03_AH_2018_SG Schwarz-Gelb Prößdorf – TSV Lobstädt 0:1 (0:0)
Einen knappen aber verdienten Auswärtssieg landete der TSV Lobstädt am Freitagabend in Prößdorf. Verdient deshalb weil man im Vergleich zum Gegner wesentlich mehr Chancen hatte und hinten selbst ziemlich wenig Gefährliches zuließ. Das eine erzielte Tor reichte dadurch vollkommen aus und die ausgelassenen großen Möglichkeiten fielen überhaupt nicht ins Gewicht. An diesem Abend gab es übrigens nur einen der selbst die klarsten Gelegenheiten nicht nutzen konnte. Der Fairness halber sollte man aber erwähnen, dass Prößdorf einen ausgezeichneten Hüter zwischen den Pfosten zu stehen hatte. Die super Reflexe, spektakulären Paraden und sensationellen akrobatischen Aktionen erinnerten eher an einen jungen Mann als an einen älteren Herren. Selbst äußerlich war nichts vom einsetzen des Alterungsprozesses zu erkennen. Was für ein Jungbrunnen. Der TSV versuchte es mit drei Varianten das Spiel zu gewinnen. Erst wollte man das Ganze spielerisch lösen. Das ließen aber der Platz und der uneingespielte Kader nicht zu. Bis zur Sechzehn war es manchmal ok auch wenn oft abgebrochen wurde und häufig schon ein ungenaues Zuspiel für Sand im Getriebe sorgte. Zum finalen Pass kam es nie. Ein Elfmeter mit dem Pausenpfiff sollte der Dosenöffner sein dachten alle. Dem einzigen dem T. Flack wohl erzählt hat, dass er immer von sich aus rechts unten schießt war der Hüter von Prößdorf. Denn genau dahin bewegte er seinen Körper und überraschte den verdutzten Schützen. Variante 2 begann mit dem Wiederanpfiff. Sie trug den Namen „Theo gegen den Rest der Welt“. Flack versuchte nun seinen Fehlschuss wieder gut zu machen. Den Ball holte er sich in dieser Phase meistens selber und gab ihn selten ab außer es handelte sich um den Prößdorfer Torsteher. Variante „Langholz“ folgte. Diese sah nicht mehr schön aus brachte aber den gewünschten Erfolg wenn man Eckbälle dieser Variante überhaupt zuordnen kann. Einmal übten die Joggerfreunde Krauspe der flankte und Forberg der vorbei köpfte noch aber bei der Wiederholung schlug die Kugel von Forbergs Kopf im Kasten ein. Der Schütze und Libero belohnte sich an diesem Tag für seine starke Vorstellung selber. Wenn man hinten alles abräumt, zu null spielt und vorn noch den Siegtreffer erzielt ist „Man oft he Match“ nicht übertrieben. Der TSV hätte es leichter haben können, versäumte es jedoch die Fehlpassquote zu senken und alle Mitspieler in die Partie einzubinden. Nominell war man zwar immer vollzählig auf dem Platz aber gefühlt bekamen einige nur die Statistenrolle zugesprochen. Die Vergangenheit hat ja bewiesen, dass man in Prößdorf auch in Unterzahl erfolgreich sein kann. In Unterzahl waren die Roster nach dem Spiel nicht aber sie wurden alle aufgegessen. Diese Kalkulation hat gepasst. Für ein gutes Spiel hat sich der TSV etwas verrechnet. Am Ende steht der Erfolg. Nach dem „Wie“ fragt später keiner mehr.
Tore: Forberg
02_AH_2018_SV Naunhof – TSV Lobstädt 0:1 (2:2)
Clade (Klade) ist ein Begriff aus der Biologie und bedeutet geschlossene Abstammungsgemeinschaft. Es handelt sich um eine systematische Einheit, die den letzten gemeinsamen Vorfahren und alle seine Nachfahren enthält. Also dürfte in Naunhof mit Clade der Wald gemeint sein an dem sich der Sportplatz befindet den der TSV Lobstädt beim wöchentlichen Altherrenkick dieses Mal bereiste. Die Wiese selber hat mit einer Clade wenig zu tun. Zumindest nicht die auf der man sich mit dem SV Naunhof auseinander setzen musste. Es handelte sich dabei nämlich um einen Kunstrasen. Bei dem ist bekanntlich jeder Halm gleich und wenn man überhaupt einen Vorfahren benennen kann dann müsste er Erdöl heißen. Unglücklicherweise hatte der Fangkorb ein Leck und das liegen gebliebene Gras machte es unmöglich auf dem Rasenplatz zu kicken. Schade. Aber dafür hatten beide Vertretungen keinerlei Aufstellungssorgen. Sportgruppe Altmann machte kein Fußballtennis und dadurch waren beide Reservebänke ausreichend gefüllt. Ein Wunder, dass die Trikots reichten und keiner nackt auflaufen musste. Fußballerisch standen von Beginn an zwei Mannschaften auf dem Platz die sich weitgehend neutralisierten. Naunhof hatte etwas mehr vom Spiel und verdammte den TSV zu viel Defensivarbeit. Das machte der Gast allerdings hervorragend. Mit Krause im Tor der nach monatelanger Abwesenheit nichts verlernt hatte und Libero Dietels Abwehr die mit Forberg, Bischoff und Winkler hervorragend funktionierte ließ man hinten wenig zu obwohl der Druck schon ziemlich groß war. Nach vorn gelang dem TSV im ersten Abschnitt nicht so viel aber immerhin der Führungstreffer. Richter setzte sich in einer Einzelaktion gegen Wuttke durch und bastelte die Kugel ins äußerste Eck. Nach der Pause agierte Lobstädt etwas offensiver. Viele Chancen sprangen zwar immer noch nicht heraus aber zumindest erzielte man im Vergleich zu den gegnerischen Aktionen Gleichwertigkeit. Zwischenzeitlich kassierte man dann etwas unnötig den Ausgleich aber Flack stellte wiederholt durch eine Einzelaktion den alten Abstand her. Am Ende konnte Lobstädt einen energisch vorgetragenen Angriff der Hausherren nicht verteidigen und Naunhof kam verdient zum Ausgleich mit dem auch der TSV gut leben kann. Beide Vertretungen überzeugten nicht nur durch die Quantität des Kaders sondern auch durch Qualität auf dem Platz. Vor allem im Mittelfeld und in der Abwehr überzeugten die Akteure. Im Angriff hatten es beide Vertretungen schwer sich durchzusetzen. Für den Zuschauer gab es wenig spektakuläre Szenen zu sehen. Dafür kam er in Sachen Einsatz, Technik und Taktik voll auf seine Kosten. Dieses Spiel hatte zuweilen Wettkampfcharakter.
Tore: Richter, M. Flack
01_AH_2018_SV Grimma – TSV Lobstädt 0:4 (0:1)
Nach gefühlten sechshundertsiebenunddreißig Tagen, 12 Stunden, sechsundvierzig Minuten und ein paar Sekunden ging es endlich wieder los mit der Altherrentournee 2018 für den TSV Lobstädt. Gefühlt und nach drei Spielausfällen wohl gemerkt. Eine schier unerträgliche Situation baute sich mittlerweile auf. Alle wollten sie raus um zu zeigen wie sie sich im Winter in dem nichts ging vorbereitet hatten. Training war ja nie möglich. Mal zu nass. Mal zu glatt. Mal ein Hallenturnier am Tag nach dem Training. Mal zu dunkel oder so etwas in der Art war immer. Manche trafen sich seit der Weihnachtsfeier erstmals wieder und wunderten sich über Gewichtsverluste des Einen und Zunahmen des Anderen. Über den Fitnesszustand sagte das nichts aus und der ML stellte erst einmal nach gut Dünken auf. Richter und Bischoff blieben draußen weil beide noch nicht auf dem gewünschten Stand waren. Der eine wollte noch ein paar Gramm weniger und der andere musste noch an der Kondi feilen. So liefen sie sich vorbildlich für alle anderen Runde um Runde ein. Der Weilen kämpften die anderen und spielten natürlich auch gegen keinen geringeren als den SV Grimma AH. Es lief im ersten Spiel noch nicht alles rund aber doch schon erstaunlich gut. Zumindest hatte man den Gegner weitgehend unter Kontrolle. Es wurden wenige Chancen für Grimma zugelassen und wenn dann hatte Geißler im Tor die Augen auf und vereitelte sie. Dabei bevorzugte ein zweimal die Fußabwehr und schonte somit die nagelneuen Torwarthandschuhe. Am Ende stand für ihn die Null zu Buche. Seine Vorderleute indes trugen viele Angriffe vor und erarbeiteten sich auch einige Möglichkeiten. Anfänglich hatten sie jedoch Ladehemmungen. Das änderte sich nach einer angeschnittenen Ecke von Fubel. Der Hüter schätzte das Flugobjekt falsch ein und die Kugel landete direkt vor dem einschubbereiten Hinz der sich diese Gelegenheit zur Führung nicht nehmen ließ. In der Pause wurde gewechselt. Aber nicht nur in den Mannschaften sondern auch an der Pfeife. Tobias Voigt übernahm das Ruder von seinem Grimmaer Vorgänger weil der auch mitspielen wollte. Dass er das Spiel gut weiterleitete merkte man daran, dass er trotz seiner 2 Meter Größe sehr unauffällig schiedsrichterte. Im Zweiten Abschnitt spielte der Gast mit Richter und Bischoff seine Überlegenheit noch mehr aus. Schnell erhöhte man auf 2:0. Der große bediente den kleinen Flack mit einer herrlichen Flanke. Stifti köpfte das Leder im Anschluss lehrbuchmäßig ein. Tor drei entstand durch einen Pass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von M. Flack. Der legte mustergültig für Krauspe auf der gewollt oder nicht nach allen Fußballweisheiten handelte und den Ball gegen die Laufrichtung des Hüters in die Ecke streichelte. Ganz anders machte es Licht beim 0:4. Er setzte sich energisch durch und zimmerte das Ding in die äußerste Ecke. Ein verdienter Sieg und ein gelungener Auftakt in die neue Saison waren die Reise nach Grimma wert. Einen Selbstläufer für den Rest der Saison zu erwarten wäre wohl vermessen. Mit Flößberg am nächsten Freitag wartet der nächste Gegner auf dem eigenen Sportgelände und wird keine Geschenke verteilen.
Tore: Hinz, T. Flack, Krauspe, Licht
U12 Unsere Kleinen wachsen
Unsere Kleinen wachsen
Heute lud der SV LOK Engelsdorf zur letzten Runde der Bezirksmeisterschaft u12 weiblich ein.
Diesem Ruf folgten Zoe ©, Vanessa und „Neuling“ Jolina. Nachdem die erste Runde als Schiedsgericht beendet war, traten die Mädels gegen den SV LOK Engelsdorf IV an. Zoe und Vanessa starteten mit einem Satzgewinn. Den 2 Satz durfte schon Jolina an den Ball und gleich der erste Aufschlag landete im gegnerischen Feld. Als Team mit Vanessa holten Sie den Sieg.
Hoch motiviert ging es als nächstes gegen die LE Volley`s II. Dieses Spiel verlangte schon mehr ab von den Kids. Mit 23:25 verloren Sie den ersten Satz, doch aufgeben gibt es nicht. Dies zeigten Zoe und Vanessa, sodass es diesmal 25:23 für uns ausging. Da 2 Gewinnsätze den Sieger der Partie ausmachten, hieß es ab in den Tiebreak. Dieser startete mit einem Hin und Her, doch wir verloren.
Okay das war ärgerlich, doch nach einer Stärkung und einigen Worten der Trainerin ging es in das letzte Spiel des Tages sowie dieser Meisterschaft. Der Gegner war nun SV LOK Engelsdorf III. Jolina und Zoe begannen das Spiel und bei einem Punktestand von 16:19 für den Gegner, wechselte die Trainerin Jolina gegen Vanessa aus, um Stabilität in die Aufschläge zu bringen. Leider mussten wir den Satz trotzdem abgeben. Der Zweite begann wie der Erste endete. Es ging Hin und Her, gute Annahmen sowie Abspiele waren zusehen und dies bestätigte der Satzgewinn. Wieder stand der 3 Satz als Entscheidung an. Halten diesmal die „kleinen“ Nerven? Nachdem erneuten Auslosen ging es direkt weiter. Diesmal wollten sich die Mädels den Sieg nicht nehmen lassen. Also noch einmal Konzentration und Bewegung standen auf dem Plan. Gute Aufschläge, Aufmerksamkeit am Netz und Laufen machten diese Partie aus. Die Nerven hielten und nach einem spannenden Satz stand es nun 17:15 für uns.
Fazit: Seit September 2017 standen die Mädels in Ihrer ersten Saison auf dem Volleyballfeld. Von Turnier zu Turnier steigerten sich die Kids und wurden „Größer“. Am Ende steht ein 11 Platz von 15 Mannschaften zu buche. Dies ist eine gute Leistung und motiviert alle für die neue Saison anzugreifen und weiter nach vorn sich zuspielen.
Bezirksdamen verlieren nach 2 Jahren das 1. Mal beide Heimspiele
Volksbank Devils des TSV 1863 Lobstädt e.V. – SV Krostitz 1:3 (23:25; 25:22; 12:25; 11:25)
Volksbank Devils des TSv 1863 Lobstädt e.V. – SV Lok Engelsdorf 2:3 ( 23:25; 25:14; 25:13; 12:25; 11:15)
Leider bleiben wir nach 2 Jahren, dass erste Mal in einen Heimspiel ohne einen Sieg. Auch wenn uns der Tabellen 1. und 2. besuchten, waren in beiden Spielen ein Sieg drin. Konnten wir im 1. Spiel gegen Krostitz in den ersten 2 Sätzen super mithalten, viel unsere Annahme in den Sätzen 3 und 4 in sich zusammen. Im 2. Spiel gegen Engelsdorf, hatten wir den Sieg in der Hand. In den Sätzen 2 und 3 spielten die Mädels die Damen von Engelsdorf mit 14 und 15 Punkten schwindlig. Mussten dann aber im 4.Satz wieder einen Einbruch hinnehmen und hatten im 5.Satz trotz einer 4 Punkte Führung das glücklichere Ende nicht auf Ihrer Seite.
Auch wenn es nicht zu einem Sieg gereicht hat, nehmen wir viel Positives mit und wissen woran wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen. Da die Teams von der VSG und der TSG keine Punkte holen konnten, haben wir unseren Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf 8 Punkte ausbauen können, bei nur noch 4 Spielen.
Bester Turniervize aller Zeiten
Erstmals dabei, hinteließ der TSV Lobstädt in Naunhof beim Altherrenturnier schon einmal einen Endruck der sich gewaschen hatte. Nach dem besten vierten Platz aller Zeiten gab es diesmal den besten zweiten Platz aller Zeiten. Keine Niederlage. Ein Remis und sonst alles gewonnen. Dabei waren im Teilnehmerfeld keine Pfiffis. Tresenwald, Hohnstädt, Großsteinberg. Alle nicht ganz blind. Dazu ein Montagsclub der Stadt bei dem u.a ein Holm Beier aufdribbelte und ein erstes Kollektiv, dass in der Hallenserie ungeschlagen war. Das blieb zwar auch so aber einen zweiten mit der gleichen Punkteausbeute gab es in den Turnieren des Winters für den Gastgeber noch nicht. Lobstädt verspielte den Turniergewinn mit einem Sieg weil dieser gegen Tresenwald zu knapp ausfiel. Am ende nahmen die beiden Naunhofer Vertretungen den TSV als zweiten in die Mitte. Großsteinberg, Hohnstedt und Tresenwald platzierten sich dahinter.
Lobstädt – Hohnstädt 4:1
Lobstädt begann hoch konzentriert und mit einem großen Drang auf Ballbesitz. Durch die Personalie Krauspe im Tor gelang das Konzept mit dem zusätzlichen Feldspieler frühzeitig. Die schnelle Führung gelang Flack. Danach genügte Hohnstädt eine kleine Unachtsamkeit um zu zeigen welche Qualität der Lobstädter Gegner hatte. Flanke und Kopfballtor. Eichelkraut rückte das Ergebnis aber zeitnah wieder gerade. Das war die Basis zum Sieg. Die Führung baute Jeschky aus und Krauspe erzielte den Endstand.
Lobstädt – Großsteinberg 6:2
Das Spiel begann gefühlt mit 1:1. Licht erzielte die Führung und nach dem Ausgleich hatte der Sekundenzeiger noch keine ganze Runde gedreht. Der TSV hatte aber alles unter Kontrolle. Durch Flack, Krauspe, Eichelkraut und Licht zog man schnell davon. Dem 5:2 folgte ein weiterer Großsteinberger Treffer ehe Jeschky den Sack zumachte.
Lobstädt – Naunhof 0:0
Beide Teams machten ein großes Spiel. Bis auf die Tore war alles dabei was das Herz begehrt. Der TSV ließ hinten nichts zu. Alle Akteure gingen an ihre kämpferischen Grenzen.
Lobstädt – Tresenwald 4:3
Schwerer als gedacht ging es gegen Tresenwald. Trotz 2:0 Führung erzielt von Licht und Krauspe ließ machte der TSV den Gegner stark. In der Folge fehlte die Zielstrebigkeit beim Abschluss. Scheinbar fehlte auch etwas die Kraft hervorgerufen durch wenige Wechsel. Der Anschluss war die Quittung. Das 3:1 brachte genau so wenig Sicherheit wie das spätere 4:2. Die beiden Tore erzielte Jeschky. Immer wieder kam Tresenwald bis auf ein Tor heran.
Lobstädt – Montagsclub Naunhof 2:1
Anders als in den anderen Begegnungen musste der TSV einem Rückstand hinterher laufen. Der MC ging in Führung. Krauspe musste sich den Treffer ankreiden aber machte seinen Fehler bald wieder durch eine Glanzparade gut. Flack glich aus und Jeschky konnte sogar noch den Siegtreffer erzielen gegen einen starken Gegner. Silber war damit bereits save.
Hattrick für die Alten Herren
Dreimal am Start gewannen die Alten Herren des TSV den Titel und machten in Netzschkau Nägel mit Köpfen und damit einen Hattrick perfekt. 2016 noch unter dem Namen Bad Lobstädt angetreten siegte man bereits zum zweiten Mal und unter dem eigentlichen Rufnamen. Nichts desto trotz hatten alle Anwesenden mehrfach wiederholt das Nachsehen und der TSV schleppte nunmehr den dritten goldenen Cup von der Platte neben der größten mit Ziegeln gebauten und 98 verzierenden Bögen zählenden Gölzschtalbrücke davon. Gera als ehemalige Bezirksstadt hatte dabei ebenfalls einen Dreier. Nämlich als Gewinner der Sibermedaille. Eines hatte jedoch Premiere. Die Überlegenheit und Dominanz der Blau-Weißen war niemals so offensichtlich wie an diesem 3.3.2018. 85 Jahre nachdem Ernst Thälmann verhaftet wurde und elf weitere Jahre eingekerkert war. Drei Spiele hintereinander klar gewonnen. Vor dem letzen Match gegen den Gastgeber bereits als Champion feststehend und nicht einmal arrogant genug um das Ding zu verkaufen präsentierte sich ein großartiger TSV Lobstädt. Trotz eines 4:0 beim Auftakt gegen Auma gab es hinterher Klartext und obwohl die Veränderungen besprochen wurden konnte oder wollte sie nicht jeder nachvollziehen. Coschütz und Lichtentanne bekamen die Wucht jedoch mit 0:5 und 0:3 zu spüren. Jetzt wollte man plötzlich nicht nur den Pott holen sondern wenn möglich noch zu mit null Gegentoren aus dem Turnier gehen. Arroganz gab es aber nicht im Vokabular. Volle Konzentration galt dem VfL Gera der nach 2:0 Führung mit 2:1 besiegt wurde. Die ü50ger wurden wenn überhaupt erst nach einer gewissen Sicherheit in punkto Vorsprung (2:0) gebracht. Trotzdem war es knapp aber die 36 Minuten Pause vor dem letzten Spiel gegen Netzschkau spielten keine negative Rolle obwohl der Alkohol bereits freigegeben war. Die letzte Partie bestritt der TSV praktisch wie im Rausch. Alles gelang. Nichts ging schief. Netschke konnte machen was es will und trieb Voigt damit nur zum Tor des Jahrhunderts voran. Einen Pokal gab es dafür nicht. Auch nicht für T. Flack im Tor der Paraden selbst in aussichtsloser Situation zeigte und allen glaubhaft versicherte, dass er das Turnier mit null Gegentreffern beenden will. Zum Schluss wurde sein Bruder mit 4 Toren Torschützenkönig. Michael Flack hätte beim vierten Tor rüber legen können. Da wär Grabner es geworden. Aber egal. Beim TSV traf jeder. Allein das ist Ausdruck der absoluten Qualität auf die Dortmund und RB im Moment gerade schmerzlich verzichten muss. Selbst Fubel (1965)und Hinz (1966) hatten im letzten Spiel noch die Chance King of Goal zu werden was allein schon für die Frühform der Gäste spricht. Für die Freiluftsaison können sich alle warm anziehen. Sowohl die Gegner als auch die Jungen aus den eigenen Rei.
Eigenes AH Turnier in Regis Breitingen
Die Alten Herren luden am 10. Februar zum Budenzauber nach Regis Breitingen ein. Sechs Mannschaften folgten der Einladung und zwei stellte der Gastgeber. Selbst kurzfristigte Absagen einiger Teams hielten die Organisatoren davon ab eine wunderbare Sache auf das Parkett zu bringen. Alles verlief reibungslos. So gesund wie alle die Halle betraten so verließen sie auch alle wieder. Mit Geithain und Schönau II standen die besten Teams im Finale. Die Alemannen waren der zwar etwas überraschend aber völlig verdient die Sieger. Reinsdorf und Netzschkau hatten den weitesten Weg aber bereuten die Teilnahme nicht. Genau so wenig wie die einheimische Mannschaft aus Regis Breitingen und der aus der Region kommende SV 1900 Flößberg. Thomas Kruggel, Rene Grübel und Lars Richter waren die Schiedsrichter im Turnier. Kleinere Unstimmigkeiten konnten sie mit all ihrer Erfahrung regeln. Alle drei machten einen guten Job. Das Wettkampfbüro arbeitete fehlerfrei. Hinterher gab es viel Lob und wenig Kritik für diese gelungene Veranstaltung.


Trainingslager AH 2018
Auswertung Trainingslager 2018
Mit der Zielvorgabe das Haus Oelsnitz im KieZ Waldpark Grünheide voll zu machen brachen die Alten Herren des TSV Lobstädt am Donnerstag (25.1.) auf, um sich fit für die bevorstehende lange Saison zu trainieren. Um es vor weg zu nehmen. Das Haus wurde nicht ganz gefüllt aber die Trainingslagerbeteiligung stieg im Vergleich zum Vorjahr um einiges. Dem entsprechend erfolgreich konnte das umfangreiche Programm abgespult werden auch wenn für die geplanten Out Door Veranstaltungen nicht immer die allergünstigste Wetterlage zur Verfügung stand. Beirren ließ sich davon niemand und bis auf wenige absolvierten die meisten die Pflichtveranstaltungen. Immerhin ging es innerhalb dieses Wochenendes dreimal in die Halle zum Fußballtraining. Schon kurz nach der Ankunft am Donnerstag standen die Kicker zum Auftakt auf der Platte. Schon da kristallisierte sich heraus, dass es eine enge Team Teamwertung wie im letzten Jahr wohl nicht geben wird. Zu eindeutig bestimmten die „Nichtbayern“ das Geschehen und setzten die Erfolgsserie auch in den Folgeveranstaltungen fort. Das anschließende Bowling gewannen sie ebenfalls. Am nächsten Tag ging es früh wieder in die Halle und danach zum Skifahren auf den Hang nach Schöneck. Unglaublich aber wahr. Es lag Schnee und wer wollte konnte auch fahren. Manche vertrieben sich die Zeit auch mit Wellness im Hotel oder anderweitig. Die Spieler hatten ihre Freiheiten und nutzten diese. Vollzählig ging es im Anschluss ins Quartier. Verletzt hatte sich niemand. Am nächsten Morgen war wiederum Fußball angesagt. Dort konnten nicht mehr alle die volle Leistung abrufen. Das Programm zeigte Wirkung. Nicht jeder Krampf konnte mehr herausgelaufen werden. So mancher Muskel war bis in die Fingerspitzen verhärtet. Die anschließende Wanderung die ersatzweise für den Skilanglauf aufgenommen wurde nahmen trotzdem alle in Angriff die nicht von Krämpfen geschüttelt waren. Nach der Stärkung in der Frischhütte ging es plötzlich allen wieder gut und es konnte wie geplant bei Hansi gebowlt werden. Tischtennis und Darts bildeten den Tagesausklang nachdem man traditionell noch den Spielplatz am Raumfahrtmuseum besuchte. Am Abschlussabend wurde nochmals ausgewertet und viel gelacht, so dass auch der Bauchmuskel noch sein Training abbekam. Der Dank gilt allen Beteiligten für die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Dem einsatzleitenden Notarzt beim Hubschraubereinsatz musste man zum Glück nicht danken. So weit kam es nämlich nicht. Für eine lückenlose Organisation zeigte sich neben vielen Helfern einmal mehr Ralla verantwortlich. Es fehlte weder an Fahrzeugen, noch an der Bereitschaft Taxi zu fahren und vor allem nicht an gutem und reichlichem Essen. Auch wenn nicht alle immer etwas Festes in sich hinein bekamen. Für nächstes Jahr ist bereits vorbestellt auch wenn es um eine Woche verschoben ist. Das Trainingslager erfährt da seine 20. Wiederholung. Ein Grund mehr für Zögerer dem Spektakel beizuwohnen.

Spielerisch gutes Wochenende mit wenig Ertrag
Am Wochenende waren unsere Damen in der Bezirksklasse und unsere U14 in der Sächsichen Jugendliga im Einsatz.
Am Samstag machten die Damen den Anfang. Mit den gestandenen Damen von Lok Engelsdorf wartete der Tabellen 2 auf uns.
Im ersten Satz kamen die Damen um Kapitänin Nancy Müller durch bescheidene Annahmearbeit und dadurch verursachten ungenauen Zuspiel schnell mit 25:13 unter die Räder. Im zweiten Satz wurde am System gefeilt um mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen und so der Annahme mehr Stabilität zu geben. Dieses fruchtete auch von Beginn an. Mit Druckvollen Aufschlägen legte Kati schnell mit 6:0 vor und bis zum 11:5 führten die Mädels auch verdient, nun schlichen sich aber immer mehr leichte Fehler ein, sodass die erfahrenen Damen von Engelsdorf zum Satzende an uns vorbei ziehen konnten und sich den 2. Satz mit 25:20 sicherten. Auch im 3. Satz legten die Devils wieder los, mit starken Angriffen von Elli und druckvollen Aufschlägen von Anita gingen die Damen 14:6 in Führung. Mit der Erfahrung aus dem 2. Satz wurde diesmal konzentriert weiter gespeiet und der Satz mit 25:17 für uns eingetütet. Der 4. Satz ging mit einen Kopf an Kopf rennen los. Tolle Angriffe über die Aussen wurden immer wieder stark von Engelsdorf abgewehrt. Ein kleines Tief zur Satzmitte, zum 15:9, stellte uns vor einer großen Aufgabe. Doch mit druckvollen Aufschlägen von Elli und Nancy konnten wir uns auf 20:21 heranarbeiten. Leider spielten nun die Engesldorfer ihre ganze Erfahrung aus und wir mussten den Satz mit 21:25 und 3:1 an Engelsdorf abgeben.
Fazit: Die Devils präsentierten sich stark verbessert. Nach schwachen Start bekam man die Feldabewehr immer mehr in den Griff so dass man selber immer wieder gefährliche Aktionen vortragen konnte. Zum Schluss machten Kleinigkeiten den Unterschied. Man kann gegen den Tabellenzweiten (nun Tabellenersten) verlieren, die Sache ist immer wie. Aus dieser Niederlage kann man für den Rest der Saison mithalten, denn wenn man alles abruft kann man mit allen mithalten.
Am Sonntag führte unser Weg zu unseren Freunden aus Freiberg.
Mit nur 6 Spielerinnen ging es an den Start. Da unsere Kapitänin Vanessa fehlte, übernahm Heidi ihr Amt und führte das Team aufs Feld. Nachdem die Bezirksmeisterschaften abgeschlossen waren, hieß es nun allen die mit sind Spielzeiten zugeben und dieses haben sie richtig gut genutzt. Alle 6 Mädels bekamen viel Spielzeit und zeigten sich in allen Elementen verbessert. Über starke Aufschläge kamen sie immer gut ins Spiel. Wenn sie mutig waren, konnten sie sich auch immer wieder im Angriff durchsetzen. Und so konnten wir 2 von 3 Spiele gewinnen. Besonders hervorzuheben ist an diesem Tag Heidi, die in der Saison schon einen großen Sprung gemacht hat, aber dieses Mal nochmal einen drauf setzen konnte. Nach diesem Spieltag freuen wir uns aufs Finalturnier wo es zum Vorletzten mal aufs U14 Feld geht, bevor die Mädels auf das Großfeld wechseln.
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