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Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 11. Spieltag, SG Serbits /Thräna – SG Lobstädt/Heuersdorf

SG Serbitz / Thräna – SG Lobstädt / Heuersdorf 4:0 (2:0)

Schiedsrichter: Ronny Pohle
Assistenten: Dietmar Etzold, Steffen Rohland

Tore: 1:0 Müller (4.), 2:0 Bauch (6.), 3:0 Müller (61.), 4:0 Kubik (70.)

Serbitz / Thräna mit: Tretter, Weinert, Schenk, Schuldheiß, Kubik, Fischer, Badstube (ab 13. Richter), Müller, Bauch (ab 80. Nestler), Lange, Holzhauer (ab 72. Wolf)

Lobstädt / Heuersdorf mit: Scheller, Pohle, Bille, Jahn, Opitz, Keil, Scheibner, Schmidt (ab 70. Beyer), Valdeig (ab 72. Rößner), Oehlert, Dergewitz (ab 65. Enge)

Auch in Serbitz / Thräna gab es wieder eine Niederlage für die Spielgemeinschaft Lobstädt / Heuersdorf. Damit bleibt die Elf um Kapitän Jahn weiterhin sieglos und verharrt regungslos in der Furche sprich im untersten Tabellenkeller. Bereits nach sechs Minuten stand es 2:0 für den Gastgeber, der diesen Vorsprung relativ sicher über die Halbzeit brachte und ihn dann im zweiten Abschnitt ausbaute. Müller traf per Kopf nach einer Flanke von außen mit der ersten Aktion der Einheimischen nach gerade einmal vier gespielten Minuten und wenig später erhöhte Bauch auf 2:0 (6.). Von da an rannte das Schlusslicht der Tabelle einmal mehr einer desolaten Anfangsphase hinterher. Das Einzige was der Gast erreichte war etwas Ausgeglichenheit im weiteren Spielverlauf und ein paar gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Die nutzte Lobstädt / Heuersdorf ebenso wenig wie der Gastgeber bis zum Wechsel. Sichtlich um den Anschluss bemüht traf es die SG Lobstädt / Heuersdorf just in dem Moment als die eigenen Gelegenheiten weniger wurden, Kraft und Konzentration nachließ und auch schon etwas die Hoffnung schwand. Müller markierte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 und machte in der 61. Minute die Tür zum Erfolg weit auf für seine Farben. Dass sie nicht mehr zuschlug, dafür sorgte Kubik in der 70.. Somit verlebte Serbitz / Thräna noch eine weitest gehend ruhige Schlussphase und hat mit 11 Punkten als Aufsteiger schon ein beachtliches Konto angespart. Die Gäste können es drehen und wenden wie sie es wollen. Die Fehler sind hausgemacht und teilweise von der einfachsten Sorte. Im Angriff kann man derzeit nicht genügend Durchschlagskraft erzielen. Im Moment reicht es nur für das was der Tabellenstand ausweist. In den letzten beiden Spielen der Hinrunde hängen die Trauben also alles andere als tief für die SG aus Lobstädt / Heuersdorf.

AH TSV – Erste Mannschaft

AH TSV Lobstädt – SG Lobstädt / Heuersdorf 3:2 (2:0)

Am Freitag kam es für den Altherren Spielplan des Jahres 2015 doch noch zu einem Abschlussspiel nachdem Rositz vor zwei Wochen das eigentliche Saisonfinale abgesagt hatte. Zu Gast im eigenen Hause war die Erste Mannschaft des Vereins weil die am Wochenende keinen Punktspielverpflichtungen nachgehen musste. Eine gute Gelegenheit also, um der Ersten ein wenig Bewegung unter „Wettkampfbedingungen“ zu verschaffen und den AH ein Großfeldmatch zu versorgen, weil die das immer noch lieber machen als Trainingskleinfelddpielereien. So hatten alle was davon. Um es vorwegzunehmen. Die Veranstaltung hat sich für beide gelohnt. Es war der nötige Einsatz dabei und eine gewisse Ernsthaftigkeit. Es wurde sich ordentlich bewegt und jeder wollte gewinnen. Den besseren Start hatten die Alten Herren. Sie agierten ballsicher und spielten ihre Erfahrung beim Kräfte einteilen voll aus. Es gelangen sehenswerte Spielzüge und Möglichkeiten zur Führung gab es auch bald. Diese erzielte M. Flack nach Eingabe von außen aus Nahdistanz. Der gleiche Spieler erhöhte noch vor dem Wechsel per Kopf nach Flanke von Krauspe auf 2:0. Die Erste Mannschaft wechselte während des gesamten Spiels sehr häufig ein und aus. Sicher war das auch eine der Ursachen, dass man in den entscheidenden Situationen ungeordnet war was die Alten H(asen)erren natürlich auszunutzen verstanden. Trotz des Rückstandes gab sich die Vertretung um Kapitän Jahn nicht auf. Sie kämpfte und kam völlig berechtigt in die Partie zurück. Depling erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2 und Promnitz überraschte Krause mit einem satten Distanzschuss zum Ausgleich. Kurz vor Schluss dachten alle, dass es sich damit bereits um das Endresultat handeln musste. Aber weit gefehlt. Mit einem ebenso überraschenden Abschluss erzielte M. Flack praktisch mit der letzten Aktion in diesem von L. Mosolygo souverän geleiteten Spiel nicht nur sein drittes Tor sondern auch die erneute Führung für die Alten Herren und damit gleichzeitig den Siegtreffer. Aber Ergebnis hin oder her. Gibt der Schiedsrichter den Handelfmeter für die Erste und geht die Partie über die volle Distanz von neunzig Minuten sieht alles vielleicht wieder ganz anders aus. Man weiß es nicht. Den Zweck hat dieser Test allemal erfüllt. Für die meisten jedenfalls. Wie viel jeder Einzelne für sich dabei herauszieht liegt bei jedem selbst. Gesprächsmöglichkeiten zum Austausch waren hinterher reichlich vorhanden. Manch einer nutzte sie auch.

AH mit: Krause, T. Pfau, J. Pfau, Fubel, Bischoff, Melzer, Krauspe, Grabner, T. Flack, M. Flack, Hinz, Jeschky, Preiß

Erste: Scheller, Jahn, Naumann, Viering, Promnitz, Jungnickel, Böttger, Depling, Scheibner, Enge, Schellenberg, Bille, Opitz

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 10. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – SV Regis Breitingen

SG Lobstädt / Heuersdorf – SV Regis Breitingen 0:7 (0:2)

Schiedsrichter: Andreas Krug
Assistenten: Frank Hauschild, Guntram Kammer
Zuschauer: 66
Lobstädt / Heuersdorf mit: Scheller: Bischoff, Jahn, Pohle, Neuhaus, Scheibner, Viering, Bille, Valdeig (ab 80. Merker), Enge, Oehlert

Regis / Breitingen mit: Günther, Streitberg, Winter, Bauer, Wendt, Paul (ab 60. Wilde), Kuhrau, Liedtke, Naumann (ab 75. Tröger), Perchmann, Licht

Tore: 0:1 Winter (4.), 0:2 Paul (FE 9.), 0:3/4 Winter (56./58.), 0:5 Naumann (59. FE), 0:6/7 Winter (62. / 75)

Nach zehn Minuten deckte sich die Vorahnung einer Katastrophe im Spiel SG Lobstädt / Heuersdorf (Tabellenletzter) gegen den Krösus der Liga aus Regis / Breitingen bereits mit der Realität. Die Heimelf lag durch den Treffer von Winter und den Foulelfmeter von Paul schon frühzeitig zurück (4./9.). Nichts schien im Abwehrverhalten zu stimmen und der Tabellenführer marschierte ohne Mühen wie das heiße Messer durch die Butter. Wie aus dem heiteren Mittelherbsthimmel straffte sich die Heimelf danach durch einfaches Zurückziehen, ein besseres Zweikampfverhalten und Disziplin. Das erklärte Ziel das Ergebnis im Rahmen zu halten wurde Stück für Stück trotz des frühen Rückstandes in die Tat umgesetzt. Dies allein war schon wie ein Wunder sieht man von den überdurchschnittlichen Witterungsbedingungen einmal ab. Die SG schaffte es tatsächlich mit diesem relativ knappen Ergebnis in die Pause zu kommen und hatte durchaus auch Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel ging es erst einmal so weiter. Dann aber passierte wiederum Unglaubliches. Lobstädt / Heuersdorf hatte im Vorwärtsgang wieder eine sehr gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer und kassierte im Gegenzug nicht nur eins sondern alles in Allem drei Gegentore. Winter setzte zum Doppelschlag an (56./58.) und Naumann beendete den Traum vom sanften Ergebnis gegen den Spitzenreiter eine Minute später. Dabei ist Winters Kopfballtreffer zum vierten Tor herauszuheben. Nach Flanke von halb links übersprang er die gesamte Verteidigung und „schädelte“ mustergültig ein. Aber nicht genug damit. „The man oft he match“ legte noch zwei Tore nach und schnürte einen kompletten Fünferpack. Damit erzielte er mehr Buden als die Heimelf in der Saison was natürlich kein schöner Vergleich für Lobstädt / Heuersdorf ist aber der absoluten Realität entspricht. Für das Schlusslicht der Liga ist der Tabellenführer an dem Spieltag eine zu große Nummer gewesen ohne überragend zu sein. Zwischendrin sah es besser aus als erwartet. Am Ende trat das ein womit jeder gerechnet hat. Auf dem Weg durch das Tal der Erfolgslosigkeit ist also aus Sicht des Gastgebers nicht sehr viel passiert. Zumindest wurde der Sensationslust einiger „Fußballexperten“ Einhalt geboten. Gefühlt hatte jeder Zweite mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet. Noch ist aber Mitte Herbst. Nicht ganz Winter und nicht alles kalt was kalt gesagt wurde wenn man weiß was damit gemeint ist. (Augzwink)

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 9. Spieltag, BSV Einheit Frohburg II – SG Lobstädt/Heuersdorf

BSV Einheit Frohburg II – SG Lobstädt / Heuersdorf 6:1 (2:1)

Schiedsrichter: Karl Heinz Stumpf
Assistenten: Lars Schmidt, Peter Born
Zuschauer: 80

Tore: 1:0 Ludwig (4.), 1:1 Bille (6.), 2:1 Nass (44.), 3:1 Deissner (47.), 4:1 Kazschmarcyk (54.), 5:1 Zschalich (84. FE), 6:1 Nass (70.)

Frohburg: Thomas, Kaczmarcyk, Peter, Graulich (ab 75. Schmidt), Fischer (ab 41. Deißner), Kirsten, Wehr (ab 72. Lehmann), Naß, Zschalich, Schulz, Ludwig
Lobstädt / Heuersdorf: Scheller, Jahn, Pohle, Böttger, Promnitz, Scheibner, Viering, Schellenberg, Schmidt, Valdeig (ab 69. Enge), Bille (ab 62. Jungnickel)

Das Spiel begann mit zwei schnellen Toren. Bereits nach 4 Minuten nutzte Ludwig einen Fehler von Scheibner aus und überwand nach seinem Alleingang Scheller zur 1:0 Führung für Frohburg. Die Gäste hatten aber mit einem Fernschuss von Bille die richtige Antwort parat und egalisierten bereits kurze Zeit später (6.). Damit ging das Rennen erneut los. Auf beiden Seiten gab es danach einige gute Möglichkeiten. Trotzdem lagen die Vorteile bei den Hausherren, die es versäumten früher von dannen zu ziehen. Als alle sich schon auf ein 1:1 zur Pause eingestellt hatten startete Naß ein Solo an der rechten Außenseite. Bis in den Strafraum hinein konnte er nicht entscheidend gestört werden und sein Linksschuss fand den Weg ungehindert ins Eck. Dieser „Dämpfer“ war unnötig und hatte fatale Auswirkungen auf den weiteren Verlauf. Schon das 3:1 kurz nach der Pause von Deissner erzielt brachte eine gewisse Ernüchterung aus Sicht der Gäste. Zu einfach hatte es der Gastgeber zum Abschluss zu kommen. Kaczmarcyk mit einem Freistoßtreffer und Zschalich mit Foulelfmeter nutzten ihre Chancen resolut aus. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Nass in der 70. Minute. Wieder stürzte die SG Lobstädt / Heuersdorf nach ordentlicher erster Halbzeit ab. Durch individuelle Fehler ließen die Gäste dem Gegner viele Möglichkeiten zukommen, die dieser eiskalt ausnutzte. Selber ist man im Angriff derzeit zu harmlos. Es allein auf diesen Mannschaftsteil abzuwälzen wäre jedoch nicht fair und trifft überhaupt nicht das Kernproblem. Insgesamt kommt von überall im Moment zu wenig.

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 8. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – TuS Pegau

SG Lobstädt/Heuersdorf – TuS Pegau 1:7 (0:1)

Schiedsrichter: Daniel Müller
Assistenten: Norbert Misch, Uwe Grüßner
Zuschauer: 20

Tore: 0:1 (27.) Striebe, 0:2 (49.) Wolf, 0:3 (55.) Plechinger, 0:4 (60.) Kammer, 1:4 (63.) Valdeig, 1:5 (71.) Striebe, 1:6 (77.) Sebastian, 1:7 (82.) Striebe

SG Lobstädt/Heuersdorf: Scheller, Jahn, Pohle, Böttger, Beyer (ab 62. Enge), Scheibner, Viering, Bille, Neuhaus (ab 80. Oehlert), Dergewitz (ab 56. Schmidt), Valdeig

TuS Pegau: Haubenreißer, Striebe, Schapke, Jerke, Temmler (ab 68. Temmler), Kammer, Jahn (ab 42. Hennig), Menge (ab 46. Wolf), Plechinger, Liebau, Seifert

Die SG Lobstädt/Heuersdorf konnte im ersten Abschnitt der Partie gegen TuS Pegau noch mithalten. Nach dem Wechsel setzten sich die Gäste aber immer weiter ab ohne Fußball vom anderen Stern zu spielen. Die nachlassende Kraft bei den Hausherren verursachte Unkonzentriertheiten die der Gegner gnadenlos ausnutzte. Häufig war es aber letztendlich zu einfach wie die Tore hergeschenkt wurden. Die Gäste hatten von Beginn an mehr vom Spiel. Sie waren präsenter und zwingender in ihren Aktionen. Die Heimelf konnte sich kaum befreien, war immer nur damit beschäftigt mit hohem Aufwand zu verteidigen. Jeder Ball kam zurück und man stand ständig unter Druck. Dem konnte man erstmals nicht standhalten als Pegau im Konterspiel über rechts kam. Die flache Eingabe bediente Striebe der sich gegen Scheller im Lobstädt/Heuersdorfer Gehäuse durchsetzte (27.). Danach fingen sich die Hausherren und konnten sich etwas befreien. Eigene Angriffe die zu Tormöglichkeiten führten entstanden jedoch nicht. Dass es in zu vielen Bereichen mangelte wurde zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich. Die Absicht den Gegner unter Druck zu setzen war vorhanden, konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Im Gegenteil. Dadurch und die daraus resultierenden Fehler begünstigten jeden Pegauer Angriff und machte es den Gästen leicht zu Toren zu kommen. So erzielten Wolf, Plechinger und Kammer in schneller Folge die Tore 2, 3 und 4 (49./55./60.). Allesamt nach eklatanten Fehlern des Gastgebers. Als Valdeig auf 1:4 verkürzte (63.) war es nicht mehr möglich das Blatt zu wenden. Sehenswert war der Treffer trotzdem, den Schmidt mit der Hacke aufgelegt hatte und man sah in dieser Situation auch deutlich wie simpel die gegnerische Abwehr beschäftigt hätte werden können. Striebe, Sebastian und noch einmal Striebe rückten aber schnell wieder alles zurecht und Pegau marschierte zum Sieg (71./77./82.).

AH_19_2015_TSV Lobstädt – SV Flößberg 5:5 (3:1)

TSV Lobstädt – SV Flößberg 5:5 (3:1)

So schön sich dieses Fußballspiel auch anfühlte und sicher auch anschauen ließ. Am Ende gab es einige Rätsel auf. Nicht alle konnten bereits in der Kabine angekommen daran glauben, dass sich der einheimische TSV kurz vor der Zielgeraden von den Gästen aus Flößberg noch hatte abfangen lassen. Sprichwörtlich in allerletzter Sekunde oder bissl darüber hinaus wie Schiedsrichter Mosolygo zugab. Was aber den Eigentorschützen zum Flößberger Ausgleich auch nicht trösten konnte zumal er obendrauf gleich noch die Hiobsbotschaft vom Ergebnis seiner Auer Wismut Veilchen an den Kopf geschmissen bekam. Dietels Entschuldigungskiste bildete das vierte Segment im Bierkastenturm. Die anderen drei hatten aber bei weitem nichts mit den anderen vier Gegentreffern zu tun. Auch wenn sie es ebenfalls verdient hätten. Es handelte sich dabei „nur“ um Geburtstags,- und diverse Matschrunden. Was war geschehen? Lobstädt traf auf einen gut aufgestellten und fußballerisch ordentlich besetzten Gegner aus Flößberg. Die Herausforderung war schnell zu erkennen und wurde sofort angenommen. Konzentriert und mit dem nötigen läuferischen und kämpferischen Einsatz ging es schnell zur Sache. Dabei entstanden sehenswerte Spielzüge, die aufgrund ihrer Häufigkeit unweigerlich zum Erfolg führen mussten. Die Führung gelang durch eine Balleroberung in der Flößberger Hälfte, T. Flack bediente Krauspe und der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Wenig später leistete Winkler die Vorarbeit für T. Flack und es stand 2:0. Das Bräzelbacken nahm seinen Lauf als J. Pfau punktgenau flankte und Hinz zum 3:0 einschob. Flößberg war in dieser Phase buchstäblich an die Wand gespielt und sah zu diesem Zeitpunkt aus wie der klare Verlierer. Da machte es scheinbar auch nichts, dass den Gästen aus einer ungefährlich ausschauenden Situation der Anschlusstreffer gelang. Mit dem Pausenpfiff hatte der TSV trotzdem alles im Griff. Nach dem Wechsel ging Lobstädt keinesfalls unbekümmert zurück ans Werk aber bereits im ersten Gegenzug nach einer eigenen guten Gelegenheit fiel das zweite Gästetor und der Abstand reduzierte sich drastisch. So richtig entglitt das Ruder der Heimelf da jedoch immer noch nicht. Mit einer „Was wollt ihr denn von uns? – Mentalität“ und dem Doppelschlag von T. Flack nach herrlichen Vorlagen von T. Pfau und Richter enteilte Lobstädt scheinbar uneinholbar auf 5:2. Es folgten ein paar leichtfertig ausgelassene Großchancen der Hausherren. Statt der Tore 6, 7 und 8 gab es dann aber in unglaublich schneller Abfolge die Treffer 3, 4 und 5 für Flößberg. Schlumprig verteidigt, Torwartfehler, Eigentor. Dass man sich da verzählen kann ist nachvollziehbar. Aber so war es nun mal. Am Ende stand es 5:5. Als Dietel zum ersten Mal in dieser Saison traf folgte in den beiden anschließenden Spielen jeweils ein Treffer von ihm. Da nur noch eine Partie in dieser Saison aussteht in der er aus privaten Gründen nicht zum Einsatz kommen kann hält sich die Angst vor weiteren Eigentoren also in Grenzen. Jedenfalls vor seinen. Wer den Schaden hat … .

Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, Winkler, J. Pfau, Fubel, Krauspe, Grabner, Melzer, Hinz, T. Flack, Richter, Kahn

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 7. Spieltag, Thierbacher SV – SG Lobstädt/Heuersdorf

Thierbacher SV – TSV Lobstädt 3:0 (1:0)

Schiedsrichter: Patrick Weidlich
Assistenten: Rainer Hepner, Holm Haase
Zuschauer: 45

Thierbach mit: Forstmeier – George, Richter, Treibl, Adomat, Weinowski, Albert, Haase, Weißler, Birkigt, Goretzki
Lobstädt mit: Scheller – Jahn, Pohle, Promnitz, Bemmann (ab 60. Opitz), Scheibner, Böttcher, Fubel, Bille, Valdeig, Oehlert

Tore: Goretzki (14.), Weinowski (75.), Pfeiffer (90.)

Im Spiel gegen den Tabellenzweiten sah die SG Lobstädt/Heuersdorf lange Zeit nicht wie der vorher bestimmte Verlierer der Partie aus. Vornehmlich im ersten Abschnitt hatte der Gast mehrere Gelegenheiten und beeindruckte damit den Favoriten bis zu einer gewissen Unsicherheit, die er auch nach dem Führungstor nicht ablegen konnte. Trotzdem reichte es für den Gastgeber. Aufgrund der Steigerung in der zweiten Hälfte war das auch in der Höhe von 3:0 gerechtfertigt. Das Spiel begann ausgeglichen. Der Tabellenunterschied war äußerlich nicht zu erkennen. Lobstädt / Heuersdorf brauchte anfänglich etwas Zeit um die Zuordnung herzustellen aber als das vollzogen war, konnte man auch selbst Akzente setzen. So prüfte Scheibner Forstmeier in der 10. Minute mit einem Schuss den der Thierbacher Hüter mit dem Fuß parierte. Ermutigt von dieser gelungenen Aktion versuchten die Gäste nachzusetzen. Gnadenlos wurde dabei aber bereits sehr schnell ein unnötiger Ballverlust im Vorwärtsgang mit einem Konter bestraft. Diesen vollendete Goretzki im Nachsetzen gegen Scheller im Lobstädt / Heuersdorfer Tor. Es dauerte aber nicht lange bis eine Reaktion folgte. Valdeig kam zweimal knapp zu spät gegen den herauslaufenden Hüter und einmal schlossen Scheibner und er den Angriff zu kompliziert ab. Noch vor der Pause hatte Fubel nochmals den Ausgleich auf dem Fuß, wurde jedoch noch abgeblockt. Im zweiten Durchgang kam Thierbach besser auf. Die Gäste verloren wieder die Zuordnung und vor allem den Zugriff. Die Folge waren viele Chancen für die Heimelf. Als alles überstanden schien und die Ordnung wieder funktionierte verletzte sich Bemmann. Nach seiner Auswechslung stimmte es hinten wieder nicht. Die Folge waren viele Chancen für Thierbach sowie zwei weitere Gegentreffer für Lobstädt / Heuersdorf. In der 75. traf Weinowski nach Flanke von Richter per Kopf und in der Schlussminute ließ Scheller noch einen haltbaren Schuss von Pfeiffer passieren.

ACHTUNG!!

Am Dienstag, den 20.10.2015 ist die Geschäftsstelle nicht besetzt.

AH_2015_18_TSV Lobstädt – SV Eula 7:4 (3:1)

TSV Lobstädt – SV Eula 7:4 (3:1)

Ein 7:4 gegen Eula hätte im Vorfeld sicher jeder unterschrieben. Ganz so einheitlich waren die Meinungen dann hinterher jedoch nicht mehr und das eindeutige Ergebnis wurde unter den verschiedensten Aspekten kritisch betrachtet. Wie immer steckt in jeder Aussage ein wenig aber nie die ganze Wahrheit. Zuerst ging es in dieser Partie um Wiedergutmachung. Eula fertigte den TSV im Saisonhinspiel mit 5:2 ab. Damals sprach man mit Respekt und demütig von einer Verjüngung und qualitativen quantensprungartigen Kaderveränderung bei Eula. Dazu noch so ein Ergebnis was nachdenklich machte. Nach dem klaren Sieg am Freitag kamen J. Pfau, Jeschky und Hinz beim Duschen auf die Idee, dass die Frühjahrsniederlage vielleicht sogar mit ihrer eigenen Abwesenheit zu tun gehabt haben könnte. Wie gesagt. Beim Duschen. Und Bier hat es auch schon gegeben. Sportlich begann die Begegnung mit einer klaren Überlegenheit der Gäste. In den ersten zehn Minuten lief Lobstädt nur hinterher und verteidigte. Das machte der Gastgeber allerdings sehr gut. Zum Superduell kam es immer wenn der Anfangsdreißiger Stange von Eula ins Laufduell mit dem Endvierziger J. Pfau von Lobstädt ging. Dabei war der Altersunterschied zwar äußerlich auszumachen, wegrennen konnte der jüngere jedoch nicht. Nachdem die Anfangsphase überstanden war bekam der TSV das Geschehen zunehmend in den Griff. Nach vorn ging dann auch endlich etwas und nach einem Foul an der Strafraumgrenze zirkelte Krauspe das Leder zur Führung genau in den Winkel. Das wirkte befreiend und es gelangen immer mehr sehr gute Angriffszüge. Bei Lobstädt gelang plötzlich alles. Bei Eula nur noch wenig. Mit einer schönen Einzelleistung setzte sich T. Flack durch und machte das 2:0. Nach einer Eingabe von ihm traf ein Eulaer beim Abwehrversuch und es stand 3:0. Durch Foulelfmeter verkürzte der Gast vor der Pause auf 3:1, ohne in dieser Situation wirklich Hoffnung zu schöpfen. So drückte es jedenfalls die Körpersprache aus. Nach dem Wechsel enteilte der TSV durch Tore von Grabner, Jeschky und 2x Hinz auf 7:1. Schön herausgespielt und im Fall von Grabner und Jeschky schusstechnisch stark abgeschlossen machte den Fans das Zusehen Spaß. Ein Bruch war trotzdem zu spüren. Es wurde bei Lobstädt nicht mehr konsequent genug nach vorn gespielt. Das führte zur berechtigten Kritik, dass andere Gegner den TSV abschießen wenn die Möglichkeit besteht, der TSV aber anfängt zu geigeln. Bei weiteren eigenen Toren hätte die Einwechslung von Dirk in das Lobstädter Tor nicht so viele Wellen geschlagen. So kam sie bei manchem Spieler vom TSV nicht so gut an und beim Gegner erst recht nicht. Der SV Eula erzielte in der Folge noch 3 Treffer. Alles ist aber relativ und unwichtig im Vergleich zu anderen Dingen. Jeder sollte froh sein, dass er freitags auftribbeln kann. Nicht jeder aus der Lobstädter Altherrenmannschaft ist derzeit dazu in der Lage.

Lobstädt mit: Günther (Dirk), Dietel, Winkler, J. Pfau, Melzer, Grabner, Fubel, Krauspe, Jeschky, Hinz, T. Flack, Zimmermann

Nur Training – TSV Lobstädt Alte Herren

Sehr gut trainiert hat Team „Bunt“: Semmel im Tor – Lazi, Lars, Stifti, Marci, Bernd, der Kassierer und Fubi (in Überzahl)

Gewonnen hat Team „Gelb“: Rene G. im Tor – Tino, de Dietelmaus, Tom, Horscht, Melle und Kai (mit einem Tor Unterschied)

Siegprämie: 1 Kasten Bier vom Verlierer

Kistenfolge: Frank (für den schönen Tag), Stifti (für den 31. Jahrestag), Marci ( für sein nicht repräsentatives Verhalten gegen die Nationalmannschaft Reinsdorf) – mehr weiß ich nicht

Zeitnehmer: Ralla

Zuschauer: Schmidti, Svenni, Frank, Timo, Seele, Olaf, Melle sein Vater unva (und nicht viele andere)

Ramsdorf wusste von nichts. Angeblich. Wahrscheinlich hatten die aber Angst vor dem großen TSV. Der stand nämlich mit den Messern zwischen den Zähnen bereit und war endtäuscht als keiner kam. Was also tun? Horscht und Tom wollten gleich wieder heim. Manch einer meckerte weil er die langen wärmenden Trainingssachen nicht mithatte. Für das Freitagsbierchen war es ziemlich früh. Es kann aber keiner leugnen, dass es nicht wie diverse Kaffeewerbung den Duft durch den geschlossenen Deckel verströmte. Dann Ansage Training von Ralla. Strahlend sahen die Gesichter von einigen nicht gerade aus aber irgendwie machten alle mit. Sogar Horscht kam wieder nachdem er schnell heim fuhr und seiner Tochter noch einen Schmatz auf die Backe gegeben hatte. Und dann ging es los. Mit Erwärmung und Wahl der Mannschaften. Beides ging schleppend von statten, war aber insgesamt schon lustig. Fubi wollte nicht mit Schalkefreund Lars zusammen, wurde dann nach Abforderung des Versprechens der Laufbereitschaft doch von ihm gewählt, aber Gott sei Dank noch vor Semmel, sonst hätte er sich nämlich abgemeldet. Gelaufen ist Fubel um es vorwegzunehmen. Nämlich dem Rückstand hinterher. Für den sorgte Mannschaft „Gelb“ als Torhüter Preiß noch jeden der Hunderttausend per Handschlag begrüßte. Da hätten selbst die größten Torhüteraussetzer dieser Welt nicht mithalten können. Das eigene Gehäuse war einfach leer. Auf der Gegenseite hielt Grübel überragend und zog den Angreifern von „Bunt“ den Zahn. Bis zum Wechsel nach 25 Minuten Kleinfeld blieb es aber relativ eng. Dann schoss „Bunt“ in kurzer Zeit weniger Tore aber mehrere Böcke. „Yellow“ enteilte bis auf drei Buden. Das Kopfballtor von Melle wurde dabei unüblicher Weise nur einfach gezählt. Also eigentlich vier. Der Zeitnehmer provozierte mit einer gefühlten halben Stunde Nachspielzeit. Es wurde alles bis auf das Äußerste auf die Spitze getrieben. Wie früher bei einem Berliner Fußball Club. Am verdienten Sieg der „Gelben“ änderte das nichts was auch das Publikum so einschätzte. Hinterher gab es viele Sprüche. Mario dachte immer noch nass und frisch geduscht , dass seine Mannschaft in Unterzahl war und Fubel gab dem Abend den Drive den er auch ohne Ramsdorf verdient hat. „Wird ein junger Mann gefragt ob er mit zur Ü40 Party kommt. Sagt er: „Nein, da fehlen mir noch zwei Zentimeter.“ Es gab weder Roster noch Bockwurst. Dafür, dass der Senf nicht durchtropfte sorgten „Russenkäppies“. Spielabsagen sind einfach doof. Spaß hat es aber trotzdem gemacht. Vor allem deswegen weil sich jeder reingehauen hat wie verrückt. So macht Fußball Laune.

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