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AH_2016_07_FSV Kitzscher – TSV Lobstädt 2:4 (1:2)

Am Freitag wurde erfolgreich abgedreht. Die „Kitzscher Trilogie“ gehört seit dem endgültig der Vergangenheit an und wird in diesem Jahr definitiv keine Fortsetzung finden. Dreimal spielten die Alten Herren vom TSV Lobstädt gegen die vom FSV Kitzscher und dreimal gewannen sie. Dieses Mal mit 2:4. Auch beim letzten Aufeinandertreffen ist der Spannungsbogen ähnlich zu beschreiben. Lobstädt war über weite Strecken optisch überlegen, schwächelte in einigen Phasen und konnte sich am Ende erst entscheidend absetzen. Dabei spielte auch keine Rolle, dass die Lobstädter Crew beinahe die Hälfte ihres ursprünglichen Kaders nicht zur Verfügung hatte. Wie Sönke Wortmann seinen Film aber gleich „Das Wunder von irgendwas“ zu nennen wäre etwas überzogen. Das gibt der Stoff dieses Spiels und der beiden vorangegangenen gar nicht her. Kitzscher lag den Lobstädter Oldies in diesem Jahr einfach mehr als in anderen Spielzeiten. Die erste Hälfte kann man getrost als Vorspann betrachten. Der TSV tat sich wieder einmal schwer mit dem riesengroßen Platz und spielte aus Angst vor Kontern meist hinten herum. Das sonstige Bindeglied zum Angriff wurde zusätzlich zur Verstärkung des Mittelfeldes als erstes Abwehrbollwerk geopfert. Es ging nur etwas nach vorn wenn sich ein Läufer mit einschaltete, der Ball in den immer vorhandenen Raum gespielt wurde und eine Eingabe den Angriff zu Ende führte oder es zum Torabschluss kam. So passiert als Krauspe von außen Grabner bediente und dieser zum 0:1 vollendete. Das Tor machte aber nicht die Tür auf zu weiteren Offensivszenen sondern führte direkt zur schwächsten Phase im Lobstädter Spiel. Kitzscher wäre nicht Kitzscher wenn es sich so etwas nicht zu Nutze macht. Nachdem den Gästen für den Angriff die Ideen fehlten kam die Heimelf besser in Schwung und glich nach gefühlten zwanzig Minuten nach der Gästeführung aus. Krauspe jedoch war es zu verdanken, dass der alte Abstand postwendend wieder hergestellt werden konnte. Von links außen überlistete er den immer zu weit vor dem Tor stehenden Hüter mit einem gefühlvollen Heber. Nach der Pause spielten die Gäste etwas gefälliger und endlich auch mal mutiger nach vorn. Dadurch kam es zu wesentlich mehr Lobstädter Gelegenheiten. Dietel nutzte eine. Manche behaupteten es wäre ein Gewaltschuss gewesen, konnten sich dabei aber das Lachen nicht verkneifen. Der Schütze nahm es gelassen und konterte mit der Zählbarkeit seines Treffers. Das 1:3 war aber wie immer nicht alles wenn es gegen den FSV Kitzscher ging. Der Gastgeber kam mit einer schönen Einzelaktion noch einmal auf 2:3 heran. Gegen Ende der Partie erst gelang Krauspe der entscheidende Treffer zum 2:4. Der war wunderschön über den Hüter ins Angel gezogen und zählte genau so wie Dietels Rakete, sein eigenes davor erzieltes Tor und Grabners Führung.

Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, Melzer, Pohle, Mosolygo, Krauspe, Dietel, Hilbig, Scheller, Grabner, Hinz, 2x Gastspieler

Tore: Grabner, Dietel, Krauspe 2x

Punktspiel der B-Jugend in Unterzahl in Trebsen – stark gekämpft und trotzdem verloren

Am 29.05.2016 fand das Punktspiel bei der SG Trebsen/Hohenstädt statt. Leider haben unsere Jungs das Spiel mit 7:1 verloren. Das Ergebnis spiegelt aber nicht die Leistung, der in Unterbesetzung spielenden Mannschaft, wider. An diesem Spieltag standen den Trainern, aus unterschiedlichen Gründen, nur 10 Spieler zur Verfügung. Einige Spieler ließen ihr Team im Stich und andere, wie Dominik Lange und Philip Weinhold, fuhren trotz Verletzung mit und unterstützten ihre Mannschaft. Daran sollten sich einige Spieler der SG Deutzen/Lobstädt/Neukirchen ein Beispiel nehmen!

In dieser Saison stehen nur noch zwei Punktspiele an und in der nächsten Saison wird es eine Spielgemeinschaft mit einem neuem Partner und neuen Spielern geben. Mal schauen, ob der Teamgeist etwas besser sein wird als in der Endphase der noch aktuellen Saison.  Die Planung für die neue Saison ist voll im Gange und ziemlich weit fortgeschritten.

So und nun noch mal zum Spiel: Alle Jungs, die auf dem Platz standen, verdienen echt ein großes Lob! Gekämpft bis zum „Umfallen“ und die letzte Viertelstunde nur noch mit 9 Spielern auf dem Platz, da Moritz Schwarze, der bis dahin eine starke Leistung zeigte, verletzt vom Platz musste.

Wir hoffen, dass sich die Mannschaft die letzten Spiele zusammenrauft und noch mal zum Saisonende zwei Erfolgserlebnisse verbuchen kann.

Mitgliederversammlung 2016

Am 15.Juni 2016 um 18.00 Uhr findet im Sportlerheim am Sportplatz Glück-Auf-Str. unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Alle Mitglieder sind aufgerufen daran teilzunehmen.

AH_2016_06_ TSV Lobstädt – SV Groitzsch 5:4 (4:1)

„Wir dürfen uns nicht immer unter Druck setzen aber wir müssen…“ So oder so ähnlich drangen die Worte des Trainers in die Gehörgänge der zahlreich vorhandenen Spieler des TSV die sich Front of Stage dicht an dicht wie die Leute im Innenraum des AC/DC Konzert aneinander drängten und hörten wie gebannt zu. Allerdings wollten die Frontmänner der Rockgruppe am Mittwoch durchaus Druck aufbauen um ihn nach unendlicher Steigerung begleitet von Donnerschlägen über das Publikum in die Leipziger Nacht abzulassen. Hier sollten die Worte die Spieler beruhigen und ihnen den Druck nehmen wie das Ventil dem bis zum zerbersten gefüllten Fahrradschlauch. Damit man besser Haftung hat und nicht so leicht vom Weg abkommt wie mit optimalem Reifendruck. Sprich, den Gegner zu bespielen und zu bekämpfen wie es die an diesem Abend hervorragenden Voraussetzungen hergeben sollten. Viele gute Spieler. Ein affengeiler Fußballplatz. Herrliches Wetter. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Ein Gegner der nur auf Kunstrasen spielt. Was wollte man mehr als einfach nur rausgehen und Fußball spielen. Das taten die Himmelblauen Lobstädter dann auch als bald. Sie ließen den Ball laufen, bewegten sich und kombinierten. Allen machte es Spaß zuzuschauen und mitzuspielen. Der SV Groitzsch der mit einer gut besetzten Truppe anreiste wurde förmlich an die Wand gedrückt. Schnell fiel das 1:0. Nach herrlichem Spielaufbau gelangte die Kugel in den Lauf von M. Flack. Der übersah den ungedeckten Mitspieler nicht und Hinz musste das Leder nur noch über die Linie drücken. Scheils geniale Flanke von rechts drückte der Passgeber vom ersten Tor dann per Kopf selbst in die Maschen. Zu viel Druck übte offensichtlich Krauspes Schuss auf die Hände des Groitzscher Hüters aus. Der musste zum 3:0 passieren lassen. Zwischendurch kam der Gast dann mit einem vermeidbaren Treffer nach einer Ecke auf 3:1 heran.j Das störte die Heimelf allerdings nicht weiter und Grabners abgefälschter Schuss stellte den alten Abstand nachdrücklich wieder her. Als sein Geschoss mit Überdruck zum 5:1 das Netz fast zerriss war das Match für alle Beteiligten entschieden und es gab für beide Mannschaften praktisch gar keinen Druck mehr. Aber die Vertretungen gingen unterschiedlich damit um. Lobstädt vergaß beim Ablassen das Ventil an der richtigen Stelle zuzuschrauben. Groitzsch nahm die Luftpumpe in die Hand. Mit drei Toren in Folge setzte Groitzsch den TSV doch noch so sehr unter Druck wie es die Trainer mit ihren Worten eigentlich vermeiden wollten. Irgendeinen der vielen Teilsätze mussten die Spieler bei der Ansprache die mit „… aber wir müssen…“ begannen überhört haben. Wahrscheinlich diesen: „… aber wir müssen aufpassen, dass wir am Ende nicht nochmal unter Druck geraten.“. Letztendlich gewann der TSV Lobstädt nach toller erster Halbzeit und vielen Möglichkeiten im zweiten Abschnitt hoch verdient gegen den SV Groitzsch. Übrigens. Einer war für beide Mannschaften gleich. Der Luftdruck. Aber das sei nur am Rande erwähnt und hat mit dem eigentlichen Spielbericht nichts zu tun.

Lobstädt mit: Krause, Pfau J., Dietel, Winkler, Krauspe, Melzer, Flack, Hinz, Grübel, Grabner, Scheil, Liedtke, Jeschky, Leihkauff

Tore: Hinz, Flack, Krauspe, Grabner 2x

B-Jugend – Bittere Niederlage zu Hause gegen TSV Röcknitz

Am Samstag den  21.5.2016 fand zu Hause, nur  zwei Tage nach der grandiosen Leistung gegen Hartha das reguläre Punktspiel gegen den TSV Röcknitz statt.  Es musste eine bittere Niederlage eingesteckt werden. Es hat auf jeden Fall nicht nur an den „schweren“ Beinen (vom Nachholespiel in Hartha) gelegen, insgesamt lief es einfach nicht rund. Gegen den Vorletzten der Tabelle verloren unsere Jungs mit 1:5. Der Auswärtssieg für die Röcknitzer  war an diesem Tag eindeutig verdient. Für die SG Deutzen/Lobstädt/Neukirchen heißt es jetzt: Kopf hoch und weiter machen!

Die Tore für Röcknitz erzielten  Dustin Dietze (2.+ 75.),  Rubens Prom (22.),  Luca Streich (32.) und Sebastian Dietrich (72.). Den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielte Lucas Spitzbarth.

 

Nachholespiel der B-Jugend in Hartha

Am Donnerstag, den 19.05.2016 fand das Nachholespiel unserer B-Jugend  in Hartha statt, welches nach einer starken kämpferischen Leistung leider mit 2:0 verloren wurde. Von der ersten bis zur letzten Minute boten die Jungs gegen den Zweiten der Tabelle eine Superleistung. Es war ein sehr gutes B-Jugendspiel von beiden Teams, was auch  der Trainer der Harthaer Jungs bestätigte. Beide Mannschaften zeigten schöne Spielzüge aber  am Ende hatten die Gastgeber ein wenig mehr Glück im Torabschluss. Die Tore für Hartha erzielten  Jari Roitzsch (30.) und  Paul Kunze (78.).  Das  war mit die beste Saisonleistunge der Jungs von der SG Deutzen/Lobstädt/Neukirchen.

AH_2016_05_Röthaer SV – TSV Lobstädt 0:4 (0:0)

Eine Brandrede vom Feinsten lieferte Mannschaftsleiter Voigt vor dem Spiel in der Lobstäder Kabine beim gastgebenden Röthaer SV. Die Mischung von Lobeshymne für die gute Stimmung im Bus auf der Heimreise nach der Niederlage in Netzschkau, von Motivation zum Weitermachen nach einem schlechten Spiel, von Kritik an den Umgangsformen innerhalb der Mannschaft passte punktgenau. Alles war dabei. Selbst die Einsicht, das Wechselkarussell in der Vorwoche vornehmlich in der ersten Halbzeit zu schnell gedreht zu haben fehlte nicht. Ergreifend. Schlicht und einfach ergreifend. Vielleicht nicht unbedingt für alle im Publikum aber immerhin für einen, der diese Worte vor vielleicht zehn Jahren auch schon aus dem eigenen Munde  gehört hatte. Da nämlich als sie oftmals explizit an denjenigen gerichtet waren, der sie am Freitag zur Mannschaft sprach. Als sich alle anderen noch wunderten über den Redeschwall machte sich Hinz, der damals Ralla sein Trainer war so seine Gedanken und freute  sich über den Reifeprozess seines Ex Spielers. Gegen Rötha setzte Voigt Winkler und Grübel Licht und Scheil vor die Nase und andere hatten Glück, dass der Coach nicht noch mehr neue Spieler zur Verfügung hatte. Positionell kam er unter anderem auch darauf Melzer auf Rechtsverteidiger zu stellen. Das allerdings ist jetzt kein großer Kunstgriff gewesen. Darauf ist sein Ex Trainer auch immer als Erstes gekommen. Sei es wie es sei. Gegen eine sehr gut besetzte Röthaer Freunde Truppe fruchteten alle Maßnahmen sofort und es machte wieder mehr Spaß zuzuschauen und mitzukicken. Von Beginn an war das Niveau gut und ausgeglichen. Lobstädt stand hinten sehr sicher und im Spielaufbau ging ansehnlich zugange außer groß Torgefahr zu erzielen. Dazu war man zu verspielt oder nicht passgenau genug. Das wiederum nutzte Rötha zu Gegenangriffen die wesentlich mehr Gefahr für das Gästetor brachten. In die Pause ging es jedoch für beide Kontrahenten ohne Tore. Nach dem Wechsel machte Lobstädt mehr Druck. Dem Gastgeber war etwas die mangelnde Spielpraxis anzumerken und der TSV kam zu seinen ersten guten Möglichkeiten. „Dosenöffner“ war dann Scheil. Von genial bis Zufallsprodukt kann man sich von der Beschreibungspalette noch einiges mehr heraussuchen. Fubel drehte schon meckernd ab als sich die Kugel dann doch noch ins lange Eck senkte. Damit war der Bann gebrochen. Grübel setzte sich links durch und bediente Flack, der in der Drehung den Arsch rausstreckte und unhaltbar in die lange Ecke vollendete. Seine beiden anderen Tore die zum Hattrick führten kann vom Redakteur wegen Abwesenheit nicht beschrieben werden. Fakt ist jedoch, dass es irgendwie an den der geredeten Rede gelegen haben musste. Voigt`s eindringliche Worte galten unter anderem auch dem Dreiertorschützen der im Reifungsprozess zumindest bis letzte Woche noch nicht so weit fortgeschritten war. Aber vielleicht ist nun endlich der erste Schritt gemacht.

Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, Melzer, Dietel, Mosolygo, Krauspe, Fubel, Licht, Schei, Hinz, M. Flack, Thierfelder, Grübel, Winkler

Tore: Scheil 1x, Flack 3x

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 21. Spieltag, TuS Pegau – SG Lobstädt/Heuersdorf und 22. Spieltag BSV Einheit Frohburg

Es sind schwere Spiele die die SG Lobstädt / Heuersdorf derzeit zu bestreiten hat. Sowohl in Pegau gab es ein zweistelliges Endresultat als auch zuhause gegen Frohburg II. Für den Rest der Saison gilt es weiterhin, wie von vielen Spielern zugesichert, die Saison ehrenhaft zu beenden. Von beiden Kontrahenten erhielt man dafür übrigens nicht nur Gegentore sondern verdiente sich auch eine gehörige Menge Respekt.

AH_2016_04_TSV Nema Netzschkau – TSV Lobstädt 5:4 (4:1)

Vorne „hui“ hinten „pfui“. Heißt: vier Tore nach … zehn Chancen? Oder erklärt es besser die 5 Gegentore nach … zehn Chancen für den Gegner? Also doch anders rum. Hinten „hui“ vorne „pfui“. Oder „pfui“, „pfui“ einfach. Was bilden wir Alten Herren vom TSV Lobstädt uns eigentlich manchmal ein? Dass wir die Größten sind in unserer kleinen Welt? Kaum geht es gerade mal grob in Richtung der Landesgrenze da hat Pegau bereits das Sagen. Überschreitet man sie nicht und fährt an Thüringen vorbei etwas weiter hinein wo die „Berge“ beginnen und es zwei Grad kälter ist dann hat man schon zu tun mit der Akklimatisierung. Da reden wir noch nicht mal von Tröglitz im letzten Jahr. Und im vorletzten als es so warm war nach Himmelfahrt. Also muss es doch an den Reisestrapazen liegen. Dem langen Anfahrtsweg. Äußeren Umständen. Nicht an uns selbst. Der TSV Lobstädt verlor gegen Nema Netzschkau mit 5:4 und war zur Pause bereits mit 4:1 im Rückstand und wünscht sich sehnlichst den FSV Kitzscher zurück gegen den man in vier Spielen des Jahres 2016 50% der Siege einfahren konnte. Alles war perfekt geplant. Chef Ralla machte von der Spielvermittlung über die Kaderverpflichtung, die Logistik bis hin zur Aufstellung alles. Er war der beste Lobstädter an diesem Tag und der schlechtest bezahlte zugleich. Angekränkelt vom Kurzhosenauftritt bei RB am Pfingstmontag bei bitterer Kälte jammerte er nicht ein einziges Mal und fuhr die Loosertruppe am Ende auch noch vor die Haustür. Gefühlte Sekunden nach dem Anpfiff patzte Grübel mit einem Pass auf dem stumpfen Rasen in Netzschkau mit einem direkten Fehlpass in die Füße des blank stehenden Angreifers was das 1:0 zur Folge hatte für die Heimmannschaft. Der Regulierungsprozess dauerte nicht so lange und Hinz konnte nach Querpass von Flack ausgleichen. Die Spielweise des Gastes blieb aber die gleiche wenn man überhaupt von einer Spielweise sprechen konnte. In vier Fällen waren gerade einmal Kombinationen zu erkennen und sofort kreierte der Gast wunderbare Möglichkeiten die allesamt vom starken Netzschkauer Hüter gehalten wurden inklusive eines Elfers. Sonst war der Gast aber harmlos, schlecht geordnet, zweikampfschwach, nicht sehr laufbereit und wenig in der Lage etwas zu verändern. Als der Couch die Idealaufstellung gefunden hatte lag Lobstädt 4:1 hinten und es war zweite Halbzeit. Ab da war Banane angesagt. Netzschkau wurde durch schnödes Zweikampfverhalten beeindruckt und durch 3 Tore am Stück eingeholt. Hinz machte das 4:2. Fubel schaffte nach einer von Voigt verordneten Denkpause den Anschluss und hatte vorher schon den Pfosten mit dem Kopf und wegen der grell blendenden Sonne geschlossenen Augen getroffen. Danach glich Krauspe mit Auge und Gefühl aus. Der Sieg war wieder möglich. Den verhinderte nach eigenen Angaben der Schiedsrichter durch eine Abseitsfehlentscheidung und man selber schaffte ihn nicht weil in der entscheidenden Phase geningelt wurde und der absolute Wille zum Sieg nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte über die restliche Spielzeit. Dietel brachte es am Ende auf den berühmten Punkt als er sagte dass die Alten Herren des TSV Lobstädt im Moment einfach nicht besser sind. Alles andere wäre Augenwischerei. Die Formkurve stieg aber spätestens im Festzelt bereits wieder und das Selbstbewusstsein kehrte zurück. Am liebsten hätte man das Spiel noch einmal begonnen aber das muss auf nächste Woche verschoben werden gegen Rötha. Da gibt es keine Strapazen wegen der Reise.

Lobstädt mit: Krause, Krause, Thierfelder, Pfau J., Dietel, Winkler, Fubel, Preiß, Krauspe, Melzer, Flack, Hinz, Pohle, Mosolygo, Grübel

Tore: Hinz 2, Fubel, Krauspe

Freitag der 13. – Nachholespiel der B-Jugend bei der SG Zschaitz/Lok Döbeln

Am Freitag den 13. musste unsere B-Jugend bei der SG Zschaitz/Lok Döbeln zum Nachholespiel antreten. Leider ging die Partie verloren. Unsere Elf begann recht gut und erspielte sich auch die ein oder andere Tormöglichkeit, die leider vergeben wurden. Die SG Zschaitz/Lok Döbeln machte es an diesen Tag besser und verwandelten eiskalt ihre Torchancen. In der 27. Minute schloss Florian Großmann einen Konter zum 0:1 ab und  erhöhte in der 38. Minute  zum 0:2. Keine 60 Sekunden später, nach dem unsere komplette Mannschaft wie nicht anwesend war, traf Güven Karadag zum 0:3.  Mit dem Spielstand ging es auch in die Pause. Die SG Deutzen/Lobstädt/Neukirchen begann in der 2. Halbzeit ganz gut, spielte jetzt auch besser nach vorn, aber an diesem besagtenFreitag den 13. stand unsere Elf sprichwörtlich „neben den Schuhen“, was in der 54. und 66. Minute  von Richard Haase ausgenutzt wurde. Somit stand es inzwischen 0:5. In der 73. Minute erhöhte Oliver Blümke noch auf 0:6. Das war dann auch der Endstand an diesem Tag. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass sich der Verband  mal langsam Gedanken machen sollte, wie er die Nachholspiele ansetzt und vor allem wann!!! Die Spieler gehen in der Woche von früh 7Uhr bis teilweise 16Uhr in die Schule und müssen dann noch, in diesem Fall knapp 100 Kilometer  zum Spiel!!! Das da die Spieler nicht ihre Leistung bringen können, zu der sie unter anderen Bedingungen in der Lage sind, ist da irgendwie verständlich!!!Nach einem fast 12 Stunden Tag!!! Ein weiteres Beispiel ist unser nächstes Nachholspiel bei der SG Leisnig/Hartha in Hartha am Donnerstag den 19.05.2016. Anstoss zum Spiel ist 18.30 Uhr. Fans sind natürlich recht herzlich eingeladen.

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