AH_2017_08_SV Groitzsch – TSV Lobstädt 2:5 (0:1)
„Tief im Westen wo die Sonne verstaubt. Ist es besser. Viel besser als man glaubt“. Tief im Westen des Landkreises braute sich am Himmel ganz schön was zusammen aber anders als im Ruhrgebiet wo der Sonnenstaub industrieller Natur ist war in Groitzsch die Natur selber am Werk. Auch eine bekannte australische Rockcombo versuchte so eine Wetterlage schon einmal in Worte zu fassen. Sie fand aber keine. „A – haha ha – ha ha haa – ha ha haaa ha“, war das Einzige was dabei herauskam. Aber jeder wusste was gemeint war. Froh über das vorläufige Ausbleiben des „Thunder Strucks“und die freudige Mitteilung nicht auf dem industriell gefertigten Kunstrasen aufdribbeln zu müssen pfiff der Schiedsrichter die Partie an der Schletterstraße zwischen dem SV Groitzsch und dem TSV Lobstädt Alte Herren nach einer für diese Wetterlage überdimensionierten Aufwärmphase und der bedrohlich näherkommenden Dunkelheit an. Die erste Hitzeschlacht des Jahres drückte dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Beide Mannschaften waren heiß und wollten aufeinander losgehen konnten es aber irgendwie nicht so richtig. Nach wenigen Minuten waren alle Akteure Schweiß gebadet. Auch die, die bis dahin nur wenige oder gar keine Laufwege zu bestreiten hatten. Jeder hatte mit sich und der sich immer mehr an stauenden Hitze zu tun. Spielerisch lief dabei nicht viel Zählbares zusammen. Groitzsch zog sich auffallend zurück und überließ dem TSV die Initiative. Der Weg in die Spitze blieb den Gästen aber über die Mitte und über rechts meistens versperrt. Wenn etwas ging dann über links. Nach der ersten Hitzewelle bewahrten drei Lobstädter rechtzeitig kühlen Kopf. Leikhauf bediente Krauspe. Der setzte sich durch und passte lehrbuchgerecht in den Rücken der Abwehr wo Grabner mit Direktabnahme zur TSV Führung vollendete. Dass nicht bei allen die gleichen Bimetalle im Überkochschutz verbaut wurden konnte man an einigen weiteren guten Lobstädter Gelegenheiten erkennen. Oder anders ausgedrückt. Wenn die Hitze dem Eisvogel das Bestimmungswort wegschmilzt bleibt nicht mehr viel vom Substantiv übrig. Bis zum Wechsel stand es somit nur 0:1. Danach ging es weiter mit den scheinbar wetterbedingten Pleiten, Pech und Pannen. Einmal profitierte Lobstädt und einmal die Heimelf. Einen Schuss von Grabner ließ der Groitzscher Hüter prallen, so dass selbst Hinz das Tor nicht mehr verfehlen konnte. Wenig später schnippte der Ball nach einem Pressschlag in der Groitzscher Hälfte in Richtung Lobstädter Tor wo der frei stehende Stürmer keine Mühe mehr hatte für den Anschlusstreffer. Danach ein Sonntagsschuss und es stand plötzlich 2:2. Als die Platzherren sich anschickten die Partie zu drehen und der Himmel sich immer mehr verdunkelte hatte Lobstädt mit Grübel und J. Pfau ein Paar wie Blitz und Donner. Grübel behauptete den Ball im Strafraum geschickt und Pfau vollendete sensationell für seine Verhältnisse. Über links setzte sich dann Krauspe durch und passte in den einzigen und winzig vorhandenen Raum in den T. Flack hinein preschte und vollendete. Der machte noch das 2:5 als die Groitzscher Abwehr bei eigenem Einwurf vor der dunklen Front hinter dem Tor und den zuckenden Blitzen zu erschrecken schien und dem Lobstädter Angreifer den Ball mundgerecht mit freiem Geleit zukommen ließ . Irgendwie bestand der Rest nur noch nach dem Betteln um den Abpfiff. Nicht nur von Groitzscher Seite, die sich der Niederlage bewusst war. Auch bei den Gästen gab es Gewitterangsthasen die nur noch wegwollten um ihre Haut ins Trockene zu bringen um sich dann aber doch zu duschen. Als der große Regen kam waren ein paar Lobstädter zuhause, andere in der Gaststätte und der Rest in der Groitzscher Kabine und zeigten wie Sieger aussehen. Alle waren save. Thunder Struck konnte keinem mehr etwas anhaben. In diesem Sinne „Rock and Roll“.
Tore: Grabner, Hinz, J. Pfau, T. Flack 2x
AH_2017_07_TSV Lobstädt – SV Naunhof 5:2 (3:0)
Arithmetik ist und bleibt die Kunst mit Zahlen umgehen zu können. Für manche ist und bleibt das Teilgebiet der Mathematik aber ein großes Rätselraten. Trotz dessen spricht man oft von Fußballarithmetik. Dabei muss es sich offensichtlich um ein Teilgebiet der Kugelwissenschaften handeln bei dem jeder mitreden kann, auch wenn er nicht 1 und 1 zusammenzählen kann. In Lobstädt bei den Alten Herren am Freitagabend war das alles noch ein wenig komplexer. Mit Naunhof traf man auf eine Unbekannte. Also einen Gegner den man noch niemals bespielt hatte und rechnen mit einer Unbekannten ist noch ein höherer Anspruch. Namen schallten ihrem Ruf voraus. Beyer, Mähne, Zacharias. Beste junge Altherrenqualität. Alle höherklassig gespielt. Bet and win hätte nur funktioniert wenn man auf loos gesetzt hätte meinten fast alle. Die, die den TSV aufgrund dieser Situation sogar im Vorteil sahen waren spärlich gesäht. Warum? Immerhin wissen die Lobstädter was sie können und außerdem ist so ein Spiel geradezu prädestiniert um Flack (e) zu zeigen. Für den einheimischen TSV ging es sehr gut los. Wider alle Rechengesetze ließ man den Ball laufen, spielte klug von hinten heraus und setzte Nadelstiche vom Feinsten. Naunhof war unaufgeregt wie die Bayern in Leipzig. Ein Halbes sollte gegen die Pfiffies vom Dorfe reichen. Die erste Chance schockte den Gast noch lange nicht als M. Flack frei vor dem Hüter verstolperte. Auch weitere Gelegenheiten der Hausherren ergaben sich unerwartet oft, wurden aber beinahe sträflich liegen gelassen bis Fubel die Geometrie, ein anderes Teilgebiet der Mathematik veränderte. Nach hervorragenden Einsatz von J. Pfau schloss der Mittelfeldspieler mit einem Schuss parallel zur Torlinie ab und erzielte das 1:0. Ab dem Zeitpunkt als die Parallelen sich zu kreuzen begannen schien und war alles möglich. Naunhof war geschockt bis in den kleinen Zeh. Der TSV erkannte die Situation. Nicht nur, dass nach zu waschen war sondern auch, dass an dem Tag was ging. Nieselregen, ein herrliches Geläuf und über 15 Grad setzten zusätzliche Kräfte frei. Bis zum Wechsel gab es dann zwei weitere Flack (en). Der Doppeltorschütze hieß Michael. Nach der Pause erhöhte sein jüngerer Bruder Thomas auf 4:0 und Naunhof war frustriert. Den Gästen gelang bis dahin nichts. Erst als das Spiel verloren war setzte sich Beyer und Co in Szene. Mit einem Lothar Harnisch Gedächtnis Kopfball vollendete Zacharias zum 4:1 und wenig später fiel das 4:2. Den aufkommenden Gästen machte der jüngere der beiden Flack (enzeiger) einen Strich nicht unter sondern vor allem durch die Rechnung. Vom Naunhofer Hüter bedient hob er die Kugel über diesen zum 5:2 Endstand in die Maschen. 5xF und eine geschlossene Mannschaftsleistung waren der Grund für diesen Sieg. Nicht schwer auszurechnen. Auch wenn es für Naunhof eine an dem Tag unlösbare Aufgabe war. Das wichtigste Gesetz des kleinen Fußballeinmalens besagt, dass man ein Tor mehr braucht als der Gegner. Lobstädt hatte drei davon was wiederum ein weiteres Gesetz der Fußballarithmetik bestätigte was da heißt: „Namen sind Schall und Rauch.“, oder „Mir sin mir.“
Tore: Fubel, Flack M. 2x, Flack T. 2x
AH_2017_06_SV Eula – TSV Lobstädt 3:1 (2:0)
Im Jahr der Wildschweine mussten Lobstädts Alte Herren nach mindestens drei Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage einstecken in Eula an der Anfield Road. Da waren aber auch Keiler in der Rotte des Gastgebers. Manche konnte man durchaus noch als Läufer bezeichnen. Und qualitativ hatten sie es auch drauf. Da kam der Gast ganz schön ins Schwitzen. Zumal man noch zum Umziehen angetrieben werden musste weil es zwei verschiedenen Anstoßzeiten gab und sich Eula schon auf 18.00 Uhr eingestellt hatte. Obwohl die richtigen Wildschweine menschenscheu sind und den Ort trotz anbrechender Dämmerung gemieden hätten. Wer weiß. Als der letzte Lobstädter da war ging es in der neu beplankten Wild Pig Save Arena wo bald auch noch eine Autobahn vorbeiführen wird los. Von Anfang an entwickelte sich ein munteres Match. Dabei hatte der Gastgeber im spielgestaltenden Mannschaftsteil Vorteile aber Lobstädt eine starke Abwehr so dass relativ wenig Chancen auf beiden Seiten zustande kamen. Die erste dicke hatte der Gast als Krauspe durch einen Pass in die Tiefe frei vor dem Eulator auftauchte und anstelle selbst abzuschließen versuchte Fubel zu bedienen was selbst Wunderlich im Tor der Heimelf verwunderte. Da kann man unter den Umständen durchaus mal sagen: “Schwein gehabt.“ Kurios war an diesem Tag, dass das mehr oder weniger nicht vorhandene Lobstädter und das spielerisch gut funktionierende Eulaer Mittelfeld so gut wie nichts mit den Toren des Gastgebers zu tun hatte. „1 vor“, also die „1“ war in dem Fall der Euler Ballgewinn nach Durchbruchversuch vom Lobstädter Förster am eigenen Strafraum. „Vor“ war Vehemenz und Richtung zugleich wie beim allseits beliebten Würfelspiel „Sautreiben“. Stange schloss ab. Das war bereits das 2:0 aber auch das erste Eulaer Tor kam aus dem Nichts. Mit einer Einzelaktion setzte sich Steinhäuser durch und wollte flanken. Der Ausrutscher segelte von der Grundlinie in die lange Ecke. Der TSV zeigte aber nach diesen Rückständen weiterhin Charakter. Erst wurde der Gastgeber bearbeitet und zu Fehlern gezwungen. Das führte folgerichtig zum Anschlusstreffer. Krauspe setzte sich links durch. Seinen Flachschuss ließ der Hüter in die Mitte abprallen und Grabner schob die Kugel über die nunmehr unbewachte Linie. Dann wühlte und baddelte der Gast unaufhörlich weiter wie Kampfschweine und Eula begann mit gegenseitigen Schuldzuweisungen untereinander. Idealer Nährboden für eine Wende im Spiel. Ein Fehler wurde dann allerdings bestraft. Der aus der Abwehr über die Mittellinie vorstürmende Winkler machte mit seinem Fehlpass den Weg frei für den postwendenden finalen Langpass der zum alles entscheidenden 3:1 führte. So war es an diesem Tag. Alle Tore waren irgendwie vermeidbar aber ein 0:0 hätte diesem Spiel als Ergebnis auch nicht wirklich zu Gesicht gestanden. Übrigens: Respekt wer`s selber macht. Hinterher erfuhren die Gäste aus erster Hand wie die Wildschweinplage dem Verein zugesetzt hat und wie man sich mit relativ einfachen Mitteln aber mit einem großen Gemeinschaftssinn buchstäblich aus dem Schlamm wühlte. Die Wildschweine sind jetzt außen vor und werden im nächsten Jahr nicht wieder als Vertikutierer eingesetzt werden obwohl die Platzbedingungen hervorragend waren.
Lobstädt mit: Gollmer, Dietel, Mosolygo, Grübel, Leikhauf, Melzer, Krauspe, Fubel, Förster, Hinz, Liedtke, Grabner, Bischoff, Thierfelder, Winkler
Tor: Grabner
http://www.fussball.de/newsdetail/sv-eula-mit-werbebanden-gegen-wildschweine/-/article-id/165924#!/section/stage
2017_AH_05_TSV Lobstädt – SG Prösdorf 3:1 (3:1)
Rein von den Farben der Spieleruniform hätte man meinen können, zwei höherklassige Mannschaften die gerade von sich Reden machen stehen sich gegenüber. Die eine im größten deutschen Pokalwettbewerb und die andere durch eine unerwartet positive Leistung in der „Bunten Liga“ eigentlich erst nach diesem Spiel. Spätestens jetzt weiß jeder aufmerksame Leser, dass keine der beiden Vertretungen rot und weiß trug. So kontrastreich wie die Kleidung war auch das Spiel über weite Strecken vor allem in der ersten Hälfte. Das dunkel gekleidete Team hob sich auch in der Leistung vom Gegner ab. Schnell und sicher wurde von hinten heraus kombiniert. Meist über die Außen wurde die Abwehr ausgehebelt. Schnelligkeitsvorteile waren augenscheinlich. Bereits in der ersten Minute hatte Hinz nach toller Vorarbeit von T. Flack eine Gelegenheit, die sich wahrscheinlich sein größter Kritiker M. Preiß niemals hätte entgehen lassen. Frei vor dem leeren Tor war er schon einen kleinen Schritt zu weit vorn und konnte, obwohl die Zeit vorhanden war nicht mehr korrigieren. Warum das wird für immer sein Geheimnis bleiben. Erklärungsversuche sind an dieser Stelle unangebracht. Allein dem Vertrauen des Trainers ist es zu verdanken, dass der Tollpatsch noch weiter spielen durfte und erst nach zehneinhalb Minuten der zweiten Hälfte ausgewechselt wurde. T. Flack indes machte es kurze Zeit später besser. Dynamisch im Anzug und fulminant im Abschluss vollendete er zum 1:0. Auch danach blieb der Gastgeber dominant. Gute Gelegenheiten gab es einige aber keine kam an die von der ersten Minute heran. Im letzten Drittel der Halbzeit wechselte sich der Gast etwas jünger und schon bekam man auch Libero Dietel das eine und andere Mal zu Gesicht den man auf Grund des enormen Gewichtsverlustes schon gar nicht mehr wahrnimmt. Den Ausgleich konnte der gut spielende letzte Mann jedoch genau so wenig verhindern wie sein Torhüter. Sonntagsschuss. Der andere Hüter der in Windischleuba das Tor hütete wäre auch nur machtlos gewesen. Die Einheimischen hatten dafür genau wie in der Vorwoche zwei schnelle Antworten. Die eine gab T. Flack. Ähnlich wie beim ersten Mal zog er voll durch und der ansonsten hervorragende Hüter schien sich mehr zu verstecken als der Kanonenkugel die Stirn zu bieten. Dann antwortete Krauspe und es war wieder einmal zu sehen dass Fußball ein einfaches Spiel ist. Flanke Tor. Krauspe demonstrierte das in unnachahmlicher Weise. Konzentrierte Ballführung. Kurzer Blick nach oben und Briefmarke drauf. Ob Hinz oder Preiß als Empfänger draufgestanden hätte war egal. Hinz stand drauf und es stand 3:1. In und kurz nach der Pause wurde beim Gastgeber gewechselt. Die rechte einhundertfünfziger Seite (Pfau 49,9, Hinz ü50 und Fubel ü50) wurde komplett runderneuert. Das Ziel war noch mehr Tempo zu machen. Drei Gründe waren an diesem Abend aber dafür verantwortlich, dass selbst ein Robben nicht gepasst hatte. Erstens: Das auf dem Beipackzettel war nicht die Geschwindigkeit der Spieler. Das hatte der Trainer übersehen. Zweitens: Der u40 Motor vor der Abwehr hätte den Fliegenden Holländer auch nur schwer in Schwung gebracht und Drittens: Robben trägt die falschen Farben. So schließt sich der Kreis und die torlose zweite Hälfte ist logisch. Übrigens wen es jetzt noch interessiert. Lobstädt spielte in den traditionellen Farben. Prößdorf auch. Die eine Farbe erinnerte an Schalke die andere an Dortmund. Nichts in diesem Spiel erinnerte an Bayern.
Lobstädt mit: Gollmer, Dietel, Forberg, J. Pfau, Melzer, Krauspe, T. Flack, Fubel, Leikhauf, Hinz, Licht, Kuhn, Thierfelder, Jeschky
Tore: T. Flack (2), Hinz
U13 Finale
Am 09.04.2017 führte uns der Weg zum Finalturnier der U13 nach Leipzig.
Diese Saison stand 3x die U 13 auf den Programm und 3x war der 2. Platz unser.
Die zwei Spiele in der Vorrunde gegen Rackwitz und Groitzsch wurden locker und klar aber leider nicht souverän gewonnen.
Im Halbfinale warteten nun, wie die letzten Male, immer die Mädels von SV Lok Engelsdorf. Der erste Satz ging an uns. Im zweiten Satz kamen wir nicht so richtig in Fahrt. Und da rächte sich so langsam die Vorrunde ohne Druck. Die Mädels spielten zu selten konsequent und so holten sich die Engelsdorfer den Satz. Im Entscheidungssatz fing es gut an. Mit einer 8:3 Führung im Rücken wurden die Seiten gewechselt und wieder wurde nicht bis zum Ende konsequent gespielt. Und so kam was kommen musste. Die Engelsdorferin holten sich den Satz mit 16:14 und schnappten uns das Ticket für die Sachsenmeisterschaft vor der Nase weg.
Im Spiel um Platz 3 mussten die Mädels nochmals gegen Groitzsch. Auch wenn es schwer war die Mädels zu motivieren spielten sie dieses mit Routine runter und sicherten sich so nach einer langen Saison die Bronzemedaille.
Fazit: Schade schade aber manchmal sind 2-3 kleine Fehler einfach zu viel und können eine ganze Saison kosten. Einen Vorwurf kann man den Mädels nicht machen. Es ist wie es ist und nun heißt es in der U14 neu angreifen.
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Bk II wir kommen um zu bleiben
Am 31.03.2017 ging es für die Damen zum SV Stahl Brandis II.
Aufgrund von Krankheiten und Familiären Verpflichtungen standen uns nur 8 Spielerinnen und 2 U 13 Mädels zur Verfügung. Im 1. Satz überraschten uns die Mädels aus Brandis, sodass wir erst mal eine Zeit brauchten um ins Spiel zu finden. Diese Zeit war eindeutig zu lange und wir mussten diesen Satz abgeben. Der zweite Satz lief schon mehr nach unseren Vorstellungen und wir konnten Ihn klar nach Hause bringen. Mit den Satzgewinn im Rücken holten wir auch noch die weiteren 2 Sätze. Und so konnten wir unseren 11 Saisonsieg mit 3:1 feiern.
Eine Woche Später, am 08.04.2017, ging es nun zum Tabellen Zweiten nach Leipzig.
Auch hier standen einige Stammkräfte nicht zur Verfügung. Trotzdem sollte das letzte Saisonspiel als Anhaltspunkt genutzt werden um zuschauen wo man steht. Denn nicht umsonst schafften es die Mädels aus Leipzig in der U16 bis zu den Regionalmeisterschaften.
Der 1. Satz lief nicht nach unserem Geschmack. Es gab große Problem in der Feldabwehr, wodurch kaum ein gewinnbringender Punkt selbst erzielt werden konnte. Und so ging der 1.Satz nach Leipzig. Im 2. Satz war es genau umgekehrt. Leipzig wackelt massiv und unsere Mädels konnten sich den Satz holen. Die Sätze 3 und 4 waren ein Kopf an Kopf rennen. Auf beiden Seiten sah man tolle Angriffs- und Abwehrreaktionen. Wobei leider die Leipziger das bessere Ende für sich hatten und 3:1 gewannen.
Was bleibt zusagen. Wir sind vor dem letzten Spieltag Meister, haben es leider nicht mit weißer Weste geschafft. Die jungen Mädels sind an Ihren Aufgaben gewachsen und konnten diese Saison das Double nach Lobstädt holen. Wir freuen uns auf die Herausforderung BK II. Aber dafür müssen wir noch viel tun.
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2017_AH_04_FC Grimma – TSV Lobstädt 9:7 (5:6)
Mit dem FC Grimma hatte Lobstädt einen bekannten Namen aber gänzlich unbekannten Gegner im Jahresplan. Auch den Spielort betraten die meisten Lobstädter zum ersten Mal. Die Willy Schmidt Sportstätte befindet sich neben ein paar Neubaublöcken am Ende einer Eigenheimsiedlung im Stadtteil Grimma West zu der man über die Goethestraße gelangt. Wahrscheinlich hatte der Dichterfürst dort auch einmal Fußball gespielt. Das „Vereinsheim“ muss jedenfalls aus dieser Zeit stammen. Kein Ort um länger zu verweilen. Logisch. Damals mussten alle nach dem Spiel gleich weg. Nur wenige konnten eine Kutsche ihr Eigen nennen. Für eine Bockwurst war da gar keine Zeit. Der Platz war optisch in einem guten Zustand. Der Wind fegte kräftig von einem Tor zum anderen über das Feld und da es auch noch ein frischer Wind war konnte der eine oder andere Zuschauer auch auf das kühle Blonde verzichten was es ebenfalls nicht zu erwerben gab. Aus Lobstädter Sicht begann das Spiel gegen den FC Grimma so. Zweimal einen Rückstand ausgeglichen. Dann mit drei Toren in Folge vorne weg marschiert. Sich beinahe einholen lassen. Noch einen draufgesetzt. Wieder einen hinten reingekriegt und da war erstmal Halbzeit. Macht nach Adam dem Riesen zwei für Fußballverhältnisse recht große Zahlen, die das Ergebnis darstellten. Bereits da belächelten die Hauptdarsteller die Vorstellung vom hochgerechneten Endresultat. Beim Wechsel führte Lobstädt mit 6:5 und am Ende gewann Grimma mit 9:7. Die Schlagzahl konnte also nicht ganz gehalten werden. Frühzeitig stellte sich heraus, dass Grimma gut Fußball spielen konnte. Aber auch der TSV zeigte seine Qualitäten. Die lagen diesmal im Spiel nach vorn. Die beiden Führungstreffer der Gastgeber konnten jeweils postwendend egalisiert werden. Einmal durch Bille und dann von Hinz nach Traumpass von Fubel. T. Flack fasste sich dann ein Herz und traf zum 2:3. Ebenfalls mit einem Flachschuss erzielte J. Pfau nächste Lobstädter Tor und Fubel setzte ganz cool noch einen drauf. Nach einer Eingabe wartete er geduldig bis sich alle Gegner umgerannt hatten und schob den Ball in das leere Tor. So komisch es war. Danach war die beste Zeit vom TSV vorbei. Die Abwehr war an dem Tag nicht sattelfest. Hinzu kam durch die schnellen drei Tore eine gewisse Sorglosigkeit. Einmal noch konnte T. Flack einen raushauen. Aus dem Zweikampf kommend zog er urplötzlich ab und versenkte die Kugel unhaltbar zum sechsten Lobstädter Tor. Bis dahin waren aber auch zwei weitere Grimmaer Treffer gefallen. Nach dem Wechsel glich Grimma ganz schnell aus und zog mit drei weiteren Toren davon. Forberg konnte kurz vor Schluss „nur“ den siebenten Treffer für die Gäste landen der nicht mal zu einem Punktgewinn reichte. Wenn Grimma seine Gegner immer so abstraft ist es klar, dass ein Sportlerheim überflüssig ist. Wenn man dann noch nach dem Duschen das Gefühl hat, vor der Kabine ist es warm dann verlässt man das Objekt besser wieder über die Goethestraße, in der Hoffnung im eigenen Sportlerheim sind alle Heizkörper aufgedreht und die Saunafrauen sind nicht da.
Lobstädt mit: Bischoff, T. Pfau, Forberg, Mosolygo, J. Pfau, Krauspe, Fubel, T. Flack, Leikhauf, Hinz, Bille, Kuhn, Grübel, Benkenstein
Tore: Bille, Hinz, T. Flack (2), J. Pfau, Fubel, Forberg
2017_AH_03_TSV Windischleuba – TSV Lobstädt 0:4 (0:0)
In Thüringen läuft es für Lobstädt scheinbar immer besser als in Sachsen Anhalt. Wenn die Landesgrenze in südlicher Richtung überschritten wird ist der TSV selten erfolglos. Jedenfalls war es immer so in der jüngeren Vergangenheit. So auch geschehen am Freitag Abend, als man den gleichnamigen TSV aus Windischleuba eindeutig bezwang. Bei englischem Wetter und weniger englischem Rasen beherrschten die Sachsen das Geschehen und zeigten teilweise einen sehenswerten Angriffsfußball. Der Gegner hatte sich über weite Strecken der Partie mit Defensivarbeit zu beschäftigen. Zu dominant war das Auftreten des Gastes. So schwer es anfänglich auch fiel, man musste auf dem kurzen holprigen Platz den Ball laufen lassen. Als Lobstädt das umzusetzen verstand waren die Gäste nicht mehr zu stoppen. Dass vorerst keine Tore fielen lag an der vielbeinigen Abwehr der Hausherren die immer eine Fußspitze an den Ball bekam und am Streitobjekt selber der sich als lebloses Element darstellte. Diesem Ding Leben einzuhauchen erwies sich als eine der größten Herausforderungen des Spiels. Wollte man den Ball hoch bringen kam er flach. Eine flach beabsichtigte Eingabe war auf Grund der zu geringen Körperhöhe vom Mitspieler nicht zu erreichen. So ging es verschiedenen Spielern, so dass man im Falle einer Niederlage eine plausible Ausrede gehabt hätte. Bis zur Pause bekam keiner das fußballähnelnde Etwas im Kasten unter. Weder die einen noch die anderen. Kurz nach dem Wechsel zeigte Fubel auf, wie man den Widerspenstigen zähmen konnte. Er versuchte zu schlenzen. Dabei fand der Ball zwar nicht den Weg durch die breite Lücke ins Tor aber an die Hand eines verdutzten Verteidigers. Den fälligen Strafstoß verwandelte Licht sehr sicher, so dass Fubel nicht weiter gemobbt wurde für seine Streicheleinheit mit dem Ball. Krauspe legte bald nach. Ein Pass in die Tiefe wurde direkt weitergeleitet und plötzlich war der Ball wieder Lobstädts Freund. T. Flack und Grabner taten es ihren Vorgängern gleich und mit vier Toren war das Endergebnis sicher gestellt. Heimkehrer Eichelkraut war es leider nicht vergönnt ein Tor in seinem ehemaligen Heimatort zu erzielen obwohl alles perfekt geplant war. Grabner schoss aus Nahdistanz an die Latte wie ausgemacht und Eichi schob die Pille … leider nur an das Bein vom Hüter. Es blieb also weiterhin eine Kunst mit dem Prachtexemplar umzugehen und es war nicht jedem vergönnt diese zu erlernen.
Lobstädt mit Gollmer, Dietel, Forberg, Melzer, Winkler, Krauspe, Grabner, Fubel, Licht, Hinz, M. Flack, T. Flack, Eichelkraut, Grübel
Tore: Licht, Krauspe, T. Flack, Grabner
2017_AH_02_TSV Lobstädt – FSV Kitzscher 3:1 (1:0)
Im ersten Heimspiel der Saison traf der TSV Lobstädt auf den FSV Kitzscher. Kurz entschlossen entschied man sich auf das Anschalten des Flutlichtes zu verzichten und ging zum Spielen auf den Hauptplatz. Der war nicht gewalzt, machte aber optisch einen hervorragenden Eindruck. Außerdem entschied die Zuschauerfreundlichkeit über die Platzwahl. Für kurze Wege zum Bierstand war gesorgt und das Argument der schnell einbrechenden Dunkelheit entkräftet. Zu dem sparte man sich den vielen Strom und hatte vorerst alles richtig gemacht. Am Anfang des Spieles ging es mit dem Richtigmachen weiter. Lobstädt hatte viel Ballbesitz und verhinderte, dass der gut aufgestellte Gegner aus Kitzscher ins Spiel fand. Auch wenn es nicht leicht war sich gegen die körperlich robuste und taktisch disziplinierte Abwehr der Gäste durchzusetzen kam der TSV immer mal wieder zu Gelegenheiten. Am häufigsten geschah dies wenn es gelang sich über außen durchzusetzen. So entwickelte sich auch der Lobstädter Führungstreffer. M. Flack drang über links bis zur Grundlinie vor und passte mustergültig in den Rücken der Abwehr. Dort war Hinz in Position gelaufen und vollendete mit dem linken Fuß. Danach verflachte die Partie aus Lobstädter Sicht etwas oder anders gesagt kam Kitzscher besser ins Geschäft. Mit Pretzsch, Pahlig und anderen guten Fußballern hatte man natürlich die Leute dafür aber die Hauptverantwortung hatten die Hausherren. Das gerade noch als profanes Mittel beschriebene Spiel über die Außen konnte nicht durchgängig vorgetragen werden. Bis zur Pause stand aber die Abwehr des TSV um Libero Dietel sattelfest. Nach dem Wechsel hatte Lobstädt keine gute Phase. Die Ballsicherheit ließ nach. Man stellte sich dem Gegner viel zu weit in der eigenen Hälfte. Im Spiel nach vorn wurden viele Bälle geschleppt bis zum Verlust des Streitobjekts. Der freie Mitspieler wurde nicht mitgenommen aus welchen Gründen auch immer und hinten begann man zu Schludern. Sand war im Getriebe. Die Folge war der Ausgleich der Gäste. Mangelnde Konzentration beim Spiel über den Torwart führte zum Ballverlust und dem Gegentor. Sicherlich vermeidbar. Keine Frage aber irgendwie hatte sich das angedeutet. Lobstädt hatte nun sichtlich zu tun den Faden wiederzufinden. Immerhin belebten die Einwechslungen etwas das Geschehen und es gelangen wieder Offensivaktionen. Eine von M. Flack beinahe schon verschenkte 1000prozentige Tormöglichkeit wurde dann noch mit vereinten Kräften erfolgreich von Krauspe zu Ende gebracht. Zur völligen Entspannung trug der erneute Führungstreffer aber nicht bei. Immer wieder konnte Kitzscher gefährlich angreifen und der Ausgleich war mehrmals möglich. Kurios war dann das 3:1 des TSV. Die FSV Abwehr monierte Abseits und stellte das Spielen ein. M. Flack stolperte und hätte den Ball wohl an den Hüter verloren wenn der weiter gemacht hätte. So konnte der Lobstädter in aller Ruhe einkullern. Das war natürlich die Entscheidung. Bald danach war Schluss und jeder wusste, dass etwas nicht rund gelaufen ist an diesem Tag. Trotzdem stand die Freude über den Sieg bei den meisten Spielern im Vordergrund. Ein kleiner Tipp am Rande. Wenn jeder in das Spiel eingebunden wird macht es auch allen Spaß.
Tore: Hinz, Krauspe, M. Flack
Lobstädt mit: Gollmer, Dietel, J. Pfau, Leikhauf, Licht, Krauspe, Fubel, Grabner, T. Flack, M. Flack, Hinz, Forberg, R. Jeschky, F. Jeschky
2017_AH_01_Geithain – Lobstädt 4:2 (2:1)
Lange hat es gedauert bis zum ersten Großfeldevent 2017. So lange wie immer zwar, mit Winterpause und Hallensaison, aber beinahe ohne Training fühlte sich das fast wie eine Ewigkeit an. Soll zwar nicht heißen, dass man sich gegenseitig nicht mehr mit dem Vornamen ansprechen konnte aber ansonsten war der Winter in Sachen Einsatzbereitschaft bescheiden. Viel vorgenommen, viel Bettelei und wenig von dem um was es eigentlich geht aber komischerweise trotzdem erfolgreich. Das eigene Hallenturnier gewonnen. Zwei, drei andere noch. Keines abgesagt. Trainingslager gemacht. Also was? Alles richtig. Wenn nicht Kitzscher dann Geithain zum Auftakt. Das war in den letzten Jahren häufig so. Und meistens ging es auswärts zu Werke. Wie diesmal bei den Alemannen. Die hatten einen neuen Kunstrasen zu bieten den Lobstädts Alte Herren noch nicht zu Gesicht bekommen hatten und waren mit der aufgelösten Zweiten Mannschaft nominell und qualitativ hervorragend besetzt. So gut wie lange nicht gegen den TSV. Dem entsprechend ging es unter hervorragenden Bedingungen in die neue Saison. Geithain startete mit viel Ballbesitz. Lobstädt kämpfte und spielte gut dagegen. Die erste Gelegenheit hatte der Gast nach einer schönen Eingabe von Krauspe aber der anschließende Kopfball konnte nicht entsprechend platziert werden. Gottwald hielt hervorragend. Dann erzielte T. Flack dennoch die Führung. Mit direkter Weiterleitung von Krauspe übernahm der Lobstädter Stürmer den Ball und brachte ihn im Gehäuse der Alemannen unter. Vor der Pause wurde der Rückstand der Hausherren jedoch reguliert. Ohne Not weil in dieser Phase der TSV besser im Spiel war und noch unnötiger kam das 2:1 vor dem Wechsel. Der Gast lieferte ohne besagtes Wintertraining dennoch eine beherzte Partie ab und hätte durchaus auch gewinnen können. Die Chancenvorteile und die Wechselmöglichkeiten sprachen jedoch für den ‚Gastgeber. Für Lobstädt zählt, dass man mithalten konnte und auf der Leistung aufgebaut werden kann. Andere Mannschaften hätten wohl in die Röhre geschaut. T. Flack erzielte den Ausgleich in einer weniger guten Phase. Dann schoss er auch noch an den Pfosten. Beim 3:2 rutschte Dietel in Libero Position aus und von da an war der Unterschied zwischen beiden Teams nicht mehr auszugleichen. Geithain hatte an diesem Tag genau die Qualität von zwei Toren mehr gegenüber dem TSV Lobstädt. Das 4:2 unterstrich diese Tatsache. Alles in allem war das auch nicht schlimm und wer weiß, ob es mit einem besseren Trainingsverhalten im Winter anders gekommen wäre. Spaß hat es gemacht und es ist endlich wieder losgegangen.
Lobstädt mit: Gollmann, J. Pfau, Dietel, Winkler, Mosolygo, Krauspe, Grabner, Liedtke, Melzer, Hinz, T. Flack, Kuhn, Leikhauf
Tore: T. Flack 2x

Was das Dehnen so ausmacht. Melzer in gebückter Haltung hielt durch. Liedtke aufrecht stehend konnte die Arschbacken nicht bis zum Ende zusammenkneifen. Der schnellere von beiden schied aus. Mit der Niederlage hat das aber nichts zu tun.
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