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10_AH_2018_ Eric-Eiselt-Cup in Rötha

Als Titelverteidiger mit dem Wanderpokal im Gepäck reiste der TSV Lobstädt zum Eiselt-Cup nach Rötha. Ohne ihn ging es am Ende des Kleinfeldturniers mit sieben Mannschaften wieder zurück denn zum Trophäenklau kam es an diesem Freitag nicht. Sportlich wäre die Mitnahme zweifellos möglich gewesen. Am Ende war es aber eine kleine Rhythmusstörung die den Ausschlag gab nicht zu gewinnen. Wahrscheinlich hatte die Knappheit des Turnierausgangs den Kleptomanen buchstäblich die Hände gebunden denn die „Bunte Raupe“ als Turniersieger machte rein vom Namen her nicht den Eindruck, humorlos wie Borna vor vierzehn Tagen zu sein, als man den Pot stahl um ihn mit einer witzig gemeinten Aktion zwei Tage später dem rechtmäßigen Gewinner wiederzugeben. Kommen wir nun zum Teilnehmerfeld. Bereits erwähnt wurde Bunte Raupe. Rötha als Gastgeber stellte zwei Mannschaften. Die Alten Herren und Vaties F.. Angeführt von einem Röthaer stellte die nicht mehr ortsansässige Sparkasse eine Vertretung. Mölbis und Schkeuditz komplettierten das Teilnehmerfeld. Die Lobstädter Alten Herren begannen mit einem klassischen Steigerungslauf. 1:0, 2:0, 3:0. Mölbis, Schkeuditz und Rötha AH hatten das Nachsehen. Im vierten Spiel hatte der Tickerschreiber Markranstädt als Gegner von Lobstädt ausgemacht. Es war aber die Spargemeinschaft und dem entsprechend sparsam ging es mit 0:0 zu Ende. Alles noch selbst in der Hand folgte das „Finale“ gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen „Raupen“. Die Regenpause war dabei zwar lustig aber keinesfalls förderlich. 0:2 ging es aus Lobstädter Sicht aus. Die bunten Raupen waren einfach etwas gefräßiger nachdem die Spieler des TSV vorerst nur ihren Durst gestillt hatten als der Regenbogen aufzog. So viel Romantik ist man halt in der ehemaligen Braunkohleregion nicht mehr gewöhnt um nahtlos an das Tagesgeschäft anzuknüpfen. Das letzte Spiel gegen die Rötha Vaties F gewann der TSV mit 2:0 und sicherte sich Platz 2 im diesjährigen Eiselt-Cup. Danach folgte der obligatorische Gang in das Rosental. Ohne Pokal aber mit ganz viel guter Laune im Gepäck. Die hielt sogar der Schafskälte stand. Bis tief in die Nacht.

09_AH_2018_ Alemannia Geithain – TSV Lobstädt 2:5 (0:2)

Ursprünglich war es als Auftakt in die Spielzeit des Jahres gedacht. Zum damaligen Zeitpunkt herrschte aber noch tiefster Winter bzw. brach er noch einmal herein und dichtes Schneetreiben verhinderte den Klassiker Alemannia Geithain gegen den TSV Lobstädt. Um so besser waren die Verhältnisse am Freitag als die Begegnung unter besten Voraussetzungen nachgeholt werden konnte. Der Frühsommer und der Auftakt zum Vereinsfest der Alemannen machten es möglich, dass die Party auf dem Hauptplatz und nicht auf dem nicht von allen geliebten Kunstrasen stattfand. Auch eine erneute Absage wegen „Leutemangel“ stand nicht zur Debatte. Alemannia Geithain hatte gut aufgefahren und ihren Kader mit jüngeren Spielern aufgehübscht. Es war also angerichtet. Lobstädt war von Beginn an um Struktur bemüht. Was das Passspiel anbetraf gelang das allerdings vorerst nicht. Einfache Abspielfehler sorgten für schnelle Gegenzüge bei denen die Abwehr unter Druck geriet. Libero Dietel bekam mit seinen Vorderleuten trotzdem immer alles geregelt und Großchancen waren für den Gastgeber somit Mangelware. Der TSV indes setzte sich immer mal über außen durch. Bei ein zwei durchaus guten Gelegenheiten fehlte nicht viel. Als Eichelkraut im Spiel war wurde es mit der Struktur besser. Der Druck auf die Geithainer Abwehr konnte dadurch erhöht werden. Als die ersten Aussagen: „Was ist denn heut mit Stifti los.“ ertönten, machte T. Flack den gefühlten dreißigsten Fehlpass, bekam den Ball vom Gegner zurück, spielte Doppelpass mit Krauspe und traf zur Führung. Bereits beim nächsten Vorstoß setzte er sich links im Laufduell durch und machte eine Eingabe die M. Flack zentral verwerten konnte. Das 2:0 zur Pause war etwas überraschend aber nicht unverdient. Nach dem Wechsel spielte der Gastgeber seine läuferische Überlegenheit besser aus. Der TSV geriet unter Druck weil sich die Passgenauigkeit nicht wesentlich verbesserte und der Gegner in der Lage war das läuferisch auszunutzen. Stück für Stück holte Geithain auf. Erst war es ein Strafstoß der zum Anschlusstreffer führte und beim Ausgleich stimmte die Zuordnung nach einem Freistoß nicht. Statt vor den beiden Treffern nach mindestens einer dicken Gelegenheit uneinholbar davonzuziehen sah man sich nun eingeholt und in akuter Gefahr das Spiel zu verlieren. Das verhinderte T. Flack der von M. Flack bedient wurde und im Duell mit dem Hüter die Oberhand behielt. Der Schock bei den Alemannen war spürbar. Diese Situation nutzte J. Pfau gnadenlos aus und markierte das 2:4 in abgezockter Manier. Ebenso eiskalt schlug Kuhn wenig später zu und erzielte sogar noch den fünften Lobstädter Treffer. Ein Ergebnis mit dem keiner so recht gerechnet hatte aber was sich Lobstädt redlich verdiente. Nicht weil man einen Man oder mehrere Men oft he Match in seinen Reihen hatte sondern weil man letztendlich doch als Mannschaft funktionierte und im entscheidenden Moment den Pass zum besser postierten Mitspieler brachte. Die Hauptperson in dieser Begegnung war eh eine andere. Geithains zwölfjährigen Schiedsrichter ist höchster Respekt zu zollen. Wie auch immer er dazu kam. Das muss man erst einmal machen. Ein Spiel für 22 Akteure zu pfeifen die alles erlebt haben und alles besser wissen. Die einsichtigen sagen, dass sie den Referee in Ruhe lassen und ihm dann das Leben schwer machen wo immer sie es können. Hochachtung.

Tore: T. Flack (2), M. Flack, J. Pfau, Kuhn alle (1)

08_AH_2018_ Kleinfeldturnier FSV Kitzscher

Beim Kleinfeldturnier in Kitzscher waren neben dem TSV der gastgebende FSV Kitzscher, der BSV Borna, der FSV Lucka, der HFC Colditz und TuS Iggi Hainichen am Start. Allen ging es darum den Wanderpokal des FSV mit sportlichen Mitteln zu holen. Trotz gnadenlos herunterprasselnder Sonne und knüppelharten Untergrund bei dem sich so manch einer nicht im Klaren war welches Schuhwerk er tragen sollte gingen die sechs Mannschaften im Modus jeder gegen jeden an den Start. Zwei Altherrenvertretungen sagten im Vorfeld ab, so dass das ursprünglich geplante Achterturnier nicht in dieser Form stattfinden konnte. Lobstädt sah sich nach Bekanntgabe des Turnierplanes und der Betrachtung der Gegnerschaft bereits sehr weit vorn. Vor dem letzten Spiel gegen Borna wäre nach eigenen Aussagen der Vorsprung schon so hoch, dass das Prestigeduell nicht der entscheidende Faktor wäre in Bezug auf den Titelgewinn. Fast hätte sich anfreunden können mit dieser Meinung denn die ersten beiden Spiele waren zwar knapp aber wurden jeweils mit 1:0 gewonnen. Die Gegner waren TuS Iggi und der HFC Colditz. Bereits da war jedoch zu erkennen, dass die Laufbereitschaft nicht durchgängig intakt war und dass die Chancenverwertung zum Himmel schrie. Alles sprach für die These den Cup zu gewinnen weil man eben Minimalergebnisse mit Minimalaufwand erzielte. Das änderte sich jedoch abrupt. Gegen den FSV Lucka wurden bereits die besten Möglichkeiten sträflich liegen gelassen und man kassierte zwei Gegentreffer. Kitzscher gewann 1:0 gegen den TSV. Der Grund war der gleiche. Turniersieg futsch und plötzlich hatte man das Prestigeduell mit Pflichtsiegbedingung wenn man wenigstens noch Platz zwei erreichen wollte. Das konnte nur schief gehen und ging es dann auch. In diesem Duell war Lobstädt allerdings von den Spielanteilen betrachtet und der Anzahl der Chancen unterlegen. Borna sicherte sich mit dem 1:0 den Pokalsieg aber nicht den Pott. Der ging wie der Name schon sagt auf Wanderschaft. Nach Borna wo er nach Turnierende hingehörte aber erst einmal mit Zwischenstopp in Lobstädt. Völlig verdutzt war der samstägliche Lobstädter Taschenöffner als er das Bild des vom Handtuch umschlungenen Wanderpokals vor seinen Augen hatte. Wie kann das denn passiert sein? Ja. Der Auftrag war schon so, dass der Pokal geholt werden sollte. Stimmt. Auf sportlichem Weg ging das an diesem Abend nicht. Da wird doch nicht einer das Fairplay außer Kraft gesetzt haben? Aber nein. Das machen Lobstädter Spieler nicht. Das haben die nur selten schonmal gemacht. Die holen sich die Pokale die sie wollen. Wahrscheinlich ist das nur ein Irrtum. Beide Mannschaften teilten sich eine Kabine. Siegestrunken hat sicherlich ein Bornaer die Tasche mit einem Lobstädter verwechselt. Anders kann es ja nicht sein. Lobstädt hätten den Pokal zwar gerne gehabt aber schmückt sich nun wirklich nicht mit fremden Federn. Höchstens zum Spaß. Borna ist der verdiente Pokalsieger des Kitzscheraner Turniers und wird die Trophäe auch erhalten. Vorerst hält aber der TSV Lobstädt die Siegerschüssel in den Händen. Passt zu diesem Ereignis eigentlich noch der Begriff „Willensleistung“. Lassen wir es mal im Raum stehen. So wie es die Lobstädter Kicker am Freitag oftmals taten.

Auf nach Freiberg und zu neuen Ufern

Auf nach Freiberg und zu neuen Ufern


Am 2.6. ging es das erste Mal für unsere neuformierte 1. Mannschaft zum Gründerturnier nach Freiberg.
Mit 11 Mädels aus der 1.Mannschaft und 2 aus der 2. Mannschaft stand uns ein recht großer Kader zur Verfügung.
Früh um 7:15 machten wir uns von unterschiedlichen Startpunkten auf nach Freiberg. Dort angekommen wurden erstmal die neuen Trikots und die Gegner unter die Lupe genommen.
Wir durften gegen die Damen von Blau-Weiß Freital (BL Dresden), VV Freiberg (BL Chemnitz) und Siltronic Freiberg spielen.
Gerade gegen die beiden Bezirksligateams konnten wir zeigen, was möglich ist, wenn das Team weiter zusammenwächst und die Abläufe verinnerlicht werden.
Auf Grund der Mannschaftsstärke konnten wir einige Ausfälle abfangen. Hoffentlich ist dieses auch in der Saison so möglich.

Es spielten: Nancy (C) (AA), Sabrina (AA), Anika (AA), Julie (L), Julia (L), Maxi (MB), Nadja (MB), Kati (MB), Roxy (MB), Celin (Z), Amelie (Z) und Heidi (Z)

07_AH_2018_ Teutonia Netzschkau – TSV Lobstädt 3:5 (1:1)

Der TSV Lobstädt trat am Freitag die Reise ins Vogtland an. Dort wartete wieder einmal die befreundete Teutonia aus Netzschkau zum Auftakt des alljährlichen Vereinsfestes. Unter der Woche standen die Zeichen noch schlecht, dass man elf Spieler aus den eigenen Reihen rekrutieren kann. Zu Spielbeginn nach einer Anreisezeit von einer Stunde stand der Kader allerdings. Der wurde telefonisch über die Whats App bekannt gegeben, so dass sich die bereits anwesenden Kicker umziehen konnten und sich eventuelle Zweifel über die Nichtnominierung in Schall und Rauch auflösten. Es spielten alle. Netzschkau muss von den Besetzungssorgen gehört haben denn die Akteure der Heimelf ließen es gemächlich angehen mit der Spielvorbereitung. Frei nach dem Motto „Eine Roster und ein Pilz – erst danach gilts“ machten sie einigen Lobstädtern schon vorher den Mund wässrig. Die stretchten sich und dehnten was die Muskeln hergaben aber der Gegner hatte die Ruhe weg. Ein Lobstädter, der erstmals in Netzschkau war und über die Entfernung nicht aufgeklärt wurde und einer dessen Frau bereits in Bubendorf bei ihrer eigenen Geburtstagsfeier saß wo sie auf ihren Gatten wartete ließen Anzeichen von Ungeduld erkennen. Dann ging es los. Der TSV war spielbestimmend. Ohne Gegenwehr beherrschte er das Mittelfeld und hatte hinten nichts auszustehen. Der Kreativität nach vorn waren alle Türen geöffnet. Das wurde vom Gast als Einladung angenommen und man bekam frühzeitig Chancen. Eine der ersten wurde von Hinz erfolgreich zum 0:1 abgeschlossen. Vater des Erfolgs war Krauspe mit seiner tollen Flanke von links außen die der Schütze direkt und unkonventionell mit dem Knie verarbeitete. Danach hätten die Tore im Minutentakt fallen müssen für Lobstädt. Es fehlte immer nicht viel oder wenn man es genauer betrachtet die Übersicht für den freien Mann. Nett formuliert wohl gemerkt. Gegen Ende der Halbzeit fiel jemanden noch ein, dass die Wimpel alle sind beim TSV und dass es sich gehört ein Gastgeschenk zu machen. An Stelle diesem überließ Forberg dem Gegner zwei Meter vor der eigenen Linie den Ball und es stand 1:1. Nach dem Wechsel konzentrierte sich der TSV Lobstädt erst einmal wieder auf das Wesentliche. Der Stadionsprecher war überfordert denn von da an gab er nie mehr den eigentlichen Spielstand durch. Krauspe regulierte die Nachlässigkeiten der ersten Hälfte mit zwei wunderschönen Toren die er sicherlich mit nach Bubendorf als Geschenk nahm. Leider ging es nicht ganz so fluffig weiter. Es dauerte eine ganze Weile bis zum 1:4. Das seit dem CL Finale bekannt gewordene Karius-Baktus-Syndrom war es zwar nicht. Ein Torwartfehler nach einem von der Mittellinie in den Strafraum geschmetterten Hochball schon und es stand 2:4. Am Ende erzielten beide Vertretungen noch zwei Treffer. Erst Lobstädt zum 2:5 und dann die Teutonen zum Endstand von 3:5. Damit ging dieser sehr freundschaftliche Vergleich in einen noch freundschaftlicheren Bereich über. Angesteckt von der Erwärmungsphase ließ sich ein Teil der Lobstädter Mannschaft hinterher Zeit und machte die Nacht zum Tag wie es Real Madrid neulich tat während Liverpool wahrscheinlich Zahnschmerzen hatte.

Tore: Hinz, Krauspe (2), Antoni, Ingo

neue Datenschutzverordnung

Ab 25. Mai 2018 gilt die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Aus diesem Anlass bitte wir Euch die „alten“ Anmeldeformulare nicht mehr zu verwenden.

Die Aufnahmeanträge werden im Moment überarbeitet. Nach Fertigstellung bekommt Ihr neue zugeschickt.

06_AH_2018_ TSV Lobstädt – ASV Wintersdorf 9:3 (3:1)

Am Freitag war der TSV Lobstädt bereit das Pfingstfest einzuläuten und die Blamage von Pegau gegen den ASV Wintersdorf vergessen zu machen. Eine reguläre Arbeitswoche ohne Feier und Brückentag Unterbrechung vor dem Wettkampf bildete die Basis. Elf Spieler kamen pünktlich zum Anpfiff. Einer wurde als Wechselspieler für die zweite Halbzeit noch erwartet und befand sich während des ersten Durchgangs noch auf dem Weg von der Arbeit zum Feierabendkick. Mehr Material stand der Heimelf an diesem Abend nicht zur Verfügung. Durch Verletzungen, Arbeit, Urlaub usw. wohl gemerkt. Am Rosterstand reichten die wenigen Quadratmeter indes kaum aus. So viele Nichtaktive hatten ihre Dienste für das Catering zur Verfügung gestellt. Aber mit Verlaub. Wintersdorf war nicht Pegau und die zwölf hatten ohne Himmelfahrtshandicap nicht die großen Probleme mit sich, dem Gegner und dem Schiedsrichter. Jedenfalls nicht alle weil nicht jedem ein reguläres Tor aberkannt wurde. Sei`s drum. Die Wintersdorfer verteidigten von Beginn an hoch und riefen bei jedem Durchbruch der Gastgeber „Abseits“. Es erinnerte eher an einen hilflosen Reflex als an eine Abseitsfalle. Der Anschein entstand, dass sich der Gast immer wieder Unterstützung beim Schiedsrichter erbettelte. Doch der blieb in allen Fällen ungarnhart und Wintersdorf bekam die Quittung für das starre, niemals an den Gegner angepasste Defensivsystem. Beim Führungstreffer wurde Brandt in den Raum geschickt und vor dem Hüter legte er den Ball uneigennützig quer auf Hinz der keine Mühe hatte die Kugel über die Linie zu bringen. Das zweite Tor machte Brandt selbst. Auch da wurde Abseits moniert und lauthals geschrien als der Pfiff ausblieb. Beim 3:0 legte Hinz auf für T. Flack und der machte den Auftakt zu seiner One Man Show. Diese wurde lediglich durch den Anschlusstreffer der Gäste und den Halbzeitpfiff unterbrochen. Kurz nach dem Wiederbeginn machte er mit dem 4 und dem 5:1 weiter. Der zweite Wintersdorfer Treffer unterbrach ihn noch einmal bevor er seine Farben auf 6 und später auf 7:2 weiter voran schoss. Ein lupenreiner Hattrick konnte ihm durch die Gegentore nicht gelingen aber sonst konnte er mit seiner Ausbeute recht zufrieden sein. Reich an Toren bis dahin war das aber noch nicht das Ende. Auch der ASV brachte das Streitobjekt noch einmal im Kasten der Heimelf unter und Liedtke machte im Verbund mit Jeschky den Schlusspunkt auch wenn es beim Abschluss etwas dauerte und die Eleganz der sechs Treffer vom Helden des Tages „Mr Sixpack“ unerreicht blieb.

Tore: Hinz, Brandt, T. Flack (6), Liedtke

Mitgliederversammlung 2018

Am 28.05.2018 um 18 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Vereinsheim in der Glück-Auf-Str. 10 in Lobstädt statt. Alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen zum Ablauf gibt es in der nachfolgenden Einladung.

Einladung Mitgliederversammlung 2018

05_AH_2018_TuS Pegau – TSV Lobstädt 0:0 (2:0)

Von den ominösen Nachhimmelfahrtsspielen gab es bis dato bekanntlich nur zwei Arten. Entweder die besonders guten bei denen der Gegner am Vortag tiefer ins Glas geschaut hatte als man selbst oder die besonders schlechten bei denen es anders herum war. Nach eigenen Angaben der anwesenden 12 Lobstädter Spieler in Pegau hatte es keiner übertrieben am Vortag. Die 2:0 Niederlage und ein grottenschlechtes Spiel sagt aber genau das Gegenteil aus oder Pegau war wirklich besser. Da man den nicht anwesenden kaum Alkoholprobleme vorwerfen kann muss man ab jetzt bei der Einordnung dieser Nachherrentagsveranstaltung von der 3. Art oder der „Pegauer Art“ sprechen. Dabei hat das Wort „Art“ überhaupt nichts mit dem englischen Wort zu tun. Das bedeutet in der Übersetzung nämlich „Kunst“. Es sei denn man spricht von der „Kunst der Blamage“. Die ist dem TSV Lobstädt am Freitag auf der ganzen Linie gelungen. Zum Spiel selbst ist nicht viel zu sagen. Von TSV Seite fand es schlicht und ergreifend nicht statt. Fehlpässe waren an der Tagesordnung und das Ballschleppen stand vorrangig auf der Tagesordnung. Dabei sah man sich zweikampfstarken Pegauern gegenüber die nur darauf warteten, dass der Lauf mit dem Ball am Fuß begann. Schnell wurde der Ballführende gestellt, bearbeitet und unschädlich gemacht. Oft kam es nach Ballverlusten bereits im ersten Durchgang zu gefährlichen Angriffen der Gastgeber. Hier von einer Blamage zu sprechen wäre nicht angemessen. Schließlich ist der TSV Lobstädt keine Übermannschaft. Sicherlich hätte man etwas am eigenen Vorgehen verändern müssen aber dazu war an diesem Abend weder der einzelne Spieler noch die Mannschaft in der Lage. Stattdessen haderten die Einzelkämpfer mit allem was sie nicht selber betraf. Das Blamable war, dass sie sich in Rage redeten, sich nicht einkriegten und beleidigend gegenüber den Pegauern und dem Schiedsrichter wurden. Selbst vor dem eigenen Mannschaftskameraden wurde nicht halt gemacht. Am Ende stand die Spielfortführung auf der Kippe weil es fast zur Schlägerei kam. Pegaus Torhüter hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Ball zu halten. Auf der Gegenseite entschieden zwei kleine Fehler in der Abwehr das Spiel. TuS konnte mehr Chancen erarbeiten, war in den Zweikämpfen präsenter und gewann mit 2:0 absolut verdient ohne die Bäume an der Elsteraue herausreißen zu müssen. Der TSV Lobstädt schlug sich in allen Bereichen selbst. Ein Geburtstagsgeschenk für Sven Krause zum 55. war das sicher nicht. Die mitgereiste Torwartlegende gibt trotzdem einen Kasten aus. Nächsten Freitag beim Heimspiel mit voller Kapelle und hoffentlich besserer Laune bei allen Beteiligten. Vor , während und nach dem Spiel.

04_AH_2018_TSV Lobstädt – FSV Kitzscher 5:1 (1:0)

Der TSV Lobstädt gewann am Freitagabend beim ersten Heimspiel der Saison gegen Kitzscher mit 5:1. Nach dem dürftigen Auftreten in Prößdorf hatte man es zu Hause mit einem anderen Kaliber zu tun, zog sich aber wesentlich besser aus der Affaire. Vom Ansatz brachte der FSV alles mit um den TSV zu schlagen. Von Beginn an dominierte der Gast. Wenn auch manchmal selber produziert gelangte der FSV zu Chancenvorteilen. Bei der Heimelf ging nichts so richtig vorwärts. Man tat sich schwer nach vorn zu spielen. Am Anfang ging es aber dann wurde abgebrochen. Der frei stehende nächste Mann im Spielaufbau wurde nicht gefunden. Das richtige Spielen von hinten heraus wurde oft zu früh abgebrochen. Man kam einfach nicht zu den erwünschten Chancen. Aber wie es manchmal so ist. Kitzscher nutzte klare Sachen nach teilweise gastfreundlichen Vorlagen nicht aus und Lobstädt machte es mit der ersten Gelegenheit. Hinz war da wo er immer ist und diesmal kam auch die Flanke von Jeschky. Dem besseren Flankengeber der beiden Brüder.  Trotzdem dauerte es lange. Den Anfang der zweiten Periode überstand der Gast schadlos. Dann zeigte die altersmäßige Unterlegenheit Wirkung. Der TSV begann die sich einschleichenden Fehler rigoros zu nutzen und hatte Erfolg. Vor allem aber weil man einfach vor ging. Der Ballführende spielte den ersten Gegenspieler aus, passte zum Nebenmann und bekam die Kugel direkt auf dem Präsentierteller zum Abschluss serviert. T. Flack – Leihkauf – T. Flack. Simple. Dann bekam Flack den Ball nach rechts in den Lauf gelegt. Er hielt an und flankte fast aus dem Stand. In der Mitte vollendete der eingewechselte Jeschky zum 3:0. Grabner erhöhte wenig später auf 4:0. Es lief aus Sicht der Einheimischen. Trotzdem kam Kitzscher in dieser Phase zum verdienten Ehrentreffer. Als alles entschieden war setzte T. Flack noch ein Sahnehäubchen drauf. Im Vorwärtsgang umspielte er einen Abwehrspieler und zirkelte sofort nach Abschluss der Aktion das Leder mit dem rechten Außenrist in den äußersten Winkel. Rechts vom Hüter aus gesehen. TdM. Gute Besserung gilt an der Stelle Jonas Fußball. Ihm wurde bei einem Zweikampf die Schulter gebrochen. Er wird eine Weile ausfallen hat aber eine gute Frau die ihn pflegt. Somit ist es halb so wilde. Er wird die Sache schultern au.

Tore: Hinz, Jeschky R., Grabner, Flack T. (2)

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