Beim ersten Hallenturnier der Saison in Markkleeberg gewannen die Alten Herren vom TSV Lobstädt Platz II oder scheiterten einmal mehr am ewigen Rivalen Müllers and Friends, wie es die böseren unter den Zungen behaupteten. In einem Teilnehmerfeld von sieben Mannschaften landete Lobstädt Siege gegen die Ü40 vom Gastgeber Kickers Markkleeberg, gegen Böhlitz Ehrenberg und die Vertretungen von Rotation und Automation Leipzig. Gegen die Ü33 von Kickers Markkleeberg gab es ein torloses Remis und wie erwähnt eine 1:4 Niederlage gegen die Müllerbande. Bei Lobstädt stand Krauspe als spielender Hüter zwischen den Pfosten. Mit zwei Treffern trug er sich in die Torschützenliste ein und legte mehrfach überlegt und geschickt für andere auf. Liedtke und Jeschke erzielten vier Tore für ihre Farben, Melzer und Eichelkraut eins, T. Flack zwei, Grabner drei. Michael Flack gewann die interne Wertung um den besten Torschützen mit fünf Treffern und scheiterte im Gesamtturnier knapp am Gewinner Schmidt von den Müllers. Unterstützt wurde der TSV Lobstädt von einer kleinen aber feinen Anhängerschaft, die ihr Team mehr oder weniger frenetisch anfeuerten und keinen geringen Anteil daran hatte, dass das einzige Fass Bier schnell nach Turnierende zur Neige. Beinahe alle kamen somit pünktlich nachhause. Ihren Lieblingsspieler des Turniers fanden die Ultras in Ronny Jeschke(y), der wie immer durch seine Spielweise polarisierte. Diesmal wurde er durch ein paar tolle Aktionen, lustigen Einlagen, geilen Toren und vertanzten Chancen zum Sympathieträger seiner Truppe. Immer wieder schallte ein lautes „Ronny“ durch das Hallenrund und bald riefen auch fremde Anhänger seinen Namen.
AH-Hallensaison 2016 1. Turnier Markkleeberg
Kinderweihnachtsfeier
Am 16.12.2015 fand unsere Kinderweihnachtsfeier in der Turnhalle in Lobstädt statt!
Kerstin Schütz hieß die zahlreich erschienenen Kids herzlich willkommen und bedankte sich an dieser Stelle bei allen Übungsleitern der Abteilungen für ihr tolles Engagement in diesem Jahr. Dies wurde nochmal durch den Beifall aller Anwesenden honoriert. Nun konnte es losgehen. Mehr als 30 unserer jüngeren Mitglieder, aber auch die Eltern und Großeltern hatten bei Staffelspielen viel Spaß. Besonderes Highlight war die Staffel der Kids gegen die Erwachsenen. Da manche „Großen“vor lauter Übereifer vergessen hatten, dass man nicht zu früh startet, konnten die Erwachsenen ihren knappen Sieg nur kurz genießen, denn sie wurden disqualifiziert. Neben der sportlichen Betätigung wurden auch kleine Kekshäuser gebaut (hier gab es wahrlich kreative Exemplare) und natürlich die Leckereien von der Weihnachtstafel genossen.
Bedanken wollen wir uns bei allen „Bäckern“ und den fleißigen Helfern, ohne die die Weihnachtsfeier nicht so schön geworden wäre. Ein besonderes Dankeschön geht an die ortsansässige Firma Baugeschäft Pohle, die unsere Weihnachtsfeier finanziell unterstützt hat.
Wir wünschen nun allen Sportfreunden einen guten Start ins neue Jahr und uns gemeinsam ein schönes, spannendes und erfolgreiches Sportjahr 2016.
Frohe Weihnachten
Wir wünschen allen Sportfreunden
friedliche und erholsame Weihnachten
im Kreise der Familie.
Saisonrückblick Alte Herren 2015
Saisonrückblick AH 2015
Zwanzigmal Fußball gab es zu spielen im Jahr 2015 für die Alten Herren vom TSV Lobstädt 1863 e. V.. Zwanzigmal Fußball verbunden mit herrlichen Erlebnissen, tollen dritten Halbzeiten, Verlängerungen, dummen Sprüchen, runden Geburtstagen und unrunden, What`Ap-Terror und Fachsimpeleien die weit über den Rasenballsport hinausgingen. Synchronschwimmen der Frauen und der Männer war eines der wenigen Themen die nicht abgehandelt wurden. Sonst durfte jeder seine Meinung sagen. Ob sie durchdacht war oder die Worte mit weniger Sach und Fachverstand gewählt wurden. Oder einfach nur ungefiltert heraussprudelten wenn es neben dem Sport auch noch die großen Themen der Welt zu behandeln gab. Von großen Verletzungen sind die meisten verschont geblieben in dieser Spielzeit. Viele hatten nach den Partien nur kleinere Blessuren, konnten sich zwar manchmal nur vorstellen mit einem Kran das morgendliche Aufstehen zu realisieren aber gingen doch im Großen und Ganzen an den Montagen wieder quietschvergnügt ihrem Broterwerb nach. Außer wer Chef war. Der konnte sich die Arbeit so einteilen, dass die Regeneration des Körpers erst abgeschlossen sein musste bevor man wieder arbeiten ging. Oder auch nicht. So viele waren aber 2015 nicht Chef beim TSV. Schwer verletzt haben sich zwei. Olaf Kuhn im Frühjahr mit einem Kniebruch verbunden mit einer mehrmonatigen Krankschreibung und Uwe Müller im Herbst, der zwar arbeiten geht aber den der Bänderriss die aktive Kariere wohl beendet hat. Wobei man sagen muss, dass solche Aussagen auch rücknehmbar sind und dass die Genesung manchmal schneller von statten geht als erwartet. Kuhn der harte Hund spielt wieder und arbeiten geht er auch. Die Kariere komplett beendet hat 2015 ein Spieler der Mannschaft. Keiner wollte dass er aufhört. Er selbst wohl am wenigsten. Pio ist Anfang des Jahres gestorben. Das hat alle beschäftigt. So richtig wusste damit auch keiner umzugehen. Wie man sich verhalten sollte schon gar nicht. Wichtig war, dass gesprochen wurde und jeder seine Meinung haben durfte. Es wurde alles akzeptiert. Einige konnten in Kitzscher nach Bekanntwerden dieses traurigen Ereignisses nicht Fußball spielen. Manche wollten es nicht. Viele gingen raus und erwiesen ihrem Mannschaftskameraden in dieser Form die letzte Ehre. Eine Handlungsvorschrift für das angemessene Verhalten in solch einem Fall gibt es nicht. Ein Richtig oder ein Falsch aber eben so wenig. Fakt ist, dass Pio weiter zur Truppe gehört und dass die Truppe enger zusammengerückt ist. Einem anderen Spieler der Mannschaft geht es gerade auch nicht gut. Raik Forberg ist urplötzlich und schwer erkrankt. Er rechnet nach eigenen Aussagen mit dem Schlimmsten. Die Mannschaft und der Verein können nicht viel tun für einen der jüngsten Mitglieder dieser Bande außer da zu sein und ihm das Gefühl zu geben, dass er dazu gehört auch wenn er gerade nicht bei der Truppe ist und sich einfach um sich und seine Familie kümmert. Sportlich indes hatte das Jahr viel Positives zu bieten. Die alten Herren teilten in drei Viertel aller absolvierten Spiele aus. Teilweise sogar richtig. Fünfzehnmal ging man als Sieger vom Platz. 86 erzielte Tore bedeuten einen Schnitt von mehr als 4 Treffern pro Spiel. Das ist ein sensationeller Wert. 16 Schützen trugen sich in die Liste der Vollstrecker ein. Die Flack Brüder, Grabner und Hinz machten über 50 Buden. Dabei stand Hinz am Ende mit 19 Treffern gefolgt von Grabner mit 14, T. Flack mit 12 und seinem Bruder Michael mit 11 Kisten ganz vorn in dieser Wertung. Neben den Schützen spielten alle eingesetzten Spieler eine überragende Saison. Herauszuheben sind natürlich Krauspe und T. Pfau, die die Mannschaft auf dem Platz lenken und leiten, anscheißen und loben. J. Pfau, der sich neben dreißigjährigen die seine Söhne sein könnten im Laufduell auf gleicher Höhe befindet. Auch wenn er spielerisch… Lassen wir das Thema aber an dieser Stelle. Respekt und Anerkennung gilt nicht zuletzt Lazlo Mosolygo, der wenn er so weiter macht, mit 80 noch mitkickt in der Truppe. Hut ab. Bewusst wird an dieser Stelle verzichtet auf das Tröglitz Spiel einzugehen. Jeder weiß warum. Und die mit vor Ort waren erst recht. Schöne Weihnachtsfeier.
Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 13. Spieltag, SV Groitzsch 1861 II – SG Lobstädt/Heuersdorf
SV Groitzsch II – SG Lobstädt / Heuersdorf 6:1 (4:1
Schiedsrichter: Alexander Thamke
Assistenten: Henry Lickfeldt, Egbert Hörner
Zuschauer: 30
Tore:
Groitzsch: Berneck (5., 33, 44.), Schiebold (18.), Bennemann (63.), Takacs (88.)
Lobstädt / Heuersdorf: Schmidt (42.)
SV Groitzsch: Drieseberg, Baage Marcel, Kummer, Misch, Baage Martin, Hamar, Takacs, Knorr, Schiebold, Bennemann (ab 63. Helm), Berneck (ab 71. Berneck)
SG Lobstädt / Heuersdorf mit: Scheller, Jahn, Pohle, Ulbricht (ab 67. Enge), Opitz, Scheibner, Rößner, Valdeig (ab 71. Oehlert), Dergewitz, Schellenberg, Schmidt
Die SG Lobstädt / Heuersdorf unterlag am Sonntag wieder mit einem hohen Ergebnis. Diesmal war es die Vertretung von Groitzsch II die sechs Treffer auf dem heimischen Kunstrasen schoss und den Gästen damit keine Chance ließ. Platz 14 in der abgeschlossenen Hinrunde mit 59 Gegentreffern und gerade einmal 4 eigens erzielten Toren ist das endtäuschende Zwischenergebnis zur Winterpause. Auch dieses Mal war der Gegner körperlich, spielerisch und gedanklich mehr bei der Sache als Lobstädt / Heuersdorf. Nach fünf Minuten machte Berneck eines seiner drei Tore bis zur Halbzeit. Alle Gästeverteidiger verharrten nach einer Ecke der Groitzscher in einer Starre. Erst ging der Ball an den Pfosten. Mit dem Nachschuss ging er dann rein. Wenig später erhöhte Schiebold auf 2:0 (18.). Dannach traf Berneck erneut (33.) und die Gäste waren besiegt. Kurzzeitig kam Hoffnung nach Schmidts Anschlusstreffer auf (42.) aber Berneck stellte den alten Abstand mit dem Pausenpfiff wieder her. Nach dem Wechsel gab sich die SG Lobstädt / Heuersdorf nicht auf aber hatte wenige Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur. Groitzsch II verwaltete das Ergebnis und versäumte es etwas für das Torverhältnis zu machen. Bennemann (63.) und Takacs (88.) schaukelten das Schiff mit ihren beiden Treffern sicher in den Hafen.
Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 12. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – Fortuna Neukirchen
SG Lobstädt / Heuersdorf – Fortuna Neukirchen 0:7 (0:1)
Schiedsrichter: Thomas Ullmann
Assistenten: Gerhard Schulz, Uwe Grüßner
Zuschauer: 30
SGLobstädt / Heuersdorf mit: Scheller, Jahn, Pohle, Promnitz, Opitz, Scheibner, Rößner, Oehlert (ab 46. Enge), Valdeig (ab 75. Günther), Dergewitz, Beyer
Fortuna Neukirchen mit: Cerny, Kluge (ab 65. Schleifer), Kowalewski, Scheibe, Benndorf, Etzold (ab 65. Jacob), Obenaus, Winkler (ab 46. Scheibe), Becker, Stange, Basler
Die Favoritenrolle hatten die einheimischen Lobstädt / Heuersdorfer gewiss nicht inne in diesem vorletzten Hinrundenspiel der Kreisliga A West. Immerhin hieß der Gegner Fortuna Neukirchen. Der hatte in jüngster Vergangenheit durch Siege gegen Regis/Breitingen und Neukieritzsch auf sich aufmerksam gemacht und hegte unweigerlich Ansprüche auf die Tabellenführung, die durch die Spielabsage von Thierbach gegen Regis und einem Sieg gegen Lobstädt / Heuersdorf durchaus realisierbar schien. Hinzu kommt, dass Fortunas Trainer Scheibe derzeit auf den gesamten Kader zurückgreifen kann und praktisch gar keine Besetzungsprobleme hat. Reine Formsache also? Das frühe 0:1 schien diese Frage bereits nach 9 Minuten zu beantworten. Opitz wurde überflankt und Stange hatte, hinter ihm postiert, gegen Scheller im Tor keine Mühe. Den Rückschlag verarbeitete die Heimelf dann aber mit den richtigen Mitteln. Der Kampf wurde angenommen und auf den widrigen Untergrundbedingungen wurde kein Zentimeter mehr Preis gegeben. Das brachte selbst den Favoriten ins Wanken. Valdeig (12.) und Rößner (30.) hatten sehr gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Natürlich hatte auch der Gast Möglichkeiten aber Lobstädt / Heuersdorf war etwas dichter dran an einem Tor. Das sollte nach dem Wechsel auch endlich fallen wäre es nach dem Willen des Hausherren gegangen. Aber genau in diese Bemühungen hinein kam das 0:2. Becker brachte seine Farben in der 51. Minute auf die Siegerstraße. Dann wurde es die oben erwähnte „Formsache“. Die SG lief den Gästen ab der 75. Minute mit „Hurra“ ins offene Messer. Drei Gegentore innerhalb von fünf Spielminuten waren ein Schlag ins Gesicht und machten den guten Gesamteindruck bis dahin zunichte. Zwei weitere Treffer der Gäste folgten. Obenaus (75.), Jacob (77.) und Becker mit seinem zweiten Torerfolg (80.) erhöhten auf 0:5. Stange nach Foulelfmeter (86.) und Jacob in der Schlussminute erledigten den Rest ebenfalls mit ihrem persönlichen Doppelpack.
Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 11. Spieltag, SG Serbits /Thräna – SG Lobstädt/Heuersdorf
SG Serbitz / Thräna – SG Lobstädt / Heuersdorf 4:0 (2:0)
Schiedsrichter: Ronny Pohle
Assistenten: Dietmar Etzold, Steffen Rohland
Tore: 1:0 Müller (4.), 2:0 Bauch (6.), 3:0 Müller (61.), 4:0 Kubik (70.)
Serbitz / Thräna mit: Tretter, Weinert, Schenk, Schuldheiß, Kubik, Fischer, Badstube (ab 13. Richter), Müller, Bauch (ab 80. Nestler), Lange, Holzhauer (ab 72. Wolf)
Lobstädt / Heuersdorf mit: Scheller, Pohle, Bille, Jahn, Opitz, Keil, Scheibner, Schmidt (ab 70. Beyer), Valdeig (ab 72. Rößner), Oehlert, Dergewitz (ab 65. Enge)
Auch in Serbitz / Thräna gab es wieder eine Niederlage für die Spielgemeinschaft Lobstädt / Heuersdorf. Damit bleibt die Elf um Kapitän Jahn weiterhin sieglos und verharrt regungslos in der Furche sprich im untersten Tabellenkeller. Bereits nach sechs Minuten stand es 2:0 für den Gastgeber, der diesen Vorsprung relativ sicher über die Halbzeit brachte und ihn dann im zweiten Abschnitt ausbaute. Müller traf per Kopf nach einer Flanke von außen mit der ersten Aktion der Einheimischen nach gerade einmal vier gespielten Minuten und wenig später erhöhte Bauch auf 2:0 (6.). Von da an rannte das Schlusslicht der Tabelle einmal mehr einer desolaten Anfangsphase hinterher. Das Einzige was der Gast erreichte war etwas Ausgeglichenheit im weiteren Spielverlauf und ein paar gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Die nutzte Lobstädt / Heuersdorf ebenso wenig wie der Gastgeber bis zum Wechsel. Sichtlich um den Anschluss bemüht traf es die SG Lobstädt / Heuersdorf just in dem Moment als die eigenen Gelegenheiten weniger wurden, Kraft und Konzentration nachließ und auch schon etwas die Hoffnung schwand. Müller markierte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 und machte in der 61. Minute die Tür zum Erfolg weit auf für seine Farben. Dass sie nicht mehr zuschlug, dafür sorgte Kubik in der 70.. Somit verlebte Serbitz / Thräna noch eine weitest gehend ruhige Schlussphase und hat mit 11 Punkten als Aufsteiger schon ein beachtliches Konto angespart. Die Gäste können es drehen und wenden wie sie es wollen. Die Fehler sind hausgemacht und teilweise von der einfachsten Sorte. Im Angriff kann man derzeit nicht genügend Durchschlagskraft erzielen. Im Moment reicht es nur für das was der Tabellenstand ausweist. In den letzten beiden Spielen der Hinrunde hängen die Trauben also alles andere als tief für die SG aus Lobstädt / Heuersdorf.
AH TSV – Erste Mannschaft
AH TSV Lobstädt – SG Lobstädt / Heuersdorf 3:2 (2:0)
Am Freitag kam es für den Altherren Spielplan des Jahres 2015 doch noch zu einem Abschlussspiel nachdem Rositz vor zwei Wochen das eigentliche Saisonfinale abgesagt hatte. Zu Gast im eigenen Hause war die Erste Mannschaft des Vereins weil die am Wochenende keinen Punktspielverpflichtungen nachgehen musste. Eine gute Gelegenheit also, um der Ersten ein wenig Bewegung unter „Wettkampfbedingungen“ zu verschaffen und den AH ein Großfeldmatch zu versorgen, weil die das immer noch lieber machen als Trainingskleinfelddpielereien. So hatten alle was davon. Um es vorwegzunehmen. Die Veranstaltung hat sich für beide gelohnt. Es war der nötige Einsatz dabei und eine gewisse Ernsthaftigkeit. Es wurde sich ordentlich bewegt und jeder wollte gewinnen. Den besseren Start hatten die Alten Herren. Sie agierten ballsicher und spielten ihre Erfahrung beim Kräfte einteilen voll aus. Es gelangen sehenswerte Spielzüge und Möglichkeiten zur Führung gab es auch bald. Diese erzielte M. Flack nach Eingabe von außen aus Nahdistanz. Der gleiche Spieler erhöhte noch vor dem Wechsel per Kopf nach Flanke von Krauspe auf 2:0. Die Erste Mannschaft wechselte während des gesamten Spiels sehr häufig ein und aus. Sicher war das auch eine der Ursachen, dass man in den entscheidenden Situationen ungeordnet war was die Alten H(asen)erren natürlich auszunutzen verstanden. Trotz des Rückstandes gab sich die Vertretung um Kapitän Jahn nicht auf. Sie kämpfte und kam völlig berechtigt in die Partie zurück. Depling erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2 und Promnitz überraschte Krause mit einem satten Distanzschuss zum Ausgleich. Kurz vor Schluss dachten alle, dass es sich damit bereits um das Endresultat handeln musste. Aber weit gefehlt. Mit einem ebenso überraschenden Abschluss erzielte M. Flack praktisch mit der letzten Aktion in diesem von L. Mosolygo souverän geleiteten Spiel nicht nur sein drittes Tor sondern auch die erneute Führung für die Alten Herren und damit gleichzeitig den Siegtreffer. Aber Ergebnis hin oder her. Gibt der Schiedsrichter den Handelfmeter für die Erste und geht die Partie über die volle Distanz von neunzig Minuten sieht alles vielleicht wieder ganz anders aus. Man weiß es nicht. Den Zweck hat dieser Test allemal erfüllt. Für die meisten jedenfalls. Wie viel jeder Einzelne für sich dabei herauszieht liegt bei jedem selbst. Gesprächsmöglichkeiten zum Austausch waren hinterher reichlich vorhanden. Manch einer nutzte sie auch.
AH mit: Krause, T. Pfau, J. Pfau, Fubel, Bischoff, Melzer, Krauspe, Grabner, T. Flack, M. Flack, Hinz, Jeschky, Preiß
Erste: Scheller, Jahn, Naumann, Viering, Promnitz, Jungnickel, Böttger, Depling, Scheibner, Enge, Schellenberg, Bille, Opitz
Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 10. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – SV Regis Breitingen
SG Lobstädt / Heuersdorf – SV Regis Breitingen 0:7 (0:2)
Schiedsrichter: Andreas Krug
Assistenten: Frank Hauschild, Guntram Kammer
Zuschauer: 66
Lobstädt / Heuersdorf mit: Scheller: Bischoff, Jahn, Pohle, Neuhaus, Scheibner, Viering, Bille, Valdeig (ab 80. Merker), Enge, Oehlert
Regis / Breitingen mit: Günther, Streitberg, Winter, Bauer, Wendt, Paul (ab 60. Wilde), Kuhrau, Liedtke, Naumann (ab 75. Tröger), Perchmann, Licht
Tore: 0:1 Winter (4.), 0:2 Paul (FE 9.), 0:3/4 Winter (56./58.), 0:5 Naumann (59. FE), 0:6/7 Winter (62. / 75)
Nach zehn Minuten deckte sich die Vorahnung einer Katastrophe im Spiel SG Lobstädt / Heuersdorf (Tabellenletzter) gegen den Krösus der Liga aus Regis / Breitingen bereits mit der Realität. Die Heimelf lag durch den Treffer von Winter und den Foulelfmeter von Paul schon frühzeitig zurück (4./9.). Nichts schien im Abwehrverhalten zu stimmen und der Tabellenführer marschierte ohne Mühen wie das heiße Messer durch die Butter. Wie aus dem heiteren Mittelherbsthimmel straffte sich die Heimelf danach durch einfaches Zurückziehen, ein besseres Zweikampfverhalten und Disziplin. Das erklärte Ziel das Ergebnis im Rahmen zu halten wurde Stück für Stück trotz des frühen Rückstandes in die Tat umgesetzt. Dies allein war schon wie ein Wunder sieht man von den überdurchschnittlichen Witterungsbedingungen einmal ab. Die SG schaffte es tatsächlich mit diesem relativ knappen Ergebnis in die Pause zu kommen und hatte durchaus auch Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel ging es erst einmal so weiter. Dann aber passierte wiederum Unglaubliches. Lobstädt / Heuersdorf hatte im Vorwärtsgang wieder eine sehr gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer und kassierte im Gegenzug nicht nur eins sondern alles in Allem drei Gegentore. Winter setzte zum Doppelschlag an (56./58.) und Naumann beendete den Traum vom sanften Ergebnis gegen den Spitzenreiter eine Minute später. Dabei ist Winters Kopfballtreffer zum vierten Tor herauszuheben. Nach Flanke von halb links übersprang er die gesamte Verteidigung und „schädelte“ mustergültig ein. Aber nicht genug damit. „The man oft he match“ legte noch zwei Tore nach und schnürte einen kompletten Fünferpack. Damit erzielte er mehr Buden als die Heimelf in der Saison was natürlich kein schöner Vergleich für Lobstädt / Heuersdorf ist aber der absoluten Realität entspricht. Für das Schlusslicht der Liga ist der Tabellenführer an dem Spieltag eine zu große Nummer gewesen ohne überragend zu sein. Zwischendrin sah es besser aus als erwartet. Am Ende trat das ein womit jeder gerechnet hat. Auf dem Weg durch das Tal der Erfolgslosigkeit ist also aus Sicht des Gastgebers nicht sehr viel passiert. Zumindest wurde der Sensationslust einiger „Fußballexperten“ Einhalt geboten. Gefühlt hatte jeder Zweite mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet. Noch ist aber Mitte Herbst. Nicht ganz Winter und nicht alles kalt was kalt gesagt wurde wenn man weiß was damit gemeint ist. (Augzwink)
Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 9. Spieltag, BSV Einheit Frohburg II – SG Lobstädt/Heuersdorf
BSV Einheit Frohburg II – SG Lobstädt / Heuersdorf 6:1 (2:1)
Schiedsrichter: Karl Heinz Stumpf
Assistenten: Lars Schmidt, Peter Born
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Ludwig (4.), 1:1 Bille (6.), 2:1 Nass (44.), 3:1 Deissner (47.), 4:1 Kazschmarcyk (54.), 5:1 Zschalich (84. FE), 6:1 Nass (70.)
Frohburg: Thomas, Kaczmarcyk, Peter, Graulich (ab 75. Schmidt), Fischer (ab 41. Deißner), Kirsten, Wehr (ab 72. Lehmann), Naß, Zschalich, Schulz, Ludwig
Lobstädt / Heuersdorf: Scheller, Jahn, Pohle, Böttger, Promnitz, Scheibner, Viering, Schellenberg, Schmidt, Valdeig (ab 69. Enge), Bille (ab 62. Jungnickel)
Das Spiel begann mit zwei schnellen Toren. Bereits nach 4 Minuten nutzte Ludwig einen Fehler von Scheibner aus und überwand nach seinem Alleingang Scheller zur 1:0 Führung für Frohburg. Die Gäste hatten aber mit einem Fernschuss von Bille die richtige Antwort parat und egalisierten bereits kurze Zeit später (6.). Damit ging das Rennen erneut los. Auf beiden Seiten gab es danach einige gute Möglichkeiten. Trotzdem lagen die Vorteile bei den Hausherren, die es versäumten früher von dannen zu ziehen. Als alle sich schon auf ein 1:1 zur Pause eingestellt hatten startete Naß ein Solo an der rechten Außenseite. Bis in den Strafraum hinein konnte er nicht entscheidend gestört werden und sein Linksschuss fand den Weg ungehindert ins Eck. Dieser „Dämpfer“ war unnötig und hatte fatale Auswirkungen auf den weiteren Verlauf. Schon das 3:1 kurz nach der Pause von Deissner erzielt brachte eine gewisse Ernüchterung aus Sicht der Gäste. Zu einfach hatte es der Gastgeber zum Abschluss zu kommen. Kaczmarcyk mit einem Freistoßtreffer und Zschalich mit Foulelfmeter nutzten ihre Chancen resolut aus. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Nass in der 70. Minute. Wieder stürzte die SG Lobstädt / Heuersdorf nach ordentlicher erster Halbzeit ab. Durch individuelle Fehler ließen die Gäste dem Gegner viele Möglichkeiten zukommen, die dieser eiskalt ausnutzte. Selber ist man im Angriff derzeit zu harmlos. Es allein auf diesen Mannschaftsteil abzuwälzen wäre jedoch nicht fair und trifft überhaupt nicht das Kernproblem. Insgesamt kommt von überall im Moment zu wenig.
