Es ging ihm ähnlich wie seinem Torhüterkollegen beim Ausgleichstor der Gäste. Dann gab es einen Klassiker der in dieser Saison schon mehrmals funktionierte. Angriff über links. Eingabe Krauspe. Direkter Torabschluss Hinz. Der legte wenig später im Strafraum auf den besser postierten M. Flack quer und das 4:1 war perfekt. Den Schlusspunkt setzte eine Neuverpflichtung des Jahres 2016. Leikhauf jagte die Kugel von der Strafraumgrenze ohne Pardon in die Maschen und erzielte damit seinen ersten Treffer in dieser Serie. Die Gäste aus Reinsdorf nahmen es gelassen. Eigentlich trainieren die Nationalkicker nur auf Kleinfeld oder nehmen an Turnieren teil. Dafür machten sie es aber nicht schlecht und hinterher zeigten sie einen riesigen Appetit so dass das Küchenpersonal um Antreiber Preiß deutlich mehr ins Schwitzen kam als die begossenen Pudel auf dem Platz. Das war auf keinen Fall das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Für das Hallenturnier des TSV im Januar sagten die Nationalkicker schon einmal zu.

Lobstädt mit: Geißler, Dietel, J. Pfau, Winkler, Melzer, Grabner, Eichelkraut, Krauspe, Flack, Hinz, Gollmer, Jeschky, Fubel, Leikhauf

AH_2016_16_TSV Lobstädt – TSV Windischleuba 5:4 (2:1)

Im vorletzten Spiel der Saison 2016 hatte Lobstädt wieder einen Namensvetter zu Gast. Mit reichlichen Vorschusslorbeeren bedacht kam der TSV Windischleuba aus Thüringen an die Glück-Auf-Straße zum freitäglichen Kick. Nach dem „HörenSagen“ handelte es sich um eine gute Truppe. Wer mit Altenburg eine Mannschaft besiegt gegen die der einheimische TSV keinen Stich gesehen hatte muss ja wohl gut sein. Immerhin. Rein äußerlich gesehen handelte es sich um einen Gegner der im Altersdurchschnitt gut aufgestellt war und genügend gleichwertige Wechsler zur Verfügung hatte genau wie die Heimelf. Auf dem Platz sah man dann sehr schnell, dass Windischleuba gut spielen kann. Den anfänglichen Respekt konnte Lobstädt jedoch alsbald beiseite legen. Dafür war der Gast an diesem Abend unterlegen auch wenn das Endergebnis für den aufmerksamen Leser etwas anderes aussagt. Zwei Gründe gab es warum sich Lobstädt von Beginn an nicht unbedingt in die Hosen machen musste. Grund eins waren die schnellen Außenverteidiger wenn man die Schnelligkeit in den Vergleich zu den gegnerischen Angreifern setzt und Grund zwei das häufig überlassene Mittelfeld in dem Richter, Grabner, Liedtke und Krauspe nahezu ungehindert machen konnten was sie wollten. Es gelang zwar nicht alles aber was klappte war dann auch von außen und innen gut anzusehen. Vergessen darf aber nicht werden, dass häufig Bälle auch schlampig gespielt wurden. Durch Grund eins gepaart mit einem überragenden Mosolygo als Vorstopper und einem sicheren Dietel als Libero brauchte man Geißler im Tor im ersten Abschnitt fast gar nicht. So wenig angriffswirksam war der Gast der Altenburg geschlagen hatte. Nun passt das ja immer noch nicht zum Endresultat. Es folgt ein Erklärungsversuch. Nach mindestens drei, vier guten bis sehr guten Tormöglichkeiten erzielte Grabner nach Eingabe von Krauspe das 1:0. Dann schenkte man dem Gast eine Ecke die eigentlich keine war und Geißler im Schenkungsrausch packte noch das 1:1 dazu. Hinterher wollten einige seiner Mannschaftskammeraden ihm auch etwas schenken. Von einem Torhüterlehrgang war die Rede. Dann erzielte Krauspe von außen die erneute Führung und mehrere gute bis sehr gute Gelegenheiten blieben liegen. Nach dem Wechsel zog die Heimelf nach Eingabe von Krauspe und Knieschuss von Hinz auf 3:1 und anschließend mit einer Rakete von Liedtke ins äußere Eck auf 4:1 davon. Messe gelesen dachten sich alle. War sie auch. Flack in Probierlaune versuchte sich im Alleingang nun immer häufiger am nächsten Treffer. Letztendlich gelang ihm dann auch das 5. Tor nach einem wunderbaren Zusammenspiel aber erst als der Gast die Schnäppchenangebote zum 4:2 und 4:3 annahm. Aber auch da war noch nicht Schluss. Mit dem Abpfiff traf Windischleuba erneut aber „nur“ zum Anschluss. Zu mehr reichte es an diesem Abend nicht gegen die Mannschaft die gegen Altenburg keinen Stich gesehen hatte.
Nachsatz: Es ist sicher übertrieben das Geschehene nach dem 4:1 mit der Auswechslung von Mossolygo zu verbinden aber bezeichnend ist, dass der ausgewechselte und vorzeitig duschen gegangene Spieler noch Stunden später einzelne Mitstreitende befragte ob es am Ende wirklich 5:4 ausgegangen ist.

Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, Winkler, Melzer, Grabner, Richter, Krauspe, Liedtke, Flack, Hinz, Kuhn, Gollmer, Jeschky

Tore: Grabner, Krauspe, Hinz, Liedtke, M. Flack

AH_2016_15_TSV Lobstädt – Schwarz-Gelb Prößdorf 7:0 (4:0)

Am Freitag maßen sich die Alten Herren vom TSV Lobstädt mit dem 15. Gegner in diesem Jahr. Der kam wiedermal von jenseits der Landesgrenze und war mit Prößdorf ein alter Bekannter. Die schwarz-gelben Thüringer wurden zum Kick auf den zweiten oberen Platz geführt weil man der Jahreszeit geschuldet nicht mehr auf Kunstlicht verzichten konnte und dieses nur dort vorhanden ist. Der frühe Anpfiff (18.00 Uhr) war zwar auch aus diesem Grund gewählt worden, bereitete aber den Einheimischen wesentlich mehr Probleme ihn einzuhalten als den Gästen. Die waren schon lange bereit als eine reservierte große Hose eines Lobstäder Spielers immer noch auf ihren Träger wartete. 18.13 Uhr waren Spieler und Hose auf dem Feld und es konnte ohne Erwärmung losgehen. Beide blieben von einer Zerrung verschont. Was der Hose sicher nicht all zu viel ausgemacht hätte. Das Lobstädter Spiel lief trotz der holprigen Vorbereitungsphase von Beginn an ruhig und geordnet. Viele Anspielstationen waren vorhanden und der Ball wurde über diese immer wieder konsequent laufen gelassen. Das machte es dem Gegner schier unmöglich auch nur einmal während der gesamten Spielzeit den Fuß in die Tür zu bekommen. Hinzu kam, dass der Gastgeber im Spielaufbau kaum Fehler machte. Für Prößdorf war von Anfang an dem Tag nichts zu holen. Das war schon frühzeitig offensichtlich. Folgerichtig begann das Toreschießen frühzeitig. M. Flack eröffnete das Geschehen mit einem Doppelpack. Einmal stand er nach einem Abpraller vom Hüter goldrichtig und einmal setzte er sich nach Pass von Krauspe im Eins-Eins durch. Dann ließ es Richter der lange kein Fußball mehr gespielt hatte zweimal krachen und stand dem Hattrick am nächsten. Den verhinderte der Pausenpfiff. Nach dem Wechsel erhöhte wiederum M. Flack. Seinen zweiten Doppelpack verhinderte Eichelkraut mit einem ungewollten Traumtor zum 6:0 ehe Flack noch einmal netzte und mit vier Treffern Man oft he Match wurde. Neben den Torschützen und einer tollen Gesamtleistung des Teams trat immer wieder Leikhauf mit hoher Ballsicherheit und großer Laufbereitschaft in Erscheinung. Außerdem ist zu erwähnen, dass Geißlers Weste endlich mal wieder die Farbe des Kleides seiner kürzlich geehelichten Katrin hatte. Der TSV spielte hinten mal wieder zu null was selten passierte im Verlaufe dieser Saison.

Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, Leikhauf, Krauspe, Richter, M. Flack, Eichelkraut, Thierfelder, Hinz, Kuhn, Jeschky

Tore: M. Flack 4, Richter 2, Eichelkraut 1

Victoria-Sporthalle wurde offiziell eröffnet

Am vergangenen Samstag war es nun soweit. Unser neues Schmuckstück wurde feierlich eröffnet. Bei herrlichem Spätsommer- bzw. Frühherbst-Wetter kamen hunderte Interessierte, die sich die Eröffnung der Lobstädter Victoria-Sporthalle nicht entgehen lassen wollten. Nach Grußworten vom Bürgermeister Thomas Hellriegel, dem Vereinsvorsitzenden Claus Meiner, Frau Breitenfeld vom Planungsbüro Bauconcept GmbH und der Geschäftsführerin des Kreissportbundes Andrea Heinze, konnte endlich jedermann die Sporthalle besichtigen.

Bevor um 14 Uhr die Kinder vom Kindergarten „Lobstädter Würmchen“ mit Liedern, Gedichten und Tanz den offiziellen Teil der Eröffnungsfeier einläuteten, trafen sich am Vormittag fast 50 Sportler auf dem neuen Sportgelände um die Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren und die Kleinsten errangen das FLIZZY-Abzeichen. Gleichzeitig fand auf der Kegelbahn ein Kegelturnier statt. Am Nachmittag ging es sportlich weiter. Die Abteilung Karate und Tischtennis zeigten in der neuen Sporthalle den Anwesenden eine kleine Kostprobe von Ihrem Können und auf den Außenanlagen konnte das Fußball-Schnupperabzeichen errungen werden. Zum Abschluss trafen sich in der Sporthalle so einige Volleyballinteressierte, die gegeneinander antraten. Was dort gezeigt wurde, konnte sich sehen lassen.

Der gemütliche Teil des Tages wurde durch den Lobstädter Männerchor musikalisch umrahmt und so einige Anwesende versuchten sich am Mitsingen.

Der Tag war ein toller Erfolg. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, Helfer und Sponsoren ohne die das nicht möglich gewesen wäre.

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AH_2016_14_SV Eula – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)

SV Eula 59 – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)

Nachdem Eula vor einigen Wochen in Lobstädt wegen Leutemangel passen musste kam es am Freitag zur eigentlichen Rückspielpartie was unter den gegebenen Umständen zwar keine mehr war aber alle waren froh, dass gespielt wurde. In beiden Mannschaften war genügend Personal vorhanden. Nur um es vorwegzunehmen. So viel, dass am Ende nicht jeder eine Spätsommerwurst vom Grill erhaschen konnte. Wenn die durchgegebenen Zahlen stimmen waren 28 Akteure verteilt auf beide Teams am Start. Wer nicht pünktlich kam musste vorerst auf der Bank Platz nehmen weil die so schon spät angesetzte Anstoßzeit kaum ein Ende bei Tageslichtbedingungen zuließ. Beide Vertretungen waren nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ sehr gut aufgestellt. In der Anfangsformation hatte die Heimelf sicher einen etwas jüngeren Altersdurchschnitt aber von Wettbewerbsverzerrung konnte keine Rede sein. Es war nur ein Vorteil. Den nutzten die Hausherren aus und das ist auch legitim. Eula machte so viel Druck, dass ein Lobstädter Spielaufbau nur bedingt stattfinden konnte. Zu viele Gästespieler waren mit Defensivaufgaben beschäftigt. An der Mittellinie brauchte man ein Fernglas um Anspielpunkte zu finden oder sie waren gar nicht vorhanden. Ziemlich schnell führte der Druck dann auch zu Fehlern und damit verbundenen Chancen für Eula. Zwei davon wurden rigoros (laut Duden: sehr streng, unerbittlich, hart; rücksichtslos, ohne Rücksichtnahme) genutzt. Der Gast taumelte. War angeschlagen. Hätte beinahe noch das dritte Gegentor gefangen. Hinterher machte jedoch kaum einer den Eindruck, dass er in dieser Situation Angst hatte unterzugehen. Alle waren zuversichtlich. Auch wenn das dritte Tor gekommen wäre. Naja. Zum Untergehen braucht es Wasser und davon gab es wenig in den letzten Wochen. Als sich Mosolygo gegen „Noch Gastspieler“ Eichelkraut selbst auswechselte senkte er zuerst den Altersdurchschnitt der Lobstädter Truppe. Von da an gelang es den Gästen aber auch besser den Ball im Mittelfeld zu behaupten und gezielter nach den Anspielstationen im Angriff zu suchen. Chancen wurden kreiert und schneller als erwartet… ach nein. So wie erwartet holte man Stück für Stück auf und führte bereits wieder bevor Schiedsrichter Hans zur Pause pfiff. Hinz machte den Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Eichelkraut und der junge Flack bediente den älteren zweimal und schon war alles wieder chic. Vergessen die Mühen der Anfangsphase. Nach dem Wechsel konnte der TSV mit Krauspe, Kuhn und Thierfelder noch mehr Qualität bringen, was den Sieg dann wirklich nicht mehr in Gefahr brachte. Trotzdem gab sich Eula nicht auf. Durch die nicht genutzten Lobstädter Chancen hätte es wegen eines Pfostenschusses noch einmal spannend werden können. Dann machten aber die Edeljoker Krauspe und Eichelkraut mit den Lobstädter Toren 4 und 5 den Unterschied an diesem Tag. Und da war es auch egal ob am Ende die Wurst langte. Ein Sieg gegen Eula schmeckt immer vorzüglich. Übrigens auch gegen jeden anderen Gegner.

Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, T. Flack, Leikhauf, Scheil, Kuhn, Thierfelder, Krauspe, Eichelkraut

Tore: Hinz, M. Flack 2, Krauspe, Eichelkraut

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