U13 wächst an ihren Aufgaben in der U14
Nach einer 6 Wöchigen Spielpause ging es für unsere U13 endlich wieder in der U14 ans Werk.
Nachdem am 1. Spieltag nur ein Sieg (durch Nichantritt) errungen wurde, hieß es dieses Mal wieder lernen und so viele Punkte wie möglich hamstern.
Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den 7. der ersten Vorrunde den TSV Leipzig 76 III. Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft absetzen und beim Stand von 24:22 gegen Uns gab es ein Ass auf Seiten des Gegners und dieser jubelte zum vermeidlichen Sieg. Doch zum Glück zu früh gefreut, die Schiedsrichter entschieden auf Nullball, da ein Ball durchs Feld rollte als der Aufschlag ausgeführt wurde. Nach kurzen Diskussionen, rappelten sich die Devils schneller auf und machten die 4 anschließenden Punkte zum 26:24 Sieg. BÄM unser erster Paukenschlag.
Beim nächsten Spiel warteten die Mädels des VV Grimma II auf uns. Diese waren 6er der Vorrunde. Auch hier konnte sich kein Team absetzen. Zum Satzende konnten wir aber den Mädels aus Grimma den Zahn ziehen und gewannen unser 2tes Spiel. BÄM nach dem ersten folgt der Zweite.
Nun ging es gegen die TSG Markkleeberg den 2ten der Vorrunde. Hier wechselten wir einmal komplett durch und ließen es ruhig angehen so dass alle ihren Einsatz bekamen. Wie zu erwarten ging das Spiel klar mit 25:7 an die TSG.
Das letzte Spiel war nun gegen den SV Lok Engelsdorf II. Nach starken Beginn, wurde munter durchgewechselt ohne dass unser Spiel schlechter wurde. Und so wurde das Spiel auch klar mit 25:12 gewonnen. BÄM alle guten Dinge sind 3.
Nach Turnierende war klar, dass es das beste U14 Turnier einer Lobstädter Jugendmannschaft war, was mit den 6. Platz am Spieltag gekrönt wurde. Nach einer Nacht war nun auch klar, dass wir uns in der Gesamtwertung vom 11. Platz auf den 7 Platz verbessert haben und damit das Ticket fürs Finalturnier zum 1.Mal in der U 14 buchen konnten. Nun heißt es weiter trainieren, da in den nächsten Wochen noch weitere wichtige Spieltage an stehen, allen voran die 2. Runde in der U13 wo es für unser Team um einen gute Platzierung fürs Finalturnier geht.
Es spielten: Vanessa ©, Pia ©, Ari, Stella, Lara, Heidi, Amy und Eileen
AH_2016_18_ASV Wintersdorf – TSV Lobstädt 1:5 (1:2)
Kurioserweise sorgte ein „Verschreiberli“ für das Sinnbild des letzten Saisonspiels der Alten Herren des TSV Lobstädt in Wintersdorf. „Wir sind eine Treppe.“, war der Schlusssatz nach den Diskussionen über mutwilliges oder grundbedingtes Fernbleiben vom Spiel in der Altherrengruppe von WA. Nicht nur, dass diese durch die Ausfälle nur die Mindestanzahl an Stufen hatte. Nach Meinung einiger war sie sogar so morsch, dass sie den Wintersdorfer Recken nicht Stand halten würde. Dann machte das Kindergartenprinzip noch eine Stufe kurz vor dem Spiel kaputt. Geht man von einer Holztreppe aus, dann war es pures Glück einen Förster aktivieren zu können der früher einmal Baum hieß und der die Treppe für einen geringen Preiß wieder stabilisierte. Aber selbst wenn man den Waldarbeiter mit der Ressource Holz nicht erreicht hätte. An dem Tag gegen den Gegner…. Zehn Stufen wären genug gewesen was man natürlich vorher nie wissen kann. Bleibt zu hoffen, dass der Gegner, falls er den Text liest, dem Verfasser nicht noch mangelnden Respekt vorwirft und jedes Wort auf die Gold… bzw. Holzwaage legt wie natürlich die eigenen Kempen auch. Die werden schon wissen wie die Worte gemeint sind. Das Ganze ist ja aber auch nur ein Sinnbild und damit muss der fließende Übergang zum sportlichen Teil zurecht kommen. Lobstädt war von Anfang an klar besser. So klar, dass es ein Gegenspieler in seiner Hilflosigkeit am Altersunterschied beider Truppen fest machte. Seiner Meinung nach hätten noch zwei bis drei Stufen fehlen können bei der Lobstädter Treppe. Er schätzte den Gast als Zweite Männermannschaft ein bei der noch keine Stufen knarrte. Die mit den 64 Jahresringen hat er dabei übersehen. Kann passieren. Für die Nr6 ging an dem Abend eh alles zu schnell. Nach ein paar Möglichkeiten die der gute Wintersdorfer Keeper hielt gelang Kuhn nach einer schönen Kombination der Führungstreffer. Dietel lupfte in den Strafraum, Hinz ließ abtropfen mit der Brust und der Schütze schloss geradlinig ab. Der so genannte Dosenöffner blieb aber nochmal kurz stecken als ein lautes „Hab ich“ durch die Wintersdorfer Dunkelheit hallte. Geißler im Tor hatte sich aber geirrt. Er hatte ihn nicht und es stand 1:1. Der junge Förster regulierte aber auch das und es stand vor der Pause 1:2 für Lobstädt. Nach dem Wechsel musste der Gast nicht wesentlich mehr schwitzen als im ersten Abschnitt. Da tropften dem auf Lehrgang befindlichen M. Flack mehr die Perlen von der Stirn. Zwei regulär erzielte Treffer von Hinz und ein gegefaketer Liveticker in dem Hinz alle Lobstädter Tore erzielte und damit die Torjägerkanone im letzten Moment doch noch an sich riss brachten den neuen Champ an die Grenzen der Verzweiflung. Glückwunsch an dieser Stelle dem großen Flacki der Hinz nach seinen etwa 200 Toren in den letzten Jahren vom Thron stieß. Der Kummer beim Besiegten hielt sich aber in Grenzen. Das schönste der fünf Lobstädter Tore erzielte einmal mehr Krauspe. Über links außen am Gegner vorbei zirkelte er das Leder aus dem Lauf in das lange unbewachte Eck. Fußballerherz was willst du mehr. Am Ende waren viele wieder glücklich und aus der Treppe wurde wieder eine Truppe mit:
Geißler, Winkler, Kuhn, Mosolygo, Dietel, T. Pfau, Krauspe, Melzer, T. Flack, Thierfelder, Förster, Hinz,
Tore: Kuhn, Förster, Krauspe, Hinz 2
Licht und Schatten bei der B-Jugend – Berichte der letzten Pflichtspiele
Am 10.09.2016 musste unsere SG zum erwarteten schweren Auswärtsspiel nach Zschaitz. Die Jungs fanden einfach kein Mittel gegen die Abwehr der Zschaitzer. Es wurden nur lange Bälle zu den Mitspielern geschlagen und das meistens sehr ungenau. Hinzu kam, dass die Zschaitzer Abwehr an diesen Tag absolut sicher stand. So kam wie es meistens kommt: Triffst du vorn nicht das Tor, bekommst du sie hinten rein. Und so musste unsere SG mit einer „kleinen“ Packung von 0:4 die weite Heimreise antreten.
Am 25.09.2016 spielte unser SG bei der SG Großbothen / Sermuth und gewann mit 2:3. Die Partie ging nur in eine Richtung auf das Tor der SG Großbothen/Sermuth, was am Ende auch mit einen 2:3 Auswärtssieg belohnt wurde. Die Partie entschied Avram Saitovic mit den 2:3 für unsere Elf. Noch hervorzuheben ist Moritz Schwarze der an diesem Tag eine starke Leistung bot und auch das 0:1 machte.
Am 16.10 musste unser SG zu Hause zum Nachholspiel gegen die SG Dürrweitzschen antreten und gewann diesen Nachholer verdient mit 3:2. Es war ein recht ansehnliches Spiel. Die Partie war aber nicht ganz zufriedenstellend, weil einfach zu viele 100% Chancen vergeben wurden. Das Spiel hätte gut und gerne mit 8:2 gewonnen werden können. Aber drei Punkte sind drei Punkte. Zu erwähnen ist noch, dass Julian Berger zwei schöne Tore erzielt hat.
Am 22.10 fuhr unsere SG zum Auswärtsspiel nach Brandis und konnte dieses Spiel mit 0:2 gewinnen. Dami setzen sich die Jungs nun in der Spitzengruppe der Staffel fest. Das Spiel begann unter keinen guten Voraussetzungen, denn vier verletzte Spieler mussten ersetzt werden, was aber sehr gut gelang! Das 0:1 fiel bereits in der 6. Minute durch Pascal Schanze, der sich schön über halbrechts durchsetzte und überlegt einschob. So ging es auch zum Pausen-Tee. Bei Dauerregen und sehr schlechten Platzverhältnissenn erspielten sich unsere Jungs in der zweiten Hälfte sehr gute Chancen, aber leider wollte das 2:0 einfach noch nicht fallen. In der letzten Spielminute gab es an der Strafraumgrenze der Brandiser ein Foul an Lucas Dorn. Avram Saitovic schnappte sich den Ball und schob den Freistoss überlegt und clever in die Maschen. So stand es am Ende 0:2 für unsere Elf.
Der nächste Spieltag am 29.10 findet in Bad Lausick statt wo noch von der Pokalpleite eine Rechnung offen ist. Nur Zwei Tage später am 31.10. gibt es ein Nachholspiel zu Hause gegen Lok Beucha.
AH_2016_17_TSV Lobstädt – Nationalteam Reinsdorf 5:1 (1:1)
Nach dem 9:2 im Vorjahr trat das Reinsdorfer Nationalteam stark verbessert und erheblich verjüngt in Lobstädt an. Bei durchgängig strömenden Regen frönten beide Vertretungen ihrer Leidenschaft und brachten sogar einige Zuschauer dazu mit Regenschirm und Kapuze zuzuschauen. Die wurden zu Zeugen eines Spiels welches man unter diesen Umständen nicht besser spielen konnte. Lange Zeit konnte der Gast gut mithalten. Dem TSV gelang zwar die Führung durch M. Flack der mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld freigespielt wurde und den Hüter im zweiten Nachsetzen überwand aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Ballverlust bei eigenem Angriff war wieder einmal dafür verantwortlich. Sehenswert in des war der Lauf des Reinsdorfer Spielers und dessen hervorragender Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Für Geißler im Lobstädter Tor war diesmal nicht viel zu holen bei diesem satten Schuss. Der Gastgeber tat sich danach schwer Chancen zu erarbeiten. Er ließ zwar auch nicht viel zu aber sehenswert war das nicht für die tapferen Anhänger beider Vertretungen. Bis zur Pause und noch einige Zeit darüber hinaus blieb es bei diesem Spielstand und langsam drang die Nässe bei allen Beteiligten bis zur nackten Haut vor wenn sie nicht schon längst dort angekommen war. Grabner brachte dann die Heimelf in Front und auf die Siegerstraße. Bei seinem Schuss konnte der Gästehüter nicht viel machen. Es ging ihm ähnlich wie seinem Torhüterkollegen beim Ausgleichstor der Gäste. Dann gab es einen Klassiker der in dieser Saison schon mehrmals funktionierte. Angriff über links. Eingabe Krauspe. Direkter Torabschluss Hinz. Der legte wenig später im Strafraum auf den besser postierten M. Flack quer und das 4:1 war perfekt. Den Schlusspunkt setzte eine Neuverpflichtung des Jahres 2016. Leikhauf jagte die Kugel von der Strafraumgrenze ohne Pardon in die Maschen und erzielte damit seinen ersten Treffer in dieser Serie. Die Gäste aus Reinsdorf nahmen es gelassen. Eigentlich trainieren die Nationalkicker nur auf Kleinfeld oder nehmen an Turnieren teil. Dafür machten sie es aber nicht schlecht und hinterher zeigten sie einen riesigen Appetit so dass das Küchenpersonal um Antreiber Preiß deutlich mehr ins Schwitzen kam als die begossenen Pudel auf dem Platz. Das war auf keinen Fall das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Für das Hallenturnier des TSV im Januar sagten die Nationalkicker schon einmal zu.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, J. Pfau, Winkler, Melzer, Grabner, Eichelkraut, Krauspe, Flack, Hinz, Gollmer, Jeschky, Fubel, Leikhauf
AH_2016_16_TSV Lobstädt – TSV Windischleuba 5:4 (2:1)
Im vorletzten Spiel der Saison 2016 hatte Lobstädt wieder einen Namensvetter zu Gast. Mit reichlichen Vorschusslorbeeren bedacht kam der TSV Windischleuba aus Thüringen an die Glück-Auf-Straße zum freitäglichen Kick. Nach dem „HörenSagen“ handelte es sich um eine gute Truppe. Wer mit Altenburg eine Mannschaft besiegt gegen die der einheimische TSV keinen Stich gesehen hatte muss ja wohl gut sein. Immerhin. Rein äußerlich gesehen handelte es sich um einen Gegner der im Altersdurchschnitt gut aufgestellt war und genügend gleichwertige Wechsler zur Verfügung hatte genau wie die Heimelf. Auf dem Platz sah man dann sehr schnell, dass Windischleuba gut spielen kann. Den anfänglichen Respekt konnte Lobstädt jedoch alsbald beiseite legen. Dafür war der Gast an diesem Abend unterlegen auch wenn das Endergebnis für den aufmerksamen Leser etwas anderes aussagt. Zwei Gründe gab es warum sich Lobstädt von Beginn an nicht unbedingt in die Hosen machen musste. Grund eins waren die schnellen Außenverteidiger wenn man die Schnelligkeit in den Vergleich zu den gegnerischen Angreifern setzt und Grund zwei das häufig überlassene Mittelfeld in dem Richter, Grabner, Liedtke und Krauspe nahezu ungehindert machen konnten was sie wollten. Es gelang zwar nicht alles aber was klappte war dann auch von außen und innen gut anzusehen. Vergessen darf aber nicht werden, dass häufig Bälle auch schlampig gespielt wurden. Durch Grund eins gepaart mit einem überragenden Mosolygo als Vorstopper und einem sicheren Dietel als Libero brauchte man Geißler im Tor im ersten Abschnitt fast gar nicht. So wenig angriffswirksam war der Gast der Altenburg geschlagen hatte. Nun passt das ja immer noch nicht zum Endresultat. Es folgt ein Erklärungsversuch. Nach mindestens drei, vier guten bis sehr guten Tormöglichkeiten erzielte Grabner nach Eingabe von Krauspe das 1:0. Dann schenkte man dem Gast eine Ecke die eigentlich keine war und Geißler im Schenkungsrausch packte noch das 1:1 dazu. Hinterher wollten einige seiner Mannschaftskammeraden ihm auch etwas schenken. Von einem Torhüterlehrgang war die Rede. Dann erzielte Krauspe von außen die erneute Führung und mehrere gute bis sehr gute Gelegenheiten blieben liegen. Nach dem Wechsel zog die Heimelf nach Eingabe von Krauspe und Knieschuss von Hinz auf 3:1 und anschließend mit einer Rakete von Liedtke ins äußere Eck auf 4:1 davon. Messe gelesen dachten sich alle. War sie auch. Flack in Probierlaune versuchte sich im Alleingang nun immer häufiger am nächsten Treffer. Letztendlich gelang ihm dann auch das 5. Tor nach einem wunderbaren Zusammenspiel aber erst als der Gast die Schnäppchenangebote zum 4:2 und 4:3 annahm. Aber auch da war noch nicht Schluss. Mit dem Abpfiff traf Windischleuba erneut aber „nur“ zum Anschluss. Zu mehr reichte es an diesem Abend nicht gegen die Mannschaft die gegen Altenburg keinen Stich gesehen hatte.
Nachsatz: Es ist sicher übertrieben das Geschehene nach dem 4:1 mit der Auswechslung von Mossolygo zu verbinden aber bezeichnend ist, dass der ausgewechselte und vorzeitig duschen gegangene Spieler noch Stunden später einzelne Mitstreitende befragte ob es am Ende wirklich 5:4 ausgegangen ist.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, Winkler, Melzer, Grabner, Richter, Krauspe, Liedtke, Flack, Hinz, Kuhn, Gollmer, Jeschky
Tore: Grabner, Krauspe, Hinz, Liedtke, M. Flack
U13 zahlt in der Sächsischen Jugendliga U14 viel Lehrgeld
Am 25.09.2016 ging es für die Mädels der U14 früh los. Das angesteuerte Ziel war die Sporthalle in Engelsdorf, wo die sächsische Jugendliga der Altersklasse U 14 weiblich startete.
Da die Hälfte der Gegner aus Talentstützpunkten bestand, wurden die Ziele nicht hoch angesetzt. Mit dem Erlernten der letzten Trainingseinheiten sollten die Mädels eine Mindestpunktzahl erreichen, was aber nicht immer gelang. Mit dem Wissen, dass ein Sieg heute nicht drin ist, ging das Team um Kapitän Pia dennoch hoch motiviert ins Feld, da sie zeigen wollten, was sie in den letzten Wochen gelernt haben. Mit einer stabilen Annahme kämpften um jeden einzelnen Punkt.
Doch je größer der Abstand zum Gegner wurde, desto weniger Motivation war zu vernehmen. Sei es bei den Mädels auf der Ersatzbank, die von Satz zu Satz leiser wurde oder bei den Mädels auf dem Spielfeld, denen immer öfter die Bälle über die Finger rutschten. Um die Motivation wieder ein bisschen nach oben zu treiben, beschloss man, die Jugend mit Kuchen zu bestechen, was dann allen ein wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Durch diesen Spieltag wurde gezeigt, woran die Mädels noch arbeiten müssen, wenn sie nächstes Jahr in der U14 erfolgreich und weit vorn auf der Liste sein wollen.
Fazit: Am Zuspiel muss bei allen definitiv noch viel gemacht werden, denn dadurch verloren sie die meisten Punkte. Besonders positiv sind an dem Tag zwei Spielerinnen aufgefallen. Pia brachte mit ihren stabilen Annahmen, Ruhe in das Chaos, das durch die fehlenden „Ich“ immer wieder entstand. Zudem zeigte sie gute Ansätze in den Angriffen, wo sie versuchte, den Ball in die Lücken zu positionieren. Und Amy erlief sich viele Bälle und rettete so die ein oder andere verhauene Annahme und die mit Druck ausgeführten Angriffe punkteten fast immer.
Es spielten: Pia(C), Amy, Marie, Eileen und Lara
Es fehlten: Vanessa, Stella, Paulina und Emma
3:0 Derbysieg der Lobstädter Damen
3:0 Derbysieg, kämpferisch Stark spielerisch wenig überzeugt.
Am 1.10.2016 stand unser 1. Auswärtsspiel in Borna an.
Egal ob unsere ehemalige 2. Mannschaft oder 1. Mannschaft, Spiele gegen Borna waren immer eng und emotional.
Um 14:30 Uhr pfiff das Brandiser Schiedsgericht das Spiel an. Nach einen 0:2 Rückstand brachte Elli uns mit starken Aufschlägen 6:2 in Führung. Diese wurde bis zum 10:10 leichtfertig wieder verspielt. Viele individuelle Fehler in der Annahme schenkte Borna fast die Punkte. Bis zum 18:16 konnte sich kein Team richtig absetzen, bis zwei kleinen Aufschlagsserien von Lisa und Nancy uns auf 23:18 davon ziehen ließen. Und wieder schlug der Schlendrian zu und es wurde zum Ende wieder eng. In dieser Phase, zeigte sich die Erfahrung unserer Kapitänin Nadja, die erst mit einen langem Leger den 24. Punkt machte und dann mit einem Aufschlag so viel Druck beim Gegner ausübte, dass dieser den Ball nicht wieder zurück spielen konnte. Und so konnte der 1. Satz noch mit etwas Glück mit 25:23 geholt werden.
In der Halbzeitpause gab es mahnende Wort von Trainerin Petra, es konzentrierter anzugehen, geschlossener im Block zuarbeiten und die Dankebälle besser auszuspielen. Nach einem 0:2 Rückstand, war es wieder Elli die uns diesmal auf 6:3 in Führung brachte. Diese Führung blieb auch bis zum 11:8 bestehen. Nun konnten wir durch starke Aufschläge, gute Block aber auch Abwehrarbeit Borna den Zahn ziehen und bauten die Führung auf ein 19:8 aus. Dieser Vorsprung wurde nun verwaltet und mit 25:12 wurde der 2 Satz sicher eingetütet.
Der 3. Satz startete mit einer 9. Punkte Aufschlagsserie von Trixy. Mit diesen Vorsprung im Rücken schlichen sich immer mehr Fehler ein, ohne aber das Borna die Möglichkeit hatte den Vorsprung zu verringern. Zu selten aber auch, wurden die Angriffe über die Aussen konsequent zu Ende gespielt so dass Borna immer wieder die Möglichkeit hatte zu punkten. Auch wurde leider in der Feldabwehr zwei bis drei Gänge zurück geschalten so dass der 3.Satz „nur“ mit 25:17 an uns ging.
Fazit: Wir konnten wie gewünscht 3 Punkte aus Borna entführen. Waren da wenn es nötig ist und zeigten dass die Erfahrung im Bezirk uns gut getan hat. Wichtig ist auch, dass die Verantwortung im Angriff nicht wie früher nur auf Nadja und Nancy lastet. Hier kommen gerade die „Jungspunde“ immer besser in Fahrt und entlassten Nadja und Nancy immer mehr im Angriff. Seit langem wurde Phasenweise ein Laufspiel in der Feldabwehr gezeigt die man lange von unserer Libera Julia vermisst hat. Trotz des doch klaren 3:0 Sieg sollte es nicht hinwegtäuschen, dass es bis zum Ende noch viel Training braucht um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Es Spielten: Nadja Voigt (c), Nancy Müller, Trixy Schilde, Lisa Lellesch, Christin Cebulla, Elisabeth Karpf, Julie Baer (L) und Julia Gorzize (L)
AH_2016_15_TSV Lobstädt – Schwarz-Gelb Prößdorf 7:0 (4:0)
Am Freitag maßen sich die Alten Herren vom TSV Lobstädt mit dem 15. Gegner in diesem Jahr. Der kam wiedermal von jenseits der Landesgrenze und war mit Prößdorf ein alter Bekannter. Die schwarz-gelben Thüringer wurden zum Kick auf den zweiten oberen Platz geführt weil man der Jahreszeit geschuldet nicht mehr auf Kunstlicht verzichten konnte und dieses nur dort vorhanden ist. Der frühe Anpfiff (18.00 Uhr) war zwar auch aus diesem Grund gewählt worden, bereitete aber den Einheimischen wesentlich mehr Probleme ihn einzuhalten als den Gästen. Die waren schon lange bereit als eine reservierte große Hose eines Lobstäder Spielers immer noch auf ihren Träger wartete. 18.13 Uhr waren Spieler und Hose auf dem Feld und es konnte ohne Erwärmung losgehen. Beide blieben von einer Zerrung verschont. Was der Hose sicher nicht all zu viel ausgemacht hätte. Das Lobstädter Spiel lief trotz der holprigen Vorbereitungsphase von Beginn an ruhig und geordnet. Viele Anspielstationen waren vorhanden und der Ball wurde über diese immer wieder konsequent laufen gelassen. Das machte es dem Gegner schier unmöglich auch nur einmal während der gesamten Spielzeit den Fuß in die Tür zu bekommen. Hinzu kam, dass der Gastgeber im Spielaufbau kaum Fehler machte. Für Prößdorf war von Anfang an dem Tag nichts zu holen. Das war schon frühzeitig offensichtlich. Folgerichtig begann das Toreschießen frühzeitig. M. Flack eröffnete das Geschehen mit einem Doppelpack. Einmal stand er nach einem Abpraller vom Hüter goldrichtig und einmal setzte er sich nach Pass von Krauspe im Eins-Eins durch. Dann ließ es Richter der lange kein Fußball mehr gespielt hatte zweimal krachen und stand dem Hattrick am nächsten. Den verhinderte der Pausenpfiff. Nach dem Wechsel erhöhte wiederum M. Flack. Seinen zweiten Doppelpack verhinderte Eichelkraut mit einem ungewollten Traumtor zum 6:0 ehe Flack noch einmal netzte und mit vier Treffern Man oft he Match wurde. Neben den Torschützen und einer tollen Gesamtleistung des Teams trat immer wieder Leikhauf mit hoher Ballsicherheit und großer Laufbereitschaft in Erscheinung. Außerdem ist zu erwähnen, dass Geißlers Weste endlich mal wieder die Farbe des Kleides seiner kürzlich geehelichten Katrin hatte. Der TSV spielte hinten mal wieder zu null was selten passierte im Verlaufe dieser Saison.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, Leikhauf, Krauspe, Richter, M. Flack, Eichelkraut, Thierfelder, Hinz, Kuhn, Jeschky
Tore: M. Flack 4, Richter 2, Eichelkraut 1
Victoria-Sporthalle wurde offiziell eröffnet
AH_2016_14_SV Eula – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)
SV Eula 59 – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)
Nachdem Eula vor einigen Wochen in Lobstädt wegen Leutemangel passen musste kam es am Freitag zur eigentlichen Rückspielpartie was unter den gegebenen Umständen zwar keine mehr war aber alle waren froh, dass gespielt wurde. In beiden Mannschaften war genügend Personal vorhanden. Nur um es vorwegzunehmen. So viel, dass am Ende nicht jeder eine Spätsommerwurst vom Grill erhaschen konnte. Wenn die durchgegebenen Zahlen stimmen waren 28 Akteure verteilt auf beide Teams am Start. Wer nicht pünktlich kam musste vorerst auf der Bank Platz nehmen weil die so schon spät angesetzte Anstoßzeit kaum ein Ende bei Tageslichtbedingungen zuließ. Beide Vertretungen waren nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ sehr gut aufgestellt. In der Anfangsformation hatte die Heimelf sicher einen etwas jüngeren Altersdurchschnitt aber von Wettbewerbsverzerrung konnte keine Rede sein. Es war nur ein Vorteil. Den nutzten die Hausherren aus und das ist auch legitim. Eula machte so viel Druck, dass ein Lobstädter Spielaufbau nur bedingt stattfinden konnte. Zu viele Gästespieler waren mit Defensivaufgaben beschäftigt. An der Mittellinie brauchte man ein Fernglas um Anspielpunkte zu finden oder sie waren gar nicht vorhanden. Ziemlich schnell führte der Druck dann auch zu Fehlern und damit verbundenen Chancen für Eula. Zwei davon wurden rigoros (laut Duden: sehr streng, unerbittlich, hart; rücksichtslos, ohne Rücksichtnahme) genutzt. Der Gast taumelte. War angeschlagen. Hätte beinahe noch das dritte Gegentor gefangen. Hinterher machte jedoch kaum einer den Eindruck, dass er in dieser Situation Angst hatte unterzugehen. Alle waren zuversichtlich. Auch wenn das dritte Tor gekommen wäre. Naja. Zum Untergehen braucht es Wasser und davon gab es wenig in den letzten Wochen. Als sich Mosolygo gegen „Noch Gastspieler“ Eichelkraut selbst auswechselte senkte er zuerst den Altersdurchschnitt der Lobstädter Truppe. Von da an gelang es den Gästen aber auch besser den Ball im Mittelfeld zu behaupten und gezielter nach den Anspielstationen im Angriff zu suchen. Chancen wurden kreiert und schneller als erwartet… ach nein. So wie erwartet holte man Stück für Stück auf und führte bereits wieder bevor Schiedsrichter Hans zur Pause pfiff. Hinz machte den Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Eichelkraut und der junge Flack bediente den älteren zweimal und schon war alles wieder chic. Vergessen die Mühen der Anfangsphase. Nach dem Wechsel konnte der TSV mit Krauspe, Kuhn und Thierfelder noch mehr Qualität bringen, was den Sieg dann wirklich nicht mehr in Gefahr brachte. Trotzdem gab sich Eula nicht auf. Durch die nicht genutzten Lobstädter Chancen hätte es wegen eines Pfostenschusses noch einmal spannend werden können. Dann machten aber die Edeljoker Krauspe und Eichelkraut mit den Lobstädter Toren 4 und 5 den Unterschied an diesem Tag. Und da war es auch egal ob am Ende die Wurst langte. Ein Sieg gegen Eula schmeckt immer vorzüglich. Übrigens auch gegen jeden anderen Gegner.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, T. Flack, Leikhauf, Scheil, Kuhn, Thierfelder, Krauspe, Eichelkraut
Tore: Hinz, M. Flack 2, Krauspe, Eichelkraut
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