AH_2016_17_TSV Lobstädt – Nationalteam Reinsdorf 5:1 (1:1)
Nach dem 9:2 im Vorjahr trat das Reinsdorfer Nationalteam stark verbessert und erheblich verjüngt in Lobstädt an. Bei durchgängig strömenden Regen frönten beide Vertretungen ihrer Leidenschaft und brachten sogar einige Zuschauer dazu mit Regenschirm und Kapuze zuzuschauen. Die wurden zu Zeugen eines Spiels welches man unter diesen Umständen nicht besser spielen konnte. Lange Zeit konnte der Gast gut mithalten. Dem TSV gelang zwar die Führung durch M. Flack der mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld freigespielt wurde und den Hüter im zweiten Nachsetzen überwand aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Ballverlust bei eigenem Angriff war wieder einmal dafür verantwortlich. Sehenswert in des war der Lauf des Reinsdorfer Spielers und dessen hervorragender Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Für Geißler im Lobstädter Tor war diesmal nicht viel zu holen bei diesem satten Schuss. Der Gastgeber tat sich danach schwer Chancen zu erarbeiten. Er ließ zwar auch nicht viel zu aber sehenswert war das nicht für die tapferen Anhänger beider Vertretungen. Bis zur Pause und noch einige Zeit darüber hinaus blieb es bei diesem Spielstand und langsam drang die Nässe bei allen Beteiligten bis zur nackten Haut vor wenn sie nicht schon längst dort angekommen war. Grabner brachte dann die Heimelf in Front und auf die Siegerstraße. Bei seinem Schuss konnte der Gästehüter nicht viel machen. Es ging ihm ähnlich wie seinem Torhüterkollegen beim Ausgleichstor der Gäste. Dann gab es einen Klassiker der in dieser Saison schon mehrmals funktionierte. Angriff über links. Eingabe Krauspe. Direkter Torabschluss Hinz. Der legte wenig später im Strafraum auf den besser postierten M. Flack quer und das 4:1 war perfekt. Den Schlusspunkt setzte eine Neuverpflichtung des Jahres 2016. Leikhauf jagte die Kugel von der Strafraumgrenze ohne Pardon in die Maschen und erzielte damit seinen ersten Treffer in dieser Serie. Die Gäste aus Reinsdorf nahmen es gelassen. Eigentlich trainieren die Nationalkicker nur auf Kleinfeld oder nehmen an Turnieren teil. Dafür machten sie es aber nicht schlecht und hinterher zeigten sie einen riesigen Appetit so dass das Küchenpersonal um Antreiber Preiß deutlich mehr ins Schwitzen kam als die begossenen Pudel auf dem Platz. Das war auf keinen Fall das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Für das Hallenturnier des TSV im Januar sagten die Nationalkicker schon einmal zu.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, J. Pfau, Winkler, Melzer, Grabner, Eichelkraut, Krauspe, Flack, Hinz, Gollmer, Jeschky, Fubel, Leikhauf
AH_2016_16_TSV Lobstädt – TSV Windischleuba 5:4 (2:1)
Im vorletzten Spiel der Saison 2016 hatte Lobstädt wieder einen Namensvetter zu Gast. Mit reichlichen Vorschusslorbeeren bedacht kam der TSV Windischleuba aus Thüringen an die Glück-Auf-Straße zum freitäglichen Kick. Nach dem „HörenSagen“ handelte es sich um eine gute Truppe. Wer mit Altenburg eine Mannschaft besiegt gegen die der einheimische TSV keinen Stich gesehen hatte muss ja wohl gut sein. Immerhin. Rein äußerlich gesehen handelte es sich um einen Gegner der im Altersdurchschnitt gut aufgestellt war und genügend gleichwertige Wechsler zur Verfügung hatte genau wie die Heimelf. Auf dem Platz sah man dann sehr schnell, dass Windischleuba gut spielen kann. Den anfänglichen Respekt konnte Lobstädt jedoch alsbald beiseite legen. Dafür war der Gast an diesem Abend unterlegen auch wenn das Endergebnis für den aufmerksamen Leser etwas anderes aussagt. Zwei Gründe gab es warum sich Lobstädt von Beginn an nicht unbedingt in die Hosen machen musste. Grund eins waren die schnellen Außenverteidiger wenn man die Schnelligkeit in den Vergleich zu den gegnerischen Angreifern setzt und Grund zwei das häufig überlassene Mittelfeld in dem Richter, Grabner, Liedtke und Krauspe nahezu ungehindert machen konnten was sie wollten. Es gelang zwar nicht alles aber was klappte war dann auch von außen und innen gut anzusehen. Vergessen darf aber nicht werden, dass häufig Bälle auch schlampig gespielt wurden. Durch Grund eins gepaart mit einem überragenden Mosolygo als Vorstopper und einem sicheren Dietel als Libero brauchte man Geißler im Tor im ersten Abschnitt fast gar nicht. So wenig angriffswirksam war der Gast der Altenburg geschlagen hatte. Nun passt das ja immer noch nicht zum Endresultat. Es folgt ein Erklärungsversuch. Nach mindestens drei, vier guten bis sehr guten Tormöglichkeiten erzielte Grabner nach Eingabe von Krauspe das 1:0. Dann schenkte man dem Gast eine Ecke die eigentlich keine war und Geißler im Schenkungsrausch packte noch das 1:1 dazu. Hinterher wollten einige seiner Mannschaftskammeraden ihm auch etwas schenken. Von einem Torhüterlehrgang war die Rede. Dann erzielte Krauspe von außen die erneute Führung und mehrere gute bis sehr gute Gelegenheiten blieben liegen. Nach dem Wechsel zog die Heimelf nach Eingabe von Krauspe und Knieschuss von Hinz auf 3:1 und anschließend mit einer Rakete von Liedtke ins äußere Eck auf 4:1 davon. Messe gelesen dachten sich alle. War sie auch. Flack in Probierlaune versuchte sich im Alleingang nun immer häufiger am nächsten Treffer. Letztendlich gelang ihm dann auch das 5. Tor nach einem wunderbaren Zusammenspiel aber erst als der Gast die Schnäppchenangebote zum 4:2 und 4:3 annahm. Aber auch da war noch nicht Schluss. Mit dem Abpfiff traf Windischleuba erneut aber „nur“ zum Anschluss. Zu mehr reichte es an diesem Abend nicht gegen die Mannschaft die gegen Altenburg keinen Stich gesehen hatte.
Nachsatz: Es ist sicher übertrieben das Geschehene nach dem 4:1 mit der Auswechslung von Mossolygo zu verbinden aber bezeichnend ist, dass der ausgewechselte und vorzeitig duschen gegangene Spieler noch Stunden später einzelne Mitstreitende befragte ob es am Ende wirklich 5:4 ausgegangen ist.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, Winkler, Melzer, Grabner, Richter, Krauspe, Liedtke, Flack, Hinz, Kuhn, Gollmer, Jeschky
Tore: Grabner, Krauspe, Hinz, Liedtke, M. Flack
AH_2016_15_TSV Lobstädt – Schwarz-Gelb Prößdorf 7:0 (4:0)
Am Freitag maßen sich die Alten Herren vom TSV Lobstädt mit dem 15. Gegner in diesem Jahr. Der kam wiedermal von jenseits der Landesgrenze und war mit Prößdorf ein alter Bekannter. Die schwarz-gelben Thüringer wurden zum Kick auf den zweiten oberen Platz geführt weil man der Jahreszeit geschuldet nicht mehr auf Kunstlicht verzichten konnte und dieses nur dort vorhanden ist. Der frühe Anpfiff (18.00 Uhr) war zwar auch aus diesem Grund gewählt worden, bereitete aber den Einheimischen wesentlich mehr Probleme ihn einzuhalten als den Gästen. Die waren schon lange bereit als eine reservierte große Hose eines Lobstäder Spielers immer noch auf ihren Träger wartete. 18.13 Uhr waren Spieler und Hose auf dem Feld und es konnte ohne Erwärmung losgehen. Beide blieben von einer Zerrung verschont. Was der Hose sicher nicht all zu viel ausgemacht hätte. Das Lobstädter Spiel lief trotz der holprigen Vorbereitungsphase von Beginn an ruhig und geordnet. Viele Anspielstationen waren vorhanden und der Ball wurde über diese immer wieder konsequent laufen gelassen. Das machte es dem Gegner schier unmöglich auch nur einmal während der gesamten Spielzeit den Fuß in die Tür zu bekommen. Hinzu kam, dass der Gastgeber im Spielaufbau kaum Fehler machte. Für Prößdorf war von Anfang an dem Tag nichts zu holen. Das war schon frühzeitig offensichtlich. Folgerichtig begann das Toreschießen frühzeitig. M. Flack eröffnete das Geschehen mit einem Doppelpack. Einmal stand er nach einem Abpraller vom Hüter goldrichtig und einmal setzte er sich nach Pass von Krauspe im Eins-Eins durch. Dann ließ es Richter der lange kein Fußball mehr gespielt hatte zweimal krachen und stand dem Hattrick am nächsten. Den verhinderte der Pausenpfiff. Nach dem Wechsel erhöhte wiederum M. Flack. Seinen zweiten Doppelpack verhinderte Eichelkraut mit einem ungewollten Traumtor zum 6:0 ehe Flack noch einmal netzte und mit vier Treffern Man oft he Match wurde. Neben den Torschützen und einer tollen Gesamtleistung des Teams trat immer wieder Leikhauf mit hoher Ballsicherheit und großer Laufbereitschaft in Erscheinung. Außerdem ist zu erwähnen, dass Geißlers Weste endlich mal wieder die Farbe des Kleides seiner kürzlich geehelichten Katrin hatte. Der TSV spielte hinten mal wieder zu null was selten passierte im Verlaufe dieser Saison.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, Leikhauf, Krauspe, Richter, M. Flack, Eichelkraut, Thierfelder, Hinz, Kuhn, Jeschky
Tore: M. Flack 4, Richter 2, Eichelkraut 1
Victoria-Sporthalle wurde offiziell eröffnet
AH_2016_14_SV Eula – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)
SV Eula 59 – TSV Lobstädt 2:5 (2:3)
Nachdem Eula vor einigen Wochen in Lobstädt wegen Leutemangel passen musste kam es am Freitag zur eigentlichen Rückspielpartie was unter den gegebenen Umständen zwar keine mehr war aber alle waren froh, dass gespielt wurde. In beiden Mannschaften war genügend Personal vorhanden. Nur um es vorwegzunehmen. So viel, dass am Ende nicht jeder eine Spätsommerwurst vom Grill erhaschen konnte. Wenn die durchgegebenen Zahlen stimmen waren 28 Akteure verteilt auf beide Teams am Start. Wer nicht pünktlich kam musste vorerst auf der Bank Platz nehmen weil die so schon spät angesetzte Anstoßzeit kaum ein Ende bei Tageslichtbedingungen zuließ. Beide Vertretungen waren nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ sehr gut aufgestellt. In der Anfangsformation hatte die Heimelf sicher einen etwas jüngeren Altersdurchschnitt aber von Wettbewerbsverzerrung konnte keine Rede sein. Es war nur ein Vorteil. Den nutzten die Hausherren aus und das ist auch legitim. Eula machte so viel Druck, dass ein Lobstädter Spielaufbau nur bedingt stattfinden konnte. Zu viele Gästespieler waren mit Defensivaufgaben beschäftigt. An der Mittellinie brauchte man ein Fernglas um Anspielpunkte zu finden oder sie waren gar nicht vorhanden. Ziemlich schnell führte der Druck dann auch zu Fehlern und damit verbundenen Chancen für Eula. Zwei davon wurden rigoros (laut Duden: sehr streng, unerbittlich, hart; rücksichtslos, ohne Rücksichtnahme) genutzt. Der Gast taumelte. War angeschlagen. Hätte beinahe noch das dritte Gegentor gefangen. Hinterher machte jedoch kaum einer den Eindruck, dass er in dieser Situation Angst hatte unterzugehen. Alle waren zuversichtlich. Auch wenn das dritte Tor gekommen wäre. Naja. Zum Untergehen braucht es Wasser und davon gab es wenig in den letzten Wochen. Als sich Mosolygo gegen „Noch Gastspieler“ Eichelkraut selbst auswechselte senkte er zuerst den Altersdurchschnitt der Lobstädter Truppe. Von da an gelang es den Gästen aber auch besser den Ball im Mittelfeld zu behaupten und gezielter nach den Anspielstationen im Angriff zu suchen. Chancen wurden kreiert und schneller als erwartet… ach nein. So wie erwartet holte man Stück für Stück auf und führte bereits wieder bevor Schiedsrichter Hans zur Pause pfiff. Hinz machte den Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Eichelkraut und der junge Flack bediente den älteren zweimal und schon war alles wieder chic. Vergessen die Mühen der Anfangsphase. Nach dem Wechsel konnte der TSV mit Krauspe, Kuhn und Thierfelder noch mehr Qualität bringen, was den Sieg dann wirklich nicht mehr in Gefahr brachte. Trotzdem gab sich Eula nicht auf. Durch die nicht genutzten Lobstädter Chancen hätte es wegen eines Pfostenschusses noch einmal spannend werden können. Dann machten aber die Edeljoker Krauspe und Eichelkraut mit den Lobstädter Toren 4 und 5 den Unterschied an diesem Tag. Und da war es auch egal ob am Ende die Wurst langte. Ein Sieg gegen Eula schmeckt immer vorzüglich. Übrigens auch gegen jeden anderen Gegner.
Lobstädt mit: Geißler, Dietel, Mosolygo, J. Pfau, Melzer, Fubel, T. Flack, Leikhauf, Scheil, Kuhn, Thierfelder, Krauspe, Eichelkraut
Tore: Hinz, M. Flack 2, Krauspe, Eichelkraut
Fußball, Saison 2016/17, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga B, 4. Spieltag, SV Flößberg – SG Lobstädt/Heuersdorf
SV Flößberg – SG Lobstädt/Heuersdorf 5:1 (2:0)
Schiedsrichter: Thomas Uhlmann
Tore: 1:0 Kundich (15.), 2:0 Kintzel (28.), 3:0 Fischer (48.), 3:1 Gussmann (54.), 4:1 Pohl (84.), 5:1 Keller (89.)
Zuschauer: 35
Ein Spiel zweier ganz schwacher Mannschaften endete 5:1 für Gastgeber Flößberg. Die Heimelf verstand es besser mit den schlechten Platzbedingungen umzugehen, spielte einfach und geradlinig nach vorn und profitierte von einer glatten Elfmeter Fehlentscheidung des Schiedsrichters und von vier katastrophalen Abwehrfehlern der SG Lobstädt/Heuersdorf. Selbst kam der Gast kaum zum Abschluss und ein Zusammenspiel war nicht wirklich zu erkennen. Einzig der Ehrentreffer gelang den Gästen bei einem bis dahin bereits auf drei Gegentore angewachsenen Vorsprungs der Hausherren. Lobstädt/Heuersdorf machte an diesem Nachmittag so ziemlich alles falsch was man falsch machen konnte aber am schlimmsten war dass man nicht in der Lage war miteinander Fußball zu spielen. Zu viele Akteure hatten immer den Drang alles allein zu machen. Von der Balleroberung bis zum Torabschluss traute man sich alles zu. Mitspieler wurden ignoriert. Zum Abschluss selbst kam es selten weil das für jeden Verteidiger einfach zu regeln war. Hinzu kamen technische Defizite die immer wieder zu Ballverlusten führten ohne das der Gegner eingreifen musste. Flößberg versuchte gar nicht zu spielen. Der Ball wurde schnell und lang nach vorn geschlagen und da passierte immer etwas. In der 15. Minute entschied sich Schiedsrichter Uhlmann für Elfmeter. Kundich nahm das Geschenk an und Die Heimelf führte. Nach einer knappen halben Stunde traf Kinzel per Freistoß (28.) auch wenn er das Prädikat „haltbar“ hatte. Wiederum nach einem Fehler entstand bald nach der Halbzeit das 3:0. Fischer war der Nutznießer (48.). Der Anschlusstreffer von Gussmann weckte bei den Gästen dann noch einmal Hoffnung. Den Kopfball zum 3:1 konnte man aber hinterher nicht als Wecksignal werten. In der Schlussdekade machten Pohl und Keller den Deckel drauf (84./89.) und profitierten wieder von eklatanten Fehlern der SG Lobstädt/Heuersdorf.
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24.09.2016 – Eröffnungsfeier der Victoria-Sporthalle mit Sportfest
Am 24. September ist es nun soweit. Nachdem der erste geplante Termin im August für die feierliche Eröffnung aus bautechnischen Gründen verschoben werden musste, wollen wir nun unsere neue Sporthalle offiziell in Beschlag nehmen. Am Vormittag findet unser traditionelles Sportabzeichen-Sportfest statt, bei dem jedermann teilnehmen kann und in der Sporthalle spielt der Fußballnachwuchs ein kleines Turnier. Parallel werden die Kegler auf der Lobstädter Kegelbahn ein Turnier veranstalten. Ab 14 Uhr beginnt die offizielle Eröffnungsfeier, bei der auch Bürgermeister Herr Hellriegel und unserer Vereinsvorsitzende Herr Meiner ein paar Grußworte an alle Anwesenden richten werden. Im Anschluss kann die neue Sporthalle besichtigt werden und einige Abteilungen werden sich mit Ihren Angeboten präsentieren. Danach zeigen die Volleyballer bei einem Turnier ihr Können. Den Tag lassen wir dann noch mit einem gemütlichen Beisammensein, muskalisch umrahmt vom Lobstädter Männerchor, ausklingen.
Alle sind herzlich eingeladen dabei zu sein!
AH_2016_13_TSV Lobstädt – TSV Tröglitz 6:3 (3:1)
Wenn ein Stachel tief sitzt dann ist es der des TSV Tröglitz. Zwei der bittersten Niederlagen erlitt der Lobstädter TSV gegen den Namensfetter aus Sachsen Anhalt. Einmal gab es eine 9:1 Schellte und beim Wiedergutmachungsversuch eine 6:3 Klatsche. Einer schien davon noch nie etwas gehört zu haben. Christian Grabner stellte beim Aufwärmen die überraschende Frage: “Haben wir gegen die überhaupt schon einmal verloren?“ Er scheinbar noch nicht. Oder er hat es verdrängt. Jedenfalls war er nach dem Spiel „Man of the Match“ weshalb man schlussfolgern könnte, dass Fußball immer auch eine Kopfsache ist. Völlig unbelastet trumpfte er auf und trug mit seinen Toren wesentlich zum Gesamterfolg seiner Mannschaft bei. Die vollbrachte an diesem Abend zwar keine Heldentat, war aber insgesamt die bessere Mannschaft und gewann die Partie, die dieses Mal nicht den überhöhten Temperaturen oder der Absage durch den Gegner zum Opfer fiel verdient. Lobstädt war gut aufgestellt. Scheil und Jeschky auf der Bank. Thierfelder und Fubel verzichteten sogar auf den Einsatz. Fühlte sich sehr luxuriös und komfortabel an. Von Beginn an übernahm der Gastgeber die Initiative. Das Bestreben die Schmach von Tröglitz vergessen zu machen war zu erkennen. Gefällig wurden die Angriffe nach vorn getragen und die Gästeabwehr hatte alle Hände voll zu tun aber eine Überaufgabe war es dennoch nicht. Ein Bein dazwischen. Eine kleine Richtungsänderung und der Lobstädter Angriff wurde gestört. Hinzu kam die eigene Ungenauigkeit bei der Passgabe. Augenscheinlich war, dass Tröglitz der Heimmannschaft den Angriff durch die Mitte förmlich anbot. Dadurch stand man sich manchmal im Weg oder der Kurzpass konnte einfach verteidigt werden. Wenn das bewusst passierte war es gut gemacht. Lobstädt hatte dann Schwierigkeiten den Gegenangriff zu unterbinden und kam relativ häufig in eine unangenehme 1:1 Situation. Das 1:0 entstand durch die Mitte. Grabner spielte Hinz an, der bediente M. Flack der am Torschuss nur noch mit Foul gehindert werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Grabner sicher. Aber auch eine eben beschriebene Situation führte zum schnellen Tröglitzer Ausgleich. Der Angreifer der Gäste deckte bei einem Pass den Ball sehr gut ab und traf wie Völler in seinen besten Zeiten. Mit einem überlegten Innenseitenschuss von sechzehn Meter stellte Grabner aber bald den alten Abstand wieder her. Den baute T. Flack nach herrlicher Vorarbeit von Krauspe noch vor der Pause aus. Beim 3:1 wurde die Abwehr mit einem Geniestreich überlupft und „Stifti“ bedankte sich. Kurz nach dem Wechsel war Jeschky noch nicht ganz befreit von der Zerrungsgefahr und wurde unfreiwillig mit zum Vorbereiter des Tröglitzer 3:2. Krause konnte nichts machen. Die Einladung für den Stürmer der Gäste war ohne Begleitung eines Lobstädter Gegenspielers ausgestellt worden. Nach Ecke von Grabner machte T. Flack am langen Pfosten sein zweites Tor per Innenseite und Direktannahme. Grabner erzielte kurze Zeit später seinen ersten Dreier in dieser Spielzeit und Hinz traf erst den Pfosten mit dem Kopf und jagte den zurückspringenden Ball dann endgültig zum 6:2 über die Linie. Ganz am Ende traf der Tröglitzer Widerpart zu Grabner auch zum dritten Mal. Richtig zufrieden schienen nicht alle mit dem Ergebnis gewesen zu sein. Man konnte es den Gästen nicht ganz so wiedergeben wie man es vorhatte. Dazu war man an diesem Abend nicht hungrig genug.
Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, Dietel, Melzer, Bischoff, Krauspe, Grübel, Grabner, T. Flack, Hinz, M. Flack, Scheil, Jeschky
Tore: Grabner 3, T. Flack 2, Hinz 1
B-Jugend: Mit Glück und Geschick zum Sieg!
Am Sonntag, den 04.09.2016 fand das zweite Heimspiel unserer SG Lobstädt/Deutzen/Borna gegen Chemie Böhlen statt. Mit Glück und Geschick gewannen die Jungs mit 3:2. In der ersten Halbzeit stand unsere Elf hinten sicher und startete erfolgreich den einen oder anderen Konter, was dann auch mit dem 1:0 durch Avram Saitovic belohnt wurde. Er setzte sich gut durch und schob überlegt ein. Das 2:0 wurde bei einen berechtigten Elfmeter (Foul an Avram Saitovic) durch Janis Hitzegradt sicher verwandelt. Das 3:0 erzielte Julian Berger durch einen herrlichen Schuss aus 20 Metern. In der zweiten Halbzeit wurde Böhlen stärker und unsere SG in der Abwehr leichtsinnig. Das wurde postwendend mit dem 3:1 bestraft. Böhlen spielet einfach in der zweiten Halbzeit besser und konnte sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen. Zum Ende wachten unsere Jungs wieder auf und hielten gut dagegen und erspielten sich auch wieder die eine oder andere Chance. Nach 80 Minuten langte es zum Sieg und die 3 Punkte stehen auf der Habenseite.
Das nächste Spiel unserer SG Lobstädt/Deutzen/Borna findet Samstag den 10.9.2016 bei der SG Zschaitz/Roßwein/Lok Döbeln statt. Fans sind herzlich willkommen um unser Team zu unterstützen!!
B-Jugend: Sieg beim 1. Auswärtsspiel
Am Samstag, den 27.08.2016 fand das erste Auswärtsspiel unserer SG Lobstädt/Deutzen/Borna bei der SG Hohenstädt/Grimma statt. Unsere Jungs kämpften und bestritten ihre Zweikämpfe oftmals erfolgreich und haben völlig verdient mit 1:3 gewonnen. Avram Saitovic schaffte eine Hattrick und hätte an diesem Tag noch mehr Tore machen können, aber zweimal stand die Latte und einmal der Pfosten im Weg. Mit einem großen Teamgeist holten die Jungs die drei Punkte nach Hause.
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