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Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 8. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – TuS Pegau

SG Lobstädt/Heuersdorf – TuS Pegau 1:7 (0:1)

Schiedsrichter: Daniel Müller
Assistenten: Norbert Misch, Uwe Grüßner
Zuschauer: 20

Tore: 0:1 (27.) Striebe, 0:2 (49.) Wolf, 0:3 (55.) Plechinger, 0:4 (60.) Kammer, 1:4 (63.) Valdeig, 1:5 (71.) Striebe, 1:6 (77.) Sebastian, 1:7 (82.) Striebe

SG Lobstädt/Heuersdorf: Scheller, Jahn, Pohle, Böttger, Beyer (ab 62. Enge), Scheibner, Viering, Bille, Neuhaus (ab 80. Oehlert), Dergewitz (ab 56. Schmidt), Valdeig

TuS Pegau: Haubenreißer, Striebe, Schapke, Jerke, Temmler (ab 68. Temmler), Kammer, Jahn (ab 42. Hennig), Menge (ab 46. Wolf), Plechinger, Liebau, Seifert

Die SG Lobstädt/Heuersdorf konnte im ersten Abschnitt der Partie gegen TuS Pegau noch mithalten. Nach dem Wechsel setzten sich die Gäste aber immer weiter ab ohne Fußball vom anderen Stern zu spielen. Die nachlassende Kraft bei den Hausherren verursachte Unkonzentriertheiten die der Gegner gnadenlos ausnutzte. Häufig war es aber letztendlich zu einfach wie die Tore hergeschenkt wurden. Die Gäste hatten von Beginn an mehr vom Spiel. Sie waren präsenter und zwingender in ihren Aktionen. Die Heimelf konnte sich kaum befreien, war immer nur damit beschäftigt mit hohem Aufwand zu verteidigen. Jeder Ball kam zurück und man stand ständig unter Druck. Dem konnte man erstmals nicht standhalten als Pegau im Konterspiel über rechts kam. Die flache Eingabe bediente Striebe der sich gegen Scheller im Lobstädt/Heuersdorfer Gehäuse durchsetzte (27.). Danach fingen sich die Hausherren und konnten sich etwas befreien. Eigene Angriffe die zu Tormöglichkeiten führten entstanden jedoch nicht. Dass es in zu vielen Bereichen mangelte wurde zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich. Die Absicht den Gegner unter Druck zu setzen war vorhanden, konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Im Gegenteil. Dadurch und die daraus resultierenden Fehler begünstigten jeden Pegauer Angriff und machte es den Gästen leicht zu Toren zu kommen. So erzielten Wolf, Plechinger und Kammer in schneller Folge die Tore 2, 3 und 4 (49./55./60.). Allesamt nach eklatanten Fehlern des Gastgebers. Als Valdeig auf 1:4 verkürzte (63.) war es nicht mehr möglich das Blatt zu wenden. Sehenswert war der Treffer trotzdem, den Schmidt mit der Hacke aufgelegt hatte und man sah in dieser Situation auch deutlich wie simpel die gegnerische Abwehr beschäftigt hätte werden können. Striebe, Sebastian und noch einmal Striebe rückten aber schnell wieder alles zurecht und Pegau marschierte zum Sieg (71./77./82.).

AH_19_2015_TSV Lobstädt – SV Flößberg 5:5 (3:1)

TSV Lobstädt – SV Flößberg 5:5 (3:1)

So schön sich dieses Fußballspiel auch anfühlte und sicher auch anschauen ließ. Am Ende gab es einige Rätsel auf. Nicht alle konnten bereits in der Kabine angekommen daran glauben, dass sich der einheimische TSV kurz vor der Zielgeraden von den Gästen aus Flößberg noch hatte abfangen lassen. Sprichwörtlich in allerletzter Sekunde oder bissl darüber hinaus wie Schiedsrichter Mosolygo zugab. Was aber den Eigentorschützen zum Flößberger Ausgleich auch nicht trösten konnte zumal er obendrauf gleich noch die Hiobsbotschaft vom Ergebnis seiner Auer Wismut Veilchen an den Kopf geschmissen bekam. Dietels Entschuldigungskiste bildete das vierte Segment im Bierkastenturm. Die anderen drei hatten aber bei weitem nichts mit den anderen vier Gegentreffern zu tun. Auch wenn sie es ebenfalls verdient hätten. Es handelte sich dabei „nur“ um Geburtstags,- und diverse Matschrunden. Was war geschehen? Lobstädt traf auf einen gut aufgestellten und fußballerisch ordentlich besetzten Gegner aus Flößberg. Die Herausforderung war schnell zu erkennen und wurde sofort angenommen. Konzentriert und mit dem nötigen läuferischen und kämpferischen Einsatz ging es schnell zur Sache. Dabei entstanden sehenswerte Spielzüge, die aufgrund ihrer Häufigkeit unweigerlich zum Erfolg führen mussten. Die Führung gelang durch eine Balleroberung in der Flößberger Hälfte, T. Flack bediente Krauspe und der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Wenig später leistete Winkler die Vorarbeit für T. Flack und es stand 2:0. Das Bräzelbacken nahm seinen Lauf als J. Pfau punktgenau flankte und Hinz zum 3:0 einschob. Flößberg war in dieser Phase buchstäblich an die Wand gespielt und sah zu diesem Zeitpunkt aus wie der klare Verlierer. Da machte es scheinbar auch nichts, dass den Gästen aus einer ungefährlich ausschauenden Situation der Anschlusstreffer gelang. Mit dem Pausenpfiff hatte der TSV trotzdem alles im Griff. Nach dem Wechsel ging Lobstädt keinesfalls unbekümmert zurück ans Werk aber bereits im ersten Gegenzug nach einer eigenen guten Gelegenheit fiel das zweite Gästetor und der Abstand reduzierte sich drastisch. So richtig entglitt das Ruder der Heimelf da jedoch immer noch nicht. Mit einer „Was wollt ihr denn von uns? – Mentalität“ und dem Doppelschlag von T. Flack nach herrlichen Vorlagen von T. Pfau und Richter enteilte Lobstädt scheinbar uneinholbar auf 5:2. Es folgten ein paar leichtfertig ausgelassene Großchancen der Hausherren. Statt der Tore 6, 7 und 8 gab es dann aber in unglaublich schneller Abfolge die Treffer 3, 4 und 5 für Flößberg. Schlumprig verteidigt, Torwartfehler, Eigentor. Dass man sich da verzählen kann ist nachvollziehbar. Aber so war es nun mal. Am Ende stand es 5:5. Als Dietel zum ersten Mal in dieser Saison traf folgte in den beiden anschließenden Spielen jeweils ein Treffer von ihm. Da nur noch eine Partie in dieser Saison aussteht in der er aus privaten Gründen nicht zum Einsatz kommen kann hält sich die Angst vor weiteren Eigentoren also in Grenzen. Jedenfalls vor seinen. Wer den Schaden hat … .

Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, Winkler, J. Pfau, Fubel, Krauspe, Grabner, Melzer, Hinz, T. Flack, Richter, Kahn

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 7. Spieltag, Thierbacher SV – SG Lobstädt/Heuersdorf

Thierbacher SV – TSV Lobstädt 3:0 (1:0)

Schiedsrichter: Patrick Weidlich
Assistenten: Rainer Hepner, Holm Haase
Zuschauer: 45

Thierbach mit: Forstmeier – George, Richter, Treibl, Adomat, Weinowski, Albert, Haase, Weißler, Birkigt, Goretzki
Lobstädt mit: Scheller – Jahn, Pohle, Promnitz, Bemmann (ab 60. Opitz), Scheibner, Böttcher, Fubel, Bille, Valdeig, Oehlert

Tore: Goretzki (14.), Weinowski (75.), Pfeiffer (90.)

Im Spiel gegen den Tabellenzweiten sah die SG Lobstädt/Heuersdorf lange Zeit nicht wie der vorher bestimmte Verlierer der Partie aus. Vornehmlich im ersten Abschnitt hatte der Gast mehrere Gelegenheiten und beeindruckte damit den Favoriten bis zu einer gewissen Unsicherheit, die er auch nach dem Führungstor nicht ablegen konnte. Trotzdem reichte es für den Gastgeber. Aufgrund der Steigerung in der zweiten Hälfte war das auch in der Höhe von 3:0 gerechtfertigt. Das Spiel begann ausgeglichen. Der Tabellenunterschied war äußerlich nicht zu erkennen. Lobstädt / Heuersdorf brauchte anfänglich etwas Zeit um die Zuordnung herzustellen aber als das vollzogen war, konnte man auch selbst Akzente setzen. So prüfte Scheibner Forstmeier in der 10. Minute mit einem Schuss den der Thierbacher Hüter mit dem Fuß parierte. Ermutigt von dieser gelungenen Aktion versuchten die Gäste nachzusetzen. Gnadenlos wurde dabei aber bereits sehr schnell ein unnötiger Ballverlust im Vorwärtsgang mit einem Konter bestraft. Diesen vollendete Goretzki im Nachsetzen gegen Scheller im Lobstädt / Heuersdorfer Tor. Es dauerte aber nicht lange bis eine Reaktion folgte. Valdeig kam zweimal knapp zu spät gegen den herauslaufenden Hüter und einmal schlossen Scheibner und er den Angriff zu kompliziert ab. Noch vor der Pause hatte Fubel nochmals den Ausgleich auf dem Fuß, wurde jedoch noch abgeblockt. Im zweiten Durchgang kam Thierbach besser auf. Die Gäste verloren wieder die Zuordnung und vor allem den Zugriff. Die Folge waren viele Chancen für die Heimelf. Als alles überstanden schien und die Ordnung wieder funktionierte verletzte sich Bemmann. Nach seiner Auswechslung stimmte es hinten wieder nicht. Die Folge waren viele Chancen für Thierbach sowie zwei weitere Gegentreffer für Lobstädt / Heuersdorf. In der 75. traf Weinowski nach Flanke von Richter per Kopf und in der Schlussminute ließ Scheller noch einen haltbaren Schuss von Pfeiffer passieren.

AH_2015_18_TSV Lobstädt – SV Eula 7:4 (3:1)

TSV Lobstädt – SV Eula 7:4 (3:1)

Ein 7:4 gegen Eula hätte im Vorfeld sicher jeder unterschrieben. Ganz so einheitlich waren die Meinungen dann hinterher jedoch nicht mehr und das eindeutige Ergebnis wurde unter den verschiedensten Aspekten kritisch betrachtet. Wie immer steckt in jeder Aussage ein wenig aber nie die ganze Wahrheit. Zuerst ging es in dieser Partie um Wiedergutmachung. Eula fertigte den TSV im Saisonhinspiel mit 5:2 ab. Damals sprach man mit Respekt und demütig von einer Verjüngung und qualitativen quantensprungartigen Kaderveränderung bei Eula. Dazu noch so ein Ergebnis was nachdenklich machte. Nach dem klaren Sieg am Freitag kamen J. Pfau, Jeschky und Hinz beim Duschen auf die Idee, dass die Frühjahrsniederlage vielleicht sogar mit ihrer eigenen Abwesenheit zu tun gehabt haben könnte. Wie gesagt. Beim Duschen. Und Bier hat es auch schon gegeben. Sportlich begann die Begegnung mit einer klaren Überlegenheit der Gäste. In den ersten zehn Minuten lief Lobstädt nur hinterher und verteidigte. Das machte der Gastgeber allerdings sehr gut. Zum Superduell kam es immer wenn der Anfangsdreißiger Stange von Eula ins Laufduell mit dem Endvierziger J. Pfau von Lobstädt ging. Dabei war der Altersunterschied zwar äußerlich auszumachen, wegrennen konnte der jüngere jedoch nicht. Nachdem die Anfangsphase überstanden war bekam der TSV das Geschehen zunehmend in den Griff. Nach vorn ging dann auch endlich etwas und nach einem Foul an der Strafraumgrenze zirkelte Krauspe das Leder zur Führung genau in den Winkel. Das wirkte befreiend und es gelangen immer mehr sehr gute Angriffszüge. Bei Lobstädt gelang plötzlich alles. Bei Eula nur noch wenig. Mit einer schönen Einzelleistung setzte sich T. Flack durch und machte das 2:0. Nach einer Eingabe von ihm traf ein Eulaer beim Abwehrversuch und es stand 3:0. Durch Foulelfmeter verkürzte der Gast vor der Pause auf 3:1, ohne in dieser Situation wirklich Hoffnung zu schöpfen. So drückte es jedenfalls die Körpersprache aus. Nach dem Wechsel enteilte der TSV durch Tore von Grabner, Jeschky und 2x Hinz auf 7:1. Schön herausgespielt und im Fall von Grabner und Jeschky schusstechnisch stark abgeschlossen machte den Fans das Zusehen Spaß. Ein Bruch war trotzdem zu spüren. Es wurde bei Lobstädt nicht mehr konsequent genug nach vorn gespielt. Das führte zur berechtigten Kritik, dass andere Gegner den TSV abschießen wenn die Möglichkeit besteht, der TSV aber anfängt zu geigeln. Bei weiteren eigenen Toren hätte die Einwechslung von Dirk in das Lobstädter Tor nicht so viele Wellen geschlagen. So kam sie bei manchem Spieler vom TSV nicht so gut an und beim Gegner erst recht nicht. Der SV Eula erzielte in der Folge noch 3 Treffer. Alles ist aber relativ und unwichtig im Vergleich zu anderen Dingen. Jeder sollte froh sein, dass er freitags auftribbeln kann. Nicht jeder aus der Lobstädter Altherrenmannschaft ist derzeit dazu in der Lage.

Lobstädt mit: Günther (Dirk), Dietel, Winkler, J. Pfau, Melzer, Grabner, Fubel, Krauspe, Jeschky, Hinz, T. Flack, Zimmermann

Nur Training – TSV Lobstädt Alte Herren

Sehr gut trainiert hat Team „Bunt“: Semmel im Tor – Lazi, Lars, Stifti, Marci, Bernd, der Kassierer und Fubi (in Überzahl)

Gewonnen hat Team „Gelb“: Rene G. im Tor – Tino, de Dietelmaus, Tom, Horscht, Melle und Kai (mit einem Tor Unterschied)

Siegprämie: 1 Kasten Bier vom Verlierer

Kistenfolge: Frank (für den schönen Tag), Stifti (für den 31. Jahrestag), Marci ( für sein nicht repräsentatives Verhalten gegen die Nationalmannschaft Reinsdorf) – mehr weiß ich nicht

Zeitnehmer: Ralla

Zuschauer: Schmidti, Svenni, Frank, Timo, Seele, Olaf, Melle sein Vater unva (und nicht viele andere)

Ramsdorf wusste von nichts. Angeblich. Wahrscheinlich hatten die aber Angst vor dem großen TSV. Der stand nämlich mit den Messern zwischen den Zähnen bereit und war endtäuscht als keiner kam. Was also tun? Horscht und Tom wollten gleich wieder heim. Manch einer meckerte weil er die langen wärmenden Trainingssachen nicht mithatte. Für das Freitagsbierchen war es ziemlich früh. Es kann aber keiner leugnen, dass es nicht wie diverse Kaffeewerbung den Duft durch den geschlossenen Deckel verströmte. Dann Ansage Training von Ralla. Strahlend sahen die Gesichter von einigen nicht gerade aus aber irgendwie machten alle mit. Sogar Horscht kam wieder nachdem er schnell heim fuhr und seiner Tochter noch einen Schmatz auf die Backe gegeben hatte. Und dann ging es los. Mit Erwärmung und Wahl der Mannschaften. Beides ging schleppend von statten, war aber insgesamt schon lustig. Fubi wollte nicht mit Schalkefreund Lars zusammen, wurde dann nach Abforderung des Versprechens der Laufbereitschaft doch von ihm gewählt, aber Gott sei Dank noch vor Semmel, sonst hätte er sich nämlich abgemeldet. Gelaufen ist Fubel um es vorwegzunehmen. Nämlich dem Rückstand hinterher. Für den sorgte Mannschaft „Gelb“ als Torhüter Preiß noch jeden der Hunderttausend per Handschlag begrüßte. Da hätten selbst die größten Torhüteraussetzer dieser Welt nicht mithalten können. Das eigene Gehäuse war einfach leer. Auf der Gegenseite hielt Grübel überragend und zog den Angreifern von „Bunt“ den Zahn. Bis zum Wechsel nach 25 Minuten Kleinfeld blieb es aber relativ eng. Dann schoss „Bunt“ in kurzer Zeit weniger Tore aber mehrere Böcke. „Yellow“ enteilte bis auf drei Buden. Das Kopfballtor von Melle wurde dabei unüblicher Weise nur einfach gezählt. Also eigentlich vier. Der Zeitnehmer provozierte mit einer gefühlten halben Stunde Nachspielzeit. Es wurde alles bis auf das Äußerste auf die Spitze getrieben. Wie früher bei einem Berliner Fußball Club. Am verdienten Sieg der „Gelben“ änderte das nichts was auch das Publikum so einschätzte. Hinterher gab es viele Sprüche. Mario dachte immer noch nass und frisch geduscht , dass seine Mannschaft in Unterzahl war und Fubel gab dem Abend den Drive den er auch ohne Ramsdorf verdient hat. „Wird ein junger Mann gefragt ob er mit zur Ü40 Party kommt. Sagt er: „Nein, da fehlen mir noch zwei Zentimeter.“ Es gab weder Roster noch Bockwurst. Dafür, dass der Senf nicht durchtropfte sorgten „Russenkäppies“. Spielabsagen sind einfach doof. Spaß hat es aber trotzdem gemacht. Vor allem deswegen weil sich jeder reingehauen hat wie verrückt. So macht Fußball Laune.

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 6. Spieltag, SG Lobstädt/Heuersdorf – Germania Mölblis

SG Lobstädt/Heuersdorf – Germania Mölbis 1:5 (0:3)

Schiedsrichter: Patrick Rohr
Assistenten: Siegmar Dennhardt, Dietmar Etzold
Zuschauer: 35

SG Lobstädt/Heuersdorf: Scheller – Opitz, Bischoff (ab 75. Beyer), Neuhaus (ab 46. Jungnickel), Böttcher, Scheibner, Oehlert, Bemmann, Viering (ab 46. Schmidt), Valdeig, Schellenberg

Mölbis: Hänsel – Schützhold (ab 85. Wenauer), Hoffmann, Wagner, Weiser, Thümer (ab 85. P. Schützhold), Öhlert, Rößer, Börner, Nösel, Schröder

Tore: 0:1 (8.) Thümer, 0:2 (23.) Rößer, 0:3 (28.) Schröder, 0:4 (55.) Wagner, 1:4 (72.) Bemmann, 1:5 (85.) Börner

Die heimische Spielgemeinschaft unterlag am Samstag gegen Mölbis mit 1:5. Bereits zur Pause waren die Messen gesungen. Drei Gegentore sind zu viel. Eine furiose Aufholjagt im zweiten Abschnitt fand nicht statt. Da fehlen den Lobstädt/Heuersdorfern im Moment die Mittel. Bereits nach 8 Minuten gingen die Gäste in Führung. Über die rechte Seite eingeleitet gelangte der Ball irgendwie zu Thümer, der auch noch vom verunglückten Abwehrversuch Böttchers profitierte und somit aus Nahdistanz vollstrecken konnte. Mitte der Halbzeit wurde es Mölbis vom Gastgeber sehr leicht gemacht. Rößer bedankte sich mit dem 0:2 (23.) und fünf Minuten später erhöhte Schröder gar auf 0:3. Die SG bekam immer dann einen Gegenschlag wenn sie selbst im Spielaufbau war und gerade bestrebt war das Geschehen auf dem Platz einigermaßen in den Griff zu bekommen. So richtig war es der Heimelf nicht bewusst, welche Probleme Mölbis hätte bekommen können, wenn man selbst noch mehr in der Lage gewesen wäre Druck auf die gegnerische Abwehrreihe auszuüben. In der Pause wurde genau das noch einmal angesprochen und einige Wechsel vollzogen, von denen man sich einiges in dieser Richtung versprach. Die Maßnahmen griffen aber nicht wirklich. Dabei ist der SG Lobstädt/Heuersdorf das Bemühen nicht abzusprechen. Nach vorn geht einfach zu wenig und damit kann sich der Gegner eigentlich entspannt zurücklehnen und seine Angriffe vorbereiten, die immer wieder Drucksituationen erzeugen und Fehler provozieren. So dauerte es auch nicht lange, bis Wagner das 0:4 für Germania erzielte (55.). Lobstädt/Heuersdorf machte mit den zur Verfügung stehenden Mitteln weiter. Nach einer Ecke von Schellenberg belohnte sich Bemmann für seine hohe Laufbereitschaft und seinen Einsatz mit dem Ehrentreffer für die Spielgemeinschaft (72.). Fünf Minuten vor Schluss stellte Börner den alten Abstand wieder her.

AH-2015-17-TSV Lobstädt – Nationalmannschaft Reinsdorf 9:2 (3:0)

TSV Lobstädt – Nationalmannschaft Reinsdorf 9:2 (3:0)

Am Freitag hatten die Alten Herren die Nationalmannschaft zu Gast. Kein Witz. Der Gegner nannte sich so. Nationalmannschaft Reinsdorf. Bei Zwickau. Die wollten sich selber mal testen. Spielen sonst nur Kleinfeld auf Kunstrasen oder in der Halle. Sie sind kein Verein sondern treffen sich und kicken wie es ihnen passt. Meistens nur untereinander wie die Studenten im Zetkin Park wenn sie vier Jacken hinlegen und es Fußballtore nennen oder wie es jeder Junge früher auch nur gemacht hat als er sich noch nicht entscheiden konnte. Zwischen Angeln und Fußball. Oder Gerätturnen, was aber für die meisten eh nicht in Frage kam. Zustande gekommen ist diese Begegnung weil „Locke“, ein Ex-Lobstädter, seit einiger Zeit im Zwickauer Land zuhause ist und den Jungs mit denen er seine Freizeit verbringt Mut zugesprochen hat sich mit einer richtigen Großfeldmannschaft zu messen oder einfach nur dem Ruf der Heimat gefolgt ist. Jedenfalls haben es die Zwickauer ganz gut gemacht, waren sie trotz der neun Gegentore selber der Meinung und freuten sich über die beiden selber erzielten Treffer wahrscheinlich am meisten. Lobstädt hingegen ging teilweise mit sich selbst hart ins Gericht und die Ansichten über die Qualität dieser Partie stimmten selten überein. Von Grotte bis Weltklasse reichte die Skala was wie immer den Nagel voll auf den Kopf trifft und keiner weiteren Erläuterung bedarf. Jedenfalls dauerte es eine Weile bis die Heimmannschaft ins Spiel kam. Die Angriffe wurden ziemlich holprig vorgetragen. In aussichtsreicher Position wurden die Bälle am Anfang immer verstolpert oder gelangten in Form eines Fehlpasses zum Gegner. Der hatte nach vorn nicht die große Wirkung und trotzdem kam bei manchem die Erinnerung an das Tröglitz Spiel wieder auf als man bei ähnlichen Spielanteilen in Rückstand geriet. Dazu war aber der Gegner nicht in der Lage. Nach Flanke von Grabner mit links erzielte Hinz per Kopf die Lobstädter Führung. Diese baute Grabner anschließend selber aus und Licht erhöhte bis zum Wechsel auf 3:0. Danach schraubten Flack, Hinz und Fubel das Ergebnis auf 6:0 in die Höhe. Krauspe, der an beinahe allen Toraktionen beteiligt war, krönte seine Leistung mit dem 7:0. Der Gegner ließ sich davon aber nicht den Abend verderben. Er versuchte immer wieder zu eigenen Angriffen zu kommen und kreierte tolle Tormöglichkeiten. Günther im Lobstädter Tor verhinderte dreimal den Ehrentreffer bevor er ihn dann fast selber verursachte. Passieren konnte Lobstädt an diesem Abend allerdings nichts. Hinz stellte schnell den alten Abstand wieder her und J. Pfau tat das Gleiche als die Nationalmannschaft ihren zweiten Treffer erzielte. Auf der nächsten Ebene waren beide Vertretungen ebenbürtig. „Locke“ zeigte seinen neuen Kollegen noch etwas mehr von der alten Heimat in Form der Sportgaststätte. Außerdem verabredete man sich für den vom TSV ausgerichteten „Aurich-Cup“ im Winter in der Regiser Halle. Bleiben also vier Monate Vorbereitungszeit für das RNT (Reinsdorf National Team).

Lobstädt mit: Günther, T. Pfau, J. Pfau, Winkler, Dietel, Krauspe, Fubel, Grabner, Licht, Hinz, M. Flack, Thierfelder, Helmert, Grübel, Valdeig

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 5. Spieltag, Röthaer SV – SG Lobstädt/Heuersdorf

Röthaer SV – TSV Lobstädt 0:0 (0:0)

Schiedsrichter: Ronny Pohle
Assistenten: Gerhard Schulz, Andreas Voigt

Zuschauer: 35

Rötha mit: Fischer – Sablowski, Liedmann, Hahn, Breiting, Hertwig, Brachmann, Große, Benedix, Quetschke, Corßen (ab 78. Lange)

Lobstädt mit: Scheller – Jahn, Bischoff, Böttcher, Neuhaus, Oehlert (ab 60. Bille), Scheibner, T. Flack, M. Flack, Valdeig (ab 86. Enge), Bemmann

Mit dem einen errungenen Punkt kann der TSV Lobstädt in der jetzigen Situation sicher nicht all zu viel anfangen aber immerhin. Es ist der erste Punkt auf der Habenseite und er wurde einem Gegner abgekämpft der noch im Vorbereitungsspiel vor ein paar Wochen klar die Nase vorn hatte. Außerdem präsentierte sich der Gast als geschlossenes Kollektiv, welches sich das Glück was nötig war, Stück für Stück erarbeitet hat. Obwohl die Partie keinen Verlierer kannte dürfte die Heimelf recht unzufrieden sein mit dem Ausgang. Der Aufsteiger hatte größere Erwartungen und bleibt unbefriedigender Weise im Tabellenkeller. Für ein torloses Remis sahen die Zuschauer viele Torszenen vornehmlich im Strafraum der Lobstädter. Rötha machte von Beginn an Dampf und drückte den TSV in die eigene Hälfte. Der Überdruck wurde noch begünstigt dadurch, dass jeder vom Gast abgewehrte Ball mit sofortiger Wirkung zurückkam und die Abwehr somit unter Dauerbeschuss stand. Dass das Bollwerk hielt hatte der TSV Lobstädt sicher hauptsächlich seinem Torwart zu verdanken. Scheller hielt was zu halten war. Nämlich alles. Das wo er seine Hände oder Füße nicht hinbekam bereinigten seine Vorderleute, die sich mit zunehmender Spielzeit an ihrem Schlussmann aufrichteten und kämpften wie die Löwen. Bereits nach zehn Minuten war der erste Aufzeichnungszettel für diesen Spielbericht voll Röthaer Chancen. Alle im Einzelnen aufzuführen würde den hiesigen Rahmen sprengen. Sei es wie es sei. Lobstädt entlastete sich so gut es ging auch mit eigenen Möglichkeiten. Immerhin verstand es der Gast seinem Widerpart hin und wieder einen Schrecken einzujagen. Da wären zum Einen Scheibners Freistoß der vom Hüter zur Ecke abgewehrt wurde (6.) oder Oehlerts Durchbruch über die rechte Seite bei dem am Ende etwas die Übersicht für den finalen Pass fehlte (26.). Außerdem wurde Flack grenzwertig im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Pohle verglich diese Situation hinterher mit dem unberechtigten Elfmeter für die Bayern vor ein paar Wochen und begründete den ausgebliebenen Pfiff damit. Es sei allen Anwesenden überlassen sich ein Urteil über diese Aussage zu machen. Nach der Pause war das Spiel ähnlich gelagert wie im ersten Abschnitt. Einzig der ganz droße Druck war nicht mehr vorhanden. Röthas Angriffe führten nicht mehr zu den riesig großen Torchancen. Nach wie vor wurde alles zu Schellers Beute oder die von seinen Vorderleuten. Lobstädt selbst hatte außer T. Flacks Lattenkopfball auch nichts Zwingendes, war aber im Ansatz immer gefährlich. Mit zunehmender Spielzeit legte das die Nerven einiger Spieler blank. Pohle griff durch und verteilte hinten heraus einige gelbe Karten. Für Rötha gab es sogar glatt rot. Am Ende war es sicherlich richtig die Begegnung pünktlich ohne eine einzige Sekunde Nachspielzeit zu beenden obwohl sich durch viele Unterbrechungen einiges an Extrazeit angesammelt hatte. Wer das Spiel gesehen hat weiß jedoch auch, dass die Nachspielminuten keinem der beiden Mannschaften mehr etwas genützt hätte.

AH-2015-16-Alemannia Geithain – TSV Lobstädt 0:4 (0:1)

Alemannia Geithain – TSV Lobstädt 0:4 (0:1)

Das Ergebnis klingt gut. Ballbesitz und Spielanteile sprachen eine deutliche Sprache und selbst gefährliche Gegenangriffe der Geithainer Mannschaft hielten sich in Grenzen. Und trotzdem. So richtig rehabilitiert also laut Wikipedia wieder hergestellt, einerseits den körperlichen Zustand nach Verletzung aber andererseits, was im Falle des Debakels der Vorwoche zutreffender ist, die Zurückgewinnung einer juristischen und sozialen Position nämlich die Wiederherstellung der Ehre war es für den einen oder anderen Lobstädter Spieler offensichtlich nicht. Jedenfalls hielt sich die Freude und Euphorie nach der Begegnung in Grenzen. Die Gegenwehr wurde sehr genau und kritisch mit der selbst erbrachten Leistung verglichen. Die vier erzielten Tore wurden im Vergleich zu den vorhandenen Chancen als zu wenig bewertet. Aber irgendwie sollte die Kirche auch im Dorf bleiben. Auch neun Tore hätten den TSV Lobstädt an diesem Tag nicht rehabilitiert. Rehabilitation ist ein Prozess der dauert. Erst wenn man wieder die Flöte drauf hat wird man merken, dass der TSV wieder der alte ist. Eines ist jedenfalls sicher. Das wird passieren. Im Prinzip beherrschte Lobstädt die Partie von Beginn an. Die Gegenwehr hielt sich in Grenzen und der Gast konnte von hinten heraus ungestört aufbauen. Im Abschluss war man oftmals jedoch nicht konzentriert genug. Möglichkeiten zur Führung waren reichlich vorhanden. Aber es passierten an dem Tag auch die gleichen Ballverluste wie in Tröglitz und wieder war die Abwehr dann immer aufgerückt und von vorn kaum einer bereit den Rückwärtsgang einzulegen. Geithain konnte das nur ansatzweise ausnutzen. Wenn der Gastgeber durchkam war immer noch jemand in der Lage einzugreifen und wenn nicht dann war Krause im Tor präsent der die Null an diesem Tag absicherte. Mitte der ersten Halbzeit erzielte der TSV die Führung. Schön über die linke Seite aufgelöst bedient Krauspe den einlaufenden M. Flack der mit einer schönen Direktabnahme vollendete. Dann dauerte es bis zur Mitte der folgenden Hälfte ehe Kuhn seinen persönlichen Rehabilitationsprozess mit seiner endgültigen Gesundmeldung in Form seines ersten Treffers nach seiner schweren Verletzung abschloss und das erlösende 0:2 markierte. Langsam löste sich nun der Knoten auf und Grabner machte nach einer kraftintensiven Einzelleistung das dritte Lobstädter Tor. Hinz verwertete Krauspes Pass kurz vor Ultimo zum Endstand von 0:4. Bleibt festzuhalten. Wenn Tröglitz seit letzter Woche „Das Oben“ ist, dann ist bis dahin nach diesem Freitag sicher auch noch Luft. Dank „Reha Maßnahme Geithain“ hat sich der Abstand jedoch wieder etwas verringert. Übrigens. Wie komplex und sensibel das ganze Gefüge ist bei den AH des TSV beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass sich selbst ML Ralla Gedanken machte was er zur Wiedergenesung seiner Jungs beitragen könnte. Er fand die Lösung in gebogenen Südfrüchten, Powerriegeln und Energiedrinks, die er seinen Spielern vor dem Match verabreichte. Scheinbar hat es gewirkt. Bleibt zu hoffen, dass neben ohnehin schon reichlich vorhandenen Bierdeckeln in den Turnbeuteln der Jungs nicht auch noch Bananenschalen auftauchen.

Lobstädt mit: Krause, T. Pfau, J. Pfau, Kuhn, Dietel, T. Flack, Grabner, Krauspe, Fubel, M. Flack, Hinz, Gilgen, Grübel, Thierfelder

Fußball, Saison 2015/16, Muldental/Leipziger Land, Kreisliga A West, 4. Spieltag, SF Neukieritzsch – SG Lobstädt/Heuersdorf

SF Neukieritzsch – SG Lobstädt/Heuersdorf 8:0 (1:0)

Schiedsrichter: Alexander Thamke

Assistenten: Matthias Lampe, Uwe Grimmer
Zuschauer: 35

Neukieritzsch mit: Gollmer, Bartnik, Becker, Brosio, Lindeke, Eidner, Grunert, Haubold, Mahnstein (ab 74. Sader), Ludwig, Müller

Lobstädt mit: Scheller, Bischoff, Promnitz (ab 46. Opitz), Böttcher, Bemmann, Oehlert, Scheibner, Schellenberg, Schmidt (ab 18. Keil), Valdeig, Depling (ab 61. Enge)
Tore:

(10′, 68′) Müller (53′, 67′, 89′) Ludwig, (55′) Lindeke, (73′) Brosio, (79′) Sader

Die Spielgemeinschaft Lobstädt/Heuersdorf unterlag beim Ortsnachbarn in Neukieritzsch mit 8:0. Zur Halbzeit lag der Gast nur mit einem Tor hinten. Aber selbst das hätte gereicht für die Heimelf, da die SG nicht zu einer vernünftigen Abschlussmöglichkeit während der gesamten neunzig Minuten kam. Nach dem Elfmeter zum 2:0 anfangs der zweiten Hälfte waren die Gäste sichtlich deprimiert. Die Anzahl der Fehler erhöhte sich zunehmend und die Folge waren viele Gegentore die nicht nötig gewesen wären. Das 1:0 erzielte Müller nach Flanke von rechts und guter Kopfballablage in die Mitte (10.). Scheller hatte am Ende als letzter keine Möglichkeit mehr den Führungstreffer zu verhindern. Vorher wäre es rein hypothetisch bei der Flanke und bei der Verhinderung des Querlegers per Kopf möglich gewesen. Bis zur Pause riss der Gastgeber keine größeren Bäume aus. Musste er natürlich auch nicht weil die Gegenwehr recht überschaubar war. Nach dem Wechsel verursachte Oehlert einen Elfer. Ludwig nutzte dies zur 2:0 Führung (53.) und legte später noch nach (67./89.). Zwei Minuten später traf Lindeke. Müller markierte in der 68. Minute seinen zweiten Treffer. Brosio und der eingewechselte Sader durften auch noch ran. Bei Lobstädt/Heuersdorf gab es zwei verletzungsbedingte Auswechslungen die sicherlich nicht förderlich waren für den Verlauf der Partie. Für Schmidt wurde Keil in das Rennen geschickt und für Depling kam Enge weil sich der Lobstädt/Heuersdorfer Stürmer verletzte. Mit der Einwechslung von Opitz für Promnitz und einiger Umstellungen versuchte der Gast Lücken zu schließen und gleichzeitig das Spiel nach vorn zu bringen. Alle Maßnahmen griffen ins Leere. Bleibt festzuhalten, dass die SG Lobstädt/Heuersdorf derzeit nicht ernsthaft mithalten kann in der Spielklasse. Die Saison ist aber noch jung und einige Konkurenten tun sich ebenfalls schwer. Mit einem Sieg kann man große Sprünge machen. Hoffnungslos wird die Lage erst wenn man aufgibt.

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