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08_AH_2018_ Kleinfeldturnier FSV Kitzscher

Beim Kleinfeldturnier in Kitzscher waren neben dem TSV der gastgebende FSV Kitzscher, der BSV Borna, der FSV Lucka, der HFC Colditz und TuS Iggi Hainichen am Start. Allen ging es darum den Wanderpokal des FSV mit sportlichen Mitteln zu holen. Trotz gnadenlos herunterprasselnder Sonne und knüppelharten Untergrund bei dem sich so manch einer nicht im Klaren war welches Schuhwerk er tragen sollte gingen die sechs Mannschaften im Modus jeder gegen jeden an den Start. Zwei Altherrenvertretungen sagten im Vorfeld ab, so dass das ursprünglich geplante Achterturnier nicht in dieser Form stattfinden konnte. Lobstädt sah sich nach Bekanntgabe des Turnierplanes und der Betrachtung der Gegnerschaft bereits sehr weit vorn. Vor dem letzten Spiel gegen Borna wäre nach eigenen Aussagen der Vorsprung schon so hoch, dass das Prestigeduell nicht der entscheidende Faktor wäre in Bezug auf den Titelgewinn. Fast hätte sich anfreunden können mit dieser Meinung denn die ersten beiden Spiele waren zwar knapp aber wurden jeweils mit 1:0 gewonnen. Die Gegner waren TuS Iggi und der HFC Colditz. Bereits da war jedoch zu erkennen, dass die Laufbereitschaft nicht durchgängig intakt war und dass die Chancenverwertung zum Himmel schrie. Alles sprach für die These den Cup zu gewinnen weil man eben Minimalergebnisse mit Minimalaufwand erzielte. Das änderte sich jedoch abrupt. Gegen den FSV Lucka wurden bereits die besten Möglichkeiten sträflich liegen gelassen und man kassierte zwei Gegentreffer. Kitzscher gewann 1:0 gegen den TSV. Der Grund war der gleiche. Turniersieg futsch und plötzlich hatte man das Prestigeduell mit Pflichtsiegbedingung wenn man wenigstens noch Platz zwei erreichen wollte. Das konnte nur schief gehen und ging es dann auch. In diesem Duell war Lobstädt allerdings von den Spielanteilen betrachtet und der Anzahl der Chancen unterlegen. Borna sicherte sich mit dem 1:0 den Pokalsieg aber nicht den Pott. Der ging wie der Name schon sagt auf Wanderschaft. Nach Borna wo er nach Turnierende hingehörte aber erst einmal mit Zwischenstopp in Lobstädt. Völlig verdutzt war der samstägliche Lobstädter Taschenöffner als er das Bild des vom Handtuch umschlungenen Wanderpokals vor seinen Augen hatte. Wie kann das denn passiert sein? Ja. Der Auftrag war schon so, dass der Pokal geholt werden sollte. Stimmt. Auf sportlichem Weg ging das an diesem Abend nicht. Da wird doch nicht einer das Fairplay außer Kraft gesetzt haben? Aber nein. Das machen Lobstädter Spieler nicht. Das haben die nur selten schonmal gemacht. Die holen sich die Pokale die sie wollen. Wahrscheinlich ist das nur ein Irrtum. Beide Mannschaften teilten sich eine Kabine. Siegestrunken hat sicherlich ein Bornaer die Tasche mit einem Lobstädter verwechselt. Anders kann es ja nicht sein. Lobstädt hätten den Pokal zwar gerne gehabt aber schmückt sich nun wirklich nicht mit fremden Federn. Höchstens zum Spaß. Borna ist der verdiente Pokalsieger des Kitzscheraner Turniers und wird die Trophäe auch erhalten. Vorerst hält aber der TSV Lobstädt die Siegerschüssel in den Händen. Passt zu diesem Ereignis eigentlich noch der Begriff „Willensleistung“. Lassen wir es mal im Raum stehen. So wie es die Lobstädter Kicker am Freitag oftmals taten.

07_AH_2018_ Teutonia Netzschkau – TSV Lobstädt 3:5 (1:1)

Der TSV Lobstädt trat am Freitag die Reise ins Vogtland an. Dort wartete wieder einmal die befreundete Teutonia aus Netzschkau zum Auftakt des alljährlichen Vereinsfestes. Unter der Woche standen die Zeichen noch schlecht, dass man elf Spieler aus den eigenen Reihen rekrutieren kann. Zu Spielbeginn nach einer Anreisezeit von einer Stunde stand der Kader allerdings. Der wurde telefonisch über die Whats App bekannt gegeben, so dass sich die bereits anwesenden Kicker umziehen konnten und sich eventuelle Zweifel über die Nichtnominierung in Schall und Rauch auflösten. Es spielten alle. Netzschkau muss von den Besetzungssorgen gehört haben denn die Akteure der Heimelf ließen es gemächlich angehen mit der Spielvorbereitung. Frei nach dem Motto „Eine Roster und ein Pilz – erst danach gilts“ machten sie einigen Lobstädtern schon vorher den Mund wässrig. Die stretchten sich und dehnten was die Muskeln hergaben aber der Gegner hatte die Ruhe weg. Ein Lobstädter, der erstmals in Netzschkau war und über die Entfernung nicht aufgeklärt wurde und einer dessen Frau bereits in Bubendorf bei ihrer eigenen Geburtstagsfeier saß wo sie auf ihren Gatten wartete ließen Anzeichen von Ungeduld erkennen. Dann ging es los. Der TSV war spielbestimmend. Ohne Gegenwehr beherrschte er das Mittelfeld und hatte hinten nichts auszustehen. Der Kreativität nach vorn waren alle Türen geöffnet. Das wurde vom Gast als Einladung angenommen und man bekam frühzeitig Chancen. Eine der ersten wurde von Hinz erfolgreich zum 0:1 abgeschlossen. Vater des Erfolgs war Krauspe mit seiner tollen Flanke von links außen die der Schütze direkt und unkonventionell mit dem Knie verarbeitete. Danach hätten die Tore im Minutentakt fallen müssen für Lobstädt. Es fehlte immer nicht viel oder wenn man es genauer betrachtet die Übersicht für den freien Mann. Nett formuliert wohl gemerkt. Gegen Ende der Halbzeit fiel jemanden noch ein, dass die Wimpel alle sind beim TSV und dass es sich gehört ein Gastgeschenk zu machen. An Stelle diesem überließ Forberg dem Gegner zwei Meter vor der eigenen Linie den Ball und es stand 1:1. Nach dem Wechsel konzentrierte sich der TSV Lobstädt erst einmal wieder auf das Wesentliche. Der Stadionsprecher war überfordert denn von da an gab er nie mehr den eigentlichen Spielstand durch. Krauspe regulierte die Nachlässigkeiten der ersten Hälfte mit zwei wunderschönen Toren die er sicherlich mit nach Bubendorf als Geschenk nahm. Leider ging es nicht ganz so fluffig weiter. Es dauerte eine ganze Weile bis zum 1:4. Das seit dem CL Finale bekannt gewordene Karius-Baktus-Syndrom war es zwar nicht. Ein Torwartfehler nach einem von der Mittellinie in den Strafraum geschmetterten Hochball schon und es stand 2:4. Am Ende erzielten beide Vertretungen noch zwei Treffer. Erst Lobstädt zum 2:5 und dann die Teutonen zum Endstand von 3:5. Damit ging dieser sehr freundschaftliche Vergleich in einen noch freundschaftlicheren Bereich über. Angesteckt von der Erwärmungsphase ließ sich ein Teil der Lobstädter Mannschaft hinterher Zeit und machte die Nacht zum Tag wie es Real Madrid neulich tat während Liverpool wahrscheinlich Zahnschmerzen hatte.

Tore: Hinz, Krauspe (2), Antoni, Ingo

neue Datenschutzverordnung

Ab 25. Mai 2018 gilt die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Aus diesem Anlass bitte wir Euch die „alten“ Anmeldeformulare nicht mehr zu verwenden.

Die Aufnahmeanträge werden im Moment überarbeitet. Nach Fertigstellung bekommt Ihr neue zugeschickt.

06_AH_2018_ TSV Lobstädt – ASV Wintersdorf 9:3 (3:1)

Am Freitag war der TSV Lobstädt bereit das Pfingstfest einzuläuten und die Blamage von Pegau gegen den ASV Wintersdorf vergessen zu machen. Eine reguläre Arbeitswoche ohne Feier und Brückentag Unterbrechung vor dem Wettkampf bildete die Basis. Elf Spieler kamen pünktlich zum Anpfiff. Einer wurde als Wechselspieler für die zweite Halbzeit noch erwartet und befand sich während des ersten Durchgangs noch auf dem Weg von der Arbeit zum Feierabendkick. Mehr Material stand der Heimelf an diesem Abend nicht zur Verfügung. Durch Verletzungen, Arbeit, Urlaub usw. wohl gemerkt. Am Rosterstand reichten die wenigen Quadratmeter indes kaum aus. So viele Nichtaktive hatten ihre Dienste für das Catering zur Verfügung gestellt. Aber mit Verlaub. Wintersdorf war nicht Pegau und die zwölf hatten ohne Himmelfahrtshandicap nicht die großen Probleme mit sich, dem Gegner und dem Schiedsrichter. Jedenfalls nicht alle weil nicht jedem ein reguläres Tor aberkannt wurde. Sei`s drum. Die Wintersdorfer verteidigten von Beginn an hoch und riefen bei jedem Durchbruch der Gastgeber „Abseits“. Es erinnerte eher an einen hilflosen Reflex als an eine Abseitsfalle. Der Anschein entstand, dass sich der Gast immer wieder Unterstützung beim Schiedsrichter erbettelte. Doch der blieb in allen Fällen ungarnhart und Wintersdorf bekam die Quittung für das starre, niemals an den Gegner angepasste Defensivsystem. Beim Führungstreffer wurde Brandt in den Raum geschickt und vor dem Hüter legte er den Ball uneigennützig quer auf Hinz der keine Mühe hatte die Kugel über die Linie zu bringen. Das zweite Tor machte Brandt selbst. Auch da wurde Abseits moniert und lauthals geschrien als der Pfiff ausblieb. Beim 3:0 legte Hinz auf für T. Flack und der machte den Auftakt zu seiner One Man Show. Diese wurde lediglich durch den Anschlusstreffer der Gäste und den Halbzeitpfiff unterbrochen. Kurz nach dem Wiederbeginn machte er mit dem 4 und dem 5:1 weiter. Der zweite Wintersdorfer Treffer unterbrach ihn noch einmal bevor er seine Farben auf 6 und später auf 7:2 weiter voran schoss. Ein lupenreiner Hattrick konnte ihm durch die Gegentore nicht gelingen aber sonst konnte er mit seiner Ausbeute recht zufrieden sein. Reich an Toren bis dahin war das aber noch nicht das Ende. Auch der ASV brachte das Streitobjekt noch einmal im Kasten der Heimelf unter und Liedtke machte im Verbund mit Jeschky den Schlusspunkt auch wenn es beim Abschluss etwas dauerte und die Eleganz der sechs Treffer vom Helden des Tages „Mr Sixpack“ unerreicht blieb.

Tore: Hinz, Brandt, T. Flack (6), Liedtke

Mitgliederversammlung 2018

Am 28.05.2018 um 18 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Vereinsheim in der Glück-Auf-Str. 10 in Lobstädt statt. Alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen zum Ablauf gibt es in der nachfolgenden Einladung.

Einladung Mitgliederversammlung 2018

05_AH_2018_TuS Pegau – TSV Lobstädt 0:0 (2:0)

Von den ominösen Nachhimmelfahrtsspielen gab es bis dato bekanntlich nur zwei Arten. Entweder die besonders guten bei denen der Gegner am Vortag tiefer ins Glas geschaut hatte als man selbst oder die besonders schlechten bei denen es anders herum war. Nach eigenen Angaben der anwesenden 12 Lobstädter Spieler in Pegau hatte es keiner übertrieben am Vortag. Die 2:0 Niederlage und ein grottenschlechtes Spiel sagt aber genau das Gegenteil aus oder Pegau war wirklich besser. Da man den nicht anwesenden kaum Alkoholprobleme vorwerfen kann muss man ab jetzt bei der Einordnung dieser Nachherrentagsveranstaltung von der 3. Art oder der „Pegauer Art“ sprechen. Dabei hat das Wort „Art“ überhaupt nichts mit dem englischen Wort zu tun. Das bedeutet in der Übersetzung nämlich „Kunst“. Es sei denn man spricht von der „Kunst der Blamage“. Die ist dem TSV Lobstädt am Freitag auf der ganzen Linie gelungen. Zum Spiel selbst ist nicht viel zu sagen. Von TSV Seite fand es schlicht und ergreifend nicht statt. Fehlpässe waren an der Tagesordnung und das Ballschleppen stand vorrangig auf der Tagesordnung. Dabei sah man sich zweikampfstarken Pegauern gegenüber die nur darauf warteten, dass der Lauf mit dem Ball am Fuß begann. Schnell wurde der Ballführende gestellt, bearbeitet und unschädlich gemacht. Oft kam es nach Ballverlusten bereits im ersten Durchgang zu gefährlichen Angriffen der Gastgeber. Hier von einer Blamage zu sprechen wäre nicht angemessen. Schließlich ist der TSV Lobstädt keine Übermannschaft. Sicherlich hätte man etwas am eigenen Vorgehen verändern müssen aber dazu war an diesem Abend weder der einzelne Spieler noch die Mannschaft in der Lage. Stattdessen haderten die Einzelkämpfer mit allem was sie nicht selber betraf. Das Blamable war, dass sie sich in Rage redeten, sich nicht einkriegten und beleidigend gegenüber den Pegauern und dem Schiedsrichter wurden. Selbst vor dem eigenen Mannschaftskameraden wurde nicht halt gemacht. Am Ende stand die Spielfortführung auf der Kippe weil es fast zur Schlägerei kam. Pegaus Torhüter hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Ball zu halten. Auf der Gegenseite entschieden zwei kleine Fehler in der Abwehr das Spiel. TuS konnte mehr Chancen erarbeiten, war in den Zweikämpfen präsenter und gewann mit 2:0 absolut verdient ohne die Bäume an der Elsteraue herausreißen zu müssen. Der TSV Lobstädt schlug sich in allen Bereichen selbst. Ein Geburtstagsgeschenk für Sven Krause zum 55. war das sicher nicht. Die mitgereiste Torwartlegende gibt trotzdem einen Kasten aus. Nächsten Freitag beim Heimspiel mit voller Kapelle und hoffentlich besserer Laune bei allen Beteiligten. Vor , während und nach dem Spiel.

04_AH_2018_TSV Lobstädt – FSV Kitzscher 5:1 (1:0)

Der TSV Lobstädt gewann am Freitagabend beim ersten Heimspiel der Saison gegen Kitzscher mit 5:1. Nach dem dürftigen Auftreten in Prößdorf hatte man es zu Hause mit einem anderen Kaliber zu tun, zog sich aber wesentlich besser aus der Affaire. Vom Ansatz brachte der FSV alles mit um den TSV zu schlagen. Von Beginn an dominierte der Gast. Wenn auch manchmal selber produziert gelangte der FSV zu Chancenvorteilen. Bei der Heimelf ging nichts so richtig vorwärts. Man tat sich schwer nach vorn zu spielen. Am Anfang ging es aber dann wurde abgebrochen. Der frei stehende nächste Mann im Spielaufbau wurde nicht gefunden. Das richtige Spielen von hinten heraus wurde oft zu früh abgebrochen. Man kam einfach nicht zu den erwünschten Chancen. Aber wie es manchmal so ist. Kitzscher nutzte klare Sachen nach teilweise gastfreundlichen Vorlagen nicht aus und Lobstädt machte es mit der ersten Gelegenheit. Hinz war da wo er immer ist und diesmal kam auch die Flanke von Jeschky. Dem besseren Flankengeber der beiden Brüder.  Trotzdem dauerte es lange. Den Anfang der zweiten Periode überstand der Gast schadlos. Dann zeigte die altersmäßige Unterlegenheit Wirkung. Der TSV begann die sich einschleichenden Fehler rigoros zu nutzen und hatte Erfolg. Vor allem aber weil man einfach vor ging. Der Ballführende spielte den ersten Gegenspieler aus, passte zum Nebenmann und bekam die Kugel direkt auf dem Präsentierteller zum Abschluss serviert. T. Flack – Leihkauf – T. Flack. Simple. Dann bekam Flack den Ball nach rechts in den Lauf gelegt. Er hielt an und flankte fast aus dem Stand. In der Mitte vollendete der eingewechselte Jeschky zum 3:0. Grabner erhöhte wenig später auf 4:0. Es lief aus Sicht der Einheimischen. Trotzdem kam Kitzscher in dieser Phase zum verdienten Ehrentreffer. Als alles entschieden war setzte T. Flack noch ein Sahnehäubchen drauf. Im Vorwärtsgang umspielte er einen Abwehrspieler und zirkelte sofort nach Abschluss der Aktion das Leder mit dem rechten Außenrist in den äußersten Winkel. Rechts vom Hüter aus gesehen. TdM. Gute Besserung gilt an der Stelle Jonas Fußball. Ihm wurde bei einem Zweikampf die Schulter gebrochen. Er wird eine Weile ausfallen hat aber eine gute Frau die ihn pflegt. Somit ist es halb so wilde. Er wird die Sache schultern au.

Tore: Hinz, Jeschky R., Grabner, Flack T. (2)

03_AH_2018_SG Schwarz-Gelb Prößdorf – TSV Lobstädt 0:1 (0:0)

Einen knappen aber verdienten Auswärtssieg landete der TSV Lobstädt am Freitagabend in Prößdorf. Verdient deshalb weil man im Vergleich zum Gegner wesentlich mehr Chancen hatte und hinten selbst ziemlich wenig Gefährliches zuließ. Das eine erzielte Tor reichte dadurch vollkommen aus und die ausgelassenen großen Möglichkeiten fielen überhaupt nicht ins Gewicht. An diesem Abend gab es übrigens nur einen der selbst die klarsten Gelegenheiten nicht nutzen konnte. Der Fairness halber sollte man aber erwähnen, dass Prößdorf einen ausgezeichneten Hüter zwischen den Pfosten zu stehen hatte. Die super Reflexe, spektakulären Paraden und sensationellen akrobatischen Aktionen erinnerten eher an einen jungen Mann als an einen älteren Herren. Selbst äußerlich war nichts vom einsetzen des Alterungsprozesses zu erkennen. Was für ein Jungbrunnen. Der TSV versuchte es mit drei Varianten das Spiel zu gewinnen. Erst wollte man das Ganze spielerisch lösen. Das ließen aber der Platz und der uneingespielte Kader nicht zu. Bis zur Sechzehn war es manchmal ok auch wenn oft abgebrochen wurde und häufig schon ein ungenaues Zuspiel für Sand im Getriebe sorgte. Zum finalen Pass kam es nie. Ein Elfmeter mit dem Pausenpfiff sollte der Dosenöffner sein dachten alle. Dem einzigen dem T. Flack wohl erzählt hat, dass er immer von sich aus rechts unten schießt war der Hüter von Prößdorf. Denn genau dahin bewegte er seinen Körper und überraschte den verdutzten Schützen. Variante 2 begann mit dem Wiederanpfiff. Sie trug den Namen „Theo gegen den Rest der Welt“. Flack versuchte nun seinen Fehlschuss wieder gut zu machen. Den Ball holte er sich in dieser Phase meistens selber und gab ihn selten ab außer es handelte sich um den Prößdorfer Torsteher. Variante „Langholz“ folgte. Diese sah nicht mehr schön aus brachte aber den gewünschten Erfolg wenn man Eckbälle dieser Variante überhaupt zuordnen kann. Einmal übten die Joggerfreunde Krauspe der flankte und Forberg der vorbei köpfte noch aber bei der Wiederholung schlug die Kugel von Forbergs Kopf im Kasten ein. Der Schütze und Libero belohnte sich an diesem Tag für seine starke Vorstellung selber. Wenn man hinten alles abräumt, zu null spielt und vorn noch den Siegtreffer erzielt ist „Man oft he Match“ nicht übertrieben. Der TSV hätte es leichter haben können, versäumte es jedoch die Fehlpassquote zu senken und alle Mitspieler in die Partie einzubinden. Nominell war man zwar immer vollzählig auf dem Platz aber gefühlt bekamen einige nur die Statistenrolle zugesprochen. Die Vergangenheit hat ja bewiesen, dass man in Prößdorf auch in Unterzahl erfolgreich sein kann. In Unterzahl waren die Roster nach dem Spiel nicht aber sie wurden alle aufgegessen. Diese Kalkulation hat gepasst. Für ein gutes Spiel hat sich der TSV etwas verrechnet. Am Ende steht der Erfolg. Nach dem „Wie“ fragt später keiner mehr.

Tore: Forberg

02_AH_2018_SV Naunhof – TSV Lobstädt 0:1 (2:2)

Clade (Klade) ist ein Begriff aus der Biologie und bedeutet geschlossene Abstammungsgemeinschaft. Es handelt sich um eine systematische Einheit, die den letzten gemeinsamen Vorfahren und alle seine Nachfahren enthält. Also dürfte in Naunhof mit Clade der Wald gemeint sein an dem sich der Sportplatz befindet den der TSV Lobstädt beim wöchentlichen Altherrenkick dieses Mal bereiste. Die Wiese selber hat mit einer Clade wenig zu tun. Zumindest nicht die auf der man sich mit dem SV Naunhof auseinander setzen musste. Es handelte sich dabei nämlich um einen Kunstrasen. Bei dem ist bekanntlich jeder Halm gleich und wenn man überhaupt einen Vorfahren benennen kann dann müsste er Erdöl heißen. Unglücklicherweise hatte der Fangkorb ein Leck und das liegen gebliebene Gras machte es unmöglich auf dem Rasenplatz zu kicken. Schade. Aber dafür hatten beide Vertretungen keinerlei Aufstellungssorgen. Sportgruppe Altmann machte kein Fußballtennis und dadurch waren beide Reservebänke ausreichend gefüllt. Ein Wunder, dass die Trikots reichten und keiner nackt auflaufen musste. Fußballerisch standen von Beginn an zwei Mannschaften auf dem Platz die sich weitgehend neutralisierten. Naunhof hatte etwas mehr vom Spiel und verdammte den TSV zu viel Defensivarbeit. Das machte der Gast allerdings hervorragend. Mit Krause im Tor der nach monatelanger Abwesenheit nichts verlernt hatte und Libero Dietels Abwehr die mit Forberg, Bischoff und Winkler hervorragend funktionierte ließ man hinten wenig zu obwohl der Druck schon ziemlich groß war. Nach vorn gelang dem TSV im ersten Abschnitt nicht so viel aber immerhin der Führungstreffer. Richter setzte sich in einer Einzelaktion gegen Wuttke durch und bastelte die Kugel ins äußerste Eck. Nach der Pause agierte Lobstädt etwas offensiver. Viele Chancen sprangen zwar immer noch nicht heraus aber zumindest erzielte man im Vergleich zu den gegnerischen Aktionen Gleichwertigkeit. Zwischenzeitlich kassierte man dann etwas unnötig den Ausgleich aber Flack stellte wiederholt durch eine Einzelaktion den alten Abstand her. Am Ende konnte Lobstädt einen energisch vorgetragenen Angriff der Hausherren nicht verteidigen und Naunhof kam verdient zum Ausgleich mit dem auch der TSV gut leben kann. Beide Vertretungen überzeugten nicht nur durch die Quantität des Kaders sondern auch durch Qualität auf dem Platz. Vor allem im Mittelfeld und in der Abwehr überzeugten die Akteure. Im Angriff hatten es beide Vertretungen schwer sich durchzusetzen. Für den Zuschauer gab es wenig spektakuläre Szenen zu sehen. Dafür kam er in Sachen Einsatz, Technik und Taktik voll auf seine Kosten. Dieses Spiel hatte zuweilen Wettkampfcharakter.

Tore: Richter, M. Flack

01_AH_2018_SV Grimma – TSV Lobstädt 0:4 (0:1)

Nach gefühlten sechshundertsiebenunddreißig Tagen, 12 Stunden, sechsundvierzig Minuten und ein paar Sekunden ging es endlich wieder los mit der Altherrentournee 2018 für den TSV Lobstädt. Gefühlt und nach drei Spielausfällen wohl gemerkt. Eine schier unerträgliche Situation baute sich mittlerweile auf. Alle wollten sie raus um zu zeigen wie sie sich im Winter in dem nichts ging vorbereitet hatten. Training war ja nie möglich. Mal zu nass. Mal zu glatt. Mal ein Hallenturnier am Tag nach dem Training. Mal zu dunkel oder so etwas in der Art war immer. Manche trafen sich seit der Weihnachtsfeier erstmals wieder und wunderten sich über Gewichtsverluste des Einen und Zunahmen des Anderen. Über den Fitnesszustand sagte das nichts aus und der ML stellte erst einmal nach gut Dünken auf. Richter und Bischoff blieben draußen weil beide noch nicht auf dem gewünschten Stand waren. Der eine wollte noch ein paar Gramm weniger und der andere musste noch an der Kondi feilen. So liefen sie sich vorbildlich für alle anderen Runde um Runde ein. Der Weilen kämpften die anderen und spielten natürlich auch gegen keinen geringeren als den SV Grimma AH. Es lief im ersten Spiel noch nicht alles rund aber doch schon erstaunlich gut. Zumindest hatte man den Gegner weitgehend unter Kontrolle. Es wurden wenige Chancen für Grimma zugelassen und wenn dann hatte Geißler im Tor die Augen auf und vereitelte sie. Dabei bevorzugte ein zweimal die Fußabwehr und schonte somit die nagelneuen Torwarthandschuhe. Am Ende stand für ihn die Null zu Buche. Seine Vorderleute indes trugen viele Angriffe vor und erarbeiteten sich auch einige Möglichkeiten. Anfänglich hatten sie jedoch Ladehemmungen. Das änderte sich nach einer angeschnittenen Ecke von Fubel. Der Hüter schätzte das Flugobjekt falsch ein und die Kugel landete direkt vor dem einschubbereiten Hinz der sich diese Gelegenheit zur Führung nicht nehmen ließ. In der Pause wurde gewechselt. Aber nicht nur in den Mannschaften sondern auch an der Pfeife. Tobias Voigt übernahm das Ruder von seinem Grimmaer Vorgänger weil der auch mitspielen wollte. Dass er das Spiel gut weiterleitete merkte man daran, dass er trotz seiner 2 Meter Größe sehr unauffällig schiedsrichterte. Im Zweiten Abschnitt spielte der Gast mit Richter und Bischoff seine Überlegenheit noch mehr aus. Schnell erhöhte man auf 2:0. Der große bediente den kleinen Flack mit einer herrlichen Flanke. Stifti köpfte das Leder im Anschluss lehrbuchmäßig ein. Tor drei entstand durch einen Pass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von M. Flack. Der legte mustergültig für Krauspe auf der gewollt oder nicht nach allen Fußballweisheiten handelte und den Ball gegen die Laufrichtung des Hüters in die Ecke streichelte. Ganz anders machte es Licht beim 0:4. Er setzte sich energisch durch und zimmerte das Ding in die äußerste Ecke. Ein verdienter Sieg und ein gelungener Auftakt in die neue Saison waren die Reise nach Grimma wert. Einen Selbstläufer für den Rest der Saison zu erwarten wäre wohl vermessen. Mit Flößberg am nächsten Freitag wartet der nächste Gegner auf dem eigenen Sportgelände und wird keine Geschenke verteilen.

Tore: Hinz, T. Flack, Krauspe, Licht

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