Jugendliga U12 die 2te
Tick Tick Tick Booooom zum Jahresausklang
Am 15.12.2018 stand das 2. Heimspiel unserer Mädels in der Sporthalle der Bereitschaftspolizei in Leipzig statt.
Um 12 Uhr trafen sich die ersten Mädels um die Halle für unseren letzten Spieltag im Jahre 2018 vorzubereiten. Nachdem dieses erledigt war, wurden erst die Stimmen geölt und danach ging es aufs Feld zur Erwärmung.
Im 1. Spiel des Tages standen uns die Mädels des VV Nordstern gegenüber. Mit Celin als Zuspieler, Conny auf der Diagonale, den Mitten Maxi und Madlen, Anika und Nancy auf Aussen sowie unseren Libero Julie starteten wir. Bis zum 13:13 im 1. Satz war es ein Kopf an Kopf rennen, gerade mit der etwas unkonventionellen Art, kamen die Mädels nicht immer klar. Madlen stellte dann aber mit eine 6er Aufschlagsserie die Zeichen auf Satzgewinn, welcher mit 25:19 eingefahren werden konnte.
Im 2.Satz ging es mit gleicher Aufstellung ans Werk. Nachdem Nordstern das 1:0 machte, kamen die Mädels richtig in Fahrt. Celin setzte den Annahmeriegel mit 16 Aufschlägen unter Druck wodurch wir Dankebälle bekamen, die wir schnell und zielstrebig nutzen konnten. Nach nur 14 Minuten war der 2. Satz mit 25:5 für uns eingetütet und der 1. Punkt des Tages ging an uns.
Mit mahnenden Worten nicht nachzulassen, ging es wieder zurück auf das Spielfeld. Der Satz gestaltete sich wie der 1. Satz etwas zäh, erst eine 5er Aufschlagsserie von Conny brachte uns auf die Ziellinie, welche wir mit 25:19 überschritten. Tic Tic Tic Boooom, damit war endlich der 1te 3er seit September diesen Jahres.
In der Pause gab es für die Mädels, dann noch die neuen Hoodys vom Finanzengel und Lexid. Vielen lieben Dank für eure Unterstützung.
Nach einer Stärkung ging es wieder zum Erwärmen. Mit 2 Wechsel im Kader (Katja für Maxi und Lea für Conny) ging es ins zweite Spiel des Tages gegen den Absteiger aus der BK I. Nicht nur der Kader hat sich zum 1. Spiel verändert, sondern auch die Startsieben. Wir starteten mit Lena auf dem Zuspiel, Lea auf der Diagonale, Katja und Madlen auf Mitte, Anita und Nancy auf Aussen sowie Sabrina als Libero. Gegen den Tabellenführer entwickelte sich ein sehr interessantes Spiel mit vielen Blöcken und harten Schlägen. Von Anfang an lagen wir immer 1-2 Punkte in Führung die wir bis zur Crunchtime halten konnten. Hier kam es zum Wechsel im Zuspiel von Lena auf Celin, die schon im 1. Spiel ihre Aufschlagsstärke unter Beweis gestellt hat. Auch diesmal setzte Sie den TSV Leipzig Annahme-Riegel unter Druck und wir konnten den Satz mit 25:19 zu machen. Der 2. Satz startete mit vielen einfachen Fehlern, welche den TSV in die Karten spielte und schnell einen 7 Punkte Vorsprung verschaffte. Durch 2 Wechsel auf der Dia- und Zuspielposition sollte frischer Wind in die Mannschaft kommen und er kam auch. Celin führte das Spiel mit ruhiger Hand und setzte ihre Nebenleute gewinnen bringend ein. Jessi zeigte auf der Diagonale den ein oder anderen schönen Leger. Beim Stand von 11:14 kam Lisa auf der Mitte für Madlen und konnte sich gerade mit ihrer Blockstärke super ins Team einfügen. Erst beim Stand vom 16:14 und 10 Aufschlägen von Celin mussten wir wieder in die Annahme gehen und es entwickelte sich ein Kopf an Kopf rennen, was leider der TSV mit 25:23 für sich entschied. Der 3.Satz startete wie der 2.Satz, leicht verschlafen lag man schnell 7:13 hinten, diesmal waren es Nancy und Jessi mit Aufschlagsserien die zum Satzgewinn führten.
In der Satzpause waren sich alle einig, diesmal lassen wir sie nicht ziehen und es kam auch wie gewünscht. Ein Kopf an Kopf rennen entwickelte sich, beim Stand von 9:7 kam Lea für Jessi zurück aufs Feld, damit sie ihre Stärke im Angriff aber gerade auch in der Feldabwehr ausspielen konnte. Und dieses Tat sie auch. Nachdem der erste Angriff von Ihr noch abgewehrt werden konnte, kam der 2te Hammer gleich hinterher welcher nur noch von der TSV Abwehr gegen die Wand abgewehrt werden konnte. Und das war das Zeichen auf geht’s, die Angriffe wurden härter im Block wurde nochmal richtig hin gefasst, Katja nahm sich ein Herz und Schlug mehrfach die Meterbälle Richtung der 3. Meterlinie. Und wieder machte den kleinen Unterschied an diesen Tag unsere Celin. Beim 20:20 trat sie wieder zum Aufschlag und verließ die Position erst mit 3 Punkte für uns in der Hand.
Fazit: ENDLICH!!! 1000 Mal probiert, 1000 Mal ist nichts passiert 1000 und 1 Versuch und es hat BOOOOOOM gemacht.
Der perfekte Jahresabschluss. Die Mädels haben sich für ihre harte Arbeit in den letzten Monaten belohnt. War das Spiel gegen Nordstern noch etwas holprig, zeigten die Mädels was sie als Team leisten können. Unser großer Kader ist Fluch und Segen zugleich. Jeder möchte spielen, was nur selbst verständlich ist. Als Trainer hat man die Qual der Wahl, aber es ist gut zu wissen, dass man jeden von den Mädels einsetzen kann, ohne dass es einen großen Bruch gibt. Die Leistung heute war nicht selbstverständlich nach den ganzen Negativmomenten in den letzten 3 Monaten bei Punktspielen. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die Mädels freigespielt haben. Jeder war frei im Kopf und rief seine Leistung ab. Eigentlich sollte man keinen aus dem Team hervorheben, da es eine Teamleistung war. Aber wenn man die Saison sieht, muss man sagen das Celin ihre wohl besten Spiele in den letzten 2 Jahren gemacht hat. Sowie Sabrina die auf Ihre ungeliebte Liberoposition musste und diese ohne große Fehler ausfüllte und so erst dem Team die Möglichkeit gab über ihre sichere Annahme schnell zu punkten.
Es spielten:
Gegen Nordstern: Celin ©, Lena, Anika, Anita, Nancy, Madlen, Maxi, Lisa, Conny, Jessi, Sabrina (L) und Julie (L)
Gegen TSV Leipzig III: Lena ©, Celin, Anita, Nancy, Madlen, Katja, Lisa, Lea, Jessi, Nadja, Sabrina (L) und Julie (L)
Erster Spieltag in der Kreisliga U12/13
Acht Mannschaften gehen in der neu geschaffenen Kreisliga diese Saison an den Start. Davon sind 2 Teams aus Lobstädt. Am 1. Adventswochenende mussten beide Teams gleich ihr Können zeigen.
Startet die 1. Mannschaft um 10 Uhr in Narsdorf in die Kreisliga, hatte unsere 2. Mannschaft ein Heimspiel um 12:30 Uhr. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Liga. Besteht die 2. Mannschaft aus Kids die gerade erst angefangen haben oder einfach Spielpraxis brauchen, besteht die 1. Mannschaft aus Mädels die schon länger zusammenspielen.
Mit zwei Siegen in Narsdorf gegen den SV Narsdorf und dem BBV Wurzen konnte die 1.Mannschaft die ersten 6 Punkte für die Tabelle verbuchen. Leider konnten Sie nicht an Ihre guten Leistungen in der Bezirksklasse anknüpfen. Zu viele einfache Fehler wurden gemacht, was den Gegner viele einfache Punkte ermöglichten. Nur der 2. Satz gegen Narsdorf (25:8) mit Mira und Vanessa zeigte ansatzweise das Potential der Mädels.
Unsere 2. Mannschaft startete in die Saison mit einem Heimspieltag in die Kreisliga. Mit dem TSV Rackwitz war unser Partnerverein, sowie der GLVC mit vor Ort. In unserer zweiten Mannschaft geht es nur ums lernen, lernen, lernen. Im 1. Spiel war gegen den GLVC noch Sand im Getriebe, wobei gerade zum Spielende Jolina immer stärker aufschlug. Im zweiten Spiel gegen den TSV Rackwitz sah es schon besser aus. Gerade Anfang des 2ten Satzes konnte sehr gut mitgehalten werden. Leider verhinderten kleine Unkonzentriertheiten, dass ein Satzgewinn geholt werden konnte.
Fazit: Unsere 1. Mannschaft machte nur was Sie machen mussten. Bis auf dem 2. Satz gegen Narsdorf, war noch viel Luft nach oben. In der 2. Mannschaften konnten sich Jolina und Emma zeigen. Gerade Jolina zeigte viele starke Aufschläge und gute Annahmen. Wichtig ist, dass die Mädels aus ihren Fehlern lernen und diese in den nächsten Spielen besser umsetzen. Schön zu sehen war, dass ein Großteil der 1. Mannschaften noch nach Lobstädt kam, um die Mädels der 2.Mannschaft zu unterstützen. So und nur so kann es funktionieren, denn gemeinsam sind wir stark.
Volksbank Devils I: Mira, Zoe © und Vanessa
Volksbank Devils II: Mia, Emma und Jolina ©
U12 Wiederholungstäter ;) 2. Platz bei der U12 Vorrunde
Am Sonntag, den 25.11.18 führte uns der Weg nach Grimma. Das 1. Vorrundenturnier der Bezirksmeisterschaft U12 stand auf dem Plan.
Nachdem Schiedsgericht spielten Mira (C), Jolina und Vanessa zuerst gegen LOK Engelsdorf IV. Dieses Spiel ging klar 2:0 an uns und somit ein guter Start. Nun stand der VV Grimma auf der anderen Feldseite. Hier mussten die Mädels ihr Erlerntes zeigen und mit 25:20 war ein guter 1. Satz. Doch mit VVG muss man rechnen. Dies zeigten Sie uns mit guten Aufschlägen, sodass unsere Annahme wackelte. Jolina und Vanessa bekamen keine Stabilität rein. Also Satzausgleich der Grimmaer. Der Tiebreak musste entscheiden. Nachdem erneuten Auslosen, ein paar Worten der Trainerin gingen Vanessa und Mira auf das Feld. Mit guten Aufschlägen wurde ein 8:3 heraus gearbeitet. Diese Führung verteidigten die Zwei bis zum 15:8.
Weiter ging es gegen LOK Engelsdorf III. Mira und Jolina spielten gute Bälle, waren aktiv und Aufmerksam. Ein 25:19 wurde notiert. Der zweite Satz sollte kein Problem sein? Falsch gedacht. Die Kids rufen nicht ihr Können ab. Wir lagen 12:15 zurück. Die Trainerin nahm eine Auszeit, sprach mit den Mädels und dann ging es zurück, denn noch war nichts verloren. Vanessa und Jolina holten den Ausgleich. Ein strategischer Wechsel brachte den gewünschten Erfolg und ein 2:0 für Lobstädt war das Ergebnis.
Nun hieß der Gegner im Halbfinale erneut Grimma. Diesmal die zweite Mannschaft. Auch wurde bis zum Tiebreak gespielt. Beim 1. Satz Taten sich die Mädels schwer. Unkonzentriertheit, wenig Laufbereitschaft und zu wenig Kommunikation waren zu sehen. Die Trainerin sprach nach dem verlorenen Satz noch einmal mit den Dreien. Fehler minimieren, Bewegung und der Satzgewinn war unserer. Nun waren Vanessa und Mira im Spiel. 8:1 beim Seitenwechsel und ein Endstand von 15:5 zeigten, wer das Spiel in der Hand hatte.
Finale und somit das letzte Spiel des Tages. Mira und Vanessa starteten, doch kamen gegen die gute Technik der Altenhainer nur schwer an. Kein umsetzten der geforderten Bälle brachten den Satzverlust 16:25. Im zweiten Satz ging Jolina für Mira aufs Feld. Gute Aufschläge ließen die Lobstädterinnen dran bleiben, doch der Gegner war an diesem Tag zu stark.
Fazit: Wieder im Finale gescheitert. Es muss an der Stabilität, den Zuspielen und Angriffen weiter gearbeitet werden. Doch der 2. Platz ist ein guter Ausgangspunkt für die zukünftigen Turniere dieser Bezirksmeisterschaft und zeigt, dass die Kinder stärker werden aber es auch besser geht.
SJL – Erfolgreicher 2. und 10. Platz in Weißwasser/Boxberg
Leistungssteigerung der 1. Damen in Krostitz
Leistungssteigerung in Krostitz 2:2(24:26;25:16;25:27;26:24)
Am 07.11.2018 machten wir uns auf, am gegen die Damen des SV Krostitz aus der Bezirksklasse 1 zu testen.
Auch wenn die eine oder andere Stammspielerin fehlte, fuhren wir mit 12 Damen nach Krostitz um uns auf das Punktspiel gegen Liebertwolkwitz vorzubereiten.
Klar zusehen war die Steigerungen in der Annahme, auch wenn wir ab und an einen Ball an die Decke setzten. Sabrina gab gerade Julie die nötige Sicherheit, damit wir aus der Annahme raus ein geordnetes Spiel aufziehen konnten. Mit viel Druck im Aufschlag und konzentrierte Blockarbeit von Katja konnten wir mit den Krostitzern Schritt halten. Leider mussten wir uns am Ende des 1. Satzes knapp geschlagen geben. Der 2. Satz sah anders aus, von Anfang an machten wir Druck im Aufschlag und nutzen unsere Dankebälle zielstrebig aus, sodass ein deutlicher Satzgewinn für uns zu Buche stand. Im 3. Satz kamen 3 frische Spielerinnen aufs Feld. Wieder gab es auf beiden Seiten gute Szenen. Obwohl Krostitz Mitte des Satzes mit 6 Punkte in Führung lag, hatten wir den 1.Satzball im Satz. Diesen konnten wir leider nicht nutzen und Krostitz gewann den Satz noch. Der 4. Satz spielgelt den 3 Satz wieder. Mitte des Satzes lag Krostitz in Front, aber dieses Mal hatte Krostitz Satzball und nutzte Ihn nicht. Zwei starke Aufschläge von Caren brachten uns dann den Satzerfolg.
Fazit: Ein grundsätzlich positives Testspiel, leider mit faden Beigeschmack durch die Verletzung von Jessi. Julie findet sich immer besser in ihrer Position zurecht und konnte gerade in den Dankeballsituationen glänzen. Unsere Mittelblocker zeigten sich Block- und Angriffsfreudig und boten sich ihren Passspielern immer wieder an. Sabrina konnte unser Annahme wieder stabilisieren und überzeugt auch im Angriff. Caren steigert sich von Ball zu Ball und konnte am Schluss den Satz für uns zu machen.
Von Aussen ist es schön zusehen, dass das Team eine Einheit ist. Egal wer spielt, es wird von Aussen immer unterstützt. Denn jeder wird gebraucht und bekommt seine Chance.
Es spielten: Sabrina (C), Caren, Conny, Lea, Jessi, Lisa, Maxi, Katja, Julie, Lena, Celin und Ann-Cathrin
20_AH_2018_TSV Lobstädt – Einheit Frohburg 4:0 (4:0)
Letztmalig trommelte Mannschaftsleiter Voigt seinen Kader zusammen um noch einmal unter Flutlichtbedingungen zu kicken. Für das Unterfangen Frohburg standen ihm wieder sehr viele Akteure zur Verfügung so dass selbst eine Zerrung passiert bei der Erwärmung nicht ins Gewicht fiel. Richter verabschiedete sich nach seiner ersten Ballberührung im Spiel und wurde durch Leihkauff ersetzt. Eichelkraut, Jeschky, Müller und Kuhn standen ebenfalls zur Verfügung. Da waren erst wenige Minuten gespielt aber Frohburg lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Tor hinten. Einen Annahmefehler eines Gästeverteidigers machte sich Hinz zunutze und bediente T. Flack punktgenau so dass dieser alleine auf den Hüter zulaufen und abschließen konnte. Wenig später ergab sich eine ähnliche Situation. Wieder nutzte Hinz einen Fehler vom Gegner und schickte seinen jüngeren Kollegen auf den Weg zum Doppelpack. T. Flack verwandelte eiskalt und für Frohburg sah es zu diesem Zeitpunkt nicht gut aus. Die Gäste waren schlecht organisiert und standen meilenweit vom Gegner weg. Hinzu kamen die bereits erwähnten Stockfehler welche die Heimelf immer wieder für sich nutzen konnte. Selbst Winkler kam noch kurz vor Toresschluss zu seinem ersten Saisontreffer. Bei seinem Flankenlauf schüttelte er den Gegenspieler ab und versenkte die Kugel im langen Eck. Danach schien der Außenverteidiger Blut geleckt zu haben und tauchte immer wieder im Angriff auf. Wollte er tatsächlich noch nach der Torjägerkrone greifen? Warum sagte ihm keiner, dass die Zeit für die Attacke nicht mehr ausreichen konnte? „Stifti“ Flack erzielte in dem Spiel keinen Treffer mehr schloss aber sein Jahr mit 28 Buden ab. Für Winkler hätte es also rein rechnerisch 530 Spiele dauern können wenn er bei dem Tempo geblieben wäre. Brandt erhöhte mit einem weiteren wunderschönen Tor nach Vorarbeit von Leihkauff auf 4:0 vor der Pause und viele Möglichkeiten blieben noch ungenutzt. Genau wie im zweiten Abschnitt. Auch da waren genügend vorhanden. Allerdings agierte der Gastgeber nicht mehr so zwingend. Einen großen Anteil hatte die geringe Gegenwehr von Frohburg. Die Gäste verbesserten sich zwar etwas im Abwehrverhalten konnten aber an diesem Abend nach vorn überhaupt keine Akzente setzen. Die Alten Herren des TSV Lobstädt indes bereiteten sich nach der Niederlage in der Vorwoche einen versöhnlichen Saisonabschluss. Auch der Mannschaftsleiter dürfte mit 20 perfekt organisierten Spielen und diversen anderer Veranstaltungen zufrieden sein. Dank und die Anerkennung dafür. Ab jetzt beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Jeder ist herzlich eingeladen sich freitags ab 18.00 Uhr fit zu machen.
Tore: T. Flack (2), Brandt, Winkler
19_AH_2018_TSV Lobstädt – FC Grimma 1:3 (1:0)
Fast alle aus dem aktuell zur Verfügung stehenden Altherrenkader machten für Freitag zum Heimspiel gegen Grimma den Daumen bereits unter der Woche in der Whats Ap Gruppe hoch. Das roch nach Rotation und hätte beinahe zum Mannschaftsfoto gereicht. Letzteres kam nicht zustande aber rotiert wurde mächtig. Die ausgeruhten Spieler standen in der Anfangsformation und ersetzten logischerweise die welche in der Vorwoche durchspielen mussten. Mit Bestbesetzung schickten die Verantwortlichen ihre Anfangsformation gegen den FC Grimma ins Rennen. So wie es sich für eine Spitzenmannschaft gehört. Den Kredit den die Startelf hatte konnte sie im spielerischen Bereich mühelos zurückzahlen. Es war von Beginn an ein sehr laufintensives und technisch gut anzusehendes Altherrenspiel. Agierend fungierte im ersten Abschnitt eindeutig der Gastgeber und verdammte Grimma ausschließlich zur Reaktion. Der Ballbesitz und die Anzahl der Tormöglichkeiten sprachen für sich. Lobstädt war klar die bessere Mannschaft. Folgerichtig ging die Heimelf durch einen Kopfballtreffer von Forberg in Front. Der ist zwar auch nicht unbedingt dafür bekannt, dass er immer die Augen aufhält wenn so ein weit geschlagenes Flankengeschoss sich seinem Kopf nähert aber in diesem Fall machte es wahrscheinlich oder er knöpfte sprichwörtlich blind (steht in diesem Fall für selbstverständlich) zur 1:0 Führung nach etwa einem Drittel des ersten Abschnitts. Alles lief am Schnürchen. So schien es zumindest. Die Gegenwehr von Grimma ließ lange auf sich warten bzw. zeigte sich vornehmlich in Defensivaktionen. Lobstädt hatte eine Fülle von 1000 prozentigen Chancen wie das selten der Fall in einer Partie ist. Hinterher in der Kabine ging es eine gewisse Zeit um das Thema Blindenfußball. Ob aber akustische Signale wie Pfostenklopfer oder Ballklingeln die Lösungen auf dem nicht ideal ausgeleuchteten, staubwolkenverhüllten Platz gewesen wären um das Tor aus nächster Nähe zu treffen bleibt dahingestellt. Fakt ist, dass sich der TSV Lobstädt im zweiten Abschnitt die Butter komplett vom Brot nehmen ließ. Die Heimmannschaft hatte zwar nach wie vor sehr gute Gelegenheiten lieferte sich aber durch das Auslassen derer an das Messer einer wahrscheinlich unterschätzten Gegnerschaft aus Grimma die ihre Chancen einfach und unspektakulär reinmachte. Das Endergebnis lautete 1:3 nach Pausenführung.
Tor: Forberg
Ein Wochenende zum vergessen
Am 20.10.2018 stand für die 1. Männer und 1. Damen jeweils ein Auswärtsspiel gegen den jeweiligen Tabellenführer an. Und leider konnte keine Mannschaft auch nur einen Satz auf Ihrem Konto verbuchen. Leider verspielten die Männer, fast mit der kompletten Mannschaft angereist, immer wieder zum Satzende hin eine Satzführung.
Bei den Damen standen die Vorzeichen leider anders. Hatte man schon vor der Saison versucht den Spieltag, in den Ferien, zu verlegen (hier sollte der Bezirksausschuss überlegen ob es wirklich sinnvoll ist),konnte man dieses aus verschiedenen Gründen nicht (die leider nicht an uns lagen). So war es leider nun abzusehen, dass wir ohne eine Aussenangreiferin und damit ohne eingespielten Annahmeriegel zum Tabellenführer mussten. Und genau dieses sollte uns am heutigen Tag zum Verhängnis werden. Sobald wir die Annahme vernünftig zum Zuspieler bringen konnten, wurden auch immer wieder die Ersatzaussen und Lea, auf der Diagonale, eingesetzt. Leider machten uns die starken Aufschläge zu schaffen und brachen uns das Genick. Und so mussten wir unnötig das erste 0:3 in dieser Saison hinnehmen.
Fazit: Auf Grund des fehlen der Aussen und unserer 1. Libera mussten wir umstellen. Elli, Julie und Jessi versuchten es so gut wie möglich auf Aussen zu lösen. Im Angriff machten Sie es recht gut, in der Annahme fehlte es leider immer wieder in der Absprache. Dadurch konnten wir nur bedingt unser Spiel aufziehen. Trotz einiges negatives kann man auch einiges positives dem Spieltag abgewinnen. Mit Jessi, die vom TSV Großkorbetha zu uns gewechselt ist, haben wir eine neue Spielerin die wir, wie Ana, Universal einsetzen können. Gerade im K2 konnte Julie Ihre Stärke zeigen, dass K1 wird Sie auch noch unter Kontrolle bekommen. Lena zeigte gerade mit ihren Pässen auf Aussen, dass sie Celin im Zuspiel entlassen kann und machte ein gutes Saisondebüt, wie auch Lisa, die diese Saison das erste Mal in der Startsieben stand und diese Wahl mit ihrer Blockstärke unter Beweis stellte. Nun heißt es den Mund abwischen und auf den November vorbereiten. Noch stehen wir bei 5 Punkten, dass soll sich jedoch so schnell wie möglich ändern.
Es spielten: Voigt (C), Albrecht, Bräunlich, Grabowsky, Grosser V., Jaeger, Karpf, Lellesch, Ludwig, Radke, Baer (L)
17_AH_2018_Eulaer SV -TSV Lobstädt 0:2 Tore: T. Flack (2) / 18_AH_2018_TSV Lobstädt – ZFC Meuselwitz 2:1 (1:0)
Erstmals von Beginn an unter Flutlicht empfingen die Alten Herren des TSV Lobstädt am Freitagabend die Kicker des ZFC Meuselwitz auf eigenem Gelände. Während die Gäste mit ausreichend vielen Akteuren anreisten waren die Hausherren äußerst knapp bestückt. Gerade einmal elf Spieler standen zu Verfügung. Davon musste einer noch beim Chef betteln um später auf Nachtschicht kommen zu dürfen. Dass Leikauff dem gesamten Match beiwohnen konnte lag an der um zehn Minuten nach vorn verlegten Anstoßzeit und einer minimierten Halbzeitpause die sich auf einen Schluck Selterszufuhr und den Seitenwechsel beschränkte. Gewechselt wurde eh nicht also konnte man Zeit gutmachen. Erstmals in dieser Saison agierte Kuhn als Referee. Er war stets bemüht es beiden Vertretungen Recht zu machen und hatte dabei keine Disziplinschwierigkeiten. Wenn er einmal nicht weiter wusste halfen ihm beide Parteien und sagten ihm freundlich aber bestimmt was zu tun war. So entschied der Meuselwitzer Libero nach dem er Hinz beim vermeindlichen 2:0 der Gäste im Abseits wähnte auf Abstoß und keiner hatte etwas dagegen. Für Holland wurde einen Tag später bei einer absolut identischen Situation auf Tor entschieden. Nach einem Lobstädter Foul im eigenen Strafraum als es Elfer für die Gäste hätte geben müssen verlegte der Schiedsrichter das Foul von etwa 5 Meter innerhalb nach draußen vor den Sechzehner was ihm auch keiner übel nahm. Zu viele Striche wegen einer Kleinfeldabkreidung. Das sah sogar Meuselwitz ein. Kuhn musste ja durcheinander kommen als er sich wie bei der Linienhasche immer weiter vom Tatort entfernte. Das Spiel selbst war ebenfalls recht ordentlich anzuschauen. Lobstädt stand sehr diszipliniert und ließ kaum etwas zu. Neulibero Müller ersetzte Dietel auf der Position und leitete und lenkte sehr souverän. Seine Vorderleute hörten auf ihn und Meuselwitz hatte es schwer eigene Möglichkeiten zu erspielen. Er selbst leitete den ersten Treffer mit einem hohen Ball in die Spitze ein den T. Flack zum 1:0 verwertete. Die einzigen Vorwürfe die dem TSV an diesem Abend zu machen waren sind die der schlechte Chancenverwertung im ersten Abschnitt und das Aufdrängen lassen des Gästespiels im zweiten Durchgang. Bis zum 2:0 dauerte es ewig. T. Flack musste im Strafraum erst regelwidrig zu Boden gebracht werden bevor Jeschky den Hüter des ZFC verladen konnte. Einige setzten seinen „Kullerball“ als er den Hüter verlud gleich mit den „Gurkeneingaben“ von Ecken und Flankenläufen was man so nicht im Raum stehen lassen sollte. Der Elfer war sicher verwandelt. Ganz chancenlos war Meuselwitz nicht. Vor allem in der Spielanlage konnte man einen Plan vom Fußball erkennen. Immer wieder bediente der Gegner den gedeckten Mann und erzielte Gefahr wenn auch nicht viele Chancen. Eine der wenigen nutze er zum Anschlusstreffer nach Ballverlust des TSV im Vorwärtsgang als sich die Fehlerkette bis zum Schlussglied fortsetzte. Das tat aber der Leistung der gesamten Mannschaft keinen Abbruch. Lobstädt gewann gegen Meuselwitz verdient in einem fairen, gut geleiteten und ordentlichen Altherrenspiel.
Tore: T. Flack, Jeschky
